Avocado-Gurken-Gazpacho mit Koriander und Limette

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Wisst ihr was? Ich dachte mir so, dass ein herzhaftes, gern ganz und gar flinkes Rezept zum Mittwoch doch mal ne Option wäre. Sonntags darf’s dann gern auch wieder süß sein, aber in der Mitte der Woche soll es ab jetzt regelmäßig Würze auf den Teller geben. Einverstanden? Prima! Dann kommt hier auch schon Runde 2 (nach den leckeren Sommerrollen kürzlich), ein Avocado-Gurken-Gazpacho mit Koriander und Limette.

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Dieses kalte Süppchen passt natürlich ganz phänomenal zum anbrechenden Sommer und wenn man mal wirklich gar keinen Appetit hat, passt das Gazpacho doch irgendwie noch rein. Um dann den Körper runter zu kühlen und mit Vitaminen und anderen tollen Dingen zu versorgen. Ich hab diese Hitzesuppe übrigens als grünen Smoothie mit Strohhalm geschlürft, irgendwie war mir so danach. Hat prima geschmeckt und war wunderbar würzig. Ein paar Tortillachips kann man auch noch dazu reichen und hinein dippen, um ein bisschen Textur hinzuzufügen, aber auch pur ist es wunderbar.

Also denkt dran- bei überwältigender Hitze nicht den Kopf verlieren, sondern mit einem kühlen Gazpacho erst einmal runterkommen. ; ) Genießt den Sommer!

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Avocado-Gurken-Gazpacho mit Koriander und Limette

Zutaten (für 4 Personen)

1 kleines Bund Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Gurke
einige Stängel Koriander
1 reife Avocado
Saft von 1 kleinen Limette
500 ml kaltes Wasser
Salz, Pfeffer und Zucker
Joghurt und Tortillachips nach Belieben

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Zubereitung

  1. Die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und grob hacken. Die Gurke waschen und würfeln. Die Korianderblätter vom Stängel zupfen; die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch herauskratzen.
  2. Lauchzwiebeln, Knoblauch, Gurkenwürfel, Korianderblätter und Avocado in eine große Schüssel geben. Den Limettensaft hinzufügen und das Wasser aufgießen. Alles gut pürieren, bis keine großen Stücke mehr vorhanden sind. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Suppe mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  3. Das Gazpacho nach Belieben mit einem Klecks Joghurt versehen und mit Tortillachips servieren.

Quelle: “Lecker”- Magazin, Ausgabe Juli/August 2015.

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maike am Juli 1st 2015 in Herzhaftes

Foodchallenge im Juni: Kaffeemilchreis mit Himbeeren und Nektarinen für’s Picknick

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Tja, so kann’s eben auch mal laufen. Regen statt Sonne, ne frische Brise statt heißer Luft, trübes Grau statt Schäfchenwolken vor tiefem Blau. Das scheint also unser Sommer Zweitausendundfünfzehn zu sein, ein bisschen nass und demnach eigentlich voll nach meinem Urlaubsgeschmack. Aber da ich natürlich auch mal in der Hitze brüten und wie ein Fischlein im See herumplätschern will, wird es Zeit für Sommer, Strand und Sonnencreme und all das holen wir uns her. Wie? Na, mit ner superdruper Picknicksause, die die drei Challengegörls und ich für euch organisiert haben! Wenn die Sonne sich bei all den Leckereien nicht blicken lässt, na, da weiß ich auch nicht weiter. ; )

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Da ich ja ein bekennender Milchreisfän, ach was, Milchreisjunkie bin, war es schon lange an der Zeit, mal wieder das körnige, cremige Glück zu vertilgen. Um das Ganze etwas aufzupeppen, kommt ein bisschen Kaffee mit rein, denn wenn ich picknicken gehe, ist es meist nachmittags und demnach Zeit für ein Tässchen Bohnentrunk. Und Kuchen, aber den kann man sich ja noch zusätzlich zum Milchreis einverleiben. ; ) Jedenfalls- Kaffeemilchreis, und weil es ja an sich Sommer ist, kommen noch knallige Himbeeren und saftige Nektarinen obendrauf. Wer es nicht so weit zum Picknickort hat, darf gern noch geschlagene Sahne dazu reichen, da aber auch schon eine große Menge im Reis an sich ist, ist das quasi nur ein Bonus.

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Sou denn, lasst uns mal einen ausführlichen Blick auf unsere Picknickdecke werfen, die anderen Görls haben schließlich auch eine Menge tolles Zeug für euch parat:

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Bei Jasmin gibt es dieses Mal leckere S’mores im Glas, Liv wirft eine Vegane Oreo-Schoko-Kirsch-Tarte to go auf die Picknickdecke und Maria hat uns sogar gleich drei Köstlichkeiten für ein italienisches Picknick mitgebracht- Tomate-Mozzarella-Spieße, Pestonudelsalat und selbst gebackene Ciabbatabrötchen, Wahnsinn!

Liebe Leute- ab jetzt ist Sommer (so der Plän), also Deckchen geschnappt, Lieblingsmenschlein eingesackt und raus auf die Wiesen zum wunderschönen Picknick! Habt den schönsten Sonntag, ihr Lieben! : )

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Kaffeemilchreis mit Himbeeren und Nektarinen

Zutaten (für 4 Portionen)

500 ml Milch
40 g Vanillezucker
2-3 TL Espressopulver (am besten Instant; hatte ich nicht, deswegen habe ich etwas weniger echtes Kaffeepulver genommen)
100g Milchreis
200 g Sahne
Zucker nach Geschmack
2 Nektarinen
etwa 100 g Himbeeren (am besten frisch, bei mir waren es noch gefrorene)

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Zubereitung

  1. Die Milch mit dem Vanillezucker aufkochen, dabei immer mal rühren. Das Espressopulver hinzugeben, dann den Milchreis einrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa 30 Minuten lang köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Die Sahne steif schlagen und nach Geschmack süßen. Unter den lauwarmen Milchreis heben, diesen dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.
  3. Die Nektarinen und Himbeeren waschen. Die Nektarinen in dünne Spalten schneiden oder grob würfeln. Den Kaffeemilchreis auf 4 (Schraub-)Gläser aufteilen und mit dem frischen Obst belegen. Mit einem Deckel gut verschließen bzw. mit Folie abdecken und bis zum Servieren oder bis zur Picknickausfahrt kühlstellen.

Quelle: inspiriert durch lecker.de

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maike am Juni 28th 2015 in Challenge

Sommerrollen

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Nun endlich. Sommerrollen. Ich hab euch ja doch ein bisschen warten lassen, pardon dafür. Aber was soll’s, auf leckere Rezepte kann man ja auch mal ne kleine Weile warten und ich sag es euch- die Röllchen hier sind mehr als lecker! Als ich das erste Mal welche gegessen habe, war ich derbe überrascht, wie gut die sind. Ich meine, wabbeliges Reispapier, mit kaltem Gemüse gefüllt… es gibt einfach Dinge, die ansprechender klingen. Tatsächlich handelt es sich hierbei allerdings um flotte Gemüsepäckchen mit einer hauchdünnen, fast schon durchsichtigen Ummantelung und ganz viel großartigem Geschmack. Kurz gesagt: Isch bin verlüüüübt.
Damit ihr das auch bald sein könnt, ganz flink zum Rezept. Macht es euch hübschest und trotzt dem Regen. Bald isser sicher weg und es is so heiß, dass man nur noch Sommerrollen futtern mag. Promise. ; )

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Sommerrollen

Zutaten (für 2 Personen)

2 Möhren
1 Paprikaschote
Öl
Sojasauce
ein Stück Gurke, etwa 10 cm lang
150 g Erdnusstofu
Salz und Pfeffer
50 g dünne Glasnudeln
einige Korianderblätter
10 Blätter Reispapier (etwa 15 x 15 cm lang)
süße Chilisauce zum Servieren

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Zubereitung

  1. Die Möhren waschen, schälen und in etwa 0,5 cm dicke und 3 cm lange Stäbchen schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls in Streifen schneiden. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Möhren darin etwa 10 Minuten braten. Die Paprika nur 3 Minuten mitbraten, vom Herd nehmen und beides mit etwa 1 TL Sojasauce vermengen.
  2. Unterdessen die Gurke schälen. Gurke und Tofu ebenfalls in Streifen schneiden. Den Tofu dann in etwas Öl in einer kleinen Pfanne braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zuerst in kaltem Wasser etwa 10 Minuten einweichen, danach in die gewünschte Länge schneiden und dann kurz in aufgekochtem Wasser garen, aber nicht kochen. Abgießen und beiseite stellen.
  3. Die Korianderblätter zupfen und bereit stellen. Einen tiefen Teller mit kaltem Wasser füllen. Ein Reisblatt nehmen und kurz, aber flächendeckend durch das Wasser “ziehen”. Das Blatt sollte also komplett getränkt werden, gern kann man es noch ein zweites Mal befeuchten. Das Reispapier nun auf ein Holzbrett legen, zwei bis drei Korianderblätter darauf legen (mit der hübschen Seite nach unten), dann ein Häufchen Glasnudeln darauf geben. Anschließend je 2 Möhren-, Paprika- und Tofustäbchen auf die Nudeln geben und das Papier rechts und links auf die Füllung klappen. Nun von unten her aufrollen, bis das Röllchen komplett geschlossen ist. Keine Sorge, bei jedem Versuch wird es etwas besser.
  4. So nun alle Sommerrollen anfertigen. Mit süßer Chilisauce servieren und vor jedem Bissen damit beträufeln.

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maike am Juni 23rd 2015 in Herzhaftes

Erdbeertrifle mit Brezeln

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Ach, ist sie nicht herrlich, diese Erdbeerzeit? Ich jedenfalls möchte gern versinken in Bergen von roten Früchtchen und mit bestem Gewissen Beere um Beere in meinem Mund verschwinden lassen. Schließlich haben die roten Dinger kaum eine Kalorie (so die Theorie), dafür aber einen enormen Gehalt an Vitaminen und anderen tollen Stoffen. Deswegen kommen sie bei uns auch nicht nur puro naturo aufn Tisch, sondern gern in schmackhafter Begleitung. Mit Brezeln zum Beispiel, aufgereiht in einem hübschen Schichtdessert.

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Brezeln und Erdbeeren? Jup, so soll es sein. Schließlich ergänzt die feine salzige Note des hübsch gedrehten Knusperglücks die Süße der roten Beeren ganz gekonnt, so dass man sich sofort fragt, wieso man nicht schon eher auf diese grandiose Kombination gekommen ist. Aber besser spät, als nie, und deswegen geht es jetzt ganz schnell ans Rezept, das auch noch mit feinester Sahnecreme und knackigen Schokostückchen punktet. Husch husch also, es lohnt!

Sou denn, ihr Lieben. Genießt den Tag, futtert die besten Dinge und startet gut in die neue Woche. Bis bald, ahoi! : )

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Erdbeertrifle mit Brezeln

Zutaten (für 4 Personen)

400 g Erdbeeren
2 EL Zucker
2 EL Butter
80 g Salzbrezeln
etwa 1/2 TL Zimt
200 g Sahne
150 g Schmand
etwa 25 g Vanillezucker (entspricht 3 Päckchen)
100 g Vollmilchschokolade

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Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen, putzen und – je nach Größe – vierteln oder achteln. Mit 1 EL Zucker vermischen.
  2. Die Butter schmelzen. Die Brezeln mit den Händen grob zerbrechen, dann mit der Butter, 1 EL Zucker und dem Zimt verrühren.
  3. Die Sahne steif schlagen. Den Schmand und den Vanillezucker hinzufügen und unterheben. Die Schokolade hacken und ebenso unterrühren.
  4. Nun die Creme, die Erdbeeren und die Brezelkrümel nacheinander in 4 Gläser (à etwa 250 ml) schichten, bis die Gläser gefüllt sind. Bis zum Servieren kalt stellen.

Quelle: Nach einem Rezept der “Lecker”, Ausgabe Juli/August 2015.

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maike am Juni 21st 2015 in Dessert

Rhabarbereis mit Streuseln

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Noch isser da, der Rhabarber. Noch ist also etwas Zeit, um in säuerlichem Glücke zu versinken, ob in bestreuselter, eingekochter oder kalt gerührter Form. Ich bin ja ein großer Fän von Eis, umso mehr Extras drin sind, umso besser. (Das erklärt meine große Liebe für Sorten wie Cookies Dough, Chunky Monkey und Half Baked von einer namenhaften amerikanischen Firma… einfach grande!) Deswegen steckt in diesem Rezept nicht nur ne Menge leckerer Rhabarber, sondern auch noch krosse Streuselchen. Klingt gut? Ist hervorragend!

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Ich hatte ja schon hier ein solches Eis kreiert, allerdings war in diesem ersten Versuch das Fruchtpüree sehr hart geworden, was nicht ganz so feini war. Im heutigen Rezept ist das nicht der Fall, allerdings gefällt mir die Eisbasis aus Nummer 1 besser… Wie auch immer- dieses Rhabarbereis mit Streuseln ist in jedem Fall mordsmäßig gut, es schmeckt fast ein bisschen wie Kuchen, ist aber viel erfrischender und ganz schnell weggelöffelt.

Nun denn, noch ein letztes Mal ran an den Rhabarber, ihr Lieben, bevor die Saison ganz zu Ende geht. Macht es euch hübsch und gemütlich! : )

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Rhabarbereis mit Streuseln

nach Linda Lomelino

Zutaten

Streusel
45 g Mehl
2 EL Zucker
25 g Butter

Eis
200 g Rhabarber
25 g Butter
80 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Sahne
150 ml Milch

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Zubereitung

  1. Für die Streusel: Den Ofen auf 200°C vorheizen. Alle Streuselzutaten mit den Händen vermengen, auf ein mit Papier belegtes Blech geben, gleichmäßig verteilen und in 8-10 Minuten knusprig braun backen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern.
  2. Für das Eis: Den Rhababsi waschen, schälen und in etwa 1 cm breite Stücke schneiden. Mit Butter, Zucker und Salz in einem Topf weich kochen. Komplett abkühlen lassen und fein pürieren. Etwa 5 EL für die Marmorierung beiseite stellen. Das restliche Püree mit der Sahne und der Milch vermengen und im Kühlschrank gut durchkühlen. Kurz durchrühren und dann in der Eismaschine zu Eis gefrieren.
  3. Die Hälfte vom Eis in eine Box füllen und mit der Hälfte der Streusel und des Pürees toppen. Das restliche Eis auftragen und mit dem Rest der Streusel und des Pürees belegen. Tiefkühlen und erst kurz vor dem Verzehr wieder heraus holen.

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maike am Juni 14th 2015 in Eis