Archiv der Kategorie ‘Kekse‘

Kleine Kekssause: Bananen-Rumkugeln, Schoko-Kokos-Plätzchen und Espresso-Spritzgebäck

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Advent, Advent, das zweite Lichtlein brennt- yeah… Wie die Zeit wieder fliegt und mit gebrannten Mandeln und Kerzenschein um sich wirft, ich komm gar nicht wirklich klar. ; ) Mit der Weihnachtsstimmung ist es floglich auch noch nicht so weit, ich denke mal, ich werde ab morgen die Musik immerzu dudeln lassen, Räuchermännchen um Räuchermännchen inhalieren und mir Teelichtflackern aufs Telefon ziehen, um in Kürze voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest, das schöne, zu warten. (Und vielleicht lässt sich der Wetterfrosch ja zu etwas mehr Schnee herab, der ist nämlich ein absoluter Stimmungsgarant, wie ich finde.)

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Für euch zur kleinen Einstimmung und natürlich für die leeren Plätzchendosen habe ich heute jedoch gleich drei fesche Rezepte im Gepäck- eins für bananige Rumkugeln, eins für schokoladige Kekse mit Kokos und eins für Spritzgebäck mit Espressonote und Schokodrizzle-manizzle-popizzle. (Pardon, ich penn hier gleich beim Schreiben ein, zu viel frische Luft! :-D) Alle drei Sorten sind ziemlich easy(-po-peasy), schnell gemacht und dabei soooo lecker. Ich steh ja besonders auf die Rumkugeln, die ich aus meinem liebsten Bananenbrot gezaubert hab, aber das liegt sicher an meiner Liebe zu Rum, äh, Rumaroma, meine ich. :-D

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Die Schoko-Kokos-Kekse sind allerdings auch ein kleiner Knaller, suuuper schokoladig, zart und fein. Die Kokosnote kommt zwar nur leicht durch, aber das kann bei all den Kokosgegnern, die es leider da draußen so gibt, ja auch nicht schaden. Das Espresso-Spritzgebäck ist ebenso von prima Eltern und wenn ich ganz ehrlich sein soll, hab ich ein paar der Schlingel-Kringel mit Karamellcreme gefüllt. Muss nicht sein, aber es darf, oh ja! :-D

So, ich hoffe, euch gefällt meine kleine Kekssause; ich fall gleich neben dem Schlumpfenkind in die Daunen, diese Kälte macht ja wohl entsetzlich müde. Habt es wunderbar gemütlich und auf bald! : )

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Bananen-Rumkugeln

Zutaten (für etwa 20 Rumkugeln, je nach Größe)

140 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große reife Banane
125 ml Milch
100 g dunkle Kuvertüre
1 Fläschchen Rumaroma
Kakao zum Wälzen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eine kleine Kastenform buttern und mehlen.
  2. Den Zucker mit der Butter und dem Salz schön luftig aufschlagen, das Ei zugeben und unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Natron vermischen und zum Teig sieben, dann gut unterrühren. Die Banane fein zerdrücken und unter die Milch rühren, dann zum Teig geben und verrühren.
  4. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und im Ofen ca. 45 – 60 Minuten backen, bis der Kuchen hübsch gebräunt ist und ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder heraus kommt. Den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  5. Den Kuchen nun fein zerbröseln und in eine große Schüssel geben. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, dann nach und nach zu den Kuchenbröseln geben und vermengen, bis eine formbare, aber nicht zu feuchte Masse entstanden ist. Eventuell bleibt etwas Kuvertüre übrig. Nach Geschmack das Rumaroma hinzugeben. Aus der Masse Kugeln formen, im Kakaopulver wälzen und auf einem hübschen Teller anrichten, dort etwas ruhen lassen, dann genießen.

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Schoko-Kokos-Plätzchen

Zutaten (für etwa 50 Stück oder mehr)

75 ml Milch
20 g Butter
25 g Kokosraspel
1 EL Weichweizengrieß
1/2 Päckchen Vanillezucker

125 g weiche Butter
60 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
125 g Mehl
15 g Kakaopulver
2 EL Milch
ggf. Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
  2. Für die Kokosmasse die Milch mit der Butter erhitzen, dann Kokosraspel, Grieß und Vanillezucker einrühren und kurz aufkochen lassen. Masse abkühlen lassen, dann in einen Spritzbeutel mit 8mm-Lochtülle füllen.
  3. Für den Schokoteig die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Kakao vermengen und abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben. Den Teig in einen weiteren Spritzbeutel (ebenso mit einer Lochtülle von etwa 8 mm) füllen.
  4. Auf das Backblech nun Kreise mit dem Schokoteig spritzen, die etwa die Größe von einem 1€-Stück haben. Auf jeden Teigklecks nun mit der Kokosfüllung einen Tropfen spritzen. Die Kekse für etwa 15 Minuten im Ofen backen, heraus nehmen und komplett abkühlen lassen. Eventuell mit geschmolzener Kuvertüre verzieren, ich finde sie aber eigentlich puro naturo doch hübscher.

Quelle: Rezept aus einem weihnachtlichen Rezeptheft von Dr.Oetker (Rezeptsammlung Nr.134).

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Espresso-Spritzgebäck mit Schokoladenüberzug (und Karamellcreme)

Zutaten (für etwa 60 Kringel oder ca. 30 Kekssandwiches)

200 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
4 TL Instant-Espressopulver
300 g Mehl
3 EL Milch
75 g dunkle Kuvertüre
etwas Kokosfett
eventuell Karamellcreme zum Füllen und Perlen zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butter mit dem Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei untermischen. Espressopulver mit Mehl mischen und abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben und gut verrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  3. Nun Teigkringel auf die Bleche spritzen, Größe nach Wunsch. Wer die Kekse hinterher mit Karamellcreme füllen möchte, sollte zu jedem Kringel noch ein passendes Unterteil ohne Loch aufdrappieren (also quasi den Kringel schließen). Die Kekse etwa 8 – 10 Minuten backen, dann komplett abkühlen lassen.
  4. Die Kuvertüre fein hacken und über dem heißen Wasserbad mit etwas Kokosfett (etwa 1 TL) schmelzen. Die Kringel entweder zur Hälfte eintauchen und zurück aufs Backpapier legen oder die Kuvertüre mit einem kleinen Löffel über die Kekse sprenkeln/drizzeln/wie man das auch nennt. Die Kuvertüre fest werden lassen, wer mag, streut vor dem Festwerden noch Perlen auf.
  5. Für Kekssandwiches die Unterteile mit etwas Karamellcreme (und einem Hauch Fleur de Sel, hach!) versehen und einen passenden Kringel obenauf setzen. Die gefüllten Kekse halten sich im Kühlschrank etwa 3 Tage, die ungefüllten sollten in einer Blechdose etwas länger überleben.

Quelle: nach einem Rezept aus der „Lecker Christmas“ aus 2012.

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maike am 04. Dezember 2016 in Kekse, Kleingebäck, Weihnachten

Schokoladenkekse mit Zuckerstangenbruch

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Candycane Cookies hätte es wohl ebenso für den Titel getan, aber so klingt’s ja auch ganz hübsch. Passend im Übrigen zu den Keksen, die sehr adrett aussahen und ziemlich feinst schmeckten. Äußerst schokoladig und mit einem Hauch Zuckercrunch… ; )

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So wirklich anfreunden konnte ich mich nicht mit dem Candycanekrams, denn auf Zucker herumzukauen ist schon seit längst verdrängten Kandislollizeiten nicht mehr mein Ding. Da fallen mir beim bloßen Gedanken daran schon fast die Zähne aus. Deswegen kann ich euch eigentlich auch ein paar bunte Streusel als Deko empfehlen, geschmacklich tut das sicher keinen Abbruch und eure Beißerchen werden es euch danken.

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Bevor ich jetz noch ins Schwafeln über sehr unweihnachtliche große Zahnreinigungen und die richtige Pflege komme, wünsche ich euch doch lieber einen wunderbaren Freitag, mal wieder ohne Stress, bittesehr. Ich werd mir sicher selber welchen machen, schließlich sind noch keine (!!!) Geschenke gebastelt und die Zeit ist ja nun wahrlich kurz. Nun ja. Macht ihr es mal besser. : )

Macht es euch gemütlich, ihr lieben Menschen!

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Schokoladenkekse mit Zuckerstangenbruch

Zum Rezept surft doch bitte zu Linda von Call me Cupcake rüber!

(Und wer es nich so mit dem Englisch hat- die Schokokekse mit Dulce de Leche hier sind dem Rezept hier sehr ähnlich, nur fehlt, dass die eine Kekshälfte in dunkle Schoki getaucht und mit zerschlagenen Zuckerstangen/bunten Streuseln bestreut wird. Das müsste man dementsprechend noch machen und natürlich die Füllung weglassen. Hach, kompliziert, in der Weihnachtszeit… Pardon! : ) )

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maike am 20. Dezember 2013 in Kekse, Weihnachten

Nachgebacken: Schokobrezeln

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Und ab geht’s, in die dritte Adventswoche! Heißt, es bleiben noch genau 14 Tage, um alle Geschenke zu besorgen, zu basteln und in glänzendes Papier zu hüllen. Ei, verdammt, ne ganz schön kurze Zeit… Immerhin habe ich es bereits so weit gebracht, ein Zimmer in vorweihnachtliche Ordentlichkeit und Lichterkettenschein zu tauchen und habe zudem schon ein ganzes (!!) Blech Plätzchen gebacken. Yeah. Aber wir kennen das ja- auch das Weihnachtshörnchen ernährt sich langsam und Stress wird in diesen gewünscht besinnlichen Tagen eh überbewertet.

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Falls ihr es noch nicht zum obligatorischen Plätzchenbacken geschafft habt und dementsprechend noch nach einer köstlichen Sorte sucht- diese Schokobrezeln von Steph kann ich euch nur ans Herzchen legen, denn sie sind unglaublich schokoladig und durch und durch ein ganz großartiger Schmaus.

Das Brezelnlegen macht im Übrigen auch viel mehr Spaß, als man vorher denkt und die letzten Exemplare sehen dann auch wie gewünscht aus. ; )

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Also denn, ihr lieben Menschlein, genießt die Vorweihnachtszeit, lasst euch nicht stressen und geht es lieber ruhiger an. Ich mach’s ja schließlich auch so, gebe mir aber trotzdem Mühe, den nächsten Beitrag ein bisschen schneller fertig zu haben. : )

Zum Rezept für die feinen Schokobrezeln: Ab in den Kleinen Kuriositätenladen!

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maike am 09. Dezember 2013 in Kekse, Weihnachten

Schokoladenkekse mit Dulce de Leche…

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… und Blogi ist jetzt optisch auf Winter umgestellt. Zwar glitzert er noch nicht vor Schnee oder Weihnachtsdeko, aber von Erdbeerpancakes und sommerlichen Früchten musste ich ihn allemal befreien. Geht ja so nicht; vermittelt ja ne ganz andere Stimmung, als wir gerade erleben und dabei ist die öchte da draußen doch meist sooo schön! : ) (Wer sich fragt, wovon ich hier fasele- ich hab eigentlich nur das Kopf- und Hintergrundbild geändert, sonst is alles beim Alten.)

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Natürlich möchte ich euch die Kekse ausm Header nicht vorenthalten, waren und sind sie doch mein heutiges Sonntagssüß und zudem mordsmäßig leggur. Dunkle und knatschige (ha, das is doch mal ne super Übersetzung für chewy!) Kekse mit einem weichen Kern aus Dulce de Leche, also klebrig süßer Karamellsauce, und einigen kontrastreichen Salzflöckchen obenauf… Wahrlich köstlich, meine Lieben, das könnt ihr mir glauben.

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Das Rezept habe ich im Übrigen von einem meiner liebsten fremdsprachigen Blogs gemopst, von Linda nämlich, die auf Call me Cupcake unglaublich schöne Fotos zu ihren ultradeliziösen Rezepten postet. Ich sag’s euch, die Frau ist nicht nur selber ein Hingucker (und zudem wohl vielseitig talentiert), sondern ein öchtes Genie in Sachen Foodfotografie… Hach ja, Scheibchen abschneiden und so…

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Und weil es so viel einfacher ist und ihr, falls ihr sie noch nicht kennt, unbedingt bei Linda vorbeihuscheln müsst, gibt’s heute das Rezept als Linkform. Einfach so. Und zu Steph schicke ich euch auch mal wieder, denn da könnt ihr noch mal lesen, wie man Dulce de Leche selber machen kann.

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Als dann, ihr lieben Menschlein, ich wünsche euch eine grandiose neue Woche und einen feinen Abend! : )

Schokoladenkekse mit Dulce de Leche

Dulce de Leche– wie man’s macht, lest ihr im Kleinen Kuriositätenladen (und klick!).

Schokoladenkekse– zum Rezept geht’s auf zu Call me Cupcake (und klick!).

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maike am 20. Oktober 2013 in Kekse

Eierplätzchen janz wie früher…

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Kennt ihr auch noch diese Eierplätzchen, die so unglaublich weich werden, wenn man sie in Milch tunkt? Jaaa, genau die, mit den Hühnchen auf der Tüte drauf, die man praktischerweise immer noch kaufen kann, wenn man mal ehrlich ist. Aber man kann sie eben auch selber machen und weil das natürlich viel kuhlerer ist, hab ich das einfach mal getan.

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Zudem sind diese Kekse eine prima Eigelbverwertungsidee, wenn man mal wieder  Macarons oder Baiser oder irrwitzige Mengen an Blütenpaste hergestellt und deswegen all die – und jetzt kommt’s- Dotter übrig hat. Das Frollein Annik Wecker nennt die Plätzchen nämlich Dottermakronen, was irgendwie schnoddrig klingt (man bedenke an dieser Stelle meine sächsische Herkunft). An den Teilchen ist aber nichts schnoddrig, sie schmecken einfach feinst nach Ei und Kindheit und werden so herrlich matschig, in Kombination mit Milch. Uuh yeah.

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Bei mir gibt’s heut übrigens noch bestes Ommifutter, mit Kesselgulasch unterm Regenschirm und leckerstem Quarkkuchen mit Mandarinen.

Und wie ergeht es euch so, an diesem Wochenende? Werdet ihr gemästet oder bereitet ihr euch schon auf die füllende … äh… Weihnachtszeit vor? ; ) 

Eierplätzchen

nach einem Rezept von Annik Wecker

Zutaten (für ca. 20 Stück)

  • 6 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 80 g Mehl

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, ein Backblech mit Papier auslegen.
  2. Eigelbe, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann das Mehl darüber sieben und vorsichtig unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und ca.20 Teigpunkte auf das Papier spritzen, etwas Abstand zwischen ihnen lassen.
  3. Die Kekschen 5 bis 7 min backen, darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden. Auf dem Blech abkühlen lassen, ein Glas Milch schnappen und titschen und tunken, was das Zeug hält.

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maike am 12. Oktober 2013 in Kekse, Kleingebäck