Blogi wird 4 und es gibt große Neuigkeiten!

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Ach ja, schon isser vier Jahre alt, der kleine Blogi, dabei ist der letzte Geburtstag doch kein gefühltes Jahr her… Was haben sich also für Fortschritte in seiner Entwicklung getan, seitdem wir beiden das letzte Mal gemeinsam die Kuchenkerzen ausgepustet haben? Nun, ich würde meinen, dass Blogis Fotos besser geworden sind. Er legt sich aber auch mächtig ins Zeug dafür, muss ich sagen, und arrangiert ganz und gar liebevoll die Hintergründe für die Knipsaktionen. Das Problem dabei ist natürlich, dass er auch ganz schön anspruchsvoll geworden ist. Ein Foto, das dem Lieben nicht wirklich in den Kram passt, darf auch nicht veröffentlicht werden, es könnte ja seinem Ruf schaden…(Spinner!)

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Das resultiert natürlich auch in selteneren Posts, denn wer hat schon jeden Tag Zeit und Lust dazu, aufwändigst zu fotografieren? Blogi und ich leider meistens nicht. Und nachdem die Vorbereitungen für die Weihnachtszeitung so aufwendig und auch anstrengend waren, haben wir manchmal noch immer das Gefühl, uns davon erholen zu müssen. Aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Denn, und hier kündigen sich die fantastischen und alles verändernden Neuigkeiten an, hinter der kleinen Blogflaute steckt teilweise auch ein anderer Grund, der da wäre: Ich bin zwei.

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Keine Sorge, ich habe plötzlich keine gespaltene Persönlichkeit entwickelt, sondern bekomme, wie Milliarden Weibchen vor mir, nur ein Babyklein. “Nur” trifft es natürlich nicht im Geringsten, denn so für mich persönlich is die ganze Sache doch janz schön uffregend. Und was heißt schon aufregend- es ist vielmehr alles verändernd und zudem richtig grandios. Na ja, und während ich doch langsam Formen annehme, die man so von einem tragenden Weibchen erwarten würde, steigt die Vorfreude auf das kleinste und ganz bestimmt bezaubernste Lebewesen, das ich je gesehen habe, rasant an. Kein Wunder also, dass ab und an die Dinge auf der Strecke bleiben, die eher zusätzlich als verbindlich sind. Denn, so ganz neben all dem Nestbau und gedanklichem Vorbereiten auf neue Zeiten, muss auch noch die (olle) Masterarbeit herunter geschrieben werden und sowieso.

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Das heißt natürlich nicht, dass ich mich, jetzt wo die News raus sind, zurücklehne und Blogi verhungern lasse. Nee nee, ich werde mich weiterhin um eine gewisse Regelmäßigkeit bemühen, jedenfalls bis zum Juli, ab da kann ich für nix weiter garantieren. ; ) Und damit ihr meine guten Vorsätze auch sehen könnt, kommt hier ganz gleich das Rezept zu Blogis diesjährigem Geburtstagskuchen, einem Möhreneierkuchentörtchen mit Quarkcreme. Lecker, sage ich euch, und warm genossen, noch einen Tacken besser.

Nun denn, ihr lieben Menschlein, macht euch einen schönen Sonntag mit Sonnenschein und feinstem Futter. Ich versuche, ein bisschen fleißig zu sein und werde mich am übrig gebliebenen Kuchen von gestriger Jugendweihefeierlichkeit laben. Denn- Essen ist wichtig und wenn’s auch noch schmeckt, umso besser. : )

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Möhren- Eierkuchentorte mit Quarkcreme

Zutaten

Teig
2 kleine Tassen (mit 200ml Inhalt) Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
4 EL Zucker
etwa 1 TL Zimt
1 Tasse Milch
1 Tasse Selters
2 Möhren, geschält und geraspelt
Öl zum Braten

Creme
250 g Quark
100 g Frischkäse
75 g Zucker
200 g Sahne

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten, bis auf das Öl, zusammenrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und nacheinander etwa 8 Pfannkuchen daraus backen. Sie sollten von beiden Seiten hübsch braun sein. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  2. Für die Creme den Quark mit Frischkäse und Zucker glattrühren. Die Sahne steif schlagen und darunterheben, dann die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Einen Pfannkuchen auf einen hübschen Teller legen, etwas Creme darauf spritzen, dann den nächsten Kuchen darauf platzieren. So weiter verfahren, bis Creme und Kuchen aufgebraucht sind. Eventuell mit ein paar Marzipanmöhren oder bunten Perlen verzieren.

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maike am April 13th 2014 in Kuchen

Der wohl weltbeste Bananenkuchen

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… und das ist keine Lüge! Nicht geschwindelt oder derbe übetrieben- nein, dieser Kuchen hier ist wirklich der Knaller! Lange habe ich versucht, das perfekte Rezept für Bananenbrot (im Sinne natürlich nicht von Brot mit Sauerteig oder Hefe, sondern eben Kuchen) zu finden und bisher war es einfach nicht dabei. Aber dann kam Linda, mal wieder. Ich glaube, ich muss langsam aufhören, des Frollein Lomelinos Buch und Blog zu wälzen, denn so ein paar andere Quellen wären ja auch mal wieder genehm. Aber wenn es doch soooo gut schmeckt!

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Wie dem auch sei, dieser Bananenkuchen ruled volle Kanne, denn er ist saftig und weich und unglaublich bananig. Es ist eben DER Bananenkuchen schlechthin und wäre ich nicht so ekelhaft vernünftig, würde er auch bis heute Abend nicht mehr leben. Aber so hab ich morgen noch was davon und vielleicht auch übermorgen… Wir werden es sehen. Vernunft wird ja doch häufig überbewertet und dann ist wenigstens wieder Platz aufm Kuchenteller für neue Köstlichkeiten, nich wahr? Schließlich hat Blogi nächste Woche schon wieder Geburtstag und der Kleine soll naturellement auch eine gigantomane Torte bekommen… Jaja, ihr seht schon, ich bin quasi aufm Weg in die Küche und ins Bananenkuchenland. Is herrlich da, kann ich euch sagen, kommt doch nach!

Ich hoffe, ihr habt auch einen so wunderbaren Sonntagssnack daheim und ein bisschen frühlingshafte Sonne noch dazu. In jedem Fall- haut rein! : )

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Der wohl weltbeste Bananenkuchen

nach einem Rezept von Linda Lomelino

Zutaten (für eine große Kastenform)

280 g Zucker
100 g weiche Butter plus etwas mehr zum Einfetten
1 Prise Salz
2 große Eier
360 g Mehl
1 TL Natron
2 große, reife Bananen
250 ml Milch

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eine große Kastenform buttern und mehlen.
  2. Den Zucker mit der Butter und dem Salz schön luftig aufschlagen, das dauert für gewöhnlich ein bisschen. Die Eier einzeln zugeben und unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Natron vermischen und zum Teig sieben, dann gut unterrühren. Die Bananen fein zerdrücken und unter die Milch rühren, dann beides zum Teig geben und verrühren.
  4. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und im Ofen ca. 60 Minuten backen, bis der Kuchen hübsch gebräunt ist und ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder heraus kommt. Den Kuchen komplett abkühlen lassen.

Das Rezept kommt aus Linda Lomelinos wunderbarem Buch Torten und findet sich als Boden der Bananen-Karamell-Torte wieder. Ich meine allerdings, dass der Kuchen ohne Gedöns noch viel besser schmeckt, weshalb es an dieser Stelle auch kein Rezept für die Creme gibt. So. ; )

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maike am April 6th 2014 in Kuchen

Foodchallenge im März: Schokoladenbaisers mit Nutellasahne

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Und aufi geht’s in eine neue Runde im Essenswettstreit mit Karin, Maria und Jasmin! Diesen Monat im Programm: Unmengen an Schokolade. Ein köstliches Thema, möchte man sagen, aber auch recht kompliziert in der Rezeptfindung, die Vielzahl an Möglichkeiten betreffend, natürlich. Also habe ich mal wieder mein Hirn durchgewühlt nach Desserts oder Torten, die ich schon lange mal ausprobieren wollte und bin an süßen Nudeln mit Schokoladenfüllung hängen geblieben. Es war schon alles durchdacht und gedanklich fürs Foto in Szene gesetzt, als mir aufgefallen ist, dass ich darauf eigentlich gar keine Lust habe. So appetitstechnisch jedenfalls. Also Plan verworfen und Schokoladenbaisers mit Nutellasahne nach Linda Lomelino von Call me Cupcake gemacht.

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Nicht die schlechteste Entscheidung, muss ich sagen, denn auch wenn die Meringues optisch nicht halb so schön geworden sind, wie die vom Frollein Lomelino, so reißt der Genuss der Nutellasahne, gerne in Kombination mit den halb weichen Baisers, das doch locker wieder raus. Ein Träumchen, sage ich euch; so gut, dass man sich zurück halten muss, um nich die ganze Sahneportion allein wegzufuttern. Jaja. Und schokoladig isses natürlich auch, würde sonst ja auch nich passen.

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Selbstverfreilich seid ihr jetzt gespannt, was die anderen Damen so gezaubert haben, ne wahr? Bei Jasmin gibt es Schoko-Orangen-Küchlein, bei Maria eine Schokoladenkuppel mit Amarenakirschfüllung und bei Karin Schokoladenbutterkekse. Wenn das mal nicht ne feine Auswahl zu Thema Schoki ist, dann weiß ich auch nicht. : )

Nun denn, ihr lieben Menschlein, genießt das Wetter und drückt mal bitte die Däumchen für noch mehr Sonnenschein!

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Schokoladenbaisers mit Nutellasahne

Zutaten (für 8 Stück)

2 Eiweiß
120 g Zucker
¼ TL heller Essig
50 g dunkle Schokolade, vorsichtig geschmolzen

200 g Schlagsahne
4 EL Nutella

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 130 °C vorheizen und ein Backblech mit Papier belegen.
  2. Die beiden Eiweiße in einer Schüssel mit dem Handrührgerät leicht schaumig schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Schlagen, bis die Masse dick und glänzend ist. Den Essig dazu träufeln und noch eine Runde rühren, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. (Zum Test etwas Masse zwischen zwei Fingern zerreiben. Sie sollte nicht mehr körnig sein.)
  3. Die geschmolzene Schokolade, bis auf 1 EL, nun dazugeben und ganz kurz unterrühren, in der Hoffnung, dass eine schöne Marmorierung entsteht. Klappt nicht immer, macht aber nichts.
  4. Mit einem Esslöffel etwa 8 gleichgroße Baiserhaufen auf das Backblech setzen und die restliche Schokolade darüber verteilen. Den Ofen auf 100 °C herunterdrehen und die Baisers 60-80 Minuten backen, oder bis sie sich vom Papier entfernen lassen. Im abgeschalteten Ofen 20 Minuten ruhen, dann komplett abkühlen lassen.
  5. Für die Nutellasahne die Sahne mit der Nugatcreme recht steif schlagen. Zu den Baisers reichen, eventuell mit Karamellsauce, gehackten Nüssen oder Beeren servieren.

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maike am März 30th 2014 in Dessert

Auf nach Islay: Vom Whisky und Wandern.

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Also, so besonders passend ist der Titel natürlich nicht. Müsste eher “Zurück von Islay” heißen, in Anbetracht der Tatsache, dass wir leider nicht mehr dort verweilen. Ihr ja aber vielleicht bald oder wenigstens in Zukunft.
Ja, Islay… Besser gesagt, die Isle of Islay, die nich Eiläi, sondern Eila gesprochen wird, wie wir von den Einwohnern lernen durften. Ein wirklich hübsches Fleckchen Erde, klein und fein, schottisch und schön. Den gemeinen (oder auch fröhlichen) Touristen lockt das Inselchen vor allem mit seinen rauchigen, wilden Whiskys, wie Laphroaig, Lagavulin, Ardbeg und Caol Ila, Bowmore und diverse andere nicht zu vergessen. Oder aber man fühlt sich von der rauen bis grauen Landschaft angezogen, die gerade in den frühen Monaten offensichtlich nass und braun ist, dadurch aber nicht an Schönheit verliert. Ja, eins muss man ja sagen- nass war es, in der Tat. Die Heide und sämtliche Gestrüppe waren getränkt und hielten mindestens knöcheltiefe Wasserfreuden für uns bereit oder tauchten das praktische Schuhwerk in ein modisches Matschbraun. Aber zum Glück hatten wir ja ein Häuschen mit leistungsstarken Heizungen und folglich nie lang nasse Füße.

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Port Askaig, Blick auf die Isle of Jura

Jaaaa, ein Haus, in der Tat. Mit der Überweisung der Finanzen an das freundliche Hausbesitzerfrollein erstanden wir einen bisher ungekannten Teil des Spießbürgertums, denn bequeme Betten, riesige Herdplatten, einen Washdryer und geheizte Bäder kannten wir so noch nicht aus unseren vergangenen Urlauben in die nordischen Gefilde. Was soll ich sagen? Mann, es fetzt! Nicht immer, denn Zelten mag ich doch zu gern, aber so im März, mit 4 von 7 Tagen Dauerniesel ist es durchaus ein schöner Luxus, in die “eigenen” vier Wände wiederzukommen, ins Gammeloutfit zu schlüpfen, Essen zu kochen und hinterher leicht ermattet auf dem Sofa zu hängen… Hach ja, Islay…

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Ausblick aus unserem Beach Cottage

Im Übrigen ist die Anfahrt auf das Inselchen nicht zu unterschätzen, es sei denn, man ist reich und landet direkt mit der Fluggesellschaft zwischen Bowmore und Port Ellen. Ist man meistens natürlich nicht und somit zieht sich der Weg etwas hin. Wir sind von Leipzig nach London geflogen, mit der Airline, die gern an Luxus spart, aber dafür sehr günstig ist. Von London sind wir mitm National Express Nachtbus (Halleluja! 7 Stunden mit schreienden, wimmernden Kindern!) nach Glasgow gedüst, dann umgestiegen in den Citylink Bus nach Kennacraig. Von dort aus legt nämlich die Fähre nach Islay ab und fährt entweder nach Port Askaig oder Port Ellen. Wir wollten nach Port Ellen, kamen aber in Askaig an, durften also dann noch mal n bisschen Bus fahren. Wieso auch nich? ; ) Aber ich sag’s euch- ist man dann einmal da und läuft im Sonnenschein die kurzen 3 km zur gemieteten Hütte, die man schon vom City Centre, haha, aus sehen kann, dann ist das schon mal ein schönes Gefühl. Vom direkten Ankommen dann natürlich ganz zu Schweigen.
Aber man muss ja auch nicht nur nach London fliegen, Glasgow täte es auch und würde natürlich den Nachtbus streichen. Was, ganz ehrlich gesagt, eine schicke Sache wäre…

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Wetterumschwung am Morgen

Auf Islay dann selbst ist es vielleicht von Vorteil, ein Auto zu leihen. Könnte man machen, oder man läuft und fährt Bus und Taxi. Gern mit Karooohl von Carol’s Cabs, denn die is so augesprochen fröhlich. ; ) Hihi. Wir jedenfalls sind auch ohne Mietauto rumgekommen, auf The Oa, bis nach Portnahaven, zum Loch Gruinart und auf einen großen Hügel gekraxelt sind wir naturellement auch. Also, gar nich so verkehrt und zudem äußerst sportlich, schließlich waren wir jeden Tag mindestens 2 Stunden wandern.

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Blick vom Berg

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Blick auf den Berg

Ganz wichtig waren natürlich auch die Besuche in den Distillen und wir haben es nach Laphroaig und Lagavulin geschafft. Ardbeg hatte zu, wie blöd. Sehr spannend mal wieder, von der Whiskybrennerei zu erfahren und Kostproben abzustauben. Die Abende lassen sich im Übrigen prima ruhig verbringen, denn viel ist auf Islay nicht los. Zwar waren die Jungens auch mal im Pub in Port Ellen, doch meistens hockten wir in unserem schönen Häuschen, haben gekocht und gefuttert, gelesen und Gesellschaftsspiele (irgs) gespielt. Zum Sonntag gab es übrigens einen dicken Schokoladenkuchen, nach der Wanderung zum American Monument, mal wieder im Niesel. Ansonsten haben wir gebrutzelt und geköchelt, wonach uns war. Nix typisch schottisches, sondern Nudeln (was sonst?), Kartoffelecken mit Dip und Salat, Linsenlasagne, Pizza (ganz dolle homemade), Kartoffelbrei mit Sojamilch (aus Ermangelung von Kuh) mit  Erbschen und Rührei und sowieso. Wie gesagt, so ein Haus hat einige, nicht zu verleugnende Vorteile.

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Lighthouse in Portnahaven

Was man mitbringt, wenn man auf Islay war: Fläschchen und Gläser aus den Distillen, riesige Mupfeln, die einfach so aufm Feld lagen, hübscheste Bilder von all der schönen Landschaft, Steine vom erklommenen Hügel, ein bisschen Sand in den Schuhen von den Singing Sands, das Gefühl, genug Niesel für dieses Jahr abbekommen zu haben, eine gestraffte Bein- und Pomuskulatur, Heimweh nach dem wunderbaren Haus am Strand (Klingt ganz schön kitschy, aber wacht ihr mal auf uns seht die Sonne überm Meer in solch grandiosen Farben aufgehen!), das Gefühl, den Engen und Zwängen der Stadt für eine schöne Zeit entkommen zu sein und finally, ein bisschen Einsamkeit nach 10 Tagen Hordenleben. Ihr seht also, es lohnt sich. Jedenfalls für mich und uns hat es sich gelohnt und es war, mal wieder, eine wahrlich wunderbare Zeit. Nun aber genug von dem Gesäusel, bald gibt’s hier wieder köstlichstes Essen, versprochen! : )

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Ach ja, wer Details zu unserer Urlaubsplanung will, zum Beispiel zu unserem Beach Cottage, der möge sich einfach melden. Ich helf doch gern dabei, den Islayern neue Touris zu verschaffen.

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maike am März 23rd 2014 in Allgemein

Hefeklöße mit Blaubeerfüllung

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Da bin ich also wieder. Nach zehn Tagen Spiel, Spaß und Spannung auf der Isle of Islay im wunderbar nassen Schototenland umklammert mich nun die Realität mit ihren garstig festen Ärmchen und will mich in den öden ollen Alltag zurück werfen. Mmmpf, na danke. Zudem haben wir natürlich den Vorfrühling verpasst, aber was soll’s, der kommt schon noch wieder. Na ja.

Ganz so schlimm ist das mit dem Wiederkommen natürlich nicht, wie es sich jetzt anhört. Bloß schade, dass die Zeit so schnell vergeht und der Urlaub des Wanderns, Matschhopsens und Schafeguckens so schnell um ist. Aber dafür freue ich mich auf eine baldige Rhabarbersaison, auf prallen Sonnenschein, luftige Bekleidung und Frühlingsduft in der Luft. Und der riecht hier natürlich besonders fein. ; )

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Vor besagtem Urlaub auf der Whiskyinsel habe ich übrigens noch diese feinen Hefeklöße zubereitet, mit einer farbenfrohen Blaubeerfüllung. So an sich waren sie wirklich lecker und der dünne Vanillepudding dazu die perfekte Ergänzung. Einziges und irgendwie ganz schön bedeutendes Manko war allerding die Sache mit dem Dämpfen, denn mehr als zwei Klöße haben leider nicht in mein Sieb gepasst, weshalb es nicht nur ewig dauerte, sondern die anderen, bereits fertigen Klöpschen schon leicht antrockneten. Nu ja, geschmeck hat’s trotzdem und das is doch die Hauptsache.

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Ach ja, eins noch- die Klöße an sich waren wenig süß und meine Füllung sollte ganz ohne Zucker auskommen, weswegen… mhm, ich nur empfehlen kann, mehr Zucker hinzuzufügen. Den kann man natürlich hinterher noch aufstreuseln oder eben dat Vanillesößchen schön süßen, aber gewiss tut dem Teig etwas mehr Zucker auch nicht weh.

Nun denn, genießt euren Sonntagsschmaus und vergesst nicht, morgen ordentlich den St. Patrick’s Day zu zelebrieren. Lasset das Guinness in Strömen fließen, ihr Lieben, prost! : )

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Hefeklöße mit Blaubeerfüllung

Zutaten (für 6 Stück)

200 ml Milch
½ Würfel Hefe (ca. 20 g)
500 g Mehl
2 EL Zucker
50 g Butter
1 mittleres Bio-Ei
1 Prise Salz
6 EL gefrorene Blaubeeren bzw. 6 EL Blaubeermarmelade

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Zubereitung

  1. Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist, und die Hefe hinein bröckeln, dann auflösen lassen. Das Mehl in eine große Schüssel füllen, die Hefemilch und 1 EL Zucker dazugeben und mit etwas vom Mehl zum Vorteig verrühren. (Nicht das gesamte Mehl unterrühren, nur so viel, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.) Abgedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen.
  2. Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und dann zusammen mit dem Ei, 1 EL Zucker und 1 Prise Salz zum Teig geben. Mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig kneten, dann wieder zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
  3. Den Teig kurz mit den Händen durchkneten, dann in 6 gleich große Stücke schneiden. Jedes leicht platt drücken und je 1 EL Blaubeeren oder Marmelade darauf geben. Den Teig gut über der Füllung verschließen und zu runden Klößen formen. Mit der „Naht“ nach unten auf ein bemehltes Blech setzen, abdecken und wieder 20 Minuten gehen lassen.
  4. Einen großen Topf mit etwa 150 ml Wasser befüllen und aufkochen. Ein (Nudel-)Sieb oder einen Dämpfeinsatz darauf- und dann zwei Klöße hineinsetzen. Zudecken und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten dämpfen. Die fertigen Klöße mit einem Holzspieß einstechen, damit die Luft entweichen kann, dann aus dem Sieb nehmen und warm stellen. Die restlichen Klöße genau so garen.
  5. Die fertigen Klöße nun mit gebräunter Butter und Zucker, Blaubeerkompott oder Vanillesauce servieren. Im Genuss und in Kindheitserinnerungen schwelgen.

Quelle: Lecker Bakery, Ausgabe 01/2014

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maike am März 16th 2014 in Dessert, vegetarisch