Blondie-Strawberry-Icecream-Sandwiches

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Das ist doch mal wieder ein Name, nicht wahr? Ich hätte euch auch mit Rhabarbertarte oder Spargelcreme langweilen können, aber da diese kleinen gefrorenen Köstlichkeiten hier so ziemlich das Beste sind, was mir kürzlich in meiner eigenen Küche untergekommen ist, nun endlich das Rezept dazu. Tatsächlich gab es die Eiscreme-Häppchen bereits zu meinem Geburtstag, aber das Schöne an frostigen Desserts ist natürlich, dass man eine ganze Weile davon zehren kann.

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Man kann es vielleicht schon erahnen, aber zwischen unglaublich leckeren und saftigen Blondies mit Walnüssen tummelt sich fruchtiges Erdbeereis, das aus nur vier Zutaten gerührt wird, yeeah. Die Kombi ist in diesem Sinne einfach der Knaller, denn Walnüsse und Erdbeeren sind mit Vanille (aus der weißen Schoki) irgendwie ganz schön unschlagbar. Ich kann nur so viel sagen- macht es nach, am besten gleich, denn ich würde ja nicht lange darauf warten können. Muss ich aber auch nicht, denn ich hab ja noch diverse Portionen griffbereit im Tiefkühler. ; )

In diesem Sinne- startet gut in die neue Woche und esst so viele Erdbeeren, wie ihr kriegen könnt, gibt doch nix Schöneres. : )

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Blondie-Strawberry-Icecream-Sandwiches

Zutaten (für etwa 8 Stück)

Blondies

150 + 50 g weiße Schokolade, gehackt
150 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
200 g Mehl
2 Handvoll Walnüsse, grob gehackt

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Erdbeereis

250 g Erdbeeren
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
200 g Sahne

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Zubereitung

  1. Für die Blondies: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20 x 20 cm große Backform leicht buttern und mit Backpapier auslegen. 150 g von der weißen Schokolade zusammen mit der Butter bei geringer Hitze schmelzen und dann kurz abkühlen lassen. Zucker mit Eiern und Salz in einer Schüssel cremig aufschlagen, dann das Butter-Schokoladen-Gemisch hinzufügen. Das Mehl dazusieben und gut untermischen, dann die gehackten Nüsse und die restlichen 50 g gehackte weiße Schokolade unterheben. Den Teig in die Form geben und etwa 30 Minuten im Ofen backen, dann den Blondie komplett abkühlen lassen.
  2. Für das Erdbeereis: Die Erdbeeren waschen, putzen und mit dem Zitronensaft pürieren, dann mit der Kondensmilch verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter das Erdbeergemisch heben, dann die Eismasse laut Herstellerhinweisen in der Eismaschine gefrieren lassen. Eventuell funktioniert es auch ohne Maschinchen, dann beim Gefrieren lassen immer mal fleißig rühren.
  3. Für den Zusammenbau: Den komplett erkalteten Blondie aus der Form nehmen und einmal waagerecht halbieren. So viel Erdbeereis darauf streichen, wie ihr lustig seid, dann die andere Blondiehälfte darauf setzen. In Frischhalte- oder Alufolie einwickeln und mehrere Stunden, am Besten über Nacht, gefrieren; sollte Eis übrig bleiben, ebenso gut verpacken und gefrieren. Das gigantische Icecreamsandwich mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden, dann sofort genießen oder wieder einfrieren.

Quelle: Das Blondierezept kommt (oh, wer glaubt es…) von Zucker, Zimt und Liebe, nämlich aus Jeannys gleichnamigem Buch, das im Hölker Verlag erschienen ist.
Das Rezept zum Eis hab ich von der fabulösen Linda Lomelino, genauer gesagt aus ihrem Buch „Eis“, erschienen beim AT Verlag. Merci, merci, merci!

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maike am Juni 13th 2016 in Eis

Pimp your Biskuitrolle und eine pink-güldene Babyparty

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Bujaaa, heute mal ein bisschen off-topic. Ich gestehe, das hat sich so ergeben, weil ich lieber mit dem Zwerg, in einer Wasserkiste neben mir plantschend, am Seeufer dümpele oder abends mit lustigen Menschen köstlichen Haselnussschnaps schlürfe- ich komme einfach nicht zum Inszenieren von neuen Rezeptchen. Aber wat soll es denn, der Sommer ist zu kurz und viel zu schön, um sich Stress und olle Gedanken zu machen, deswegen kriegt ihr heute ein paar Bilder auf die Glubschen, die ich kürzlich im Rahmen einer Zwergen-Welcomeparty geknipst habe. Dazu zeige ich euch einen recht simplen Weg, eine schlichte Biskuitrolle ganz fix aufzumotzen, damit sie richtig festlich aussieht. Also, seid ihr bereit? Los geht’s!

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Ja, die Biskuitrolle. Gar nicht mal lange ist es her, dass ich das Rezept dazu gepostet habe, aber seither sind diverse Röllchen in meinen Ofen gewandert. So mehr oder weniger, denn hübsch aufgewickelt waren sie natürlich erst im Kühlschrank. Jedenfalls- die Biskuitrolle ist inzwischen mein Favorit, wenn es schnell und sahnig sein darf, denn in weniger als einer Stunde ist sie fertig und gar verzehrbereit, wenn man nicht auf die akuratesten Scheibchen bestehen möchte. Wenn ich dann mal mehr als einen leckeren Kuchen brauche und die Optik besonders überzeugen soll, klatsche ich so dies und das obendrauf und dekoriere wild mit Kakaonibs, getrockneten Blüten und frischen Früchtchen. Also hier in ganz knapper Kürze meine…ähäm…“Tipps“ für richtig stylishe (welch Wort…) Biskuitrollen:

  • Die Masse macht’s, wie ich finde, deswegen mit dem Dekozeug nicht geizen. Besonders adrett finde ich ja immer wieder Macarons, die habe ich eingefroren da und kann sie dann auftauen und mit einer flinken Füllung (Marmelade, Nutella, Karamellcreme…) versehen.
  • Um die Macarons (oder Oreos, Pralinen, Bonbons…) zu fixieren, einfach dünn Marmelade oder Ganache auf die Rolle streichen. Hält vielleicht keine wilde Radtour aus, aber für den Moment des Servierens reicht es mehr als dicke.
  • Frische Früchte, getrocknete Blüten, frische Kräuter und Blumen, Perlen, Kekskrümel, Cremetuffs, Baisertupfen, Schokostreusel, Zuckerherzen- einfach drauf werfen, was da ist und hübsch aussieht, was man besonders mag und sowieso.
  • Für einen adretten Anschnitt (siehe z.B. bei der letzten Biskuitrolle hier) zum Beispiel etwas dunkle Marmelade auf hellen Biskuit streichen, dann die Sahne(-Frucht-)Füllung darauf streichen. Gibt einen schicken Kontrast, wie ich finde.

Ja, ich denke mal, mehr muss man dazu nicht sagen. Eben fröhlich mit Glitter und Konfetti rumschmeißen und die Welt ist richtig schön. Also, bitte nicht wirklich Konfetti auf den Kuchen schmeißen, mal ehrlich, das schmeckt doch nicht. :-D

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Da wir grad mal beim Thema sind- Deko gab es selbstverfreilich auch en masse, alles in rosarot und gold gehalten. Jippie, endlich mal ein Mädchen im Freundeskreis, sag ich da nur. Neben Pompoms und Luftballons gab es entzückende Windelschnecken, großartige Aufkleber und abgefahrene Strohhalme. Soll ja schließlich auch Spaß machen, ne wahr? ; )

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Zudem hatten wir auch weitere kulinarische Highlights auf dem Tisch, diese kamen allerdings nicht von mir, deswegen gibt’s auch kein Rezept, pardooon! Die weltbeste Schwester hat uns eine feine Ziegenkäsevorspeise kredenzt und viele Schnittchen (in Form von Babyfüßen, by the way…) geschmiert mit feinster Tomatenmumpe (so ähnlich wie in diesem Rezept), dunkler Oliventapenade und irrsinnig gutem Spargelparmesanaufstrich. Der Spargel war wohl in Honigmilch gebacken, wie man munkelt; wenn das mal nicht irre dekadent klingt. :-D Dazu gab es Rhabarbersirup mit viel Vanille, den man prima in Sekt kippen konnte, es sei denn natürlich, man war schwanger. (Auch hier noch mal- pardoooon! Bald kannst auch du wieder!)

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Da wir aber nicht rund um die Uhr nur futtern können, gab es auch diverse Aktivitäten, allerdings nur sehr schlicht und wirklich spaßig, so langsam wird man ja doch zu alt für große Spielchen. Dennoch waren die Glückskekse (hups, doch schon wieder Essen) mit klugen Sprüchen und richtig hilfreichen Tipps (hehe) eine lustige Sache und zudem sehr lecker. Das Highlight jedoch war unsere Bügelstation. Yeeah, ich mein, wer bügelt denn bitte nicht gern bei knappen 30 Grad?!

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Wir jedenfalls sind fast nicht mehr klargekommen, beim Aufbringen der glitzernden und schillernden Bügelbildchen, die wir für die entzückend kleinen Babyklamöttchen geplottet hatten- oh, I love you, Harry Plotter! :-D (Plotter klingt wie Potter- verstehste?) Ja, wirklich sehr berauschend, den Sekt hätte ich gar nicht mehr gebraucht bei dem Anblick des funkelnden Gedöns‘, einfach großartig!

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Hach jaaaa, schön war es! Und weil ich kugelrunde Bäuche wie diesen hier so sehr mag, auch ein Foto davon. Babylein- ich freue mich auf dich und werde dich auch noch mit Glitzer und Kuchen bewerfen, wenn du nölig und pubertär und 14 bist, versprochen! (Und deine Mama natürlich sowieso.)

Habt den schönsten Tag, mit oder ohne Konfetti, aber doch bitte mit euren liebsten Menschen. : )

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maike am Juni 8th 2016 in Momente, Torten

Pie-Eissandwiches mit Erdbeer und Rhabarber

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Oh, wie herrliiiisch ist doch dieses Wetter! Wir haben im wunderbar warmen Schatten gelegen, Eis verputzt und auf den See gestarrt, das Kind hat ordentlich in unser aller Getränk gesabbert und über das ganze winzige und doch so dreckige Gesichtlein gegrinst- hach, besser kann es eigentlich gar nicht sein! Und während ich ernsthaft überlege, die nächsten Wochen aus Geschmacksgründen eine Sommerrollendiät (I luuuv them!) zu machen, präsentiere ich euch heute quietschesüße Eissandwiches, zusammengesetzt aus fruchtigen Minipies und cremigem Vanilleeis, uh lalala.

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Ähnliche Kreationen huschten mir übrigens mal bei Pinterest über den Bildschirm und wurden natürlich sofort im Hirn gespeichert, denn tolle Ideen brennen sich bei mir zum Glück im Highspeed ein. Meine Interpretation war dann auch sehr wunderbar, dies allerdings nur bei Runde 1, als ich die frisch gebackenen Pies mit Eiscreme füllte und in genau diesem Zustand aß. Wenn man nämlich die Küchlein frostet, schmecken sie gar nicht mehr so köstlich, das heißt, so lange sie noch nicht wieder aufgetaut sind. Und weil natürlich niemand gern eine halbe Ewigkeit auf sein Dessert warten möchte (und zudem ja gleichzeitig das Eis schmilzt… aaargh!), möchte ich euch unbedingt empfehlen, die Pies nach dem Abkühlen mit dem Gelato zu füllen und diese wunderbare Kombination sofort zu vertilgen. Aber dann… mein lieber Scholli!

Und weil der heutige laue Abend viel zu schön ist, um auf leuchtende Bildschirme zu starren, sag ich jetzt mal so: Macht’s euch heut besonders hübsch, an diesem frühen Sommertag! : )

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Pie-Eissandwiches mit Erdbeer und Rhabarber

Zutaten (für 6 Stück)

400 g Mehl
1 große Prise Salz
2 TL Zucker
200 g kalte Butter in Stückchen
150 ml sehr kaltes Wasser
120 g Erdbeeren
120 g Rhabarber
80 g Zucker
1 EL Speisestärke
etwas Sahne zum Bestreichen
6 Kugeln Vanilleeis (z.B. nach diesem Rezept)

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Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen. Die Butter in Würfeln dazugeben und alles kurz vermengen. Das Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 30 Minuten lang in den Kühlschrank legen.
  2. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür den Rhabarber schälen und in etwa 0,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheibchen schneiden. Beide Fruchtsorten in einer Schüssel vermengen. Die Speisestärke mit dem Zucker vermischen, zu Rhabarber und Erdbeeren geben und kurz durchrühren, bis alles gleichmäßig vermengt ist.
  3. Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, dann mit einem runden Ausstecher (etwa 10 cm) 24 Kreise ausstechen. Vermutlich wird man häufiger ausrollen müssen, dabei so zügig wie möglich arbeiten.
  4. Nun 12 Teigkreise auf das Blech legen und etwa 2 EL von der Füllung darauf geben. Aus den anderen 12 Teiglingen hübsche Formen ausstechen, damit die Hitze beim Backen entweichen kann. Teigkreise auf die Füllung legen, gut andrücken und die Ränder mit einer Gabel platt drücken.
  5. Die kleinen Pies nun mit etwas Sahne bepinseln. Das Blech in den Ofen geben und die Pies etwa 20 Minuten backen, bis sie hübsch gebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.
  6. Einen Pie umdrehen, so dass die glatte Seite nach oben zeigt. Eine Kugel Vanilleeis darauf drappieren und mit einem weiteren Pie als Deckel enden. Die Sandwiches sofort mit lieben Menschen verzehren, zwar kann man sie einfrieren, dies ist allerdings nicht unbedingt zu empfehlen.

Den Pieteig hab ich, mal wieder, nach einem Rezept von Zucker, Zimt und Liebe zubereitet. Liebe Jeanny, du bist die Königin der Pies, ohne Sch… Mist! :-D

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maike am Mai 22nd 2016 in Eis

Weltbeste Sojasteaks für den Grill

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Na, habt ihr den Feiertag gut überstanden oder hingt ihr auch an ner Bundesstraße rum, die Hand zum Peacezeichen geformt und die Augen derbe verleiert, während ihr euch gerade so noch aufrecht halten konntet? Ha, keine Sorge, so ist es mir sicher nicht ergangen, aber man sieht schon beeindruckende Gestalten durch die Gegend wanken, am so genannten Herrentag, jaja. :-D Ich fand es ja durchaus sehr amüsant, aber was eigentlich noch viel besser war, als unbekannten Leuten beim Torkeln zuzusehen, war dann doch das Rumgehänge am See mit Grilli, besten Menschlein und Seifenblasen- was willste mehr?!

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Ganz klar, was Leckeres zu essen und ich möchte sagen, davon hatten wir ne ganze Menge. Es gab allerlei vegetarisches Gedöns für die heiße Glut, feinste Salate, etwas Brot und Aufstrich; alles ohne totes Tier, so mögen wir das. Obwohl nämlich die wenigsten unserer Freunde (ebenso der Liebste und ich) Alltimevegetarier sind, findet man bei solchen Veranstaltungen doch wenig bis kein Fleisch auf den Tellern, was mir doch serr serr gutt gefällt. Und damit man nebst Gemüsespießchen und Käse noch mehr Auswahl auf dem Grill hat, hab ich die wohl leckersten Sojasteaks kredenzt, die man sich nur wünschen kann.

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(Und jetzt der passionierte Fleischesser so: „Wieso isst’n du verarbeitetes Sojagedöns, wenn du doch viel natürlicheres Fleisch essen könntest? Schmeckt doch viel geiler!“ Und ich dann so: „Is schon so n bisschen Geschmackssache, wa? Aber ich versteh den Einwand natürlich, hast ja schon recht, zu viel Soja fetzt natürlich auch nicht. Aber weißte was- ab und an ein Stück glückliches Tier find ich ziemlich okee. Soll halt was Besonderes bleiben. So isses aber auch mit Tofu und Konsorten- die Menge macht’s. Und ein Sojasteak ab und an hat (hoffentlich) noch keinem geschadet.“ Und der Fleischesser dann so: „Aber das kann doch gar nicht schmecken?!“ Und ich: „Na und ob!“)

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Tatsächlich, Sojasteaks können eine Wucht sein und diese hier sind es ganz sicher. Etwas Geköchel in Gemüsebrühe und eine reläxte Nacht in würziger Marinade später, ist das Grillglück schon perfekt. Man sollte sie nicht zu dunkel grillön, das schmeckt dann doch nicht mehr so bombe, aber zart geröstet sind sie einfach perfekt. Und weil ihr jetzt sicher einfach das Rezept haben wollt, halt ich mal ganz schnell die Klappe und tippe es einfach brav herunter. ; )
Aber eins noch- genießt den Tag und startet bestens in die neue Woche. Ahoi, ihr Lieben! : )

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Marinierte Sojasteaks

Zutaten (für 9 Steaks)

9 Soja-Bigsteaks (z.B. von Vantastic Foods)
Wasser zum Kochen
2 TL Gemüsebrühe
1,5 l neutrales Öl
2 Tuben Tomatenmark
8 Knoblauchzehen, fein gehackt
Rauchsalz, Pfeffer
Ahornsirup
eventuell einige Kräuter nach Belieben

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Zubereitung

  1. Die Sojasteaks in einen großen Topf legen, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Gemüsebrühe einrühren, die Hitze reduzieren und einen schweren Topf auf die Steaks legen, damit keines nach oben schwimmt und alle gleichmäßig gegart werden. Etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, dann in ein Sieb abgießen und etwas abtropfen lassen. Die Steaks nun mit den Händen (Vorsicht, heiß!) gut audrücken, so verringert sich der Sojageschmack.
  2. Für die Marinade das Öl in dem großen Topf mit dem Tomatenmark verrühren, es macht nichts, wenn noch grobe Stücke Tomatenmark herumschwimmen. Die Knoblauchwürfel hinzufügen und nun alles sehr kräftig mit Rauchsalz und Pfeffer würzen, dann mit Ahornsirup (oder Zucker) abschmecken. Wer mag, fügt noch einige gehackte Kräuter hinzu. Achtung, das Öl nimmt den Geschmack nicht sofort gut an, also am Besten das Tomatenmark kosten, ob noch Salz fehlt. Die Sojasteaks in die Marinade geben, gut damit einreiben und darin im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag die Steaks aus der Marinade holen, abtropfen lassen und auf dem heißen Grill garen, bis sie leicht gebräunt sind. Als Burgerbelag oder auch zu einem simplen Stück Brot schmecken sie einfach prima!

Quelle: inspiriert durch veganwave.de – merci!

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maike am Mai 8th 2016 in Herzhaftes, Vegan, vegetarisch

Kalter Hund

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Finally, ein freier Abend. Und sogar einer, an dem ich mich nicht lieber im verkitschten Serienland vergrabe, sondern ernsthaft Bildchen bearbeite und euch ein paar Zeilen tippe. Yeah. Wurde ja durchaus mal wieder Zeit. Jedenfalls… ich hab heut was Tierisches für Euch im Gepäck, ein kaltes Hündchen, was sicherlich jeder von Euch kennt. Kekse, geschichtet mit Schokocreme, an sich simpel, flink und natürlich lecker. Tatsächlich stell ich mich aber öfter bei den einfachsten Sachen ganz schön harte an und somit war die Zubereitung der kleinen kalten Schnauze hier gar nicht mal so lustig und ich werde in nächster Zeit wohl auch keinen weiteren Kekskuchen schichten. Püh.

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Eins muss man trotz aller investierten Nerven natürlich dennoch sagen- köstlich war er schon, der schokoladige Hund und auch wenn er mehr als mächtig ist, hab ich ne ganze Menge davon höchst selbst verspeist. Die Quälerei muss sich schließlich auch lohnen, nicht wahr? ; )

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Das Rezept hab ich im Übrigen mal wieder von ZuckerZimtundLiebe übernommen, denn bei Jeanny weiß ich, das läuft. Die Rezepte klappen (wenn man sich nicht so doof anstellt, wie ich es tue…), der Kuchen schmeckt, also fällt die Wahl da immer schnell. Also, nur, falls ihr euch gefragt habt. Hehe.

Und weil ich natürlich noch eine ganze Menge anderen Kram zu tun hab, wars das jetzt auch schon von mir. Ich wünsch euch den schöööönsten Sonntag, ihr lieben Kuchenfreunde! : )

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Kalter Hund

Zutaten (für eine 26er Kastenform)

200 g gute Vollmilchschokolade
200 g gute Zartbitterschokolade
250 g Kokosfett
2 frische Eier (M), Raumtemperatur
2 EL Kakaopulver
50 g Puderzucker
etwa 25 (Vollkorn-)Butterkekse
eventuell etwas Kakaopulver zum Bestäuben

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Zubereitung

  1. Die Kastenform ordentlichst (haha…) mit Frischhaltefolie oder Alufolie auslegen. Die Schokoladen fein hacken, das Kokosfett würfeln und zusammen über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen.
  2. Die Eier mit dem Puderzucker und dem Kakaopulver cremig aufschlagen, dann langsam nach und nach den flüssigen Schokoladenmix einrühren, bis alles glatt ist.
  3. Nun die Kakaocreme und die Kekse nacheinander schichten, mit Creme anfangen und mit Keksen enden. Das kalte Hündchen am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank lagern, dann mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Kostet eventuell etwas Kraft, aber das macht ja schlank. ; ) Den Hund im Kühlschrank lagern, sind ja schließlich rohe Eier dran.

 

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maike am April 24th 2016 in Kuchen