Norwegenwoche Tag 7: Zimtschnecken

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Tadaaa, hier ist es, das ganz und gar köstliche Finale meiner Norwegenreihe und es dreht sich, natürlich, einzig und allein um Zimtschnecken. Schließlich liebt der gesamte hohe Norden (Achtung, Klischeealarm!) dieses zimtige Hefegebäck und ich ja sowieso. Tatsächlich ist das hier inzwischen etwa das vierte (?) Rezept für Zimtschnecken, das ich veröffentliche; aber was will man machen, es gibt einfach soooo viele unterschiedliche Anleitungen und vor allem auch Ergebnisse. Dieses Mal war ich auf der Suche nach weichen, saftigen Schneckchen, die dennoch eine zarte Knusprigkeit aufweisen sollten, denn genau solche Kanelboller haben wir nämlich in Jotunheimen gegessen und sie waren riiiiesig und unheimlich lecker. Tatsächlich so gut, dass wir gleich zwei Mal im Touricenter einkehren mussten, um sie uns zu leisten. Und beim zweiten Mal schmeckte das Zimtgebäck samt starkem Kaffee sogar noch besser, da wir vorher unsere lange Wanderung absolviert hatten und skiurlaubslike erschöpft waren und deswegen unbedingt Süßkram brauchten. Ich sag es euch, die Zimtschnecken haben wahrlich geholfen, oh ja.

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Gefunden habe ich das sagenhafte Rezept natürlich bei Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe, die ja sicherlich die Königin der Zimtschnecken ist. Wenn man ihrem Rezept folgt, erhält man unglaublich weiche, saftige Schneckchen. Für das gewisse Knuspererlebnis habe ich die kleinen Boller dann noch mal mit Butter eingepinselt und ordentlich mit Zimt und Zucker bestreut und in der Tat, es entstand eine kleine, feine Kruste- wie wunderbar! Für mich waren diese Schnecken, besonders noch am Abend des tatsächlichen Backens verputzt, perfekte kleine Abbilder der Jotunheimer Leckereien. Zum Glück habe ich noch einige eingefroren und kann mich quasi jederzeit daran erfreuen. ; )

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Da die liebe Jeanny das Rezept bereits ganz verständlich abetippt hat und ich ziemlich genau danach gearbeitet habe, schicke ich euch einfach auf ihren zauberhaften Blog: Zum Rezept bitte hier entlang.
Da ich keine Riesenzimtschnecke wollte, habe ich den Teig nicht halbiert, sondern im Ganzen ausgerollt und mit Butter eingepinselt, bevor ich Zucker und Zimt darüber geworfen habe. Etwas Butter bleibt auf jeden Fall über, die braucht man dann später. Den gezuckerten Teig habe ich von der langen Seite her aufgerollt und in etwa 20 Schnecken geschnitten, die auf zwei Blechen dann nach Rezept noch etwas gegangen sind. Vor dem Backen habe ich sie noch mal mit Butter bepinselt und ordentlich mit Zimt und Zucker bestreuselt, dann sind sie so lange im Ofen gewesen, bis sie hübsch gebräunt waren. Das Icing, das Jeanny nutzt, habe ich auch weggelassen, aber es klingt ziemlich lecker. Am besten schmecken die Schnecken übrigens, wenn sie noch lauwarm sind, mhhhmmm!

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So denn, ihr lieben Leserlein, das war er nun, der krönende Abschluss meiner kleinen Norwegenreihe. Ich hoffe, euch hat sie genau so gut gefallen, wie mir. Ich hatte jedenfalls ne ganze Menge Spaß und unglaublich viel Genuss daran, diese norwegischen Rezepte zu Hause auszuprobieren und habe jetzt direkt Fernweh nach dem hohen Norden. Aber was soll’s, der nächste Urlaub kommt bestimmt und bis dahin gucke ich einfach all die wunderschönen Fotos vom grandiosen Norwegen an, hach. Macht’s gut und bis ganz bald! : )

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maike am Januar 31st 2016 in Rezeptreihe. Norwegen

Norwegenwoche Tag 6: Brunost

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Also, ich hab mir das noch mal überlegt. Eigentlich hatte ich nur 6 Tage für diese Norwegenwoche geplant, aber irgendwie is das Quatsch. Schließlich hätte ich euch in diesem Fall die heutige Produktvorstellung nicht zeigen können, was ja mal gar nicht geht. Deswegen habe ich ganz spontan noch einen Beitrag eingeschoben und präsentiere ganz glücklich: Brunost.

Brunost ist ein norwegischer Ziegenkäse, der ganz lange eingekocht wird und dabei karamellisiert. Das verleiht ihm zwar eine seltsame, kneteartige Konsistenz, aber einen ganz und gar wunderbaren Geschmack, wenn man denn die Kombination von süß und herzhaft mag und vor allem auf Ziegenmilchprodukte abfährt. Da ich all das super finde, mag ich diese norwegische Spezialität natürlich sehr sehr gern. (Der Knabe übrigens auch, jihaaa!)

Ja, wie benutzt man diesen Käse denn so? Ich habe, zugegeben, recht lange darüber nachgedacht und kam zuerst auf keine großartige Idee. Klar, auf ein gebuttertes Schnittchen kann man ihn sofort legen. Aber das ist natürlich etwas öde. Deswegen hier drei kleine, feine Ideen:

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1) Wie gesagt- das Butterbrot. Aber für den gewissen Pfiff empfehle ich ein paar zerkrümelte Chips, zum Beispiel mit Honig-Senf-Geschmack, als Topping. Das gibt Würze und Textur und erinnert mich persönlich immer an einen schönen Urlaub in Irland vor vielen vielen Jahren (ähäm…), als wir völlig durchnässt in ein gemütliches Hostel einkehren mussten… hach.

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2) Brunost im Salatdressing. Dafür den Käse etwas klein schneiden, mit Joghurt pürieren und mit Salz, Pfeffer, etwas Honig und hellem Balsamico abschmecken. Die Joghurt- und Käsemengen sind hier nicht festgelegt, man muss nur ein bisschen experimentieren. Ich habe das Dressing dann über geraspelte Möhren und Gurken gekippt, für gewöhnlich bevorzuge ich aber Rotkohl und Karöttchen. Ein paar geröstete Sesamkörner und etwas gehackte Petersilie obendrauf und voilà, der Knaller. (Ziegenfrischkäse passt hier sogar fast noch besser, als Brunost, und ist ja überall erhältlich.)

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3) Brunost auf Zimtschnecken. Oh ja, wirklich. Ich kam so ganz spontan auf die Idee, ein Zimtschneckchen mit dem karamelligen Glück zu überbacken und fand es ganz wunderbar. Aber auch in diesem Fall muss man natürlich auf süße Dinge mit herzhafter Note stehen.

Jap, das wäre es. Sicherlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, den Karamellkäse zu verwenden, wenn ihr spannende findet, lasst mich doch daran teilhaben. Apropos finden- ich habe den Brunost bei Perfetto aufspüren können, aber sicher gibt es den auch in anderen umfangreichen Käsetheken. Dort nennt er sich eventuell auch Nordgold oder so. Zudem gibt es in der aktuellen Lecker-Ausgabe (März 2016) ein Rezept mit Brunost auf Waffeln, klingt auch ziemlich spannend.

So denn, morgen gibt es dann wirklich (!) das letzte Rezept dieser kleinen nordischen Reihe. Bis dahin wünsche ich euch schon mal ein schickes Wochenende. : )

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maike am Januar 30th 2016 in Rezeptreihe. Norwegen

Norwegenwoche Tag 5: Dots – Kakaokekse mit Schokocreme

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Dies ist das Ende einer langen Suche, jippie ay yay. Als wir das erste Mal in Norwegen waren, haben wir Kekse gegessen, die den dunklen Oreos gar nicht mal so unähnlich waren: Schokoladiger Teig und eine Kakaocreme mit einer gewissen Vanillenote- ich mochte sie gern. So gern sogar, dass ich sie mir von einer Freundin schicken ließ, um auch zu Hause im Keksglück zu schwelgen. Deswegen ist es vermutlich nicht erstaunlich, dass ich mir auch in diesem Urlaub diese kleinen Dinger herbeisehnte, nur leider wurde ich bitter enttäuscht, denn ich fand sie einfach nicht.

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Ich bin durch jeden Supermarkt gepirschelt, habe alle Kekspackungen aus den Regalen gezogen und wurde jedes Mal von den falschen Backwaren angelächelt. Irgendwann habe ich dann eingesehen, dass sie wohl aus dem norwegischen Süßkramsortiment genommen wurden und ich sie einfach nachbasteln müsste. Gedacht, getan und hier ist sie nun, „meine“ Interpretation der legendären Dots, in Fuchsform und suuuper schokoladig.

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Füchse fand ich im Übrigen einfach hübsch, außerdem wollte ich das Ausstecherli endlich mal benützen. Fürs Foto fand ich das dann im Nachhinein gar nicht mal soooo praktisch, denn ich bin nicht ganz zufrieden mit den Bildern. Na ja, das tut dem Geschmack zum Glück keinen Abbruch und weil das Rezept so superdruper ist, kommt es hier und jetzt. Morgen sehen wir uns zur letzten Ausgabe meiner Norwegenwoche. Was es gibt, verrate ich noch nicht, aber es wird natürlich entsetzlich lecker! ; ) Bis dann, ihr lieben Menschlein!

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Dots in Fuchsform

Zutaten (für 10 Doppelkekse)

Teig

60 g weiche Butter
50 g Puderzucker
25 g Kakaopulver
1 Prise Salz
65 g Mehl

Füllung

75 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1,5 EL Kakao (eventuell mehr nach Geschmack)
einige Tropfen Buttervanillearoma
eventuell etwas Milch

Ja, Aroma. Das hat den Geschmack äußerst authentisch gemacht. Wer das nicht mag, nimmt gern natürliche Vanille. Wäre sicherlich gesünder. ; )

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Zubereitung

  1. Für den Teig die Butter luftig aufschlagen, dann Puderzucker, Kakao und Salz unterrühren. Nun nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entstanden ist. In Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig nun zwischen zwei Lagen Backpapier recht dünn ausrollen und nach und nach 20 Füchse daraus ausstechen. Daran denken, dass die eine Hälfte der Füchse in eine andere Richtung guckt, als die andere Hälfte. ; ) Die Tierchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im heißen Ofen etwa 10 Minuten backen. Herausehmen und komplett abkühlen lassen.
  3. Für die Füllung die Butter  mit dem Puderzucker schaumig schlagen, den Kakao gut unterrühren und mit Vanille nach Geschmack würzen. Ist die Masse zu fest, etwas (wirklich nur wenig!) Milch hinzufügen.
  4. Nun 10 Füchse mit Creme bestreichen, dabei einen kleinen Rand lassen. Jeweils einen passenden Fuchs auflegen, festdrücken und am besten sofort verputzen.

Quelle: Das Rezept für Oreos habe ich bei usa-kulinarisch.de gefunden. Tausend Dank für dieses kleine Stück Erinnerungsglück! : )

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Norwegenwoche Tag 4: Tartelettes à la Walters Mandler

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Kennt ihr schon Walter? Neeeein? Herrje, dann wird’s aber mal Zeit! Walter (oder auch Walters Mandler) ist ganz sicher die leckerste Schokolade, die man in Norwegen und vielleicht auch dem Rest der Welt finden kann, das schon mal vorweg. Ein Glück, dass man den gülden verpackten Juwelen zu Schleuderpreisen auf der Fähre erstehen kann, denn an sich kosten 200 g so etwa um die 5 Euro, nicht aber auf der Superspeed, da spart man ne ganze Menge. (Details habe ich leider verdrängt.) Weil wir diese unglaublich wichtige Entdeckung bereits 2012 machen konnten, haben wir uns folglich schon auf dem Hinweg nach Larvik mit Walter eingedeckt und diese grandiose Vollmilchschokolade mit leicht salzigen, karamellisierten Mandeln dann unter Entzücken verputzt.

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Eigentlich schon seltsam, dass diese einfache Kombination solch Gaumenschmaus darstellen kann, aber ganz genau so verhält es sich mit Walter. Selbstverständlich habe ich diverse Tafeln auch wieder mit zurück gebracht, aber da die mir (als sie noch existierten, öhöm) viel zu wertvoll waren, haben meine beiden Boys und ich sie eben so weggeknuspert. Die Idee, Tartelettes mit ebenjener fantastischen Geschmacksrichtung zu kreieren, bestand aber schon recht schnell, deswegen habe ich Walter einfach nachgebaut. Aus diesem Grund lest ihr gleich das Rezept zu Tartelettes mit Vollmilchganache, die mit Karamellmandeln und einem Hauch Salz gespickt ist. Ganz klar, auch diese kleinen Teile waren der Wahnsinn, wie sollten sie es auch nicht sein, aber an den originalen Walter kommt keiner so schnell ran. Dennoch, wer nicht gerade mit goldenen Tafeln im Arm von der Superspeed taumelt, hat mit diesen kleinen Tartes schon ganz viel gekonnt.

So, ihr lieben Menschlein, morgen geht’s um ganz und gar leckere Kekse, die ich mir in der Not ausdenken musste. Wieso verrat ich dann. ; ) Bis dahin, habt den schönsten Tag!

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Tartelettes mit Schokoladencreme und salzigen Karamellmandeln

Zutaten (für 12 Stück)

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • 200 g Vollmilchschokolade guter Qualität
  • 100 g Sahne
  • 100 g Mandeln mit Haut
  • Zucker zum Karamellisieren
  • etwas Salz

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Teig Mehl, Butter, Zucker, Ei und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Die Mulden eines Muffinblechs fetten und mehlen, den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher (etwa 10 cm Durchmesser) 12 Kreise ausstechen. Die Kreise in die Vertiefungen der Form geben und gut andrücken. Nun 12 kleine Stücke Backpapier auf die Teiglinge legen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Nun die Tartelettes 10 Minuten blind backen, dann Papier und Hülsenfrüchte entfernen, weitere 10 Minuten backen. Komplett abkühlen lassen.
  2. Für die Schokoladencreme die Schokolade hacken und in der heißen Sahne auflösen. Rühren, bis die Masse glatt ist. Für die Karamellmandeln die Mandeln in einer großen Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Dann nach und nach Zucker zugeben, bis die Mandeln gut überzogen sind. So lange auf der Hitze lassen, bis der Zucker hübsch karamellisiert ist. Die Mandeln nun kräftig mit Salz bestreuen und sofort auf ein Stück Backpapier schieben, dort abkühlen lassen. Die karamellisierten Mandeln grob hacken und in die Schokoladencreme rühren.
  3. Die abgekühlten Tartelettes mit der noch leicht flüssigen Creme befüllen, dann komplett erkalten lassen. Mit gehackten Mandeln und etwas Meersalz bestreut servieren.

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maike am Januar 28th 2016 in Rezeptreihe. Norwegen

Norwegenwoche Tag 3: Hübsche Landschaften und ein klitzekleiner Reisebericht

Jotunheimen

Ich liebe Norwegen! Es ist wohl eins der schönsten Länder, das ich bisher bereisen durfte und dabei ist es soooo naaaah! Das heißt, ein paar Stündlein lustiger und musikbeschallter Autofahrt bedarf es schon, bevor man ganz gemütlich mit der Fähre über die See schippert und endlich norwegischen Boden betritt. Aber mal ehrlich, es lohnt sich- und wie!

Jotunheimen

In diesem Urlaub war mein absolutes Highlight Jotunheimen, das höchste Gebirge Norwegens. Selbstverständlich mussten wir, so als wanderlustige Menschlein, dort einmal Höhenluft schnuppern gehen und das am Besten in einer ausgedehnten Tour durch verschneite Berge, is ja klar. Der geübte Norweger schafft die Strecke wohl in knapp 4 Stunden, wir haben kaum länger gebraucht, nicht mal doppelt so lang! :D Thihihi. Aber es war einfach wunderschön, man konnte so viel sehen (und nicht ein einziger Baum weit und breit! I luuuv it! :D ), im Schnee tollen, sich in der Sonne wärmen und wahrhaftige Rentiere bestaunen. Von dem eisigkalten Bächlein ganz zu schweigen, das wir heldenhaft und baren Fußes durchqueren mussten, um unsere Reise fortzusetzen. Hach. Wer also einmal in Norwegen ist und weite, raue Landschaften ebenso schätzt, wie wir, der sollte uuunbedingt Jotunheimen ansteuern, oh ja!

Jotunheimen

Rentiere in Jotunheimen.

Jotunheimen

Da ich aber nicht nur Berge und Aussichten liebe, sondern auch ein großer Fän von Gletschern bin, hat mir der Nigardsbreen natürlich auch äußerst imponiert. Tatsächlich ist der Weg zum Breen itself länger, als man auf den ersten Blick vermuten mag, aber es läuft sich easy peasy und man wird mit einem unglaublich blauen Gletscher belohnt. Einen kleinen Punkteabzug gab es dann doch, weil im See davor kein glitzerndes Eis herumschwamm, wie vor ein paar Jahren vorm Briksdalsbreen, aber da kann man ja nix machen. ; ) Allerdings gab es am Fuße des Nigardsbreen einen unglaublich schönen Zeltplatz mit großer Küche und idyllischem Rauschebach, den ich durchaus sehr empfehlen kann.

Nigardsbreen

Norwegisches Idyll

Selbstverständlich gehört zu einem Norwegenaufenthalt auch etwas Zeit am Fjord dazu und die haben wir vor allem am Sognefjord verbracht. Dort waren wir auch wandern, dieses Mal in üppigem Grün und hübschestem Wollgras und auch das, so muss ich zugeben, war trotz all der Bäume wirklich schön. (Ich mag Bäume an sich natürlich gern. Aber eine weite, karge Landschaft find ich einfach erholsamer und weitaus adretter. Pardon.) Auch der Hardangerfjord war wieder einmal hübsch anzusehen, wurde er auch von einer gigantischen Meute französischer Jugendlicher und ihrem Gekreische und Shampooniere irgendwie entweiht.

Sognefjord

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Wollgraswanderung

Neben all diesen Großartigkeiten waren natürlich auch schicke Wasserfälle zu bestaunen, Schären zu erkunden und Pässe samt atemberaubender Ausblicke mit dem ächzenden Auto zu überqueren. Es gab also mal wieder vor allem die unglaublich abwechslungsreiche Landschaft zu sehen, die von Sandstrand über Gletscher bishin zu Fjorden einfach alles zu bieten hat. Ich bin allein von dieser Tatsache mehr als entzückt und da man dort auch Skifahren kann, ist eine Auswanderung nach Norwegen auf jeden Fall ne Option. Das heißt, das wäre es, wenn es im Winter nicht rund um die Uhr zappenduster wäre… ; )

Bergpass

Hardangerfjord

Schären bei Larvik

Also, solltet ihr in naher Zukunft mal nach Norwegen fahren, werdet ihr ganz sicher das finden, wonach ihr sucht. Und wenn ihr noch nicht genau wisst, was das ist, lege ich euch hiermit noch einmal Jotunheimen ans Herzchen, weil ich es einfach so sehr wunderschön fand. So. Das wäre es dann für heute. Morgen geht’s an dieser Stelle weiter mit herrlichsten Tartelettes à la Walters Mandler. Bis dann und ahoi! : )

Voringfossen

Blume

Blume

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maike am Januar 27th 2016 in Dies und das