Kalter Hund

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Finally, ein freier Abend. Und sogar einer, an dem ich mich nicht lieber im verkitschten Serienland vergrabe, sondern ernsthaft Bildchen bearbeite und euch ein paar Zeilen tippe. Yeah. Wurde ja durchaus mal wieder Zeit. Jedenfalls… ich hab heut was Tierisches für Euch im Gepäck, ein kaltes Hündchen, was sicherlich jeder von Euch kennt. Kekse, geschichtet mit Schokocreme, an sich simpel, flink und natürlich lecker. Tatsächlich stell ich mich aber öfter bei den einfachsten Sachen ganz schön harte an und somit war die Zubereitung der kleinen kalten Schnauze hier gar nicht mal so lustig und ich werde in nächster Zeit wohl auch keinen weiteren Kekskuchen schichten. Püh.

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Eins muss man trotz aller investierten Nerven natürlich dennoch sagen- köstlich war er schon, der schokoladige Hund und auch wenn er mehr als mächtig ist, hab ich ne ganze Menge davon höchst selbst verspeist. Die Quälerei muss sich schließlich auch lohnen, nicht wahr? ; )

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Das Rezept hab ich im Übrigen mal wieder von ZuckerZimtundLiebe übernommen, denn bei Jeanny weiß ich, das läuft. Die Rezepte klappen (wenn man sich nicht so doof anstellt, wie ich es tue…), der Kuchen schmeckt, also fällt die Wahl da immer schnell. Also, nur, falls ihr euch gefragt habt. Hehe.

Und weil ich natürlich noch eine ganze Menge anderen Kram zu tun hab, wars das jetzt auch schon von mir. Ich wünsch euch den schöööönsten Sonntag, ihr lieben Kuchenfreunde! : )

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Kalter Hund

Zutaten (für eine 26er Kastenform)

200 g gute Vollmilchschokolade
200 g gute Zartbitterschokolade
250 g Kokosfett
2 frische Eier (M), Raumtemperatur
2 EL Kakaopulver
50 g Puderzucker
etwa 25 (Vollkorn-)Butterkekse
eventuell etwas Kakaopulver zum Bestäuben

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Zubereitung

  1. Die Kastenform ordentlichst (haha…) mit Frischhaltefolie oder Alufolie auslegen. Die Schokoladen fein hacken, das Kokosfett würfeln und zusammen über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen.
  2. Die Eier mit dem Puderzucker und dem Kakaopulver cremig aufschlagen, dann langsam nach und nach den flüssigen Schokoladenmix einrühren, bis alles glatt ist.
  3. Nun die Kakaocreme und die Kekse nacheinander schichten, mit Creme anfangen und mit Keksen enden. Das kalte Hündchen am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank lagern, dann mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Kostet eventuell etwas Kraft, aber das macht ja schlank. ; ) Den Hund im Kühlschrank lagern, sind ja schließlich rohe Eier dran.

 

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maike am April 24th 2016 in Kuchen

Blogis sechster Geburtstag und eine Sahne-Biskuitrolle

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Vor etwa 6 Jahren ging es hier auf Blogi das erste Mal rund- mit mehr oder weniger schicken Windbeuteln. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war, wie gespannt, wann die ersten Leser mir die Bude einrennen würden, wie sich das alles so entwickeln könnte. Und heute? Freue ich mich jedes Mal, wenn ein Beitrag fertig ist und mir optisch gut gefällt, hüpfe ich quietschend auf einem Bein, wenn ich freundlichste Kommentare von euch lese und bin einfach nur froh, mein mehr oder weniger privates Erinnerungsalbum immerzu zur Hand zu haben. Denn tatsächlich ist es so, dass ich mit den meisten Einträgen Geschichtchen verbinde, Gefühle und meist ein wenig wehmütig bin, wenn ich so durch die letzten sechs Jahre scrolle.

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Für die digitale Zukunft nehmen Blogi und ich uns im Übrigen rein gar nichts vor. Wir haben auch so im real life einiges zu tun, müssen dem Strolchenkind beim Wachsen zusehen, uns an neue Abläufe gewöhnen und die freie Zeit für uns ganz privat nutzen und genießen. Da bleibt ehrlich gesagt wenig Platz, sich zu stressen, dass jede Woche ein schickes Rezept parat steht, dass irgendwelche Klickzahlen erreicht werden oder die Leser durch verrückte Aktionen das Leseabo behalten. Nützt ja alles nüscht, wenn man nicht glücklich dabei ist, nicht wahr? Deswegen- hier bleibt es gaaaanz entspannt, ruhig und persönlich. ; )

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Ursprünglich wollte ich natürlich eine Hammertorte für den heutigen Anlass zubereiten- aus Zeitmangel ist dann diese sehr bodenständige Biskuitrolle mit unendlich viel Sahne, etwas Beerenpüree und knackigen Maracujakernen herausgekommen. Und was soll ich sagen- ein absoluter Knaller, flinkt gemacht, hübsch vor der Kamera und unendlich lecker. Hätte ich gestern nicht schon gefühlte drei Liter Sahne verdrückt, würde ich mich fast noch mal an so eine Sahnerolle setzen, na ja, nächste Woche vielleicht. In jedem Fall kann ich euch das Röllchen mehr als empfehlen, oh ja!

In diesem Sinne- vielen Dank für`s Lesen, Kommentieren, Verfolgen. Auf die nächsten 6 Jahre! : )

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Sahne-Biskuitrolle mit Beeren und Maracuja

Zutaten (für 10-12 Stücke)

5 Eier
1 EL Zitronensaft
1 Prise Salz
125 g Zucker
100 g Mehl
25 g Stärke

400 g Sahne
3 Pck. Sahnesteif
Zucker nach Geschmack

150 g Beerenmischung (zur Zeit noch gefroren, sonst gern frisch)
2 EL Vanillezucker
Mark von 2 Maracujas

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen, dann das Eiweiß mit Zitronensaft und Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker luftig aufschlagen, dann Mehl und Stärke dazusieben und gut unterrühren. Nun ein Drittel vom Eiweiß mit unterrühen, die restlichen 2/3 nur unterheben. Den Teig auf das Blech streichen, dabei nicht zu lange streichen, damit der Teig seine Luftigkeit nicht verliert.
  2. Im Ofen etwa 10 Minuten backen, dann sofort auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen. Das Backpapier etwas befeuchten und dann abziehen und den Teig von der langen Seite her eng im Küchentuch aufrollen. In diesem aufgerollten Zustand etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
  3. Für die Füllung die Sahne mit Hilfe des Sahnesteifs und Zucker nach Geschmack sehr fest aufschlagen. Die Beerenmischung in einem kleinen Topf köcheln lassen, bis die Beeren zerfallen sind, dann mit dem Vanillezucker süßen. Abkühlen lassen.
  4. Den Teig nun wieder aus dem Tuch wickeln und mit dem Beerenpüree bestreichen. 2 EL von dem Püree zurückhalten. Nun die Sahne auf den Teig streichen, dabei eher mittig arbeiten und Ränder frei lassen. Auf die Sahne das restliche Fruchtpüree sowie das Maracujamark (samt Kernen) drappieren und die Roulade wieder aufrollen. Gut abgedeckt für etwa 3 Stunden kühl stellen, dann mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.

Das Grundrezept und die Anleitung habe ich bei Zucker, Zimt und Liebe gefunden. Dort stehen auch noch weitere hilfreiche Tipps zur Herstellung von Biskuitrollen, also gern vorher einmal studieren. Is aber eigentlich gar nicht sonderlich schwer. ; )

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maike am April 10th 2016 in Kuchen

Stracciatellakuchen mit Frischkäsecreme und Mango

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Husch, husch, ihr kleinen Osterhäschen! Ganz bald geht es ans Verstecken feiner Leckereien für die Großen und die Kleinen und damit ihr optimal gestärkt an diese verantwortungsvolle Aufgabe gehen könnt, hab ich heute, so kurz vor knapp, einen feinen und frühlingshaften Kuchen für euch dabei, mit Schokostückchen, feinster Frischkäsecreme und fruchtiger Mango.

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Wir persönlich werden mit dem kleinen Herrn Dicklippe (Kinder! Stoßen sich dezent die kleine Gusche und schwellen an wie ein Heliumballon! So was! Was wird nur die Verwandtschaft denken?! :-D ) zu meiner Omma brausen und hoffentlich in prallem Sonnenschein unsere dreizehn Mahlzeiten am Tag zelebrieren, oh ja, das wird ein Fest!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein paar schöne Feiertage, ein fleißiges Osterhäschen und liebste Menschen um euch herum. Auf bald! : )

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Stracciatellakuchen mit Frischkäsecreme und Mango

Zutaten (für etwa 8 – 10 Stück)

150 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
150 g + 3 EL Eierlikör
200 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g dunkle Schokolade, grob gehackt
400 g Frischkäse, natur
Puderzucker nach Geschmack
etwa 2 EL Schokoraspeln
Fruchtfleisch von 1/2 Mango
bunte, kandierte Mandeln oder Zuckereier zum Verzieren

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine kleine Kastenform buttern und mehlen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren. Nun die Eier nach und nach hinzufügen und gut vermengen, dann die 150 g Eierlikör unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazu sieben und die gehackte Schokolade hinzufügen, dann alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Form streichen und für etwa 50 – 60 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder heraus kommt. Den Kuchen mit einer Gabel einige Male einpieksen und mit dem restlichen Eierlikör tränken. Den Kuchen in der Form komplett abkühlen lassen, dann begradigen und zweimal waagerecht halbieren.
  2. Für die Creme den Frischkäse mit Puderzucker nach Geschmack süßen. Zwei Drittel der Creme mit den Schokoraspeln vermengen und das Mangofruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Nun den untersten Boden auf einen hübschen Teller legen, mit der Hälfte der Stracciatellacreme bestreichen und mit der Hälfte der Mangostücken belegen. Den zweiten Boden auflegen und ebenso mit Stracciatellacreme und Mango füllen, dann den letzten Boden auflegen und die Creme ohne Schokolade darauf streichen. Den Kuchen am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen und kurz vor dem Servieren mit den Zucker-Eiern dekorieren.

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maike am März 25th 2016 in Kuchen

Kekstartelettes mit Eierlikörganache

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Huiii, ein österliches Rezept weit vorm Termin- und das von mir! Hat bisher noch nicht so wirklich geklappt, wie ich gestehen muss- aber jetzt! Ich dachte mir nämlich so, dass sich diese kleinen Keksböden, die ich für eine andere Gelegenheit schon vorbereitet hatte, doch auch ganz formidabel mit einer Creme aus Eierlikör befüllen ließen, der mich für gewöhnlich um Ostern herum frech aus den Supermarktregalen bezirzt. Gesagt, getan- und dann ohne Wimpernzucken verputzt.

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Das heißt, die ein oder andere Wimper zuckte vielleicht doch mal herum, als wir versuchten, die Tartelettes vom Formboden zu lösen, was leider trotz Antihaftbeschichtung gar nicht mal so einfach war. Selbst schuld, wer einen chewy Cookie möchte… Weil etwas Bemühung vor dem Genuss aber durchaus gesund ist, hat das gar nicht mal sooo gestört, dennoch würde ich empfehlen, jede Form vorher gut zu fetten und zu bemehlen. Kann ja nicht schaden. ; )

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Wie auch immer, diese Tartelettes sind leckerst und fein und passen ganz formidabel zu einem österlichen Brunch oder einer feiertäglichen Kaffeesause. Wer hat, kann sie mit ein paar Vanillemandeln dekorieren oder diverse Zuckereierchen darauf platzieren- sieht hübsch aus und gibt den Gästen noch etwas mehr Zucker zum Vernaschen. Hehe.

Nun denn, ihr Lieben, macht’s euch kuschelig und hübsch und auf bald! : )

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Kekstartelettes mit Eierlikörganache

Zutaten (für etwa 8 Tartelettes)

Teig
110 g weiche Butter
175 g brauner Zucker
1 Ei (Größe M)
200 g Mehl
1 TL Salz
1 TL Backpulver
je 40 g weiße, dunkle und Vollmilchschokolade

Eierlikörganache
500 g weiße Kuvertüre
120 g Eierlikör
30 g Sahne

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Acht Tarteletteförmchen (mit etwa 10 cm Durchmesser) fetten und bemehlen.
  2. Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Ei gut unterrühren. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen und zum Teig geben, vermengen. Alle drei Schokoladensorten grob hacken und unter den Teig mischen. Nun den Teig auf die Förmchen verteilen und – ggf. mit etwas Mehl oder mit befeuchteten Händen- gut verteilen, dabei einen Rand hochziehen. Die Böden nun für 15 – 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  3. Für die Füllung die Kuvertüre fein hacken und bei sehr geringer Hitze mit dem Eierlikör und der Sahne schmelzen lassen, eventuell das Wasserbad zu Rate ziehen. Die Creme in die (ausgekühlten) Böden verteilen und kühl stellen, bis die Ganach fest geworden ist. Eventuell mit etwas Schnickschnack dekorieren.

Quelle: Keksrezept nach The Hummingbird Bakery Cookbook.

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maike am März 13th 2016 in Kleingebäck

Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

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Also, ehrlich gesagt ist das nicht wirklich der passende Titel für dieses kulinarische Schmäuschen hier. Ich habe lange überlegt und kam auf nix besseres, dewegen muss es das nun tun. Was euch in jedem Fall erwartet, wenn ihr diese, ähm, Cremeschnitten mal nachbasteln solltet, ist dies: Ein mit Schokolade marmomierter Bananenkuchen, belegt mit Pekannusskernen und bestrichen mit feinster Vanillebuttercreme, getoppt von karamellisierten Nüssen, einer feinen Karamellschicht und dunkler Schokoladencreme. Etwas Karamellnussknusper obenauf et voilà, es ist angerichtet.

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Zum Geschmack muss ich bei den Schichten vielleicht nicht viel sagen, außer eins- zum Reinlegen! Ich hatte mir ein Törtchen der Extraklasse versprochen und dieses definitiv bekommen, was will ich mehr?! Zwar muss ich gestehen, dass ich für gewöhnlich das Bananenbrot doch lieber ganz puro naturo esse (wobei die gerösteten Pekannüsse obenauf der Knaller waren!), aber als kleines Highlight in einer grauen Woche macht es in Kombination mit Buttercreme, Karamell und Schokolade unsagbar viel her. Ohhh jaaaa…

Also denn, liebe Freunde des Kalorienkarussells- ran an den Speck! :-D Habt den schicksten Sonntag!

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Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

Zutaten (für 9 üppige Stücke)

Bananenkuchen mit Schokostrudel
120 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große, reife Banane
125 ml Milch
50 g dunkle Schokolade
24 Pekannusshälften (ersatzweise Walnüsse)

Vanillebuttercreme
400 ml Milch
40 g Stärke
2 EL Zucker
1 Vanilleschote
100 g weiche Butter

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Kandierte Pekannüsse
50 g Pekannusskerne (ersatzweise Walnüsse)
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 Prise Salz

Karamellguss
75 g Zucker
75 g Sahne
25 g Butter

Schokoladencreme
100 g dunkle Schokolade
50 g Sahne
25 g Butter

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Zubereitung

  1. Für den Bananenkuchen: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Backform (etwa 20 x 20 cm) mit Öl ausstreichen und etwas bemehlen. Den Zucker mit der Butter, dem Salz und dem Ei schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, die Banane zerdrücken und mit der Milch verquirlen. Nun das Mehlgemisch zur Eimasse geben, dann die Bananenmilch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig vermengen. Diesen in die Form geben und glatt streichen. Die Schokolade vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen, dann auf den Teig geben und mit einer Gabel mehrfach „umrühren“, um einen Marmoreffekt zu erhalten. Die Pekannusshälften auf den Teig legen und den Bananenkuchen etwa 30- 40 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen am besten über Nacht abkühlen lassen.
  2. Für die Vanillebuttercreme: Etwa 2 EL von der Milch abnehmen und mit der Stärke und dem Zucker verrühren. Die restliche Milch in einen Topf geben, die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zur Milch geben, die Schote ebenso dazugeben. Die Milch unter Rühren aufkochen lassen, vom Herd nehmen, die Stärkemilch unterrühren und dann, auf der Flamme, etwa 1 Minute kochen lassen. Den Pudding vom Herd nehmen und am besten über Nacht auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Vanilleschote aus dem Pudding entfernen. Die raumwarme Butter cremig schlagen und dann nach und nach den Vanillepudding unterrühren. Die fertige Buttercreme auf den Bananenkuchen streichen und abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Für die kandierten Pekannüsse: Während die Buttercreme fest wird, die Pekannüsse karamellisieren. Dafür den Zucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne so lange köcheln lassen, bis er hübsch karamellisiert ist. Nun schnell die Nüsse sowie eine Prise Salz unterrühren und vermengen, bis alle Nüsse gut überzogen sind. Die Pekannüsse nun auf einem Stück Backpapier hart werden lassen, dann recht fein mit einem scharfen Messer hacken. Etwa 2/3 der Nüsse auf die Buttercreme streuen und mit einem Löffel sacht „hineindrücken“.
  4. Für den Karamellguss: Den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und karamellisieren lassen, bis er goldbraun ist. Nun die Sahne hinzufügen- Achtung, es wird etwas brodeln und spritzen! – und so lange köcheln lassen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen, dann alles glatt rühren. Nun die Karamellcreme sehr zügig mit einer Palette oder einem Messer auf die Buttercreme streichen, dabei wirklich flink arbeiten, da das Karamell schnell fest wird.
  5. Für die Schokoladencreme: Die Schokolade fein hacken. Die Sahne samt Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen, aber nicht kochen. Über die Schokoladenstücke geben, kurz rühren, dann etwa 5 Minuten warten. Erneut durchrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme auf den Karamellguss streichen und mit den restlichen kandierten Nüssen bestreuen. Das Törtchen nun für mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur durchziehen lassen, dann mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. Die besten Freunde einladen und das Törtchen genießen.

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maike am März 6th 2016 in Torten