Foodchallenge im Januar: Frittierter Erdnussbutter-Keksteig

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Liebe Leute, heut geht’s rund! Es wird mächtig, denn es ist mal wieder Challenge Sunday! Yeah! : ) Und zwar haben wir vier Görls uns überlegt, dass es doch mal Zeit für Erdnussbutter wäre. Ich meine, da fallen einem schließlich nur gute Dinge ein. Sandwiches mit klebriger Erdbeermarmelade. Dicke Torten mit meterhohem Frosting. Fudge, das auf der Zunge zergeht… Ihr seht schon, Erdnussbutter ist ne feine Sache und es ist erstaunlich, dass sie erst jetzt bei uns gelandet ist. Lange Rede, gar kein Sinn- ich wollte es super mächtig. Richtig eklig, weil richtig lecker. Und was passt da besser, als etwas fettig Frittiertes? Rischtisch, nix. Der gedankliche Weg zum Keksteig war dann ein kurzer und eh ich mich versah, sprudelte das Öl schon munter vor sich hin.

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Tja, und dann waren sie fertig, meine weichen Keksteigmurmeln in knusprigem Teig ausgebacken, und ich kam einfach nicht umher, sie in Schokoladensauce zu dippen. Und ich sage euch- welch Ferkelei! Welch schlechtes Gewissen! Aber welch ein Genuss! Ehrlich mal, der Knaller! Aber natürlich kommt nach dem geschmacklichen Hoch dann auch ganz schön schnell die erschütternde Erkenntnis, dass man besser schleunigst damit aufhört, bevor all der Sport der letzten Wochen (haha) wieder drauf gefuttert ist. Aber wat solls. Man gönnt sich schließlich sonst nichts. Und deswegen sind all diese leckeren, köstlichen und einmaligen Kalorien auch gar nicht mal so schlimm. Und bevor ich mich noch total um Kopf und Kragen labere- lasst uns mal sehen, was den anderen Mädels zu dem grandiosen Thema Erdnussbutter so eingefallen ist:

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Uhlala, bei Liv tummelt sich veganes Erdnussbutterpopcorn, bei Maria kommt ein Erdnussbutterkuchen mit Schokoglasur und Snickers auf den Tisch und Jasmin kredenzt uns einen Erdnussbutter–Pie. Bujaaaa!

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Ach ja, was mir da noch einfällt- so an sich müssen bei meiner Keksteigferkelei die Tierfreunde auch nicht in die Röhre gucken. Ich finde nämlich, dass auch Liv ein Recht darauf hat, so was pervers Gutes zu essen. Deswegen ist das Rezept veganisierbar (was’n Wort!). Nur mal so am Rande. ; )

So denn, habt mal den allerbesten Sonntag, den ihr kriegen könnt, ob nun mit Schneeflöckchen oder Sonnenschein- macht das Beste draus! : )

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Frittierter Erdnussbutter-Keksteig

Zutaten (für etwa 25 mundgroße Kullern)

80 g Erdnussbutter
65 g Zucker
2- 4 EL Milch (oder Pflanzendrink)
60 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
20 g dunkle, gehackte Schokolade

75 g Mehl
25 g Stärke
1/2 TL Backpulver
2 TL Zucker
160 ml Milch (oder Pflanzendrink)
Mehl zum Wenden
etwa 500 ml Rapsöl zum Frittieren

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Zubereitung

  1. Für den Keksteig die Erdnussbutter mit dem Zucker etwa 2 Minuten lang mit dem Handrührer verrühren. Die Milch hinzugeben, dann rühren, bis alles vermischt ist. Das Mehl, das Backpulver und das Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell noch mehr Milch hinzugeben. Die gehackte Schokolade unterkneten. Nun den Teig in etwa 25 Kullern formen und im Tiefkühler ca. 3o Minuten fest werden lassen.
  2. Für den Frittierteig das Mehl, die Stärke, das Backpulver und den Zucker vermischen und dann mit der Milch zu einem glatten Teig verrühren. Ein paar Minuten quellen lassen.
  3. Das Öl in einem großen Topf auf etwa 180°C erhitzen, bis Bläschen an einem Holzstiel, der in den Topf gehalten wird, aufsteigen. Nicht überhitzen! Die Keksteigkugeln kurz in etwas Mehl wenden und dann durch den Frittierteig ziehen. Im heißen Öl von beiden Seiten goldbraun ausbacken, dann auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit etwas Puderzucker bestäubt oder mit Schokoladensauce beträufelt servieren. Uh yeah.

(Für eine sehr flinke Schokosauce: 50 g gute dunkle Schokolade hacken und in 70 g Sahne und 10 g Butter auf kleiner Hitze schmelzen lassen.)

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maike am Januar 25th 2015 in Challenge

Erdnussbuttermüsli mit Schokolade – Ein Lebenszeichen.

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Ein gesundes neues Jahr wünsche ich euch! Äääh, ja, es ist tatsächlich schon der 18. Januar, aber so was kann man doch eigentlich nie häufig genug wünschen, oder? … Mhm, jedenfalls habe ich derzeit irgendwie immer was zu tun, was ich vorschiebe und deswegen hier nicht aktiv bin. Aber was soll’s denn, ihr kennt ja nun nix anderes mehr von mir. Schaaade. Nun ja, ich werde jetzt aufhören, mich ständig dafür zu entschuldigen, dass ich so selten nur blogge, denn ihr wisst ja vom Zwergenkind und wer solche kleinen Ferkelchen kennt, weiß auch, dass man abends dann gern mal wenig tut oder die neue Nähmaschine ausprobiert. Schluss also mit fadenscheinigen Ausreden, her mit den Rezepten!

Und wir starten ins neue Jahr mit leckerstem Müsli mit feiner Erdnussbutternote. Schokostückchen sind übrigens auch noch drin, ist das nicht der helle Wahnsinn? Schon zum Frühstück was für Körper UND Seele zu tun- einfach der Hit! Öhöm, mal abgesehen von den paar Kalorien natürlich, aber weil heute Sonntag ist, zählen die mal gar nicht. Somit bleiben nur die supergesunden Getreideflocken und der köstliche Geschmack und das ist ja wohl mal eine grandiose Kombination.

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Ich hab im Übrigen zu Weihnachten einige Müslisorten verschenkt. Da gab es Espressomüsli (lecker!), Schoko-Kokos-Müsli (köööstlich!), Macadamiamüsli mit weißer Schokolade (der Knüller!) und eben dieses Erdnussbuttermüsli, die alle in Einzelportionen in hübschen Gläsern die Besitzer wechselten. Sah nett aus, mit den gebastelten und gestempelten Etiketten, und war mal was anderes als Pralinen oder Küchlein, die so zur Weihnachtszeit verschenkt doch irgendwie mehr belasten als zu erfreuen. Muss man nicht gleich essen und zählt auch nicht als Süßkram, perfekt also als kleines festliches Präsent. Alle Rezepte dazu habe ich bei Maja von moey’s kitchen gefunden und für supergut befunden. Vielen Dank dafür!

Nun denn, ihr Lieben, macht euch einen tollen Sonntag! Wir hören uns nächste Woche wieder, denn da ist unsere Januarchallenge angesagt. Und die hat gar nicht mal wenig mit dem heutigen Rezept zu tun… ; ) Hihihi.

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Erdnussbuttermüsli mit Schokolade

Zutaten (für etwa 900 g Müsli)

400 g kernige Haferflocken
100 g Weizenkleie
100 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse
150 g stückige Erdnussbutter
60 g Sonnenblumenöl
75 g Rohrzucker
50 g Schokoladentröpfchen oder Raspel, Zartbitter oder Vollmilch

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Ein Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass ein Rand hochsteht. Die Haferflocken zusammen mit der Weizenkleie und den Erdnüssen in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen.
  3. Erdnussbutter, Sonnenblumenöl und Zucker zusammen in einen kleinen Topf geben. Bei geringer Hitze langsam erwärmen, bis sich der Zucker großteils aufgelöst hat. Nicht zu heiß werden lassen!
  4. Die erwärmte Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel und einem Löffel die Müslimischung gründlich durchrühren.
  5. Das Müsli aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und auf dem Blech verteilen. Das Müsli schön glatt streichen.
  6. Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet.
  7. Das Backblech aus dem Ofen holen und das Müsli vollständig auskühlen lassen.
  8. Die Schokolade untermischen, das Müsli dann gleich luftdicht verpacken und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

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maike am Januar 18th 2015 in Frühstück/Brunch

Foodchallenge im Dezember: Jungfräulicher Mandarinen-Punsch mit Sahnehäubchen.

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Holaaaa ihr lieben Lamettafreunde und Baumbestauner! Da bin ich wieder, nach drei kurzen Wochen Pause, die ich damit zugebracht habe, in weihnachtliche Stimmung zu verfallen und mit meinen Lieben unter der Tanne zu ruhen. Aber jetzt geht’s weiter, mit unserer letzten Challenge für das Jahr 2014 und wie sollte es anders sein- es gibt Silvesterrezepte! Jiha! Aber nicht ganz so hastig, zuvor noch ein kurzer Einblick, wiiiie gemütlich es bei uns in diesem ersten Jahr mit Zwergenkind war. So schön! : )

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Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr alle noch bis obenhin zugestopft seid mit Dominosteinen und Hirschbraten, aber wat soll’s, weiter muss es ja gehen und irgendwas muss man den Feierwütigen am Silvesterabend ja auch bieten. Deswegen hab ich euch nen Punsch kredenzt, so ganz ohne Alkohol, damit auch die Mamas zuschlagen können, deren Babys noch nicht an Brei oder Schnittchen glauben. Oder werdende Mamas. Oder kleine Kinder. Ooooder ganz einfach die, die keinen Schnappus trinken. Aber was soll all das Geschwafel- her mit dem Punsch! Da is nämlich köstlicher Mandarinensaft drin und etwas Vanille und obenauf sitzt ein flauschiges Häubchen aus Sahne. Ich sag’s euch, dieses Gesöff ist wirklich lecker und ich werde ihn heute das dritte Mal köcheln. Auch, weil er so simpel ist und natürlich, weil Kalorien in Getränken nicht zählen. Höhö. Nun lasst uns aber mal gucken, was die anderen Görls für euch bereit halten:

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Liv hat köstliche Brotchips mit Knobi und Kurkuma im Gepäck, bei Jasmin gibbets Corn Dogs und Maria hat uns ein paar Sushi-Wraps gerollt. Ihr seht, es wird deftig am letzten Tag im Jahr! ; )

Sou denn, ich setz mal noch ne Runde Punsch an und stöbere durch meine ganz und gar zauberhaften Weihnachtsgeschenke. Habt ihr einen tollen Sonntag und einen grandiosen Rutsch!

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Jungfräulicher Mandarinen-Punsch mit Sahnehäubchen

Zutaten (für 4 Gläser)

300 ml kochendes Wasser
2 Teebeutel Rooibos-Vanille-Tee
500 ml Mandarinensaft (ersatzweise Orangensaft)
30 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g Sahne
Schokoraspeln oder –tröpfchen (oder beides)

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Zubereitung

  1. Das kochende Wasser in einen Topf gießen und die Teebeutel darin etwa 7 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Beutel entfernen.
  2. Den Mandarinensaft, den Zucker und die Vanilleschote hinzufügen und alles bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen.
  3. Das Getränk auf 4 Gläser aufteilen, dabei noch etwas Platz lassen und mit frisch geschlagener Sahne und Schokoraspeln krönen.

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maike am Dezember 28th 2014 in Allgemein

Foodchallenge im (Fast-noch-)November: Zimtschnecken-Müsli

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Jaja, okeeee, es ist nun wirklich schon Dezember und nicht der so genannte “Fast-noch-November”, aber da es letzten Sonntag einfach nichts mit unserer Challenge werden wollte, kommt die eben heute. Einfach so, am zweiten Advent. Ich denke, ihr werdet unsere Rezepte dennoch gebrauchen können, denn schließlich drehen sie sich alle um das absolut wichtige und nützliche Thema Geschenke aus der Küche. Prima und passend, so knapp vor Weihnachten, nicht wahr?

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Nach kurzem Sinnieren kam mir der Gedanke etwas mit Zimtschneckchen zu machen. Wieso nicht die kleinen runden Dinger einfach mal in ein Müsli werfen und mit ordentlich viel Milch bekippen? Rischtisch, was für eine prima Idee! Ein knuspriges Müsli mit kleinen Keksen, einfach fein! Dazu habe ich auch noch ein paar Stückchen karamellisierter weißer Schokolade geschummelt, et voilà, fertig ist das Festtagsmüsli. Denn was für jeden Morgen ist es natürlich nicht, mit dem ganzen Zucker und so. Aber für das Frühstück am Weihnachts- oder Neujahrstag ist es eine ganz und gar leckere Idee. Und damit man die nicht ganz allein verdrücken muss, wird es eben, tadaaa, als Geschenk verpackt und lieben Menschen überreicht.

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Nun wollen wir aber mal gucken, was es bei den anderen Challengegörls so gibt: Liv hat uns tierfreie Keksstrümpfe gebacken, damit auch die Veganer was Leckeres knuspern können; Maria hat ein Heiße Schokolade- Kit zusammen gestellt (natürlich nur öcht mit Marshmallows) und bei Jasmin gibt es feinste Bruchschokolade mit gebrannten Mandeln. Uiuiui, so köstlich! Ich hoffe, für jeden von euch ist dieses Mal was dabei, was ihr euren lieben Menschen unter den Baum legen könnt.

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Solltet ihr aber dennoch nach weiteren Anregungen suchen, sei es für Geschenke aus der Küche, Rezepte für einen schönen Kaffeeklatsch oder einfach ein paar Ideen für Bastelklimbims, dann surft doch (noch) mal rüber zu der Weihnachtszeitung, die der Künschtler und ich letztes Jahr zusammen gebaut haben. Ihr werdet sicher fündig, versprochen! : )

So, dann habt mal einen wunderbaren zweiten Advent mit ganz viel Besinnlichkeit und Kerzenschein. Ich werde mal das Zwerglein durchkitzeln, abknutschen und zerquetschen vor lauter Freude über seine Zauberhaftigkeit. : ) Macht’s euch hübsch!

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maike am Dezember 7th 2014 in Challenge

Salat im gebackenen Kürbis

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Na, huch, schon wieder einen Tag zu spät, ich fass es ja kaum! Eigentlich wollte ich nämlich, der Tradition wegen, gestern schon posten. Nee, stimmt nicht, ursprünglich wollte ich natürlich letzten Sonntag einen Beitrag veröffentlichen, aber dann kam dies und das dazwischen. Ihr kennt das ja sicher. Und gestern kam ich auch nicht dazu. Nun ja, wie dem auch sei, hier isser, der neue Post auf Blogi. Kürbis. Gefüllt mit Salat. Ich dachte mir, das is doch mal ne andere Sache, den Kürbis mit Salat zu füllen. Sieht schick aus, schmeckt und man hat ne Menge an Vitaminen in sich hinein geschaufelt. Um die noch schmackhafter zu machen, kommt übrigens ein bisschen Fetaaa in den Kürbis, soll ja bloß nich öde schmecken. Ja, und weil heut Montag ist und demnach arg viel zu tun (haha), hier einfach ohne viel Umschweife die Anleitung zum gefüllten Kürbisglück, denn so ein richtiges Rezept isses eher nicht geworden. ; )
Habt einen grandiosen Start in die Woche und natürlich auch in die wundervolle Vorweihnachtszeit! : )

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Salat im gebackenen Kürbis

Zutaten (für 2 Personen)

1 hübscher Hokkaidokürbis
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g Feta
Salatzutaten nach Belieben (z.B. einige Blattsalate, Rote-Bete-Würfel, Paprika, Gurke, …)
Dressing nach Belieben (z.B. ein gewürzter Mix aus Balsamico, Öl, Senf und Honig)

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne sauber herausschaben. Beide Hälften mit Öl auspinseln und mit Salz und Pfeffer (und nach Belieben anderen Gewürzen) bestreuen. Den Feta zerbröseln und auf beide Hälften aufteilen. Kürbishälften auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  3. Den Kürbis etwa 50-60 Minuten im Ofen backen, bis er sich weich anfühlt. (Hierfür am besten mit einer Gabel immer mal reinpieksen.)
  4. Kürbis aus dem Ofen holen und mit den Salatzutaten füllen. Ein Dressing nach Wunsch darüber geben.

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maike am November 24th 2014 in Herzhaftes, vegetarisch