Futtern und Süffeln in Leipzig- Part 1: Zest.

Wie bereits im letzten Post erwähnt: Bloggen mit Baby = eine höchst fordernde Performance. Vielleicht werden mir einige Supermütter an dieser Stelle widersprechen, während sie das Rezept zum letzten Kuchen abtippen, dem Nachwuchs die Windeln wechseln und nebenbei mit Bürsten an den Füßen noch die Küche schrubben. Das Headset am Ohr nicht zu vergessen, über das die Dates für die nächsten Tage ausgemacht werden… Tja, so was gibt’s sicher auch, aber wir mögen’s doch ein bisschen überschaulicher. Deswegen rumpeln der Zwerg und ich lieber durch ein stoffenes Gerät aneinander gekettet geschmiegt zu lustigen Treffen mit lustigen Menschen und nehmen oft unterwegs den Früh-/Mittags-/Abendsnack zu uns. (Das geschieht des Öfteren auch simultan, was natürlich dazu führt, dass ich mich mit einer Hand abmühe, mein Essen in Stücke zu teilen und das Zwerglein von oben bis unten mit Krümeln und Klecksen verziert ist… Muss ja!) Äääh ja, jedenfalls komme ich nur selten zum ausgiebigen Backen oder Kochen und meist findet der ganze Zauber erst statt, wenns schon dunkel ist und ich keine Fotos mehr knipsen kann. Und ohne Fotos ja bekanntlich kein Blogeintrag, was zu einer gewissen Flaute hier auf Blogi führt.

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Aber genau aus diesem Grund versuche ich an dieser Stelle endlich mein Vorhaben der letzten 3 bis 4 Jahre umzusetzen und euch meine wunderbare Stadt Leipzig kulinarisch näher zu bringen. Denn wenn ich schon unterwegs meinen Hunger stillen muss, kann ich das auch gleich in wertvolle Posts für Blogi verwandeln; natürlich nur, wenn es sich lohnt. Wie regelmäßig die angestrebte Reihe Futtern und Süffeln in Leipzig ab nun hier veröffentlicht wird, wird sich zeigen- viel zu sehen gibt es allemal. Als denn- los geht’s mit dem veganen Restaurant Zest im schööönen Connewitz. : )

Das Zest ist, wie vor wenigen Zeichen schon geschrieben, ein veganes Restaurant, das lauter inspiriert anmutende Gerichte auf seiner Karte stehen hat. Aktuell liest man zum Beispiel von Conchiglioni mit Rucola-Walnuß-Krem, getrocknete Tomaten-Rosmarin-Sud, Chili-Seitancrumbles, rotes Basilikum-Salad. Jup, das ist ein Gericht. Auch spannende Desserts wie Mirabellenkaltschale mit Mandelkrem, Traubenmost, Honigkresse und karamelisiertem Kartoffelpuffer sind hier zu finden; wenn das mal nicht nach was klingt! Rein aus Interesse wird ein begeisterter Esser also auf jeden Fall mal den Fuß ins oder vors (=Freisitz) Zest setzen, da bin ich mir sicher. Ja, auch wenn, oder eben gerade weil, alles vegan ist. Die Entscheidung, dorthin zu gehen, kam in unserem Fall also nicht von irgendwo her, sondern lag mehr als auf der Hand.

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Bestellt habe ich an diesem wunderbaren Donnerstag, der voll im Zeichen meiner Meisterlichkeit stand, zuerst eine Pfirsich-Vanille-Limonade mit tasmanischem Pfeffer. Sehr lecker, muss man sagen und viel zu schnell ausgeschlürft. Da ich natürlich nienieniemals freiwillig auf ein Dessert verzichte, hab ich die Vorspeise weggelassen und lieber ein Hauptgericht bestellt, nämlich Sojasteak mit Calvados-Grüner Pfeffer-Apfelkrem, doppelt gebackenen Kartoffeln und grünen Bohnen in »Butter«. Zum Dessert gab es ein Petit Four mit allerlei unterschiedlichen Schichten, an die ich mich blöderweise nicht mehr recht erinnere. Ich weiß aber noch, dass es nach schwarzer Johannisbeere, Zitrusfrüchten und Marzipan geschmeckt hat, so was wird also drin gewesen sein. ; )

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Ja, alles in allem haben mir meine gewählten Speisen sehr gut geschmeckt, da kann man nix sagen. Allerdings muss ich doch bemängeln, dass meine (zugegeben recht hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Die Namen, die die Gerichte im Zest so tragen sind inspirierter, als der tatsächliche, eher bodenständige Geschmack, was mich ein bisschen enttäuscht hat. So hat mein Hauptgericht tatsächlich nach Offenkartoffeln mit Sojasteak und zitronigen Bohnen geschmeckt; ein bisschen mehr Pfiff hatte ich mir durchaus erhofft. Dennoch war das Essen mehr als nur essbar, ohne Frage.
Was die Preise betrifft- sie sind absolut angemessen, denn 12€ für eine Hauptspeise kann man gut und gerne bezahlen. Zudem kann man guten Gewissens hier futtern, da man sich sicher sein darf, dass kein Tier zu Schaden gekommen ist. Insgesamt kann ich euch einen Besuch im Zest also wärmstens empfehlen, ihr dürft eben nur nicht mit übersteigerter Erwartung einmarschieren. ; )

Hier die wichtigsten Fakten in Kürze:

Was? – Zest, ein veganes Restaurant
Wo? – Bornaische Straße 54, 04277 Leipzig
Anfahrt? – Tram 11 Richtung Markkleeberg-Ost bis Pfeffingerstraße
Wann? – täglich ab 11, dienstags geschlossen
Für wen? – Für alle Veganer, Vegetarier und Freunde des guten Essens, die mal über ihren
üblichen Tellerrand hinaus sehen wollen
Tipp? – die hausgemachten Limonaden
Empfehlung? – Auf jeden Fall!
Kontakt?zest-leipzig.de

Soooo, ich hoffe, ich hab alles beleuchtet, was man so wissen muss, falls nicht, immer raus damit. Was im Übrigen den Service und die Toilettensauberkeit betrifft hab ich keine Erinnerung mehr, es kann also schon mal nicht schlecht gewesen sein. ; )

Macht euch eine tolle Woche, ihr Lieben, bald gibt es hoffentlich wieder ein Rezept! : )

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maike am September 15th 2014 in Allgemein

Foodchallenge im August: Pflaumenklöße

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Ich stelle fest: Bloggen mit Baby ist schwierig bis nahezu unmöglich. Wenn auch das Backen der Hochzeitstorte wundersamerweise ohne Probleme von der Hand ging, stellte sich die diesmonatige Foodchallenge als ebensolche dar- als eine Herausforderung. Zwar verlief das Zubereiten der Speise zum Thema Pflaume noch ziemlich reibungslos, aber als es dann ans Fotografieren der Klöße ging, quäkte der Zwerg ohne Unterlass. Wie es aber manchmal so ist, nützte alles nüscht und die Bilder mussten mit Zwergenkind über die Schulter geworfen einhändig aus der Hüfte raus geknipst werden. Dafür, das muss ich ja sagen, sind sie doch ziemlich gut geworden. Nun ja, wir werden sehen, wie es sich entwickelt, vielleicht klappt’s beim nächsten Mal ja wieder besser. : )

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Aber nun zur Challenge an sich- Pflaumen. Mal wieder fallen einem dazu natürlich viele feine Rezepte ein, ich bin dieses Mal ganz bodenständig geblieben und hab großmütterliche Klöße gekocht und hinterher in brauner Butter und Zucker ertränkt. Lecker, sag ich euch und gar nicht so schwer zu machen. (Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich leider nur Vollkornmehl da hatte und mir die Klöße deswegen nicht so zu 100 Prozent geschmeckt haben. Aber ich weiß, dass sie mit normalem Weizenmehl und gaaaanz viel Butter richtig fein sind. Dennoch, das musste mal erwähnt werden.) Ja, und das sind die Kreationen der anderen Damen: Bei Jasmin gibt’s einen leckeren Crumble mit Vanillesahne, Liv kredenzt uns Weiße Schoko-Zimt-Mousse mit Rosmarin-Pflaumen und Pflaumen-Krokant-Segel (uhlalala!) und Maria serviert Hähnchen-Pflaumen-Wrap mit Bacon und Honig-Senf-Soße. Nicht schlecht, Herr Specht und alles viel aufregender als meins. ; )

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So, dann tipp ich mal flink das Rezept hin, der Zwerg ist sicherlich gleich bereit für irgendwelchen Schabernack und wird mich für den Rest des Tages in Beschlag nehmen. Na, mal sehen, wie es heute so läuft. : ) Macht ihr euch einen wunderbaren Sonntag und denkt dran- wählen gehen! : )

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Pflaumenklöße

Zutaten (für etwa 30 Stück)

1 kg mehligkochende Kartoffeln
330 g Mehl (bloß kein Vollkorn! ; ) )
2 Eier
etwas Salz
30 Pflaumen (oder Zwetschgen?!, na eben die länglichen), gewaschen
Zucker

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Zubereitung

  1. Die Kartoffeln mit Schale gar kochen, dann pellen und fein zerstampfen. Mit dem Mehl und den Eiern sowie einer kräftigen Prise Salz zu einem formbaren Teig kneten.
  2. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Die Pflaumen zur Hälfte einschneiden, den Kern herausholen und stattdessen einen Teelöffel Zucker hineingeben. Jede Pflaume in einem Stück Teig versenken und einen runden Kloß daraus formen. Die Klöße im siedenden Wasser garen lassen, bis sie oben schwimmen. Herausfischen und abtropfen lassen, so mit allen Klößen verfahren.
  3. Die noch heißen Klöße mit gebräunter Butter und ordentlich Zucker, eventuell etwas Zimt, servieren. Bei mir kamen noch ein paar Streusel aus Haferflocken und Mandeln obendrauf. Dafür habe ich 50 g Haferflocken mit 30 g gemahlenen und 20 g gehackten Mandeln vermischt und dann soviel Honig dazugegeben, bis eine streuselige Masse entstanden ist. Das alles wurde bei 180°C so lange gebacken, bis die Streusel hübsch braun waren. Ich muss aber sagen- ohne sind die Klöße auch serr serr fein. : )

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maike am August 31st 2014 in Dessert

Et voilà: Die vierte Hochzeitstorte und das zwergige Glück.

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Ahoi, ich bin wieder da! Zeit wird’s ja, nach drei Wochen Blogabstinenz, ehrlich gesagt gar mehr, denn die anderen Beiträge waren ja schon vorbereitet. Jedenfalls- das zwergige Glück ist nun beinahe sechs Wochen alt und wir haben uns mittlerweile prima aneinander gewöhnt. : ) So gut gar, dass ich meine manchmal entstehende Langeweile ganz einfach mit dem Backen einer Hochzeitstorte vertrieben habe, die dann hoffentlich und vemeintlich gestern zuerst bestaunt und dann vertilgt wurde. Jaja, so macht das nämlich das gemeine bloggende Bäckerlein, wenn es nichts mit sich anzufangen weiß- drei mächtige Kuchen in weiß strahlenden Fondant gehüllt übereinander stapeln und mit fröhlichst ausgestochenen Schmetterlingen verzieren. So, und das is nun das Ergebnis en detail:

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Dieses Mal steckten in den Schichten die folgenden Geschmäcker:

Oben: Marzipan-Kirsch-Wickeltorte mit Frischkäsecreme und dunkler Ganache

Mitte: Zitronenkuchen mit Beerenmarmelade und weißer Ganache

Unten: Sachertorte nach Oma Buchholz mit Minzganache und Minzstickcrunch.

Ich muss sagen- wenn man das ganze Unterfangen Hochzeitstorte gut plant, ist das auch mit zwergigem Kind kein Problem. Aber auch nur, wenn man jemanden hat, der es in den Schlaf wiegt, während man selber zum dritten Mal den Fondant für die unterste Schicht ausrollt… Ich habe eine Woche vorher angefangen, mit der Deko, und bin prima zurecht gekommen. Nun gut, ich hab aber auch gerade viel viel Zeit… ; ) Wenn ihr ein bisschen Hilfe bei einem solchen Projekt braucht- bei Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche gibt es den Masterplan für ihre eigene Hochzeitstorte, klick hier.  Zudem findet ihr dort auch die Rezepte für die Sachertorte, den Wunderkuchen und die Wickeltorte. Also surft gleich mal rüber, falls bei euch demnächst eine Hochzeit ansteht. : )

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So, nun noch ein paar Worte zum Zwergenglück: Es ist klein, das Zwerglein. Oder besser gesagt, er ist klein, denn es ist ja ein Bübchen geworden. Wenn er nicht gerade trinkt oder schläft, wird er am liebsten herumgeschaukelt, so dass er auch jetzt in seinem Trageding an mir klebt und ich im Wippstuhl auf und ab wippe. Tagsüber stelle ich eher ein Känguru dar oder einen Laubfrosch, aber was solls, hauptsache, das Zwerglein schläft. : ) In den letzten Wochen ist er schon starke 6 cm gewachsen und hat ein Kilo mehr drauf, zudem sind seine Pfötchen so groß wie die seiner 5 monatigen irgendwas Cousine… Ich meine ja nur, da kommt Grooooßes auf uns zu. Ich freu mich ja schon darauf, im Teeniealter jede Woche neue Hosen zu kaufen und abends ganze (Tofu-)Wildschweine zu servieren, damit der Lulatsch, der er bis dahin sicherlich ist, satt wird bzw. was zum Anziehen hat. Ohjemine, was haben wir uns da nur gedacht? ; )
Im Übrigen plane ich, nun wieder einmal wöchentlich was zu veröffentlichen, in der Hoffnung, dass das auch so klappt. Wenn nicht, na, dann eben nicht. Ich freue mich dennoch über eure Besuche hier auf Blogi und geb mein Bestes, euch immer mal was zum Lesen zu geben. So, und nun noch ein Bildchen von der (gar nicht so) zwergigen Hand. (Man sehe an dieser Stelle doch bitte über die nicht ganz auf Hochglanz polierten Fingernägel hinweg. Nein, wir sind keine Rabeneltern, die ihr Kind nicht waschen, aber ja, das mit der Maniküre müssen wir noch üben. Ich mein ja bloß… ; ) )

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Macht’s euch hübsch und genießt den… äh ja… restlichen Hochsommer, denn bald geht’s wieder an Kürbisse, Quitten und Maronen. Ich freu mich drauf! : ) 

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maike am August 24th 2014 in Torten

Foodchallenge im Juli: Nektarinenlimonade mit fancy Eiswürfeln

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Es is Juli, es is (vielleicht?) heiß und wir alle lechzen immer mal nach einer Abkühlung, die es in sich hat. Deswegen, und weil der Sommer ja noch jung ist, haben wir vier Damen von der monatlichen Foodchallenge uns dazu entschieden, eisgekühlte Getränke zu reichen. Und wo wir gerade bei uns vieren sind- es gibt eine kleine, aber entscheidende Änderung in unserer Besatzung zu verzeichnen. Nachdem sich Karin leider leider aus privaten Gründen aus unserem Challengebusiness zurückziehen musste, haben wir eine tolle Nachfolgerin für sie finden können und begrüßen nun monatlich die liebe Liv von Thank You For Eating in unserer Runde. : )

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Jedenfalls- sommerliche Getränke stehen diesen Monat auf der Agenda und auch wenn ich euch lieber einen Cocktail kredenzen würde, der euch einen kleinen aber feinen Schwipps beschert, so bleibe ich doch weiterhin bei den jungfräulichen Varianten, möööp. ; ) Deswegen gibt’s von mir also eine feine Nektarinenlimonade mit wahrlich hübschen Eiswürfeln, denn fürs Auge darfs bekanntlich ja auch gern was sein. Nun lasst uns aber mal luschern, was die anderen drei so Feines zusammen gerührt oder auch geschüttelt haben:

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Bei Maria gibt’s eine Melonenlimo mit Tonic, Jasmin erfrischt uns mit einem California Sour mit Pfirsich und Livs Einstandsgetränk dreht sich um Hibiskus-Minz-Eistee mit Johannisbeeren. Ulala, das sieht doch mal mehr als erfrischend aus, würde ich meinen! Und damit ihr nicht gleich einen Hitzekoller kriegt, nun ab zum Rezept für die Nektarinenlimonade. : )
(Es ist im Übrigen nur eine Vermutung von mir, dass es Ende Juli kochend heiß draußen ist. Während ich das hier nämlich abtippele, weht eher ein angenehm frischer Wind, nachdem gestern der sicher heißeste Tag des Jahres war. Aber ihr könnt das Rezept ja auch erst dann benutzen, wenn euch wirklich warm ist, is ja klar. ; ) )

Nun denn, machts euch hübschest und frisch, ihr lieben Leut! : )

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Nektarinenlimonade

Zutaten (für etwa 2 Liter Limonade)

500 g reife Nektarinen
300 ml Wasser
125 g Zucker
Saft von einer Zitrone
ca. 1,5 l Mineralwasser zum Auffüllen

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Zubereitung

  1. Für den Sirup die Nektarinen waschen, entkernen und vierteln, dann zusammen mit den 300 ml Wasser in einen Topf geben und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Nektarinen weich sind. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, falls es zu schnell verkocht.
  2. Die Nektarinen mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und dann durch ein Sieb drücken, Sud in einem neuen Topf auffangen. Wer es nicht gern naturtrüb mag, sollte den Sud nochmals filtern, am besten durch ein feines, sauberes Tuch, das in ein Sieb gelegt wird. Zucker und Zitronensaft hinzugeben und alles etwa 5 Minuten köcheln lassen. Sirup vollständig abkühlen lassen.
  3. Den Sirup in Gläser oder eine Karaffe füllen, die mit Eiswürfeln bestückt sind/ist und mit Mineralwasser auffüllen. Das mit dem Portionieren muss jeder für sich selbst herausfinden, der eine mags süß, der andere eben nich so. Sonnenbrille aufsetzen, Strohhalm ins Getränk und wegschlürfen.

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Für die wirklich schicken Eiswürfel habe ich einfach eine bunte Beerevielfalt (Johannis-, Him-, und Blaubeeren) als auch Blätter von Kapuzinerkresseblüten und Minzblättchen in Wasser gefroren. Ist schnell gemacht und sieht sehr hübsch aus, besonders natürlich in nahezu durchsichtigen Getränken.

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maike am Juli 27th 2014 in Getränke und Süffiges

Behind the Scenes: Meine äußerst freizügige Küche.

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014

Kennt ihr schon Stephs Blogevent Behind the Scenes? Nee? Na, also, es is so, dass die liebe gute Steph vom Kleinen Kuriositätenladen wissen will, wie es bei uns zu Hause so aussieht. Ganz schön privat muss man ja sagen… ; ) Immerhin ist sie aber nich so neugierig und fragt nach Bettwäschedesign oder Zahnbürstentyp, sondern gibt sich schon mit einer kurzen Präsentation des Ort des Geschehens, also der Küche, zufrieden. Und die gewähre ich naturellement äußerst gern. Also denn liebe Steph und liebe Leserlein, immer herein spaziert in meine kleine, freizügige Küche.

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Ja, so siehts quasi aus, links steht dann noch ein bisschen mehr Tisch und es baumeln Regale von der Wand, aber die sehen wir uns gleich noch an. Unsere Küche ist, wie man unschwer erkennen kann, sehr offen, was jedenfalls die Unterbringmöglichkeiten betrifft. Denn- ich mags nich so massiv und ziehe Regale jedem Schrank vor. Natürlich muss ich zugeben, dass Schränke einen gewissen Vorteile haben- sie lassen sich verschließen und sperren Staub und Schmutz aus. Nicht von der Hand zu weisen, aber nützt ja alles nüscht- wenn es ein Bedürfnis nach luftigen Räumen gibt, muss das eben so umgesetzt werden. Deswegen is auch alles offen. Ha, fast alles, natürlich. Der Kühlschrank ist, bis auf wenige Minuten am Tag, immer zu, aber da er so wunderschön und neu und grün ist, darf er auch gern etwas sperriger erscheinen. ; )
Ansonsten haben wir uns die Küche auch selbst zusammen gebastelt und ich bin, bis auf das nervtötende Geputze und Gläserpoliere, auch nach knapp 5 Jahren äußerst zufrieden damit. Und so solls ja sein.

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Eins der wichtigsten Geräte ist überraschenderweise der Herd samt Backofen und meinen mag ich besonders gern. Nicht nur, weil er relativ schnell ist, sondern weil er diese tollen Knöpfe zum Reinstecken hat. Zwar nutze ich die nur, wenn er aus is und lasse sie beim Kochen draußen stehen, um nich zu vergessen, dass die Platte noch an is, aaaaaber so an sich gefällt mir das auf jeden Fall serr serr gutt. ; ) Und seitdem ich weiß, wie einfach der Herd im Detail zu reinigen ist, blitzt und blinkt er nur so vor sich hin.

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Weiter geht’s zu meinen höchst persönlichen (Back-)Regalen. Links finden sich solche Sachen wie meine feine Bosch-Küchenmaschine und diverse Kaffeebereiter, aber auch Springformen, Muffinförmchen, meine Moulinette, der Handrührer, die Nudelmaschine, das Waffeleisen und so weiter. All die wichtigen Gerätschaften, die man eben so braucht. Erschreckend, dass man die alle wirklich benötigt, wenn auch manche eher kurz kommen. Apropos, es wird mal wieder Zeit für selbstgemachte Nudeln…
Rechts widerrum finden sich Besteck und Krams, nich weiter spannend, aber auch Backzutaten wie Backpulver und bunte Streuselchen und, ganz unten, meine liebste Eismaschine. Ja, die brauch man auch und ich finde keine Anschaffung, die ich selbst getätigt habe, so sinnvoll wie diese, glaube ich. Na, fast keine, die Eismaschine is jedenfalls lebenswichtig und fristet dort unten ganz sicher kein trauriges Dasein. Es kostet eben nur etwas Muckikraft, sie heraus zu ziehen, aber dann ist sie auch gleich startklar. : )

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Eine weitere wichtige Institution in unserer Küche sind unsere Whiskyregale. Jaja, der meist schottische Schnappus hats uns ganz schön angetan und ihr glaubt gar nich, wie sehr ich mich auf ein Schlückchen rauchigen Goldes freue… Bis dahin überlege ich mir, welche Sorte es denn sein darf und lege euch die Distiller’s Edition von Oban ans Herz- der Knaller und, wenn ich mich denn nach all der Zeit richtig entsinne, mein liebster Lieblingswhisky.

So, das wären dann die… äh… Highlights meiner Küche gewesen. Vorräte haben wir übrigens ins Wohngemach umgelagert, denn dort war noch Platz und nun is alles viel strukturierter als zuvor. Ach, und wer sich gefragt hat, wo meine Fotos so entstehen- genau hier:

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Sieht natürlich noch nich so aus, ne, aber sobald das Set errichtet ist, kommen meist doch ganz hübsche Bildchen bei rum. Und gegen das Tageslicht, was man aufm Balkon geboten bekommt, kann auch keiner konkurrieren.

Nun denn, ihr Lieben, ich hoffe, ich hab euch nicht gelangweilt. Ich danke Steph für die Möglichkeit, euch endlich mal n bisschen was Privates zu zeigen ; ) und wünsche euch eine ganz wunderbare Woche. Bis die Bälde! : )

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maike am Juli 20th 2014 in Allgemein