Archiv der Kategorie ‘Frühstück/Brunch‘

Wafflewiches – Belegte Zucchini-Brokkoli-Feta-Waffeln

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Und endlich- da isses, das erste Rezept für 2017! Jippie und ay yay und so! Ich muss ja gestehen, dass ich mich im Januar oft so gar nicht aufraffen kann, mich mit Blogi zu beschäftigen. Der Past-Christmas-Blues hat mich dann noch ein wenig gefangen und vor allem habe ich meistens, nach den Feiertagen, schlicht und ergreifend keine Lust auf Essen. Es ist wirklich irre, aber so isses. Zum Glück fängt sich das dann auch wieder, wenn ich mal eine Zeit lang wenig getan habe und die Freude am Rezeptesuchen und über-Essen-sinnieren zurückkehrt. Das ist natürlich ausgesprochen positiv zu bewerten und somit freue ich mich, heute das erste Rezept mit euch zu teilen- und zwar eins für Waffel-Sandwiches, die man, wie ich finde, auch gern Wafflewiches nennen kann.

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Die belegten Waffeln, die ihr hier seht, sind allerdings eher eine Resteverwertung gewesen, die glücklicherweise aber unglaublich lecker war. Irgendwie dümpelte (seit dem Sommer? Haha!) eine Zucchini in unserem Kühlschrank und ein Brokkoli drohte uns mit beginnender Bräune, also musste das schon mal weg. Die anderen Zutaten für die feinen Wäffelchen hatte ich zum Glück sogar da und konnte so für das Väterchen und die weltbeste Schwester und den Superzwerg das feine Rezept aus dem schööönen Kochbuch „Herzhafte Waffeln“ von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen quasi sofort umsetzen. Alle waren glücklich mit den hübschen Teigstücken und der dazu gereichten Suppe und ich freute mich noch mehr, am nächsten Tag aus den übrig gebliebenen Waffeln diese Sandwiches zu bauen. Alle glücklich, alles super!  (Da fällt mir ein- das Kind sagt immer ganz niedlich: „Das schmeckt mir richtig supa!“, wenn er was mag, der kleine Pilz. Und „Bin großer Junge, das kann ich schon essen“. Zahnpasta zum Beispiel. Hach ja, dieses Kind! :-D )

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Öhm ja, das war nur für mich und the record und so. Jedenfalls- ich hatte auf mein Mittagswich körnigen Frischkäse, geröstete Sonnenblumenkerne und Sesamkörnchen, frischen Spinat und etwas weißen Cheddar gepackt und die Waffeln vorher noch erwärmt. War sehr sehr lecker, aber man kann da sicher auch wunderbar variieren. Da die Waffeln an sich aber schon sehr aromatisch sind, kann man es beim Belag entspannt angehen, ich bin mir sicher, es schmeckt immer.

Joho, dann werden wir gleich mal eine Runde auf die Hüpfburg gehen (schon wieder…) und ihr könnt in Ruhe das Rezept studieren. Habt einen gar wunderbaren Sonntag, liebste Menschen! : )

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Belegte Zucchini-Brokkoli-Feta-Waffeln

Zutaten (für etwa 5 Wafflewiches)

1 mittlere Zucchini (etwa 400 g)
1 Brokkolikopf (etwa 400 g)
1 Zwiebel
etwas Öl
2 große Bio-Eier
200 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g zarte Haferflocken
200 g Feta
1/2 Bund Dill (oder etwas TK-Dill)
Salz, Pfeffer
Zutaten zum Belegen (z.B. körniger Frischkäse, Kerne und Körner, frischer Salat/Spinat, Käse, Zwiebel…)

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Zubereitung

  1. Zucchini und Brokkoli waschen und putzen. Den Brokkoli in ausreichend gesalzenem Wasser weich kochen, abgießen und gut abtropfen lassen, dann mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. Die Zucchini grob reiben, etwas ausdrücken und zum Brokkoli geben.
  2. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer kleinen Pfanne in etwas Öl glasig schwitzen, dann abkühlen lassen.
  3. Zwiebeln zusammen mit Eiern, Mehl, Backpulver, Haferflocken, zerbröseltem Feta und gehacktem Dill zum Gemüse geben und einen glatten Teig daraus rühren. Etwas salzen (der Feta ist ja schon salzig) und nach Belieben pfeffern.
  4. Den Teig in Portionen im heißen belgischen oder amerikanischen Waffeleisen ausbacken. Nicht so neugierig sein, sondern den Waffeln etwas Zeit lassen, dann kommen sie auch ohne Probleme aus dem Eisen wieder raus. ; ) Bei uns waren etwa 8 – 10 Waffeln, ich weiß es allerdings nicht mehr genau, weil ich viel zu hungrig war, um die finale Zahl zu erfassen. Öhöm.
  5. Waffeln pur, mit Kräuerquark oder als Sandwich essen. Für letzteres eine Waffel nach Wunsch belegen und mit einer weiteren Waffel abschließen. Bei mir waren das, wie gesagt, körniger Frischkäse, gerösteter Sesam und gebräunte Sonnenblumenkerne, frischer Spinat und ein weißer Cheddar. Aber hier seid ihr dran. Schafft ihr schon. ; )

Das Rezept zu den Waffeln kommt aus dem wunderschönen Buch Herzhafte Waffeln geschrieben von Stephanie Kosten und erschienen bei Edition Fackelträger. So fein!

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Festliche Frühstückssause: Schokoladenporridge, Spekulatiusgranola und Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

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Ssssso ssssieht es also aus, mein herrliches Frühstück für die kommenden Feiertage- gespickt mit Alliterationen (Ssschoko, Sssspekulatius, Ssssauerkraut) und natürlich mit leckeren Speisen, die sich prima als erste Mahlzeit des Tages eignen. Okay, für mich sind das hier eigentlich nur zwei, denn ich bin in den wenigsten Fällen ein Mensch, der gern herzhaft frühstückt. Vielleicht nach einem Abend voller Punsch oder wenn es eigentlich schon Mittagszeit ist. Dann mag so ein Käsebrot oder vielleicht ein sehr herzhaftes Omelett (oder eben ne Portion Pommes, öhöm) auch gehen. Aber normalerweise bevorzuge ich doch Haferschleim mit Früchten oder klebrige Granola oder auch gern mal ein schönes Stück Kuchen. :-D Ich weiß natürlich, dass es vielen Menschen ganz anders geht und dass einzelne Personen am liebsten gleich die Leberwurscht auspacken, sobald sie aus dem Bett gehopst sind- deswegen eben auch nicht drei sweete Dishes, sondern diese wunderbaren Breakfastburger zu schokoladigem Porridge und Honiggranola noch dazu.

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Ich finde ja, an Feiertagen kann man es gemütlich angehen lassen, lange schlafen (wer es darf) und viel und ausgiebig frühstücken. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn das Müsli etwas süßer ist als an jedem anderen Tag im Jahr und wenn das belegte Brötchen etwas über die Stränge schlägt in punkto Belag. Deswegen habe ich heute diese drei wirklich wunderbaren Frühstückchen mitgebracht, die auch noch äußerst adrett aussehen und irgendwie ganz schön festlich sind. Besonders natürlich das Porridge mit funkelnden Granatapfelkernen und schillerndem Goldstaub, ich mein – hellooohoo!?! :-D

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Ein bisschen sehr hat es mir übrigens das Knuspermüsli angetan, das mit bestem Honig, einer Spur Vanille und zerkleinerten Spekulatien daherkommt und mir persönlich äußerst gut schmeckt. Vielleicht hätte ich weniger gepufften/s Quinoa einrühren können, aber irgendwie ist das auch lustig und recht hübsch und natürlich gesund, wie man munkelt. Zur Zeit vermenge ich das Müsli jedenfalls gern mit kalter Milch und Granatapfelkernen und könnte mir kein besseres und weihnachtlicheres Frühstück wünschen. Im neuen Jahr dann aber wieder ohne Kekseinlage. ; )

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Ein Wort noch zum Breaktfastburger- auch der is ein Knaller, schließlich ist er mit Sauerkraut, Halloumi, gebratenen Apfelscheiben und Senfsauce belegt. Ein paar Röstzwiebeln obenauf und mein Mittagessen ist perfekt. Und noch zum Porridge, das wir natürlich nicht vernachlässigen wollen- auch das mag ich sehr gern, denn irgendwie braucht man ja manchmal etwas Abwechslung in der Frühstücksschüssel und die schokoladige Variante eines simplen Haferschleims ist wirklich eine feine Sache. Eigentlich bevorzuge ich geröstete Mandeln obenauf, aber Walnüsse tun es natürlich auch. Wer es zudem am Feiertag so richtig dekadent mag, sollte unbedingt in jede Schüssel einen ordentlichen Klacks Vanille(soja)pudding werfen, bevor das Porridge darauf kommt- die Überraschung und Verzückung der brunchenden Gäste ist sicherlich vorprogrammiert. ; )

So, nun denn genießt und zelebriert mal den dritten Advent (Whuuut? Noch kein Geschenk! Argh! Schnappatmung!) und lasst es euch gut gehen. Auf bald! : )

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Schokoladenporridge mit Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 üppige Portion)

1 Tasse (à 240 ml) Pflanzendrink (oder Milch)
1/2 Tasse zarteHaferflocken
1 TL Kakao
1 TL Kokosblütenzucker
1 kleine Handvoll Walnusskerne
Kerne von 1/4 Granatapfel
evtl. 2 EL Vanille(soja)pudding

Zubereitung

Den Pflanzendrink in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Haferflocken einrühren, alles kurz aufkochen lassen und mit Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermengen. 10 Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wer mag, gibt etwas Vanillepudding in eine Schüssel, gibt das Porridge darauf und bewirft das alles mit den Walnuss- und Granatapfelkernen. Ein wenig essbares Goldpulver obenauf sorgt für etwas Glamour und Festlichkeit.

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Spekulatiusgranola

Zutaten (für etwa 500 g Granola)

30 g Öl
130 g Honig
1 Vanilleschote
1 Prise Salz + etwas Zimt
250 g zarte Haferflocken
50 g Mandeln, gestiftet
40 g gepufftes Quiona
100 g Gewürzspekulatiuskekse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen. Das Öl zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark zum Honiggemisch geben, ebenso die Schote. Haferflocken mit Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Wenn das Honiggemisch recht flüssig ist, Salz und Zimt unterrühren und alles zu den Haferflocken geben. Nun mit einer Gabel und einem großen Löffel gut verrühren, bis die Haferflocken und Mandeln alle überzogen sind, dann das Müsli auf das Blech geben und verteilen. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen, dabei stets beobachten, wie das Granola aussieht. Wenn es goldbraun ist und leicht duftet, aus dem ofen nehmen, kurz mit einer Gabel durchrühren und abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Müsli mit Quinoa und grob gehackten Spekulatien vermengen und luftdicht verpacken. Eigent sich sicherlich, in hübsche Gläser gesperrt und entzückend dekoriert, auch als feines kleines Präsent aus der Küche.

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Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

Zutaten (für 2 Burger)

2 EL Frischkäse, natur
2 EL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 großer Apfel
100 g Halloumi
Öl zum Braten
2 runde Brötchen
75 g Frischkäse, natur
etwa 4 EL Sauerkraut (ausm Glas)
Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die schnelle Senfsauce Frischkäse, Senf und Honig in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles glatt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Den Apfel waschen, in Ringe schneiden, das Kerngehäuse ausstechen oder -schneiden.
  2. Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden (es sollten 4 – 6 Scheiben werden) und in heißem Öl goldbraun braten, dann abtropfen lassen. Die Apfelscheiben im selben Fett von beiden Seiten braten, bis sie weich sind.
  3. Zum Zusammensetzen die Brötchen halbieren und Ober- und Unterhälften mit Frischkäse einstreichen. Einen Klecks Sauce auf die Unterhälften geben, etwas (ausgedrücktes) Sauerkraut darauf platzieren, mit Sauce beträufeln. Nun Halloumi- und schließlich Apfelscheiben auflegen, mit einigen Röstzwiebeln bestreuen und den Deckel auflegen. Mir hat der Burger fast noch besser geschmeckt, als er einen Tag durchgezogen war, aber auch frisch war es ein Genuss.

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Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamell & mit Himbeerbutter gefüllte Schokopancakes

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Pancakesause- olé! Mögt ihr Frühstück und Brunch auch so sehr? Ich steh meistens mit enthusiastischer Vorfreude auf meine erste Mahlzeit auf (es sei denn, der Knirps weckt mich noch vorm Erwachen…) und demnach zelebriere ich diese ersten Minuten am Tag derbe ausgiebig, wenn sich die Zeit dafür bietet. Am Wochenende zum Beispiel, am liebsten mit reizenden Persönchen und gaaaanz vielen Pancakes. Denn die machen für mich das perfekte Frühstückchen aus, ein Stapel voller Eierkuchen und alles wird gut. Und stellt euch mal vor- ab heute wird sogar alles noch viel besser, denn ich habe zwei entsetzlich wunderbare Rezepte für euch; eins für Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamellcreme (jippie!) und eins für Schokopancakes, gefüllt mit Himbeerbutter (buuujaaa!).

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Auf diese famosen Ideen bin ich gekommen, als die Zeitschrift Lecker zusammen mit Arla Kærgården zum Rezeptwettbewerb zum Thema Brunch aufgerufen hat. Frühstücksrezepte? Kann ich!, dachte ich mir so und hab mich doch mal flink dran gemacht. Und ich muss es euch sagen- diese Pancakes sind so was von der Knaller! Die Bananenküchlein sind saftig und locker und werden zum Oberkracher, wenn sie auf salzige Butter und Karamellcreme treffen. Die Schokoladendingelchen sind so was wie ein Stück Kuchen aus der Pfanne, reichhaltig und dunkel. Der Superknüller ist dann natürlich, dass die Himbeerbutter aus ihnen herausläuft, was nicht nur äußerst überraschend sein kann, sondern einfach abartig lecker ist. Hach.

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Was soll ich noch groß sagen- es wird Zeit für die Rezepte. Vielleicht gibt’s die kleinen Wunderkuchen ja auch bei euch in Kürze, ich würde es euch auf jeden Fall wünschen! So denn, habt den allerschönsten Sonntag, liebe Menschen! : )

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Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamellcreme

Zutaten (für 20 – 25 Stück)

250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 reife Bananen
200 ml Milch
2 Eier
100 g Joghurt (3,5 % Fett)
2 EL Ahornsirup
etwas Öl
gesalzene Butter (z.B. Arla Kærgården)
Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman)

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Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermengen. In einer anderen Schüssel die Bananen zerdrücken und mit Milch, Eiern, Joghurt und Ahornsirup verrühren. Die feuchte Masse zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Holzlöffel verrühren, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst wird der Teig zu trocken.
  2. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, dann esslöffelweise Teig hineingeben und hübsch goldene Pancakes brutzeln, diese dann mit Butter und Karamellcreme servieren.

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Schokoladenpancakes mit Himbeerbutterfüllung

Zutaten (für etwa 18 Stück)

100 g Himbeermarmelade
50 g gesalzene Butter (z.B. Arla Kærgården)
210 g Mehl
50 g Kakaopulver
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
150 ml Milch
50 g Sahne
120 g Joghurt (3,5 % Fettanteil)
2 Eier
6 EL Ahornsirup
etwas Öl

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Zubereitung

  1. Am Vorabend für die Füllung die Marmelade mit der Butter verrühren, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und etwa 2 €- Stück große Punkte auf ein mit Backpapier belegtes Brettchen spritzen. Es sollten etwa 20 Stück werden, sollte noch Masse übrig sein, kann diese natürlich zu weiteren Punkten geformt und für später aufgehoben werden. Das Brettchen über Nacht abgedeckt ins Tiefkühlfach legen.
  2. Für die Pancakes das Mehl mit Kakao, Backpulver und Salz verrühren. Die Milch mit der Sahne, dem Joghurt, den Eiern und dem Ahornsirup verquirlen. Die feuchte Masse nun zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Holzlöffel verrühren, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst wird der Teig zu trocken.
  3. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, dann esslöffelweise Teig hineingeben und von beiden Seiten hübsch brutzeln. Nun auf jeden Pancake einen Himbeerbutterpunkt aus dem Tiefkühler legen und mit etwas Teig bedecken. Die Füllung darf auf keinen Fall mehr herausschauen, aber der Teig sollte auch nicht zu dick sein. Die Pancakes nun noch einmal wenden und von der „Füllungsseite“ braten, aber nur so lange, bis der Teig durch ist. Sofort aus der Pfanne nehmen, auf einen Teller geben und mit Alufolie abdecken.
  4. Aus dem restlichen Teig weitere Pancakes backen und ebenso füllen. Es bietet sich an, nur zwei Pancakes auf einmal zu backen, um genug Platz zum Wenden zu haben. Wer mag, kann die Pancakes auch im 50°C warmen Ofen warm halten. Oder eben sofort servieren, am besten mit noch mehr Marmelade und salziger Butter. Heeeaaaaveeeen!

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maike am 14. August 2016 in Frühstück/Brunch

Kleine Waffelsause [vegan, fructosearm]

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Eine kleine Bemerkung zu Beginn: Kürzlich dachte ich noch, dass Hafer glutenfrei ist. Isser aber meist nicht. Deswegen sind diese Waffeln es aktuell auch noch nicht, aber ich bin am Tüfteln und Probieren und habe hoffentlich ganz bald die Lösung gefunden.

So, nach der Adventssause von letztem Sonntag kommen wir also heute zur Waffelparty. Ich bin ja der Meinung, dass Waffeln a) immer gehen, obwohl sie b) irgendwie ganz schön weihnachtlich sind. Letzteres liegt sicher an der Tatsache, dass man Waffeln immer und überall auf dem Weihnachtsmarkt angeboten bekommt und sie deswegen irgendwie diesen festlichen Glamour ausstrahlen. Deswegen passen diese schicken Teigherzchen auch ganz prima zum 3. Advent, wie ich finde.

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Aber wisst ihr eigentlich, was das Beste an der Sause hier ist? Dass diese kleinen Waffeln hier glutenfrei, vegan uuund auch noch fructosefrei sind. So jedenfalls der Plän. Denn auch wenn ich mich ganz gut informiert habe, so bin ich natürlich kein Ernährungs- oder Unverträglichkeitsexperte und kann hier leider für nix garantieren. Fakt ist, dass die Waffeln mit Haferflockenmehl statt mit Weizen zubereitet werden, ihre Süße erhalten sie durch Reissirup und ja, vegan sind sie auch auf alle Fälle. Da bin ich mir nun wieder sicher. ; )

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Nun ist natürlich die Frage- schmeckt das denn überhaupt? Ich würde mal sagen- aber klar, und wie! In erster Linie zwar vor allem ganz schön gesund, was selbstverfreilich überhaupt kein Nachteil ist. Die Chiasamen (Superfoodalaaaarm!) stechen durchaus hervor, was die Herzchen hier aber vor allem nussig schmecken lässt. Ansonsten sind es eben Waffeln, kernig, knusprig, lecker.
Natürlich gehört zu einer Party mehr als nur ein paar Herzen aus Teig. Deswegen habe ich Euch außerdem einen Raffaelloaufstrich (nicht vegan), eine Kakao-Haselnuss-Creme (vegan) und eine Blaubeer-Chia-Marmelade (auch vegan) mitgebracht, allesamt ein Renner für sich.

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Die Raffaellocreme habe ich vor ein paar Jahren schon einmal zusammen gerührt, nach einem Rezept von Himmlische Süßigkeiten. Das Ergebnis damals kam etwas näher an das kleine Cremeglück in den Kullern ganz ohne Schokolade heran, aber auch dieser Aufstrich ist, oh my, wirklich eine Sünde wert. Bei den Zutaten kein Wunder, höhö. Auf noch warmen Waffeln, liebe Leute, ist es kaum zu toppen, könnt ihr glauben.

Die Schoko-Haselnuss-Creme sollte eigentlich ein veganer Nutellaabklatsch werden, ist aber eher eine sehr dunkle Kakaopaste, die herrlich nach gerösteten Nüssen schmeckt. Ich denke mal, wenn man Ahorn- gegen Reissirup tauscht und die Schokolade durch etwas mehr Kakao ersetzt, sollte dieser Aufstrich auch frei von Fruktose sein. Allerdings steck ich da noch nicht so sehr im Thema drin, dass ich es schwören möchte. (Gerade was den Kakao betrifft- gar nicht mal so eindeutig.)

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Finally, die Blaubeer-Chia-Marmelade. Jaja, Chiasamen sind ja inzwischen in aller Munde, kein Wunder, strotzen sie doch nur so vor tollen Inhaltsstoffen. In diesem Fruchtaufstrich dienen sie vor allem für Stabilität, denn sie quellen so hübsch auf. Gesüßt ist das Ganze nur mit etwas Ahornsirup, also gar nicht mal so schlimm. Selbst darauf könnte man verzichten und die Früchtchen nahezu puro naturo verspeisen.

Weil Waffeln mit Aufstrich allein immer noch nicht wirklich fancy schmanzy sind, streut ihr am besten noch diverse Toppings drüber: Zuckerstreusel, karamellisierte Walnüsse, Kakaonibs, Butterstreusel, kleine Marshmallows… Eure Waffeln, eure Party!

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Ich muss ja zugeben, dass für die armen Menschlein, die Probleme mit Fructose haben, hier gar nicht mal so viel dabei ist. Die Waffeln immerhin, wenn ich keinen Murks gemacht habe. Aber vielleicht kennt ihr ja selber ein Rezept, das diese Wäffelchen krönen könnte oder ihr verspeist sie ganz einfach so. Mit etwas Schlagsahne zum Beispiel, mei, das wäre doch was!

So. Da ich nun eigentlich grad gar keine Zeit für aufwendiges Getippe habe (aaaah, nur noch 11 Tage, aaah!), schicke ich euch die Rezepte teilweise im Link. Ich denke mal, das ist okay. ; ) Habt ihr auf jeden Fall einen ganz wunderbaren Adventssonntag und lasst es euch ganz prächtig ergehen!

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Vegane, glutenfrei und fructosearme Waffeln

Zutaten (für etwa 3 Herzwaffeln)

80 g weiches Avocadofruchtfleisch
etwa 80 g Reissirup (mehr oder weniger nach Geschmack)
125 g Haferflocken
1 TL glutenfreies Backpulver
135 g Hafermilch ohne Zuckerzusatz
2 EL Chiasamen + 6 EL kaltes Wasser

Zubereitung

  1. Die Avocado fein zerdrücken und mit dem Reissirup verrühren. Die Haferflocken in der Moulinette zu feinem Mehl verarbeiten, dann mit dem Backpulver vermischen. Mehlmischung zusammen mit der Hafermilch zur Avocado geben, gut verrühren.
  2. Die Chiasamen mit dem Wasser verquirlen und 10 Minuten quellen lassen. Unter den Teig rühren. Im heißen und leicht gefetteten Waffeleisen portionsweise ausbacken. Dabei bloß nicht zu neugierig sein. Wenn das Eisen zu früh geöffnet wird, klebt der Teig oben fest und das ist gar nicht feini feini. Ich spreche da aus Erfahrung. Also einfach ein bisschen warten und dann erst nach dem Fortschritt gucken. ; )

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Blaubeer-Chia-Marmelade

Zutaten (für ein kleines Glas)

100 g tiefgekühlte Blaubeeren, aufgetaut
etwas Ahornsirup
1 EL Chiasamen

Zubereitung

  1. Die Blaubeeren fein zerdrücken oder pürieren. Eventuell mit Ahornsirup nach Geschmack süßen.
  2. Die Chiasamen unterrühren, dann die Fruchtpaste in ein ausgekochtes Glas füllen. Über Nacht im Kühlschrank quellen lassen und innerhalb der nächsten 2 Tage verzehren.

Das Rezept zum Raffaelloaufstrich findet ihr auf essen-und-trinken.de.

Das Rezept zur veganen Kakao-Haselnuss-Creme findet ihr auf Liebesbotschaft.

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maike am 13. Dezember 2015 in Frühstück/Brunch, Vegan

Erdnussbuttermüsli mit Schokolade – Ein Lebenszeichen.

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Ein gesundes neues Jahr wünsche ich euch! Äääh, ja, es ist tatsächlich schon der 18. Januar, aber so was kann man doch eigentlich nie häufig genug wünschen, oder? … Mhm, jedenfalls habe ich derzeit irgendwie immer was zu tun, was ich vorschiebe und deswegen hier nicht aktiv bin. Aber was soll’s denn, ihr kennt ja nun nix anderes mehr von mir. Schaaade. Nun ja, ich werde jetzt aufhören, mich ständig dafür zu entschuldigen, dass ich so selten nur blogge, denn ihr wisst ja vom Zwergenkind und wer solche kleinen Ferkelchen kennt, weiß auch, dass man abends dann gern mal wenig tut oder die neue Nähmaschine ausprobiert. Schluss also mit fadenscheinigen Ausreden, her mit den Rezepten!

Und wir starten ins neue Jahr mit leckerstem Müsli mit feiner Erdnussbutternote. Schokostückchen sind übrigens auch noch drin, ist das nicht der helle Wahnsinn? Schon zum Frühstück was für Körper UND Seele zu tun- einfach der Hit! Öhöm, mal abgesehen von den paar Kalorien natürlich, aber weil heute Sonntag ist, zählen die mal gar nicht. Somit bleiben nur die supergesunden Getreideflocken und der köstliche Geschmack und das ist ja wohl mal eine grandiose Kombination.

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Ich hab im Übrigen zu Weihnachten einige Müslisorten verschenkt. Da gab es Espressomüsli (lecker!), Schoko-Kokos-Müsli (köööstlich!), Macadamiamüsli mit weißer Schokolade (der Knüller!) und eben dieses Erdnussbuttermüsli, die alle in Einzelportionen in hübschen Gläsern die Besitzer wechselten. Sah nett aus, mit den gebastelten und gestempelten Etiketten, und war mal was anderes als Pralinen oder Küchlein, die so zur Weihnachtszeit verschenkt doch irgendwie mehr belasten als zu erfreuen. Muss man nicht gleich essen und zählt auch nicht als Süßkram, perfekt also als kleines festliches Präsent. Alle Rezepte dazu habe ich bei Maja von moey’s kitchen gefunden und für supergut befunden. Vielen Dank dafür!

Nun denn, ihr Lieben, macht euch einen tollen Sonntag! Wir hören uns nächste Woche wieder, denn da ist unsere Januarchallenge angesagt. Und die hat gar nicht mal wenig mit dem heutigen Rezept zu tun… ; ) Hihihi.

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Erdnussbuttermüsli mit Schokolade

Zutaten (für etwa 900 g Müsli)

400 g kernige Haferflocken
100 g Weizenkleie
100 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse
150 g stückige Erdnussbutter
60 g Sonnenblumenöl
75 g Rohrzucker
50 g Schokoladentröpfchen oder Raspel, Zartbitter oder Vollmilch

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Ein Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass ein Rand hochsteht. Die Haferflocken zusammen mit der Weizenkleie und den Erdnüssen in eine große Schüssel geben und gründlich vermischen.
  3. Erdnussbutter, Sonnenblumenöl und Zucker zusammen in einen kleinen Topf geben. Bei geringer Hitze langsam erwärmen, bis sich der Zucker großteils aufgelöst hat. Nicht zu heiß werden lassen!
  4. Die erwärmte Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel und einem Löffel die Müslimischung gründlich durchrühren.
  5. Das Müsli aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und auf dem Blech verteilen. Das Müsli schön glatt streichen.
  6. Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet.
  7. Das Backblech aus dem Ofen holen und das Müsli vollständig auskühlen lassen.
  8. Die Schokolade untermischen, das Müsli dann gleich luftdicht verpacken und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

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maike am 18. Januar 2015 in Frühstück/Brunch