Erdnuss-Schoko-Nicecreamshake und der BRAUN JB 3060

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Es ist jetzt schon ein Weilchen her, da ist dieser Kollege hier bei uns eingezogen- der Standmixer JB 3060 aus der Tribute Collection von Braun, in zeitlosem Schwarz. Er hat seinen Vorgänger, ein sehr ähnliches Modell, ganz flink abgelöst und wirbelt seither Smoothies, Shakes und Saucen durch seinen adretten Glasbehälter. Da mir die Firma Braun das schicke Ding netterweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat, hab ich es im Gegenzug richtig derbe getestet und ein ganz und gar famoses Rezept, nämlich einen schokoladig-erdnussigen Nicecreamshake, dafür kreiert. (Dass meine Meinung von der noblen Spende unberührt bleibt, sei hiermit versichert.) Also denn los- was kann er denn, der JB 3060?

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Oder anders gefragt- was sollte er denn können? So ein Standmixer ist ja vor allem für Smoothies und Schlurfis und sonst noch was bekannt. Kipp Früchte und Milch rein, drück auf den Knopf und schon steht dein flüssiges Frühstück bereit. Sagen wir mal so- das kann er. Ohne Probleme, denn wenn viel Flüssigkeit vorhanden ist, dann läuft er hübsch rund. Aus dicken Eiswürfeln macht er allerdings auch in Kürze sehr sehr feines Crushed Ice, oder aus gefrorenem Obst eben gehackte Fruchstückchen. Jaja, das hat er mit seinen 800 W voll raus. Was allerdings weniger gut klappt, sind  cremige, dickflüssige Massen, wie Pesto zum Beispiel. Was meine Moulinette oder der Pürierstab mit links machen, bringt den ärmsten JB 3060 zum Fluchen, und mich dann natürlich auch. Dafür hat er ein recht großes Fassungsvermögen (1,75 l) und ist prima zur Herstellung von Nussmilch geeignet, die ja auch mehr als flüssig ist. Man muss also pinzipiell schauen, was man ihm zufüttert und eventuell mit einem Löffel nachschieben, um die Masse in Gang zu bringen.

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Neben der ganz grundlegenden Funktion, also dem Mixen an sich, ist es mir durchaus sehr wichtig, wie praktisch so ein Ding ist. Unser Vorgängermodell hatte eine seltsame Verschlusstechnik, die dazu führte, dass wir mehrfach den Shake über die Arbeitsfläche fließen sahen, statt ihn genüsslich durch einen Strohhalm zu schlürfen. Recht unschön und sehr sehr unnötig. Beim JB kommt das nicht vor, die Technik ist simpel und dennoch sicher, wenn man etwas Obacht gibt und die Markierungen aufeinander schraubt. Schön ist auch, dass der Boden vom Mixbehälter aus nur drei Teilen besteht und sehr einfach zusammenzusetzen ist, ohne viel Gedrehe oder Gedrücke. Die Reinigung ist zudem easy peasy und macht mir fast Spaß; wenn das Ding dann zu ferkelig ist, kann es auch im Geschirrspüler gereinigt werden, bis auf den Gummiring vielleicht, der soll ja nicht spröde werden. Wenn nun der Deckel in jeder Position bombenfest sitzen würde, wäre das natürlich noch viel besser. (Oder stell ich mich einfach zu blöd an?!)

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Ganz besonders praktisch an jenem Standmixer soll ja die dreieckige Form des Behälters sein, da die Masse wohl viel besser zirkuliert. Das kann ich nicht so richtig einschätzen, auch wenn es wirklich immer äußerst lebhaft aussieht, was darin geschieht. Auch den Turboknopf finde ich nicht soooo besonders, da ich auch einfach auf die höchste Stufe drehen kann. Schön wäre andererseits gewesen, eine Taste und keine Schaltereinstellung für „Pulse“ zu haben, da man so immer zurück schalten muss. Stört aber auch meist nicht sonderlich, da die Pulsierfunktion dafür recht stark ist, es sei denn natürlich, es ist zu wenig Flüssigkeit im Gefäß. ; ) Neben eiskalten Getränken habe ich im Übrigen auch heiße Saucen püriert, um die Paprika klein zu kriegen und kann somit bestätigen, dass das Glas „thermoresist“ ist. Die Sauce war im Übrigen hinterher suuuper cremig, muss man ja sagen.

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Was ich nicht wirklich am Braun JB 3060 mag, ist die Tatsache, dass er auch ohne Deckel anzuschalten ist. Gaaaanz gaaanz schlecht für kleine Kinderhände, die alles angriffeln wollen, da muss man mehr als vorsichtig sein. Ich weiß allerdings auch nicht, ob es schon einen Standmixer gibt, der nur mit Deckel arbeitet, aber das würde ich jedenfalls als sehr sinnvoll erachten. Denn auch wenn ich natürlich der Meinung bin, dass, gerade in der Küche, die Wänster gut überwacht werden sollten, geht es manchmal schneller, als man denkt. Also am besten den Stecker ziehen, wenn Kinder anwesend sind und man selbst abwesend sein muss. (Goooott, klingt das spießmütterlich… Ist aber trotzdem so!)
Was mich auch nicht so ganz zufrieden stimmt, ist der chemische Geruch, den der JB 3060 während des Betriebs verströmt. Ich dachte ja, das geht bald weg, aber es ist immer noch da. Ein bisschen unangenehm.

Joa, das isser also, mein neuer Standmixer. Ich finde ihn recht spitze und sehe ihn als gute Ergänzung für meinen Gerätefuhrpark. Jetzt kann ich nämlich ganz einfach Nussmilch herstellen, große Mengen Shakes mixen und Eiswürfel ohne Probleme schreddern. Dass er sich nicht so für Pesto und Hummus eignet, finde ich gar nicht so schlimm, dafür habe ich ja die Mouli. Solltet ihr also einen Standmixer suchen, der für euch Milchshakes wirbelt und Frozen Cocktails shaked und dabei noch locker unter 100 Euronen liegt, dann seid ihr mit dem Braun JB 3060 Tribute Collection sehr gut bedient. So! : )

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Ich weiß schon, das war sehr viel Text… Wer es bis hier geschafft hat und sich fragt, was denn dieses unglaublich leckere Getränk hier sein mag, dem sei gesagt, dass es sich um einen wunderbaren Shake handelt, der immerhin versucht, gesund zu erscheinen. Die Basis ist nämlich feinste Eiscreme aus gefrorenen Bananen (= Nicecream), verfeinert mit Kakao und Erdnussbutter, zusammen mit einer Schokomilch zum cremigen Shake gemixt. Ein wenig ferkelige Karamellsauce hinein und ein kleines kalorisches Sahnehäubchen obenauf- et voilà, fertig ist der Nicecreamshake. Nein, so richtig gesund ist das natürlich nicht, aber im Vergleich zu einem gewöhnlichen Milchshake doch um einiges ‚bewusster‘ und natürlicher. Wenig echter Zucker, wenige Milchprodukte, dafür viele gute pflanzliche Zutaten- es könnte in jedem Fall schlimmer sein. Dennoch sollte man die angegebene Menge mit jemandem teilen, denn auch schon ein halber Shake macht entsetzlich satt, dafür aber auch sehr sehr glücklich. In diesem Sinne- ab zum Rezept, nun endlich. Lasst es euch guuuuuut gehen! : )

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Erdnuss-Schoko-Nicecreamshake

Zutaten (für etwa 500 ml, also 2 Personen)

2 reife Bananen
2 + 2 EL Kakaopulver
180 ml fettarme Milch (oder Pflanzendrink)
2 EL Kokosblütenzucker
2 EL Kokosmilch
2 EL Erdnussbutter
1 EL Karamellcreme, wenn gewünscht
geschlagene Sahne, Schokolade, Karamellcreme und Streusel zum Verzieren

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Zubereitung

  1. Am Vortag die Bananen schälen, in dünne Scheiben schneiden und über Nacht gefrieren. 2 EL vom Kakaopulver mit der Milch und dem Kokosblütenzucker im Standmixer glatt rühren, dann über Nacht gut abgedeckt kalt stellen.
  2. Am nächsten Tag die gefrorenen Bananen im Standmixer zu einer glatten Masse pürieren, ggf. mit einem Löffel die Masse immer wieder nach unten schieben, dann die Kokosmilch hinzugeben, bis alles homogen und cremig ist, dauert ggf ein wenig… Die Hälfte der Nicecream abnehmen und in einer Schüssel mit 2 EL Kakao verrühren, den Rest mit der Erdnussbutter im Standmixer vermixen. Beide Eissorten etwa 3 Stunden gefrieren.
  3. Für den Milchshake dann beide Eissorten in den Standmixer geben, die Karamellsauce darauf tröpfeln und die (umgerührte) Schokomilch hinzufügen. Alles zu einem schicken und leicht dicken Shake mixen lassen, auf Gläser aufteilen und nach Gusto mit geschlagener Sahne, Karamellsauce, Schokolade und Streuseln dekorieren. Strohhalm rein und ab geht’s.

Vielen Dank an die Firma Braun für die Bereitstellung des JB 3060s, ich freue mich sehr!   : )

Green Iced Tea Popsicles – Eis am Stiel mit grünem Tee

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Hach ja, klingt das nicht wieder mal wunderbar fäncy? Englisch ist doch wirklich eine großartige Sprache, lässt die einfachsten Dinge unglaublich spannend erscheinen – ich meine Popsicles– what a word! Natürlich klingt auch ein Eis am Stiel mit grünem Tee nach einer feinen Sache, besonders, wenn es mit Pfirsich-Holunderblüten-Geschmack und Erd- und Johannisbeerstückchen daher kommt, wie in diesem Fall. Eigentlich kann man sich die fruity pieces auch gern sparen, wenn man es nicht so crispy mag, sieht dann natürlich nicht mehr ganz so trendy aus. ; )

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Aber nun genug des sprachlichen Verwirrspiels, kommen wir zu den eiskalten Fakten: Was ihr auf den Bildern seht, ist wirklich leckeres Eis. Da ich ganz unverhofft zu einer Packung Grüntee mit Pfirsichgeschmack kam, aber zur Zeit ja gar keinen Tee konsumiere (da zu warm und wenig winterlich), dachte ich mir so, diesen zu Eistee zu verarbeiten. Ein bisschen Hollerblütensirup dran und schicke Früchtchen rein et voilààà, wunderbar köstlich. Wegen des grünen Tees ist das Eis zudem nicht übertrieben süß und erfrischt umso mehr, yeah.

Aber nun genug des Palavers, ran ans „Rezept“. Habt den schönsten Wochenstart und drückt die Daumen für ein bisschen Sonnenschein zum nunmehr zweiten Geburtstag des Zwergenkindes. Merciii! <3

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Green Iced Tea Popsicles

Zutaten (für etwa 8 Stück)

500 ml kochendes Wasser
5 Beutel Grüntee mit Pfirsichgeschmack
Holunderblütensirup (ersatzweise Zucker) nach Geschmack
1 EL frischer Zitronensaft
frische Früchte, gewaschen und geputzt

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Zubereitung

  1. Den grünen Tee maximal 5 Minuten im kochenden Wasser ziehen lassen, dann die Beutel gut ausdrücken und den Tee komplett abkühlen lassen. Wer Zucker statt Sirup nutzt, sollte den Tee bereits jetzt nach Geschmack süßen.
  2. Den Tee mit Holunderblütensirup abschmecken, den Zitronensaft unterrühren, dann den Tee in eine Eisform mit 8 Vertiefungen füllen. Die Früchte ggf. zerkleinern, dann in den Formen versenken.
  3. Über Nacht im Tiefkühler fest werden lassen. Die Eisform kurz unter heißes Wasser halten, um das Eis zu lösen. Eis schnappen, in die Sonne setzen und genießen. Läuft. :-D

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maike am Juli 10th 2016 in Eis

Marugo – Hugo mit Maracuja

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Liebe Leute, bevor ich mal wieder ein paar Tage durch die Gegend juchtele und durch Pfützen springe oder auch im Sonnenschein brüte, bekommt ihr ganz schnell ein erfrischendes Rezept vorgesetzt- es gibt nämlich endlich mal ein alkoholisches Gesöff, wie schon so lange geplant. Tatataaa, ich präsentiere- den Maruuuugoooo!

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Jaja, nicht der kreativste Name, wenn man weiß, was es ist. Ein Hugo mit Maracuja, also eigentlich ein Proseccococktail mit Hollerblütensirup, Minze, Limettensaft und Maracuja. Ich sag’s mal so- entsetzlich lecker und viel zu schnell ausgetrunken. Meine Variante habe ich übrigens im Standmixer „püriert“, das hat Gründe, über die ich bald mal schreibe, prinzipiell bietet sich aber Crushed Ice auch ganz herrlich an. Der Holunderblütensirup ist in meinem Fall zudem selbst gemacht (da haben wir dieses Jahr doch noch die letzten Blüten abstauben können, für unsere Produktion, jiha!), man kann aber natürlich auch gekauften nehmen. Egal, wie ihr es macht, großer Genuss ist vorprogrammiert und ich könnt auch schon wieder. Leckeeerst! : )

Ich wünsche euch das allerschönste Wochenende und melde mich baldigst mit Eis oder Kuchen oder was ich so zusammenkratzen kann. ; ) Ahoooi!

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Marugo

Zutaten (für 2 Gläser à 0,3l)

2 Gläser Eiwürfel bzw. Crushed Ice
Saft von 1/2 Limette
etwa 10 – 12 Minzblättchen (oder nach Geschmack)
3 – 4 EL Holunderblütensirup (oder nach Geschmack)
Mark von 2 Maracujas
Prosecco, eiskalt, zum Aufgießen

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Zubereitung

So hab ich es gemacht: Die Eiswürfel in einen Standmixer füllen, den Limettensaft, die Minzblättchen und den Hollersirup hinzufügen und so lange mixen, bis das Eis hübsch klein ist. Da kann jeder nach Gusto variieren, was die Konsistenz betrifft. Das Maracujamark gaaaanz kurz mit pürieren, damit die Kerne nicht kaputt gehen, dann auf die beiden Gläser aufteilen und mit Prosecco auffüllen. Minzblatt rein, Limettenscheibchen auf den Glasrand et voilà!
Wer keinen Standmixer hat, nimmt Crushed Ice und kippt einfach alles drauf und rührt kurz um. Auch fertich! ; )

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maike am Juli 1st 2016 in Getränke und Flüssiges

Blondie-Strawberry-Icecream-Sandwiches

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Das ist doch mal wieder ein Name, nicht wahr? Ich hätte euch auch mit Rhabarbertarte oder Spargelcreme langweilen können, aber da diese kleinen gefrorenen Köstlichkeiten hier so ziemlich das Beste sind, was mir kürzlich in meiner eigenen Küche untergekommen ist, nun endlich das Rezept dazu. Tatsächlich gab es die Eiscreme-Häppchen bereits zu meinem Geburtstag, aber das Schöne an frostigen Desserts ist natürlich, dass man eine ganze Weile davon zehren kann.

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Man kann es vielleicht schon erahnen, aber zwischen unglaublich leckeren und saftigen Blondies mit Walnüssen tummelt sich fruchtiges Erdbeereis, das aus nur vier Zutaten gerührt wird, yeeah. Die Kombi ist in diesem Sinne einfach der Knaller, denn Walnüsse und Erdbeeren sind mit Vanille (aus der weißen Schoki) irgendwie ganz schön unschlagbar. Ich kann nur so viel sagen- macht es nach, am besten gleich, denn ich würde ja nicht lange darauf warten können. Muss ich aber auch nicht, denn ich hab ja noch diverse Portionen griffbereit im Tiefkühler. ; )

In diesem Sinne- startet gut in die neue Woche und esst so viele Erdbeeren, wie ihr kriegen könnt, gibt doch nix Schöneres. : )

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Blondie-Strawberry-Icecream-Sandwiches

Zutaten (für etwa 8 Stück)

Blondies

150 + 50 g weiße Schokolade, gehackt
150 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
200 g Mehl
2 Handvoll Walnüsse, grob gehackt

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Erdbeereis

250 g Erdbeeren
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
200 g Sahne

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Zubereitung

  1. Für die Blondies: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20 x 20 cm große Backform leicht buttern und mit Backpapier auslegen. 150 g von der weißen Schokolade zusammen mit der Butter bei geringer Hitze schmelzen und dann kurz abkühlen lassen. Zucker mit Eiern und Salz in einer Schüssel cremig aufschlagen, dann das Butter-Schokoladen-Gemisch hinzufügen. Das Mehl dazusieben und gut untermischen, dann die gehackten Nüsse und die restlichen 50 g gehackte weiße Schokolade unterheben. Den Teig in die Form geben und etwa 30 Minuten im Ofen backen, dann den Blondie komplett abkühlen lassen.
  2. Für das Erdbeereis: Die Erdbeeren waschen, putzen und mit dem Zitronensaft pürieren, dann mit der Kondensmilch verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter das Erdbeergemisch heben, dann die Eismasse laut Herstellerhinweisen in der Eismaschine gefrieren lassen. Eventuell funktioniert es auch ohne Maschinchen, dann beim Gefrieren lassen immer mal fleißig rühren.
  3. Für den Zusammenbau: Den komplett erkalteten Blondie aus der Form nehmen und einmal waagerecht halbieren. So viel Erdbeereis darauf streichen, wie ihr lustig seid, dann die andere Blondiehälfte darauf setzen. In Frischhalte- oder Alufolie einwickeln und mehrere Stunden, am Besten über Nacht, gefrieren; sollte Eis übrig bleiben, ebenso gut verpacken und gefrieren. Das gigantische Icecreamsandwich mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden, dann sofort genießen oder wieder einfrieren.

Quelle: Das Blondierezept kommt (oh, wer glaubt es…) von Zucker, Zimt und Liebe, nämlich aus Jeannys gleichnamigem Buch, das im Hölker Verlag erschienen ist.
Das Rezept zum Eis hab ich von der fabulösen Linda Lomelino, genauer gesagt aus ihrem Buch „Eis“, erschienen beim AT Verlag. Merci, merci, merci!

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maike am Juni 13th 2016 in Eis

Pimp your Biskuitrolle und eine pink-güldene Babyparty

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Bujaaa, heute mal ein bisschen off-topic. Ich gestehe, das hat sich so ergeben, weil ich lieber mit dem Zwerg, in einer Wasserkiste neben mir plantschend, am Seeufer dümpele oder abends mit lustigen Menschen köstlichen Haselnussschnaps schlürfe- ich komme einfach nicht zum Inszenieren von neuen Rezeptchen. Aber wat soll es denn, der Sommer ist zu kurz und viel zu schön, um sich Stress und olle Gedanken zu machen, deswegen kriegt ihr heute ein paar Bilder auf die Glubschen, die ich kürzlich im Rahmen einer Zwergen-Welcomeparty geknipst habe. Dazu zeige ich euch einen recht simplen Weg, eine schlichte Biskuitrolle ganz fix aufzumotzen, damit sie richtig festlich aussieht. Also, seid ihr bereit? Los geht’s!

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Ja, die Biskuitrolle. Gar nicht mal lange ist es her, dass ich das Rezept dazu gepostet habe, aber seither sind diverse Röllchen in meinen Ofen gewandert. So mehr oder weniger, denn hübsch aufgewickelt waren sie natürlich erst im Kühlschrank. Jedenfalls- die Biskuitrolle ist inzwischen mein Favorit, wenn es schnell und sahnig sein darf, denn in weniger als einer Stunde ist sie fertig und gar verzehrbereit, wenn man nicht auf die akuratesten Scheibchen bestehen möchte. Wenn ich dann mal mehr als einen leckeren Kuchen brauche und die Optik besonders überzeugen soll, klatsche ich so dies und das obendrauf und dekoriere wild mit Kakaonibs, getrockneten Blüten und frischen Früchtchen. Also hier in ganz knapper Kürze meine…ähäm…“Tipps“ für richtig stylishe (welch Wort…) Biskuitrollen:

  • Die Masse macht’s, wie ich finde, deswegen mit dem Dekozeug nicht geizen. Besonders adrett finde ich ja immer wieder Macarons, die habe ich eingefroren da und kann sie dann auftauen und mit einer flinken Füllung (Marmelade, Nutella, Karamellcreme…) versehen.
  • Um die Macarons (oder Oreos, Pralinen, Bonbons…) zu fixieren, einfach dünn Marmelade oder Ganache auf die Rolle streichen. Hält vielleicht keine wilde Radtour aus, aber für den Moment des Servierens reicht es mehr als dicke.
  • Frische Früchte, getrocknete Blüten, frische Kräuter und Blumen, Perlen, Kekskrümel, Cremetuffs, Baisertupfen, Schokostreusel, Zuckerherzen- einfach drauf werfen, was da ist und hübsch aussieht, was man besonders mag und sowieso.
  • Für einen adretten Anschnitt (siehe z.B. bei der letzten Biskuitrolle hier) zum Beispiel etwas dunkle Marmelade auf hellen Biskuit streichen, dann die Sahne(-Frucht-)Füllung darauf streichen. Gibt einen schicken Kontrast, wie ich finde.

Ja, ich denke mal, mehr muss man dazu nicht sagen. Eben fröhlich mit Glitter und Konfetti rumschmeißen und die Welt ist richtig schön. Also, bitte nicht wirklich Konfetti auf den Kuchen schmeißen, mal ehrlich, das schmeckt doch nicht. :-D

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Da wir grad mal beim Thema sind- Deko gab es selbstverfreilich auch en masse, alles in rosarot und gold gehalten. Jippie, endlich mal ein Mädchen im Freundeskreis, sag ich da nur. Neben Pompoms und Luftballons gab es entzückende Windelschnecken, großartige Aufkleber und abgefahrene Strohhalme. Soll ja schließlich auch Spaß machen, ne wahr? ; )

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Zudem hatten wir auch weitere kulinarische Highlights auf dem Tisch, diese kamen allerdings nicht von mir, deswegen gibt’s auch kein Rezept, pardooon! Die weltbeste Schwester hat uns eine feine Ziegenkäsevorspeise kredenzt und viele Schnittchen (in Form von Babyfüßen, by the way…) geschmiert mit feinster Tomatenmumpe (so ähnlich wie in diesem Rezept), dunkler Oliventapenade und irrsinnig gutem Spargelparmesanaufstrich. Der Spargel war wohl in Honigmilch gebacken, wie man munkelt; wenn das mal nicht irre dekadent klingt. :-D Dazu gab es Rhabarbersirup mit viel Vanille, den man prima in Sekt kippen konnte, es sei denn natürlich, man war schwanger. (Auch hier noch mal- pardoooon! Bald kannst auch du wieder!)

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Da wir aber nicht rund um die Uhr nur futtern können, gab es auch diverse Aktivitäten, allerdings nur sehr schlicht und wirklich spaßig, so langsam wird man ja doch zu alt für große Spielchen. Dennoch waren die Glückskekse (hups, doch schon wieder Essen) mit klugen Sprüchen und richtig hilfreichen Tipps (hehe) eine lustige Sache und zudem sehr lecker. Das Highlight jedoch war unsere Bügelstation. Yeeah, ich mein, wer bügelt denn bitte nicht gern bei knappen 30 Grad?!

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Wir jedenfalls sind fast nicht mehr klargekommen, beim Aufbringen der glitzernden und schillernden Bügelbildchen, die wir für die entzückend kleinen Babyklamöttchen geplottet hatten- oh, I love you, Harry Plotter! :-D (Plotter klingt wie Potter- verstehste?) Ja, wirklich sehr berauschend, den Sekt hätte ich gar nicht mehr gebraucht bei dem Anblick des funkelnden Gedöns‘, einfach großartig!

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Hach jaaaa, schön war es! Und weil ich kugelrunde Bäuche wie diesen hier so sehr mag, auch ein Foto davon. Babylein- ich freue mich auf dich und werde dich auch noch mit Glitzer und Kuchen bewerfen, wenn du nölig und pubertär und 14 bist, versprochen! (Und deine Mama natürlich sowieso.)

Habt den schönsten Tag, mit oder ohne Konfetti, aber doch bitte mit euren liebsten Menschen. : )

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maike am Juni 8th 2016 in Momente, Torten