Foodchallenge im August: Tomatenrisotto à la Krautkopf

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So so, ein Rezept aus dem Lieblingskochbuch also. Haha. Da haben die Challengegörls und ich uns aber mal wieder was richtig Schwieriges einfallen lassen, denn welcher Mensch, der Rezepte sammelt wie andere Briefmarken oder Elefantenfigürchen (soll’s ja echt geben), kann sich da auf einen Liebling festlegen? Klar, es gibt einige Koch- und Backbücher, die sind einfach nett, aber nix Besonderes. Aber dann gibt’s eben auch viel zu viele, die wunderschön sind, mit denen man gefühlsduselige Erinnerungen verbindet oder deren Rezepte einfach so gelingsicher sind, dass man eigentlich kein weiteres braucht. Eigentlich theoretisch und tendenziös jedenfalls, denn in Wahrheit kann man natürlich an all den bombastischen Neuerscheinungen nicht so einfach vorübergehen. Tjaaaa… jedenfalls hatte ich zuerst einige Probleme, mich auf ein Buch festzulegen, aber dann bin ich ganz pragmatisch vorgegangen und habe einfach mein aktuelles Lieblingskochbuch auserwählt, nämlich die wunderbare Druckversion zum Blog Krautkopf von Susann und Yannic.

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Wer, aus welchen ominösen Gründen auch immer, den Blog noch nicht kennt, der sollte an dieser Stelle schnell mal rüber surfen. Oder sich das Buch kaufen. Man wird mit wunderwunderwunderschönen Bildern belohnt und mit gesunden, leckeren und vor allem vegetarischen Rezepten, die regional und saisional daherkommen. Wenn man sich so durch das Krautkopf’sche Werk blättert, fühlt man sich irgendwie ganz heimelig und ländlich und vom Zeitdruck befreit, der in unserer Gesellschaft irgendwie eine schrecklich tragende Rolle innehat. Ein wunderbares Kochbuch jedenfalls, aus dem ich ganz sicher viel viel nachkochen werde. Aber heute gibt’s erstmal ein Rezept, nämlich ein ganz spätsommerliches und sehr feines Tomattenrisotto, das mit etwas Hartkäse und Pinienkernen bestreut ganz wunderbar schmeckt.

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Heute bin ich ganz besonders gespannt darauf, was es bei den anderen Mädels so gibt, denn die Wahl des Lieblingskochbuchs sagt ja doch einiges über den Charakter aus, hehe. Jasmin hat herrliche Brombeercupcakes nach Frau Herzblut gebacken, ein Buch, das ich mir noch anschaffen muss. Maria kredenzt uns eine komplette Gangfolge nach Jamies 30- Minuten-Menüs; Hähnchenspieße mit Erdnusssoße, scharfer Nudelsalat und Pflaumendessert kommen bei ihr auf den Tisch. Ambitioniert, ambitioniert, würde ich mal sagen. ; ) Bei Liv scheint auch ein recht neues Buch Einzug erhalten zu haben, denn sie hat eine Blumenkohlpizza nach Hemsley & Hemsley für uns parat. Ich weiß ja nicht, was ihr so denkt, aber mir gefällt das mal wieder serr serr gutt!

Liebe Menschen, genießt euren Sonntag, schmökert durch euer Lieblingskochbuch, wenn ihr eines habt, oder erfrischt euch am See. Ahoooiiii! : )

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Fruchtiges Tomatenrisotto

Zutaten (für 2 Personen)

2 kg aromatische Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Butter
1 Schalotte
200 g Risottoreis
4 EL Weißwein
etwa 800 ml Gemüsebrühe
40 g frisch geriebener Parmesan
etwa 2 EL Pinienkerne, ohne Fett geröstet

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tomaten waschen, trockenreiben und in ein tiefes Backblech stellen. Knoblauchzehen und Zwiebel schälen und jeweils halbieren bis vierteln, dann zu den Tomaten geben. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln und gut mit Salz und Pfeffer würzen, dann für 15-20 Minuten im heißen Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  2. Während die Tomaten brutzeln, die Butter in einem großen Topf zerlassen, dann die gewürfelte Schalotte glasig darin anschwitzen. Den Risottoreis dazugeben, kurz anschwitzen und mit dem Wein ablöschen. Dann etwas Brühe hinzugeben und das Risotto köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verkocht ist, dann wieder Brühe zugießen. So fortfahren.
  3. Die leicht abgekühlten Tomaten nun häuten und von den Strunken befreien, Knoblauch und Zwiebelstückchen entfernen. Die Tomaten kleinschneiden und samt Sud zum Reis geben. Das Risotto in etwa 40 Minuten fertig garen (und immer wieder Brühe hinzugeben), bis es schön weich und sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Tomatenrisotto auf zwei Teller verteilen und mit Parmesan und Pinienkernen bestreut servieren.

Quelle: „Krautkopf“ von Susann Probst und Yannic Schon, erschienen im Coppenrath Verlag.

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maike am August 30th 2015 in Challenge, Herzhaftes, vegetarisch

Brownies mit Pudding und Kokos

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Hach jaaaa, schön war’s. Zwei Wochen Norwegen, zwei Wochen Nicht-Schwitzen-dafür-aber-manchmal-nachts-ein-bisschen-frieren, zwei Wochen Walters Mandler und vor allem zwei wunderbare Wochen in grandioser Landschaft. Ich muss ja bekennen- ich bin Norwegenfän. Das hat sich so ergeben, pardon, dafür kann ich nichts. Und weil ich dieses Land so sehr schätze, wird es bald ein Speciäl dazu geben. Ich bin schon fleißig am Überlegen und Fotosortieren und denke mal, das wird ganz schön super.

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Da ich aber noch nix von meinem Rezeptevorrat preisgeben kann, kommen wir zur heutigen Ferkelei: Brownies. Mit Pudding und Kokosraspeln. Ich bin nämlich wieder gekommen und es hat geregnet und ich hatte Lust auf Braunis. Deswegen hab ich doch gleich mal, ähäm, den Backofen angeschmissen und den Holzlöffel geschwungen und hab jetzt diese kleinen Kalorienbomber zu Hause, die eigentlich gar nicht zum aktuellen Wetter passen. Aber was soll’s denn bitte, sie schmecken trotzdem ganz hervorragend und das ist doch das, was zählt. Sport soll ja auch Spaß machen, hab ich gehört. ; )

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So denn, ihr Lieben. Ich wünsche euch einen ganz wunderbaren Sonntag mit herrlichstem Wetter und freue mich schon auf nächste Woche, das ist dann nämlich wieder Challengetime. Uuuuh yeaaaah! : )

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Brownies mit Pudding und Kokos

Zutaten (für etwa 24 Stück)

Teig
250 g Butter
200 g Mehl
50 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
300 g dunkle Schokolade
4 Eier
250 g brauner Zucker
1 Prise Salz

Belag
500 g Vanillepudding (gerne selbst gemacht)
100 g Kokosraspeln

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Zubereitung

  1. Eine quadratische Form (etwa 24 x 24) fetten und mehlen oder mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Butter sanft schmelzen. Mehl, Kakao und Backpulver in einer Schüssel mischen. Die dunkle Schokolade zur warmen Butter geben und darin auflösen lassen, dann etwas abkühlen lassen.
  3. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz gut schaumig schlagen, dann die Schokobutter unterrühren. Das Mehlgemisch hinzufügen und kurz, aber gründlich unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und im heißen Ofen etwa 25 Minuten backen. Nicht viel länger, da der Brownie sonst trocken wird. Aus dem Ofen holen und komplett abkühlen lassen.
  4. Den Brownie mit dem Vanillepudding bestreichen. Die Kokosflocken in einer großen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dann auf dem Kuchen verteilen. Brownie in Stücke schneiden und genießen.

Quelle: „Lecker“, Ausgabe 9/2015

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maike am August 23rd 2015 in Kleingebäck

Foodchallenge im Juli: Zimtschnecken-Blaubeereis-Sandwich

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Äh ja. Wer durch Zufall gestern auf meinem Blog war, hat etwas sehr Ungewöhnliches entdecken können- absolut null Foto und null Gelaber. Kann nicht sein! So was aber auch! Und das auf Blogi! Keine Panik, hier hat sich kein Buchstabenlöscher und Bilderdieb eingehackt, sondern mein komisches Hirn einfach die Tage verwechselt und den Beitrag falsch geplant. Denn natürlich ist erst heute der nachgeholte Challengeday aus dem Juli- und was für einer! Denn, man stelle sich vor, es geht um Eis, Halleluja! Deswegen vergessen wir ganz schnell meine stressbedingte Schusseligkeit und sehen uns dieses grandiose Eissandwich hier mal etwa genauer an.

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Zimtschneckenkese aus dem wunderbaren Backbuch von Mara von Life is Full of Goodies, gefüllt mit einem elendig fruchtigen Blaubeereis nach Linda Lomelinos  Eisbuch, ich glaube, es kann kaum besser sein. Zimt und Blaubeeren harmonieren hier meiner Meinung nach wirklich ganz großartig und zaubern so ein bisschen Schwedenflair in den Eisgenuss. Das ist zwar nicht ganz die Destination, die ich in Kürze anstrebe, aber die Norweger haben sicherlich auch etwas Zimt und ein paar blaue Beeren für uns über, da passt das schon. Ich war jedenfalls sofort in Urlaubsstimmung und konnte den Stress der letzten Tage für ein Sekündchen oder zwei sehr gut abschalten. Aber selbstverständlich haben euch auch die anderen Görls was Schickes mitgebracht und deswegen Augen auf und einen Blick auf die trendige Collage geworfen:

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Bei Jasmin gibt es ganz und gar pornöse Cookie Dough Sandwiches, Maria serviert und cremigstes Vanilleeis mit Haselnusslikör und Liv hat auch etwas Keksteig im Gepäck, aber in Form leckerer Cookie Dough Popsicles. Und noch einmal: Halleluja!

Ich würde ja mal sagen, dass das alles absurd lecker klingt und hoffe, dass ihr das auch so seht. Hier wird es jetzt erstmal zwei Wochen etwas ruhiger, aber dann starte ich erholt und glücklich wieder durch. Macht’s euch hübsch und köstlich, ahoi! : )

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Zimtschnecken-Blaubeereis-Sandwich

Zutaten (für 4 Sandwiches)

Zimtschneckenkekse
75 g weiche Butter
40 g Zucker
40 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
etwa 150 g Mehl
1/2 TL Zimt

Füllung
35 g brauner Zucker
1 TL Zimt
1 EL Milch

Blaubeereis
200 g Blaubeeren
80 g Zucker
2 EL Wasser
50 g Milch
200 g Sahne
eventuell gehackte weiße Schokolade

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Zubereitung

  1. Für die Zimtschneckenkekse: Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Papier auslegen. Die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Salz schaumig rühren. Das Ei hinzufügen, dann das Mehl und den Zimt hinzugeben und alles zu einem weichen, aber rollbaren Teig kneten. Eventuell etwas mehr Mehl hinzugeben. Für die Füllung Zucker, Zimt und Milch verrühren.
  2. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Füllung gleichmäßig bestreichen. Nun den Teig in etwa sechzehn 1 cm breite Streifen schneiden. Ich habe nun einen Streifen aufgerollt und auf den nächsten gesetzt, diesen dann ebenfalls aufgerollt. So habe ich große Kekse bekommen. Die Kekse auf das Backblech setzen und mit der Hand gut platt drücken. Den Teig weiter so aufrollen, bis 8 Kekse entstanden sind. Im heißen Ofen 12 Minuten backen, dann eventuell noch etwas platter drücken, abkühlen lassen. (Mein Eisausstecher hat einen Durchmesser von 10 cm, den wollte ich gern bei den Keksen auch erreichen. Also richtet euch nach dem Ausstecher, den ihr für das Eis benutzen wollt.)
  3. Für das Eis: Blaubeeren, Zucker und Wasser in einen Topf geben und etwa 10 Minuten einköcheln lassen. Abkühlen lassen, dann die Milch und die Sahne dazugeben und alles fein pürieren. Die Eismasse in der Eismaschine rühren lassen, dann in eine quadratische Backform geben, die mit Backpapier ausgelegt ist, glatt streichen und für mindestens 4 Stunden gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, füllt die Masse so in die Form und rührt immer mal mit der Gabel durch.
  4. Die Kekse bereitlegen. Das gefrorene Eis herausnehmen und mit einem großen runden Ausstecher vier Eisstücke heraus schneiden. Jedes Eisstück auf einen Keks legen und mit einem anderen abdecken, gut andrücken. Die Eissandwiches im Tiefkühler weitere 2 Stunden gefrieren lassen, dann im Glück versinken.

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maike am August 2nd 2015 in Challenge, Eis

Melonen-Gurken-Salat mit Minze und Feta

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Jaaaa, ich weiß, dieser Salat ist inzwischen ein alter Hut. Und jaaa, eigentlich ist heute Challengeday. Aber da wir Görls manchmal etwas länger brauchen, gibt’s das superdruper Rezeptewerfen eben nächste Woche. Deswegen heute ganz schnell und mega unkompliziert: Melonen-Gurken-Salat mit Minze und Feta.

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Sicherlich hat inzwischen jeder schon mal so einen Salat gegessen. Aber da ich persönlich gerne mal vergesse, was genau ich ranwerfe, ist das hier eben eine Erinnerung an mein Gedächtnis, schadet ja auch nicht. ; ) Kurz gesagt- unheimlich sommerlich, leicht und lecker. Was will man mehr.

Ich wünsche euch mal wieder einen Knallersonntag. Lasst es euch gut gehen! : )

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Melonen-Gurken-Salat mit Minze und Feta

Zutaten (für 4 Personen)

1/2 Wassermelone (etwa 1,5 kg mit Schale)
1 Gurke
2 Lauchzwiebeln
200 g Feta
einige Stängel Minze
Öl
Balsamicoessig
etwas Salz und Pfeffer
Saft von einer halben Limette

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Zubereitung

  1. Die Melone in Scheiben und das Fruchtfleisch von der Schale schneiden, dann grob würfeln und in eine Salatschüssel geben. Die Gurke waschen und ebenfalls grob würfeln. Die Lauchzwiebeln waschen und in feine Ringe, den Feta in grobe Würfel schneiden. Die Minze waschen und fein hacken. Alles zusammen vermengen.
  2. Den Salat mit etwas Öl und Balsamico verfeinern und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Frisches Baguette dazu reichen.

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maike am Juli 26th 2015 in Herzhaftes, vegetarisch

Zu Gast bei Mara von Life is Full of Goodies

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Ihr lieben Wärmetierchen, ich war gestern zu Gast bei der lieben Mara von Life is Full of Goodies, was mich immer noch seeehr freut. Natürlich habe ich ihr ein prächtiges, wenn auch nicht gerade schmächtiges Kirsch-Schoko-Törtchen mitgebracht, das es im Leben 1.0 übrigens zur Zelebration der weltbesten Schwester gab, die gerade ihr Abitur mit bravurösen Ergebnissen beendet hat.

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Inzwischen hat sie allerdings entschieden, dass das mit der Akademikerlaufbahn doch nicht so ihr Ding ist und dass sie lieber Esel in Kenia züchten möchte. Einen hat sie immerhin schon, die irre Nudel, die. :-D Thihi. Wie auch immer- das Rezept für dieses wirklich leckere Törtchen gibt es bei Mara, klick hier.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Mitteltag der Woche und eine gute Menge Abkühlung. Haut rein. : )

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maike am Juli 22nd 2015 in Dies und das, Torten