Schaumkusskuchen

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Oh ja, das gibt’s heute wirklich- einen monströs schokoladigen Kuchen mit Streuselboden und Schaumkussfüllung. Eigentlich würde ich die kleinen Dinger eher Dickmänner nennen, aber das klingt dann schon wieder so höchst kalorisch… Also bleiben wir beim Namen Schaumkuss und widmen uns mal ganz schnell dem Rezept, damit wir äußerst bald in Schokowonnen mit fluffigem Innenleben schwelgen können. Oooooh jaaaaa…

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Ein kurzer Zwischenstand noch aus Zwergenhausen- es krabbelt, das kleine Monster. Und zieht sich hoch und quietscht vor Freude, wenn es zum Stehen gekommen ist. Äußerst zauberhaft, muss man ja sagen, aber auch äußerst anstregend. Ist er eben noch nur ein bisschen herum gerollt, fordert er jetzt unsere gesamte Aufmerksamkeit, schließlich wollen wir ihm einige Beulen ersparen. Dennoch macht er uns natürlich mehr als glücklich und ist unglaublich entzückend und hergeben wollen wir ihn auch nicht mehr. Trotzdem- wo sind meine ruhigen Sonntage auf dem Sofa geblieben, die ich gern mit meinen Freunden aus fragwürdigen Serien verbracht habe? Aus und vorbei, welch Leid! :-D

So, aber weil dieser Kuchen zu gut ist, um ihn allein zu essen, hier das Rezept. Habt einen bombastischen Sonntag, ihr Lieben, ich krabble mal dem Kinde hinterher. ; )

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Schaumkusskuchen

Zutaten (für eine 26er Springform)

Für den Streuselteig

  • 50 g Zartbitterkuvertüre
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakao
  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

Für die Füllung

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 200 g Butter
  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 30 Minischaumküsse (am besten in Zartbitter oder einfach nach Belieben)

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Streuselteig die Kuvertüre fein hacken. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren, dann die Kuvertüreraspel, den Kakao, das Mehl und das Backpulver hinzufügen und mit den Händen zu Streuseln kneten. In der Form einen Boden andrücken und einen Rand formen. Den Boden im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen, dann abkühlen lassen.
  3. Für die Füllung die Kuvertüre fein hacken und zusammen mit der Butter bei geringer Temperatur schmelzen lassen. Die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, dann die warme Schokobutter hinzufügen und unterrühren. Das Mehl kurz unterheben.
  4. Nun die Waffeln von den Schaumküssen abschneiden (und anderweitig verwenden) und die Schaumküsse auf den Streuselboden stellen. Den Teig darüber geben und den Kuchen im heißen Ofen nochmals etwa 15- 20 Minuten backen.
  5. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen. Mit etwas Puderzucker bestäubt servieren und im Schokoladenhimmel schweben.

Quelle: “Lecker Bakery”, Special 1/2015

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maike am März 1st 2015 in Kuchen

Foodchallenge im Februar: Pull-apart-Brot mit karamellisierten Zwiebeln und Cheddar

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Machen wir es heut mal kurz und knapp, schließlich muss auch ich mal das Wochenende so richtig in vollen Zügen genießen und dem Krabbelzwerg beim Krabbeln und Hochziehen zusehen. Deswegen- Käse! Unser diesmonatiges Challengethema dreht sich um das köstliche Milchprodukt, das so vielseitig einsetzbar ist. Gibt ja schließlich auch ne raue Menge an Käsesorten da draußen. Ich hab mich für ein schickes und vor allem köstliches Pull-apart-Brot mit karamellisierten Zwiebeln und bestem Cheddar entschieden, eine wirklich gute Wahl!

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Bei den anderen Ladies gibt es aber auch wirklich köstliches Gedöns: Maria hat leckeren Knuspercamembert mit Blaubeeren im Gepäck, Liv überrascht mit einem veganen Mac’n Cheese und bei Jasmin kommt ein griechischer Burger mit Feta auf den Teller. Der Knaller, oder?

So denn ihr lieben Menschen, genießt die sonntägliche Ruhe und macht nur die schönsten Dinge heute! : )

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Pull-apart-Brot mit karamellisierten Zwiebeln und Cheddar

Zutaten (für 2 Brote mit je ca. 8 Stücken)

  • 300 g Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Balsamico
  • 300 g Cheddar
  • 600 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 300 g Buttermilch

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für die karamellisierten Zwiebeln die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden und im Öl etwa 5 Minuten anbraten. Den Zucker und den Balsamico hinzufügen und weitere 5-10 Minuten schmoren lassen.
  3. Den Cheddar reiben oder fein hacken. Das Mehl mit dem Backpulver in eine große Schüssel sieben, dann 1 TL Salz, die Butter in Würfeln, das Ei und ein Drittel des Käses hinzufügen. Die Buttermilch, bis auf etwa 3 EL zum Bestreichen, ebenso hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten.
  4. Den Teig nun in zwei Portionen teilen und jede Portion zwischen zwei Lagen Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, das nicht dicker als 0,5 cm sein sollte.
  5. Jedes Rechteck nun mit der Hälfte der Zwiebeln und des übrig gebliebenen Cheddars belegen und eng von einer langen Seite her aufrollen. Die Nähte gut andrücken und die Enden verschließen. Beide Brotlaibe nun auf das vorbereitete Blech legen und jeweils 6-7 mal mit einem scharfen Messer einschneiden, aber nicht durchschneiden. Alle so entstandenen Scheiben nun leicht nach vorn bzw. hinten schieben, so dass eine Zick-Zack-Optik entsteht. Die Brote mit der restlichen Buttermilch bestreichen und im Ofen etwa 40 Minuten backen, bis sie gülden sind. Noch am selben Tag mit etwas Kräuterquark verzehren.

Quelle: “Lecker”, Ausgabe März 2015.

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maike am Februar 22nd 2015 in Challenge

Veganer Käsekuchen

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Hola ihr lieben Leserlein, zum heutigen Sonntag gibt es einen äußerst feinen veganen Käsekuchen. Natürlich muss man zugeben, dass sich “vegan” und “Käse” in gewisser Weise gegenseitig ausschließen, aber glücklicherweise gibt es heutzutage nichts, was es nicht gibt und somit ist dieses wahrhaftige Schmäckerchen glücklichweise möglich. Dieses Rezept ist im Übrigen keins, das einem amerikanischen Cheesecake ähneln würde, denn die Füllung ist nicht wirklich cremig. Dafür gleicht es dem klassischen Käsekuchen, was ja auch was ist, nicht wahr?  ; )

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Was mir besonders an dem Kuchen gefallen hat, ist, dass er nicht getreidig schmeckt. Das ist meiner Ansicht nach nämlich häufig so bei veganen Alternativen die mit Tofu hergestellt sind, was sie einerseits unglaublich cremig macht, mir aber leider nicht immer gar so dolle gut schmeckt. Dieser Käsekuchen hier allerdings schmeckt einfach gigantisch, ist er schließlich hübsch zitronig und ganz allgemein äußerst feinst.

Nun denn, ran an die Kuchengabeln und rein mit dem tierfreien Glück, ihr Lieben. : )

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Veganer Käsekuchen

Zutaten (für 12 Stück)

70 g pflanzliche Margarine
70 g Zucker
40 ml Zitronensaft
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Bio-Zitrone
150 g pflanzliche Margarine
500 ml Pflanzendrink (Soja oder Mandel)
250 g Sojajoghurt (gern mit Zitronengeschmack)
2 Päckchen Vanillepuddingpulver (vegan)
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Weichweizengrieß
etwas Puderzucker und gefrorene gemischte Beeren zum Servieren

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Zubereitung

  1. Für den Teig 70 g Margarine mit 70 g Zucker und dem Zitronensaft schaumig rühren, dann schnell das Mehl und das Backpulver untermengen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten kühlen.
  2. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, den Bodern einer 26er Springform mit Backpapier auslegen.
  3. Für die Füllung die Zitrone waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Margarine vorsichtig schmelzen lassen. Den Pflanzendrink und den Joghurt zur Margarine geben und verrühren, dann das Puddingpulver, den Zucker, den Vanillezucker, den Grieß und den Zitronensaft und -abrieb hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Form legen. Die Füllung darauf geben und den Kuchen im Ofen etwa 1 Stunde goldgelb backen. Am besten piekst man mit einem Holzstäbchen in die Füllung hinein. Wenn keine Masse kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Komplett abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Mit etwas Puderzucker bestäuben und mit den aufgetauten Beeren belegen.

Quelle: “Der kleine Küchenfreund: Das backst du schon- süß & vegan”, erschienen im Hölker Verlag.

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maike am Februar 15th 2015 in Kuchen, Vegan

Galettes mit Linsenbällchen

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Jaja, da hört ihr richtig- heute wird’s mal wieder herzhaft. Wurde ja auch Zeit. Natürlich bleibt es weiterhin vegetarisch und deswegen gibt’s Buchweizenpfannkuchen, auch Galettes genannt, mit köstlichster Füllung aus Linsenbällchen und was euch noch so einfällt. Diese kleinen Kullern sind im Übrigen immens lecker und eine Rezeptabwandlung aus der neuen Lecker. Statt Zutschini, hehe, kommen bei mir Möhrchen rein und auch diverse andere Zutaten. Und weil man solche Bällchen ja auch wunderbar weiter verwenden kann, statt sie nur puro naturo in sich reinzuwerfen, kommen sie eben in ein Gewand aus Galettes. Ein wahres Schmäuschen! ; )

So, und weil ich gleich zum Mittag zum Väterchen hetze, nur ganz schnell das Rezept. Habt einen gemütlichen Sonntag und auf bald! : )

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Galettes mit Linsenbällchen

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Galettes

  • 100 g Buchweizenmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 2 große Eier
  • 500 ml Wasser
  • 1 große Prise Salz
  • Öl zum Braten

Für die Füllung

  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Öl
  • 150 g rote Linsen
  • Salz, Pfeffer
  • 3 mittlere Möhren
  • 35 g Parmesan
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Schmand
  • etwa 60 g Semmelbrösel, mehr nach Bedarf
  • frischer Salat, Gurke, Saucen oder Aufstrich nach Belieben

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Zubereitung

  1. Für die Galettes beide Mehlsorten mischen, mit den Eiern und dem Wasser zu einem glatten Teig verrühren und mit einer großen Prise Salz würzen. Den Teig etwa 1 Stunde quellen lassen.
  2. Für die Linsenbällchen die Zwiebel schälen und fein hacken und in etwas Öl hübsch braun anbraten. Die Linsen und 300 ml Wasser sowie etwas Salz hinzufügen und so lange kochen, bis die Linsen gar sind. Abtropfen lassen.
  3. Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Möhren waschen, schälen und fein raspeln. Den Parmesan ebenso reiben, die Petersilie waschen und hacken. Die Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Nun Möhrenraspel, Parmesan, Petersilie, Knoblauch und Schmand mit den Linsen vermischen, dann die Semmelbrösel zugeben und alles zu einer formbaren Masse kneten, eventuell etwas mehr Semmelbrösel zugeben. Aus der Masse ca. 20 Bällchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit etwas Öl beträufeln und für 20-25 Minuten im Ofen backen, dabei häufiger wenden.
  4. Eine große Pfanne mit wenig Öl erhitzen und eine kleine Kelle Teig hineingeben. Den Teig durch Schwenken der Pfanne verteilen und die Galette von beiden Seiten leicht bräunen lassen. Galette auf einen Teller geben und aus dem restlichen Teig weitere 7-8 Fladen backen.
  5. Nun die Galette nach Gusto mit Aufstrich, Gemüse und den Linsenbällchen belegen, eng aufrollen und genießen.

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maike am Februar 8th 2015 in Herzhaftes, vegetarisch

Magischer Kuchen

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Oh ja, heute wirds magisch. Ein bisschen Funkenschlag hier, etwas Zauberstabgewackel da et voilà- haben wir einen Kuchen. Ha, ha. Das wärs ja. Das Gute am heutigen Rezept ist- all diesen Hokupokus braucht man gar nicht, denn der Ofen erledigt das bereits für uns. Und wir lehnen uns ganz entspannt zurück, lesen ein Buch oder schauen dem Zwergenkind bei seinen Krabbel-ähäm-versuchen zu oder was auch immer. Und nach einiger Zeit in der heißen Röhre holen wir dann ein dreischichtiges (!) kleines Wunderwerk heraus, das nach dem Abkühlen seinen ganzen Zauber entfaltet.

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Deeeeenn: Aus einem Teig werden, wie nun schon geschrieben, drei Schichten. Eine feste, puddingartige, eine cremige und eine weiche, fluffige. Wie das passiert? Nun, keine Ahnung, vermutlich eben durch Magie à la Harry Potter. In jedem Fall schmeckt der Kuchen wirklich feinst und macht sich ganz hervorragend auf der Sonntagskaffeetafel. Deswegen- schnell die Zutaten nach Rezept verrührt (und ja, eigentlich sollten alle im Haus sein) und noch heute dieses kleine Zauberwerk genießen. Hopp, hopp! : )

Kurze Anmerkung: Auf den Bildern sind die drei Schichten nicht wirklich gut zu erkennen. Das heißt aber NICHT, dass sie nicht da sind. Nur mal so. ; )

Nun denn, ihr lieben Leute, habt mal den sonnigsten Sonntag! Auf bald! : )

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Magischer Kuchen

Zutaten (für eine kleine quadratische Form à 20×20 cm)

125 g Butter
4 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL kaltes Wasser
115 g Mehl
500 ml lauwarme Milch
1 EL Zitronensaft
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 150°C vorheizen und die Backform gut fetten. Die Butter auf kleiner Stufe langsam schmelzen lassen. Die Eier trennen.
  2. Die Eigelbe nun mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz cremig rühren, bis die Masse schön hell ist. Das kalte Wasser unterrühren, dann die geschmolzene Butter hinzufügen und vermengen. Das Mehl dazu sieben, die Milch hinzufügen und alles in etwa einer Minute langsam verrühren. Achtung, der Teig ist sehr sehr flüssig!
  3. Nun das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif schlagen und unter den dünnflüssigen Teig heben. In die Form füllen und bei 150°C für 40 Minuten backen, dann den Herd auf 100°C herunter drehen und weitere 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett erkalten lassen. Mit einem befeuchteten Messer in Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Das Rezept habe ich im Übrigen von Rehleinbackt übernommen. Merci dafür! : )

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maike am Februar 1st 2015 in Kuchen