Foodchallenge im (Fast-noch-)November: Zimtschnecken-Müsli

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Jaja, okeeee, es ist nun wirklich schon Dezember und nicht der so genannte “Fast-noch-November”, aber da es letzten Sonntag einfach nichts mit unserer Challenge werden wollte, kommt die eben heute. Einfach so, am zweiten Advent. Ich denke, ihr werdet unsere Rezepte dennoch gebrauchen können, denn schließlich drehen sie sich alle um das absolut wichtige und nützliche Thema Geschenke aus der Küche. Prima und passend, so knapp vor Weihnachten, nicht wahr?

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Nach kurzem Sinnieren kam mir der Gedanke etwas mit Zimtschneckchen zu machen. Wieso nicht die kleinen runden Dinger einfach mal in ein Müsli werfen und mit ordentlich viel Milch bekippen? Rischtisch, was für eine prima Idee! Ein knuspriges Müsli mit kleinen Keksen, einfach fein! Dazu habe ich auch noch ein paar Stückchen karamellisierter weißer Schokolade geschummelt, et voilà, fertig ist das Festtagsmüsli. Denn was für jeden Morgen ist es natürlich nicht, mit dem ganzen Zucker und so. Aber für das Frühstück am Weihnachts- oder Neujahrstag ist es eine ganz und gar leckere Idee. Und damit man die nicht ganz allein verdrücken muss, wird es eben, tadaaa, als Geschenk verpackt und lieben Menschen überreicht.

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Nun wollen wir aber mal gucken, was es bei den anderen Challengegörls so gibt: Liv hat uns tierfreie Keksstrümpfe gebacken, damit auch die Veganer was Leckeres knuspern können; Maria hat ein Heiße Schokolade- Kit zusammen gestellt (natürlich nur öcht mit Marshmallows) und bei Jasmin gibt es feinste Bruchschokolade mit gebrannten Mandeln. Uiuiui, so köstlich! Ich hoffe, für jeden von euch ist dieses Mal was dabei, was ihr euren lieben Menschen unter den Baum legen könnt.

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Solltet ihr aber dennoch nach weiteren Anregungen suchen, sei es für Geschenke aus der Küche, Rezepte für einen schönen Kaffeeklatsch oder einfach ein paar Ideen für Bastelklimbims, dann surft doch (noch) mal rüber zu der Weihnachtszeitung, die der Künschtler und ich letztes Jahr zusammen gebaut haben. Ihr werdet sicher fündig, versprochen! : )

So, dann habt mal einen wunderbaren zweiten Advent mit ganz viel Besinnlichkeit und Kerzenschein. Ich werde mal das Zwerglein durchkitzeln, abknutschen und zerquetschen vor lauter Freude über seine Zauberhaftigkeit. : ) Macht’s euch hübsch!

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maike am Dezember 7th 2014 in Challenge

Salat im gebackenen Kürbis

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Na, huch, schon wieder einen Tag zu spät, ich fass es ja kaum! Eigentlich wollte ich nämlich, der Tradition wegen, gestern schon posten. Nee, stimmt nicht, ursprünglich wollte ich natürlich letzten Sonntag einen Beitrag veröffentlichen, aber dann kam dies und das dazwischen. Ihr kennt das ja sicher. Und gestern kam ich auch nicht dazu. Nun ja, wie dem auch sei, hier isser, der neue Post auf Blogi. Kürbis. Gefüllt mit Salat. Ich dachte mir, das is doch mal ne andere Sache, den Kürbis mit Salat zu füllen. Sieht schick aus, schmeckt und man hat ne Menge an Vitaminen in sich hinein geschaufelt. Um die noch schmackhafter zu machen, kommt übrigens ein bisschen Fetaaa in den Kürbis, soll ja bloß nich öde schmecken. Ja, und weil heut Montag ist und demnach arg viel zu tun (haha), hier einfach ohne viel Umschweife die Anleitung zum gefüllten Kürbisglück, denn so ein richtiges Rezept isses eher nicht geworden. ; )
Habt einen grandiosen Start in die Woche und natürlich auch in die wundervolle Vorweihnachtszeit! : )

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Salat im gebackenen Kürbis

Zutaten (für 2 Personen)

1 hübscher Hokkaidokürbis
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g Feta
Salatzutaten nach Belieben (z.B. einige Blattsalate, Rote-Bete-Würfel, Paprika, Gurke, …)
Dressing nach Belieben (z.B. ein gewürzter Mix aus Balsamico, Öl, Senf und Honig)

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne sauber herausschaben. Beide Hälften mit Öl auspinseln und mit Salz und Pfeffer (und nach Belieben anderen Gewürzen) bestreuen. Den Feta zerbröseln und auf beide Hälften aufteilen. Kürbishälften auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  3. Den Kürbis etwa 50-60 Minuten im Ofen backen, bis er sich weich anfühlt. (Hierfür am besten mit einer Gabel immer mal reinpieksen.)
  4. Kürbis aus dem Ofen holen und mit den Salatzutaten füllen. Ein Dressing nach Wunsch darüber geben.

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maike am November 24th 2014 in Herzhaftes, vegetarisch

Cheesecake mit Quittenkompott

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Merkt ihr das auch? Es herbstet nun endlich so ein bisschen draußen rum, auch die Temperaturen betreffend. Ich finde das gut, wie in jedem Jahr und freue mich schon auf den ersten Schnee. Dann kann ich dem Zwerglein nämlich die fliegenden Flöckchen zeigen und mit ihm durch sie hindurch tänzeln. Hach ja, das wird schön! : ) Aber bis der Winter dann einbricht, wird natürlich noch der Herbst in vollen Zügen genossen, Kürbisse werden inhaliert, Esskastanien weggeschnurpst und Quitten en masse einverleibt. Und da wir gerade mal bei Quitten sind- wie wäre es denn mit einem feinen Käsekuchen? Feinst belegt mit Quittenkompott? Gute Idee? Na, dann kommt mal mit!

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Zum jährlichen Älterwerden des Liebsten und Zwergenpapas (=ein und die selbe Person) gab es nämlich nich nur den mordsmäßigen Bananenkuchen mit salziger Ganache, sondern auch noch  Ommis weltbeste Walnusstorte uuuuund Quittencheesecake à la Zucker, Zimt und Liebe. Zwar gibt’s bei Jeanny Äpfel obenauf, aber da is man ja variabel. Deswegen in meiner Version eben mit Quittöööön und weil es jetz doch ganz schön spät is, sofort ab zum Rezept.

Habt den wundervollsten Sonntag und genießt den güldenen Herbst! : )

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Cheesecake mit Quittenkompott

Zutaten (für etwa 10 Stück)

200 g Vollkornkekse, zu feinen Krümeln verarbeitet
100 g zerlassene Butter

400 g Frischkäse
120 g Zucker
2 Eier

3 kleine Quitten
1 Apfel
50 g Zucker
50 ml Orangensaft
Mark von 1 Vanilleschote
2 EL Orangensaft
1 EL Stärke

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Zubereitung

  1. Eine 20-cm-Springform mit Backpapier auslegen und gut mit Alufolie umwickeln. Die Kekskrümel in eine Schüssel geben und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Die Krümelmischung auf den Formboden geben, gut verteilen und fest andrücken. Für 20-30 Minuten gut abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen.
  2. Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Frischkäse und die 120 g Zucker mit dem Handrührer glatt rühren, die Eier einzeln gut unterrühren. Die Frischkäsemasse auf den Boden gießen und die Form auf ein tiefes Backblech stellen. Das Blech bis kurz unter den Rand mit Wasser füllen (so reißt die Oberfläche des Kuchens nicht und er trocknet nicht aus).
  3. Den Kuchen im Backofen (Mitte) 30-40 Minuten backen, bis die Oberfläche sich an den Rändern leicht färbt und beinahe fest anfühlt, die Käsemasse in der Mitte aber noch etwas wacklig ist. Den Kuchen aus dem Wasserbad nehmen – eventuell schon die Alufolie abmachen – und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann im Kühlschrank gut abgedeckt in 3-4 Stunden fest werden lassen, am besten über Nacht.
  4. Für das Quittenkompott die Quitten und den Apfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einem Topf mit dem Zucker, dem Orangensaft und dem Vanillemark köcheln lassen, bis die Quitten und Äpfel weich sind, eventuell etwas mehr Saft hinzugeben. Die Stärke mit den 2 EL Saft verquirlen und in die köchelnde Masse einrühren, dann köcheln lassen, bis das Kompott eingedickt und glänzend ist. Abkühlen lassen und auf den Käsekuchen geben. Mit einem Klecks Sahne servieren.

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maike am November 9th 2014 in Kuchen

Omas (weltbeste) Walnusstorte

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Hach, dieses Zwerglein! Liegt hier neben mir und schnarcht und seufzt immer mal entzückend auf, hach hach hach! Ich sag’s euch, als Zwergen-Neu”besitzer” wird man so ein bisschen balla balla. Kaum grinst das kleine Wesen, stößt man selbst quietschende Geräusche aus, wenn es mit lustigen Sabberbläschen vorm Mund rumkrakeelt, tauscht man selbst all das hart antrainierte Vokabular gegen “erre erre”. Wenn es dann endlich mal schläft, starrt man es entweder non stop an oder spielt gar mit dem Gedanken, es zu wecken. Bekloppt, ja, aber so ist das. Debiles Grinsen und geistige Abwesenheit gehören übrigens nun auch zu meinen nigelnagelneu erworbenen Fähigkeiten, nur, falls ihr euch gefragt habt… ; ) Nun ja, jedenfalls- das Zwerglein fetzt und ist zauberhaft und auch wenn es natürlich ein bisschen anstrengend ist, geb ich es nicht mehr zurück. Nö. Aber nun Schluss mit dem Babytalk und ran an die Kalorien!

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Diese Torte, die ihr hier seht, ist eine der besten, die es wohl gibt. Muss so sein, denn sie ist einfach mal sagenhaft lecker. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass sie immer als erstes leer ist, wenn meine hungrige Familie beim Besuch bei meiner Omma über den Kuchenbestand im Keller auf der festlich gedeckten Kaffeetafel herfällt. In Nullkommanix isse weg, es ist ganz furchtbar! Da nützt wohl alles nüscht und man muss sich selbst hinstellen und ein Törtchen zusammenrühren. Das wird dann aber nicht mit der verfressenen Verwandtschaft geteilt, sondern gaaaanz allein im stillen Kämmerlein aufgefuttert. Ja, so gut ist diese Torte! Walnussig und sahnig, viel mehr muss und kann man nicht sagen.

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Im Übrigen ist diese Walnusstorte natürlich nur eine der weltbesten Walnusstorten. Denn schließlich ist da noch die Butter-Walnuss-Torte, die ganz und gar der Knaller und Hit ist und sowieso. Das musste an dieser Stelle noch kurz erwähnt werden. ; )

Sou denn, ihr lieben Menschlein, genießt den Sonntag und futtert leckersten Kuchen, ich meld mich dann schon nächste Woche wieder. Jaha, so schnell kann’s manchmal gehen! : )

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Omas (weltbeste) Walnusstorte

Zutaten (für eine 26er Form)

180 g Zucker + etwas mehr
250 g Butter
1 Ei
200 g gemahlene Walnüsse
300 g Mehl
1 Prise Salz
400 ml Sahne

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen, dann das Ei unterrühren. Nun die Walnüsse, das Mehl und das Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig vermischen.
  2. Nun etwa 2 große EL vom Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form streichen. Der Boden muss gut bedeckt sein, sollte aber nicht zu dick werden. Im Ofen etwa 7 – 10 Minuten backen, bis er gebräunt ist. Kurz abkühlen lassen und samt Backpapier entfernen. Neues Papier in die Form legen und weitere 2 EL Teig darin verstreichen, backen. So weiter verfahren bis 5 – 7 gebackene Böden entstanden sind. Alle komplett abkühlen lassen.
  3. Die Sahne mit Zucker nach Geschmack steif schlagen. Einen Boden auf einen hübschen Teller legen, mit etwas Sahne bestreichen und den nächsten Boden auflegen, widerrum mit Sahne bestreichen. So weiter verfahren, bis alle Böden aufgebraucht sind, mit Sahne abschließen. Fertsch!

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Achtung, die Böden zerbrechen schnell! Macht aber nix, da muss man dann eben ein bisschen puzzlen, um eine etwa runde Form zu erhalten. Und: Die Zubereitung vom Teig ist ganz schnell erledigt, nur das Backen dauert (und nervt) ein bisschen. Aber wie gesagt, das Ergebnis lohnt. Oh ja!

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maike am November 2nd 2014 in Torten

Foodchallenge im Oktober: Beinahe gruseliger Marmorkuchen.

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Grrrrrrruuuuuuseeeeeeel! Buuuuh! Arrrrrgggggh! Und- habt ihr schon Angst? Nicht? Na, so was, und dabei hab ich mir doch so ne Mühe gegeben… Mhm. ; ) Willkommen jedenfalls, ihr lieben Leserlein, zu unserer kleinen Halloweenparty, die die Challengegörls und ich in diesem Monat veranstalten. Denn ihr habt richtig gesehen: Der Oktober ist fast um und das bedeutet, dass ganz ganz bald die kleinen Geister und winzigen Hexlein beschämt und nervös kichernd von Tür zu Tür ziehen und nach Süßigkeiten läuten. Ich bin an sich nicht so der Halloweenfän schlechthin, früher fand ich das Ganze zwar recht nett, aber inzwischen zwänge ich mich nur sehr selten in abgefahrene Gruseloufits und zutsche Gummiregenwürmer aus ‘nem Mudpie. (So was hab ich bisher eh noch nie getan, aber mir kam grad so die generelle Idee…) Aber dennoch- die Feierlichkeit steht an und wenn wir uns schon mal auf dieses Challengethema geeinigt haben, dann sollt ihr auch was irre Schauriges bekommen. Und, tadaaaa, hier isser, mein fast schon gruseliger Marmorkuchen.

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Ja, ihr seht richtig. Ein schnöder ganz einfacher, wenn auch leicht erröteter Marmorkuchen im Schokogusskleid, verziert mit schokotastischen Bäumchen. Und weil die so richtig spooky sind und böse gucken, sollten sie ganz eindeutig zum Fest des Schreckens passen. Eigentlich sollte das Innenleben noch röter sein und nicht nur roséfarben, aber das kommt eben dabei heraus, wenn man keine Lebensmittelfarbe nimmt, sondern dezent mit roter Bete färbt. Deswegen erinnert es nicht so megadolle an Blut, aber das muss ja eigentlich auch nicht sein. So, der Kuchen an sich ist eben ein schlichter Marmorkuchen, saftig und lecker, nach einem Rezept der bezaubernden Jeanny. Die klatscht bei ihrem noch eine gehörige Portion Rote Grütze rein, bei mir musste diese Joghurt in puro naturo weichen, da sie schlichtweg nicht vorhanden war. Aber dennoch- ein leckerer Klassiker, mal new and spooky verpackt. So, nun lasst uns aber mal gucken, womit uns die anderen Görls so gruseln wollen. (Bild folgt!)

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Jasmin tafelt uns gruseligen Red Velvet Kuchen auf, bei Liv kriegen auch die kleinen Veganerlein ihren Schrecken weg mit den tierfreien Schokoteilchen und die liebste Maria kredenzt gespenstige Marshmallow-Himbeer-Brownies. Verdammt, das klingt aber alles köstlich!

So, nun denn, ihr Lieben, da ich eh schon zeitlich im Verzug bin (die geschenkte Stunde hat mir leider nüscht gebracht, menno!), das Rezept gleich in Linkform mit kurzen Änderungshinweisen. Verzeiht mir dies, bittesehr! Ich schieb mal wieder das entzückende, bezaubernde und herzenstehlende Zwerglein vor, das immer genau dann was braucht, wenn ich so schön im Schaffensprozess bin. Also nicht böse sein, er ist doch noch soooo klein! ; ) Habt den schönsten Sonntag und ein tolles Gruselgewusel am Freitag! : )

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Beinahe gruseliger Marmorkuchen

Marmorkuchenrezept für eine kleine Kastenform nach Zucker, Zimt und Liebe, bitte hier entlang!

Ich habe statt der Grütze die gleiche Menge Naturjoghurt genommen und den Kuchen dann in 150 g dunkle, geschmolzene Schokolade gehüllt. Statt der Milch hab ich rote Beetesaft benützt. Für die Bäume habe ich ebenfalls 150 g dunkle Schoki geschmolzen und mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle eben Baumformen auf Backpapier gespritzt und trocknen lassen. Diesen Bäumen habe ich dann mit etwas (gefärbtem) Zuckerguss irre gruselige Gesichter aufgemalt. Ran an den noch feuchten schokoglasierten Kuchen et voilà.

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maike am Oktober 26th 2014 in Allgemein