Mandelküchlein mit Rhabarber

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Heute zur Abwechslung mal nüch so viel Geplapper zu Beginn, denn dies war bereits ein laaanger Tag mit vielen Essensvorbereitungen. Jaja, es stehen nämlich mal wieder Festivitäten an, die mich ganz schön alt aussehen lassen. Mitte Zwanzig, alter Scholli… (Kurz zur Erklärung- 24 bis 26 gilt als Mittzwanziger und noch bin ich nix davon, alles klar? ; ) ) Kein Wunder aber, dass es schon wieder so weit ist, rast die Zeit doch im Rekordtempo dahin, mit wehenden Fähnchen und einem flatternden Umhang aus Seifenblasen. Aber ich drifte ab…

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Heute habe ich jedenfalls feinste Mandelküchlein für euch mit dem Saisonstar Rhabarber. Zum Spargel kommen wir hoffentlich nächste Woche mal und Erdbeerchen werden danach mies geschlemmt. Hach, Frühling, ich mag dich!
Aaalso, diese kleinen Kuchen hier sind sehr gehaltvoll, aber (oder wohl deswegen) auch sehr lecker. Ich mag den saftigen, fast ein bisschen nassen Boden sehr gern, der nicht zu süß ist und durch den Rhababsi schick säuerlich und fruchtig wird. Die Mandel kommt erst ganz am Ende durch, wie ich fand, und schmeckt mmmmmhm. Gut! : ) Ich hoffe, ihr verbringt ein tolles Wochenende; wenn bei uns alles läuft, wie geplant, wird unseres der… Achtung, Kraftausdrücke voraus…. Kracher! Knaller! Superdruperüberhit! Einfach schön! Lasst es krachen! : )

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Mandelküchlein mit Rhabarber

Zutaten (für 6 Kuchen in Muffingröße)

  • 100 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei, getrennt
  • 60 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • ca. 5 EL Milch
  • 2 schöne Stangen Rhabarber
  • 2 EL Zucker

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Butter und Zucker und Salz cremig schlagen, das Eigelb unterrühren. Mehl und Mandeln unterrühren, dann so viel Milch dazugeben, bis ein weicher Teig entstanden ist.
  2. Das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. (Das macht sich nich sooo prima, und ich weiß nicht, ob es was an der Textur ändert, aber so hab ichs gemacht.)
  3. Den Rhababsi putzen und in Würfel schneiden, mit dem Zucker vermengen und kurz stehen lassen. In der Zwischenzeit ein Muffinblech mit 6 Förmchen ausstatten und den Teig darauf verteilen. Dann einige Rhababsistücken auf den Teig geben und den entstandenen Saft darüber kippen. Im Ofen ca. 25 Minuten (oder länger – unbedingt Stäbchenprobe machen!) backen, dann aus dem Ofen nehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann die Kuchen aus der Form nehmen und komplett abkühlen lassen.
  4. Wer mag, streicht noch etwas gesüßten Frischkäse darauf oder bastelt sich kleine Törtchen mit einer Firschkäse-Joghurt- (und Gelatine-) Mumpe. Wie ihr mögt. Ich mochte sie “pur” am liebsten.

Habt es schön und warm und sonnig und zauberhaft!

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maike am Mai 17th 2013 in Kleingebäck, Kuchen

Down Under im kochtopf: Mag (‘n Cheese) Pies and Citrus Squash

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8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)

Huch, na nun aber schnell, hab ich doch nur noch wenige Stunden bis zum Abgabetermin, um noch bei Zorras Blogevent zum mehr als wunderbaren Thema Down Under mitzumachen. Ach ja, dieses Australien… Manchmal kann ich es nicht wirklich fassen, dass ich dort bereits in der Sonne verbrannte hockte, mit zwei der absoluten Lieblingsmenschen nach Opalen buddelte, Kängus beim friedlichen Grasen beobachtete, die verrückte Leere genoss und TimTam um TimTam in mich hineinknusperte. Mann mann mann, eine wirklich unglaublich wundervolle Zeit.

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Deswegen fiel es mir natürlich besonders leicht und doch sehr schwer, ein Rezept für Zorras Blogevent rauszusuchen. Denn gegessen haben wir in den vier Wochen natürlich so einiges, aber nach genauerem Durchklappern des Hirngepäcks und Durchblättern der unleserlichen Notizen kam mir so langsam in den Sinn, dass es sich dabei vor allem um Haferflocken, Bier, Würste, Nudeln, TimTams und noch mehr Haferflocken gehandelt haben muss. Irgs!
Weder besonders aufregend oder so superdruper australisch, bis aufs Bier vielleicht. Und die Kekse. Nu ja. Jedenfalls fielen auch die Pavlova, deren Heimat ja dort unten irgendwo liegen soll, Anzac-Kekse, Chicken Parmigiana und Caramel Slices (hab ich dort gegessen) flach, weil es die schon auf Blogi zu bestaunen gibt.

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Aber dann, aber dann.. kamen mir wieder ein köstliches Getränk und ein Pie in den Kopf; Lemon Squash habe ich in Aussiland öfters getrunken, in Quoooorn zum Beispiel und in den Blue Mountains. Das ist eine Limo aus Zitronen, buja, aufregend. Nee, nicht wirklich, aber dort schmeckt sie besonders gut, wie ich finde. Und der Meatpie, der mir wieder ins Hirn ploppte, war meine Abschiedsnahrung am Airport in Sydney. So. Konzept stand also, bloß will ja keiner Fleisch essen, also, ich jedenfalls nich so dringend.  Also habe ich ein bisschen kombiniert und meinen australischen Lieblingsvogel, den Mag Pie, der so schön gurgelnd singt, als Inspiration benützt und so ist dieser Mag (‘n Cheese) Pie enstanden. Vogelfrei, haha, mit Nudeln und Käse gefüllt. Also eher Mac ‘n Cheese. Und mit diesen vielen Bezügen zu Australien hoffe ich doch sehr, dass ich die Teilnahmebedingungen erfülle, auch wenn es kein Klassiker ist, im eigentlich Sinne oder australische Zutaten drin vorkommen oder oder oder. Die beiden Rezepte, oder die Gerichte, die dahinter stehen, und der Vogel ganz besonders, erinnern mich sehr an das wundervolle, grandiose Land, das sich Australien nennt.

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Wer Lust darauf hat, in zwei Dritteln meiner Australienreise ein bisschen nachzulesen, der darf gerne hier und hier klicken.

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So, genug der Worte, lassen wir die Rezepte und- zum güldenen Abschluss und weil ich es gerade so mag, Videos hier einzubauen- den Magpie sprechen. Habt einen wundervollen Abend, ihr lieben Menschen da draußen! : )

Ach, und Dank an Zorra für die Organisation, es hat mir (mal wieder) sehr viel Spassss gemacht!

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Citrus Squash

Zutaten (für so 4- 6 Gläser)

  • 50 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • Saft von 2 Zitronen
  • Saft von 1 Limette
  • Saft von 1/2 Grapefruit
  • Mineralwasser zum Auffüllen
  • evtl. Eis und frische Minze

Zubereitung

  1. Zucker und Wasser in einem Topf zu einer Art Sirup aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  2. Sirup mit den Säften in einer Karaffe/großen Kanne vermixen, mit Wasser nach Geschmack auffüllen.
  3. Eventuell mit frischer Minze und gecrushtem Eis “servieren”.

Ich mag diese Limonade sehr gern, aber öchter Lemonsquash isses leider nicht. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht etwas weniger Zitrone und dafür mehr Grapefruit nehmen.

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Mag’n Cheese Pie

Zutaten (für 6 Pies in Muffingröße)

  • 180 g Mehl
  • 2 g Salz
  • 125 g Butter
  • 120- 150 ml kaltes Wasser
  • 70 g kurze Nudeln
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • etwas Öl
  • etwas Milch
  • 120 g cremiger Camembert
  • 150 g kräftiger Käse (z.B. der Bergkäse von Rewe Bio)
  • 150 g Gouda
  • Salz, Pfeffer
  • Butter für die Form

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, das Salz und die (kalte) Butter zu einer bröseligen Masse vermengen, dann nach und nach kaltes Wasser zugeben, bis ein glatter, nicht zu klebriger Teig entstanden ist. Eventuell mehr Mehl hinzufügen. In Folie einschlagen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Während der Teig ruht, die Nudeln gar kochen. Außerdem die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, 2/3 davon in etwas Öl anbraten und mit einem Schluck Milch ablöschen. Den Camembert würfeln und zu den Frühlingszwiebeln geben, schmelzen lassen. Eventuell mehr Milch zugeben, nicht verbrennen lassen. Dann die anderen beiden Käsesorten ebenfalls würfeln und zugeben, rühren, bis sie geschmolzen sind. (Eventuell mehr Milch benützen.) Mit Salz, Pfeffer und was euch noch so einfällt, würzen. Die restlichen Frühlingszwiebeln unterrühren. Die gekochten (und abgegossenen) Nudeln unterheben.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und 6 größere (ca. 10 cm) und 6 kleinere (ca. 5cm) Kreise ausstechen. 6 Mulden einer Muffinform buttern, dann die Teigkreise hineinlegen und andrücken. Es darf gern ein Rand stehen bleiben, so kann die Füllung nicht auslaufen.
  4. Die Füllung in die Teigmulden geben; vermutlich bleibt ein Füllrest, aber den kann man ja anders verwerten (essen zum Beispiel, ganz einfach so). Höhö. Den Teigrand ein bisschen über die Füllung legen und dann einen kleinen Teigkreis darauf tun und den Pie schließen. Ein bisschen andrücken. Die Pies ca. 20- 30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und noch heiß wegfuttern. Fernweh haben, Fotos gucken. Flug buchen.

Und nun- Vorhang auf für den fabulösen Magpiiiiie! : )

Schicke Schweinsohren und ein Song

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Heute gibbets mal keine Veggieküche, ich hab genug von dem Kram. Immer dieses Gemüse, widerlich! Und an tierischen Eiweißen fehlt es auch, das merkt man doch! Nee, heute habe ich knusprige Schweineohren für euch, in heißem Fett ausgebacken, richtig schön nach Tier schmeckend, mhm. … Hö. Hö. Nicht lustig, ne? Ist aber natürlich dennoch nur ein Witz, denn auch wenn ich ab und an, sehr selten, aus dem Vegetarierkram einen Seltener-als-Gelegenheits-Allesfresser mache, dann ganz sicher nicht mit Ohren von Tieren, igitt. Mal ehrlich. (Oder schmeckt das etwa?…) Deswegen verstecken sich hinter diesen Schweinsöhrchen natürlich die kleinen süßen Leckereien mit ganz viel Zucker und Blätterteig. Knusprig und buttrig, schnell gemacht und noch schneller gegessen, ganz einfach fein. Jeanny hats vorgemacht und deswegen ziehen wir, mal wieder, nach. Diese Frau, die schafft mich noch, bei all den dollen und tollen Rezepten. Hach… : )

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Zusätzlich zu den Knusperohren habe ich aber noch was dabei, so als Sonderspäschial. Ein Lied, ein ganz ganz tolles gar, wie ich finde. Necessary Evil genannt und von den Dresden Dolls performed. Selten nur mag ich Mucke so gern, wie das Lied hier; das Hören gleicht, für mich, irgendwie ein bisschen ner Achterbahnfahrt oder so. Kribbeln im Magen und dann ein fettes Grinsen aufm Gesicht. Keine Ahnung, wieso es so ist, aber das macht es mit mir. Voll gut, eh! : ) Und man höre sich mal das Klaviersolo an! Will ich auch bitte können. Uuuund Amanda Palmer gibt mal endlich eine Stimmlage vor, die auch Menschen wie ich bedienen könnten. Also, wenn sie denn wirklich wollten und so. Ich will gar nicht weiter faseln, sondern einfach weiter hören. Und hopsen und durch die Wohnung klopsen (hahahaha). So ein dolles Gute-Laune-Lied, ich komm gar nicht klar!

Machts euch hübsch, mit Schweinohren im Mund und den Dresdner Püppchen im Radio!

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Schweineöhrchen

Zutaten (für etwa 30 Stück)

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (keine Tiefkühlkost!)
  • etwa 1 EL Butter, geschmolzen
  • etwa 6 EL Zucker

Zubereitung

  1. Den Blätterteig ca. 20 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und etwas ruhen lassen, damit der Teig nicht reißt. Nach dieser Ruhepause entrollen und mit der Butter bepinseln, dann mit dem Zucker gleichmäßig bestreuen. Eventuell den Zucker mit einem Löffel leicht andrücken.
  2. Nun den Teig rollen. Dafür die langen Seiten zur Mitte hin aufrollen, bis sie sich dort treffen. Das heißt, man rollt am besten erst die eine Seite ungefähr bis sie mittig liegt, dreht dann den Teig und macht das gleiche mit der anderen Seite. So entsteht dann die typische Ohrenform. Den Teig fest in Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Nun die Teigrolle mit einem scharfen Messer in maximal 1 cm breite Stücke schneiden, sie dürfen gern schmaler sein. Die Öhrchen mit reichlich Abstand auf die Bleche legen und für 10-15 Minuten im heißen Ofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nicht zu laut schnurpsen, beim Wegknuspern.

Wie gesagt, das Rezept habe ich mal wieder von der bezaubernden Jeanny von ZuckerZimtundLiebe. Merci!

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maike am Mai 12th 2013 in Kekse

Zitronencupcakes für Papa und Himbeerpralinen für Mama. Oder andersrum.

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Eigentlich sind wir keine klassische Familie per se; das fällt in vielen Zusammenhängen auf. Alle sind kunterbunt durcheinander gewürfelt, hier wurde sich geschieden, dort getrennt und die Kinder mit anderen Partnern aufgezogen, so ganz übertrieben gesprochen. Wir sind trotzdem alle derbe glücklich (echt jetzt!) und ich bin mehr als froh, dass sich immer noch alle lieb haben. So.

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Jedenfalls- ich kann mich nicht entsinnen, jemals so wirklich klassisch “Feiertage” wie den Muttertag zelebriert zu haben. Als ich winzig war und es nicht besser wusste, vielleicht, weiß nicht. Meine Mama fand das irgendwie nicht so wichtig (oder zu kitschy?) und wollte lieber zum Frauentag was haben und mein Papa war schon mit dem Feiertag zufrieden, den es zu Ehren der Herren ja nun mal gibt. Hö hö, im doppelten Sinne. Deswegen ist diese Super-Sonder-Späschial-Edition heute nicht wirklich für meine zauberhaften Erzeuger, sondern eher für alle, die noch ne kleine Idee für ihre Mütter und auch Väter suchen. Für Papis gibt es Zitronencupcakes (mit Mohn), für Mamis hübsch rosa gefüllte Himbeerpralinen. Oder andersrum. ; )

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Männer mögen Mohn, nämlich, so hats mein Vater mir eingebläut. Deswegen befindet sich so theoretisch auch Mohn in den doch sehr…ähäm… maskulin gestalteten Cupcakes, die sonst ultra zitronig sind. Praktisch habe ichs allerdings ausm Teig rausgelassen (außer in einem nicht abgelichteten formveränderten Exemplar, das tatsächlich der Herr Vater bekommen hat), nämlich, um ein Rezept für die nächste Hochzeitstorte zu testen. Erfolgreich. Ein feiner Rührteig, schön saftig und eben sehr zitronig. Obenauf ein Topping aus Sahne und Frischkäse, ebenfalls mit Zitrusjeschmack. Man kann natürlich statt der glänzenden Perlen auch einfach ein paar Mohnkörner als Dekoration benützen, dann gefällt es den werten Herren vielleicht (noch) besser.

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Für die Mamis da draußen habe ich ein paar Himbeerpralinen geköchelt, ziemlich klassisch und sehr sehr fein; außen dunkel, innen pink, sind sie zudem auch noch hübsch anzusehen.  Ein bisschen schummeln musste ich mal wieder beim Temperieren, denn das kann ich immer noch nicht. (Wieso denn bluß?!) Also habe ich ein wenig Öl unter die Schokolade gemischt, aber ich meine, das ist in Ordnung so. So geht’s nämlich auch viel schneller und ist noch viel besserer für die Zubereitung in vorletzter Sekunde geeignet.

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Nun denn, genug palavert. Ich wünsche allen Müttern und Vätern, Mamis und Papis, Maaams und Däds und deren Anhängen ein paar schöne Tage. Ruht euch aus, nascht was Feines und habt euch gern! : )

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Zitronencupcakes mit Mohn

Zutaten (für 6 Stück und zwei Mundvoll Teig)

Teig

  • 120 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb einer Biozitrone
  • 2 größere Eier (ich hatte Größe L)
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 1- 2 EL Mohn

Sirup

  • Saft von 2 Zitronen
  • 75 g Zucker

Topping

  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif (ich gestehe…)
  • 3 EL Zucker
  • 100 g Frischkäse, natur
  • 2 EL vom Sirup (siehe oben)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Zitronenabrieb sehr sehr cremig schlagen. Die anderen Zutaten hinzufügen und alles vermengen, bis ein weicher Teig entstanden ist. In ein Muffinbackblech (mit Förmchen ausgekleidet) füllen (nicht vergessen, zwei groooße Löffel Teig zu naschen), bis die Formen zu 2/3 gefüllt sind. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, aber unbedingt den Stäbchentest machen! Ich hab nicht auf die Uhr geguckt, sondern nur danach beurteilt! (Steckt man ein Holzstäbchen in den Teig, muss es sauber wieder herauskommen, dann sind die Küchlein gar.) Abkühlen lassen, aus dem Blech lösen.
  2. Während die Küchlein backen, für den Sirup beide Zutaten in einem kleinen Topf vermengen und aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  3. Für das Topping die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnesteif steif schlagen (aha!), dann behutsam den Frischkäse und den Sirup (abgekühlt!) unterheben. Wem das noch zu wenig Zitrone ist, der darf gerne noch den Abrieb einer ebensolchen Biofrucht unterrühren, aber die Kuchen sind doch sehr zitroooonig, also kann man sich das sicher sparen. Topping in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kühlstellen.
  4. Die abgekühlten Küchlein mit einer Gabel einpieksen und mit dem übrigen Sirup bepinseln. Das Frosting hübsch darauf spritzen und mit Perlen oder Mohnkörnern bestreuen.

Hinweis: Das Frosting ist relativ weich und eignet sich weniger gut für den Transport. Lieber erst kurz vorm Servieren draufspritzen. Hält sich auch nicht so lange und sollte, geruchsdicht verpackt, gekühlt werden.

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Himbeerpralinen

Zutaten (für ca. 15 Stück)

  • 250 g dunkle Kuvertüre
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 60 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • 40 g Zucker
  • 2 EL frischer Zitronensaft
  • 100 g weiße Schokolade
  • 30 g Sahne
  • eventuell etwas Puderzucker, Wasser und Lebensmittelfarbe für die Deko

Zubereitung

  1. Für die “Hohlkörper” die dunkle Schokolade fein hacken und bei geringer Temperatur in einer großen Schüssel über dem Wasserbad sachte schmelzen, dann das Öl einrühren. (Achtung, das ist gecheatet. Wer temperieren kann, tut das bitte sehr und lässt das Öl weg!) Die Schokolade in eine Pralinenform aus Silikon mit 15 Vertiefungen füllen, so dass alle Förmchen voll sind, kurz stehen lassen, dann über der Schüssel umkippen und die überflüssige Schokolade herauslaufen lassen. Die übrige Schokolade mit einem Teigschaber von der Form kratzen. Die Form dann mehrmals auf die Arbeitsplatte “schlagen”, damit die meisten Luftbläschen weggehen. (Klappt mit Silikon meistens nicht so gut.) Die Schokolade festwerden lassen, bei Zeitproblemen hilft der Tiefkühler weiter.
  2. Für die Füllung die Himbeeren mit dem Zucker aufkochen, bis die Masse leicht eingedickt ist. Durch ein Sieb passieren und in einen sauberen Topf umfüllen. Die weiße Schoki hacken. Die Himbeermumpe zusammen mit der Sahne und dem Zitronensaft aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade dazugeben, rühren, bis sie ganz geschmolzen ist. Die Masse in eine Schüssel füllen und (z.B. im Tiefkühler, hihi) abkühlen lassen. Darauf achten, dass sie aber nicht zu fest ist.
  3. Die Pralinenform, mit der nun ausgehärteten Schoki, bereithalten und die Himbeerfüllung mithilfe eines Spritzbeutels mit mittlerer Lochtülle in die Vertiefungen spritzen. Dabei einen Rand (ca. 3mm) lassen! Die Form kurz in den Tiefkühler stellen, damit die Füllung fest werden kann.
  4. In der Zwischenzeit die Schokolade, dunkel, noch mal leicht über dem Wasserbad erwärmen. Ist die Füllung in den Formen hart (oder jedenfalls nicht mehr ganz flüssig), mit der dunklen Schokolade die Formen ganz füllen (schnell machen!), mit einem Teigschaber die übrige Schokolade abstreifen und die Pralinen fest werden lassen. (Geht auch ohne TK schnell.) Die erhärteten Pralinen vorsichtig aus den Formen lösen, eventuell mit etwas aus Puderzucker, wenig Wasser und einem Peu Lebensmittelfarbe zusammengerührtem Guss verzieren. Oder Glanzpuder draufstreichen. In Pralinenförmchen setzen, hübsch verpacken und der Mami schenken.

Ihr seht, der Tiefkühler ist beim Pralinenmachen mein dickster Kumpel und dass, obwohl Schokolade eigentlich keine Kälte mag. Nun ja. Ich übe ja noch und irgendwann wird es hoffentlich auch ohne Öl und Cheaterei klappen. : )

PS: Mami, Papi- ich mag euch! so! gern!
PPS: Wo das nun geklärt ist- wann ist eigentlich Schwestitag? Die kann ich nämlich auch mehr als gut leiden! : ) Machts euch hübsch!

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maike am Mai 8th 2013 in Dessert, Pralinen

Himbeereis mit weiß schokolierten Espressobohnen

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Jupdiu, der Frühling, der schlägt zu! Und deswegen sitzen wir hoffentlich alle sonnenbebrillt mit hochgekrämpelten Ärmeln und Beinen in der schicken Hitze und lassen es uns so richtig gut gehen. Mit ein, zwei netten Menschen macht das umso mehr Freude, wie ich finde, und deswegen möchte ich auch grad gar nix anderes tun.  Nu ja, das stümmt so nicht ganz, denn Eis essen, das mag ich immer immer.  Oh ja. Besonders, wenn es so hübsch aussieht, wie dieses hier. Pastellhellrosa mit einem pinkfarbenen Saucenstrudel und schokoladig glänzenden weißen Espressobohnen- Eyecandy, in der Tat.

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Klar kann das Eis noch mehr, außer nur gut auszusehen. Es schmeckt nämlich auch noch vorzüglich! Die Espressobohnen an sich sind zwar recht kräftig im Geschmack, aber durch die weiße Schokolade werden sie hübsch süß und viel milder und harmonieren süperb  mit dem Eis. So gut! Das Krachen beim Kauen, das durch das Zerkleinern der Böhnchen hervorgerufen wird, ist lustig und laut und macht auch noch den Zahnarzt froh. Und, so als letztes Bonusfeature- selbst komische (höhö) Menschlein, die keinen Kaffeegeschmack in Süßkram mögen, mochten das Eis serr serr gern. Mehr kann ich jetz dazu nun auch nicht mehr sagen, außer: Macht das auch! Jetzt, sofort! Und weil das Wetterchen hier immer noch so schön ist, recke und strecke ich noch ein bisschen meine Gliedmaßen in die Sonne, und genieße die frühlingshafte Wärme. Euch auch noch einen wunderbaren Rest vom Wochenende! : )

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Himbeereis mit weiß schokolierten Espressobohnen

Zutaten (für etwa 1 Liter)

  • 1 Grundrezept Vanilleeis nach Jeni’s Splendid Icecream, ohne Vanilleschote –> klick hier.
  • 175 g Zucker
  • 220 g Himbeeren (tiefgekühlt oder, wenn dann mal Saison ist, frisch)
  • 20 g Espressobohnen, die euch schmecken
  • 100g weiße Schokolade
  • 1 EL Kokosfett

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Zubereitung

  1. Die Eiscremebasis nach diesem Rezept hier zubereiten. Noch nicht gefrieren, aber abkühlen lassen. (Also bis einschließlich Schritt 3 zubereiten.) Die Vanilleschote weglassen, es sei denn, ihr wollt sie drin haben.
  2. Für die Himbeersauce die Beeren mit dem Zucker in einem Topf mischen und aufkochen lassen, bis die Masse so 105°C hat oder etwas eingekocht ist. (Das dauert ca. 5 Minuten.) Durch ein Sieb passieren und die Sauce abkühlen lassen. Die Hälfte davon unter die (abgekühlte) Eiscrememasse rühren, den Rest aufbewahren. Das Eis im Maschinchen nach Herstellerhinweis rühren und frieren lassen.
  3. Für die weißen Espressobohnen die Schokolade zusammen mit dem Kokosfett (für den besonderen Crunch) überm Wasserbad schmelzen und dann die Bohnen einrühren. Alles auf ein Stück Backpapier geben und im Tiefkühler festwerden lassen. Grob hacken. (Eigentlich war der Plan natürlich, ganze schokolierte Beans zu haben, aber das wollte nich so ganz, wie ichs gern wollte. Egal, wa?)
  4. Ist die Eiscreme fertig gerührt, ein Drittel in eine Plastebox umfüllen, etwas Himbeersauce drüber verteilen (auch so ein Drittel) und etwas vom Espressoschokobruch darüber streuseln. Jetzt wieder Eiscreme drauf streichen, mit Sauce und Bohnen toppen und mit- tadaaa- Eiscreme bestreichen. Mit etwas Sauce und ein paar Bohnen enden. Die Oberfläche mit Butterbrotpapier abdecken und das Eis für ein paar Stunden gefrieren lassen.

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Dazu kann man prima noch etwas Sahne reichen oder dunkle Schokosauce. (Aber nicht zu viel, bitte sehr!) Wie auch immer ihr es esst, ich hoffe, es mundet euch gar sehr. Ich habe es geliebt, dieses Eis, und liebäugel bereits mit der Herstellung einer weiteren Portion. Denn eisschleckend geht die Welt zugrunde… : )

Ach ja, hier hab ich noch ein kleines Piktscha, höhö, von mir, auf dem ich einen meiner neuen Hintergründe fürs Fotofieren bemale. Ich hab jetz schon 4 Farben und mindestens 2 sollens noch werden. Toll wa?! ; )

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maike am Mai 5th 2013 in Dessert, Eis