Archiv der Kategorie ‘Kleingebäck‘

Kleine Kekssause: Bananen-Rumkugeln, Schoko-Kokos-Plätzchen und Espresso-Spritzgebäck

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Advent, Advent, das zweite Lichtlein brennt- yeah… Wie die Zeit wieder fliegt und mit gebrannten Mandeln und Kerzenschein um sich wirft, ich komm gar nicht wirklich klar. ; ) Mit der Weihnachtsstimmung ist es floglich auch noch nicht so weit, ich denke mal, ich werde ab morgen die Musik immerzu dudeln lassen, Räuchermännchen um Räuchermännchen inhalieren und mir Teelichtflackern aufs Telefon ziehen, um in Kürze voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest, das schöne, zu warten. (Und vielleicht lässt sich der Wetterfrosch ja zu etwas mehr Schnee herab, der ist nämlich ein absoluter Stimmungsgarant, wie ich finde.)

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Für euch zur kleinen Einstimmung und natürlich für die leeren Plätzchendosen habe ich heute jedoch gleich drei fesche Rezepte im Gepäck- eins für bananige Rumkugeln, eins für schokoladige Kekse mit Kokos und eins für Spritzgebäck mit Espressonote und Schokodrizzle-manizzle-popizzle. (Pardon, ich penn hier gleich beim Schreiben ein, zu viel frische Luft! :-D) Alle drei Sorten sind ziemlich easy(-po-peasy), schnell gemacht und dabei soooo lecker. Ich steh ja besonders auf die Rumkugeln, die ich aus meinem liebsten Bananenbrot gezaubert hab, aber das liegt sicher an meiner Liebe zu Rum, äh, Rumaroma, meine ich. :-D

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Die Schoko-Kokos-Kekse sind allerdings auch ein kleiner Knaller, suuuper schokoladig, zart und fein. Die Kokosnote kommt zwar nur leicht durch, aber das kann bei all den Kokosgegnern, die es leider da draußen so gibt, ja auch nicht schaden. Das Espresso-Spritzgebäck ist ebenso von prima Eltern und wenn ich ganz ehrlich sein soll, hab ich ein paar der Schlingel-Kringel mit Karamellcreme gefüllt. Muss nicht sein, aber es darf, oh ja! :-D

So, ich hoffe, euch gefällt meine kleine Kekssause; ich fall gleich neben dem Schlumpfenkind in die Daunen, diese Kälte macht ja wohl entsetzlich müde. Habt es wunderbar gemütlich und auf bald! : )

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Bananen-Rumkugeln

Zutaten (für etwa 20 Rumkugeln, je nach Größe)

140 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große reife Banane
125 ml Milch
100 g dunkle Kuvertüre
1 Fläschchen Rumaroma
Kakao zum Wälzen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eine kleine Kastenform buttern und mehlen.
  2. Den Zucker mit der Butter und dem Salz schön luftig aufschlagen, das Ei zugeben und unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Natron vermischen und zum Teig sieben, dann gut unterrühren. Die Banane fein zerdrücken und unter die Milch rühren, dann zum Teig geben und verrühren.
  4. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und im Ofen ca. 45 – 60 Minuten backen, bis der Kuchen hübsch gebräunt ist und ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder heraus kommt. Den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  5. Den Kuchen nun fein zerbröseln und in eine große Schüssel geben. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, dann nach und nach zu den Kuchenbröseln geben und vermengen, bis eine formbare, aber nicht zu feuchte Masse entstanden ist. Eventuell bleibt etwas Kuvertüre übrig. Nach Geschmack das Rumaroma hinzugeben. Aus der Masse Kugeln formen, im Kakaopulver wälzen und auf einem hübschen Teller anrichten, dort etwas ruhen lassen, dann genießen.

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Schoko-Kokos-Plätzchen

Zutaten (für etwa 50 Stück oder mehr)

75 ml Milch
20 g Butter
25 g Kokosraspel
1 EL Weichweizengrieß
1/2 Päckchen Vanillezucker

125 g weiche Butter
60 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
125 g Mehl
15 g Kakaopulver
2 EL Milch
ggf. Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
  2. Für die Kokosmasse die Milch mit der Butter erhitzen, dann Kokosraspel, Grieß und Vanillezucker einrühren und kurz aufkochen lassen. Masse abkühlen lassen, dann in einen Spritzbeutel mit 8mm-Lochtülle füllen.
  3. Für den Schokoteig die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Kakao vermengen und abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben. Den Teig in einen weiteren Spritzbeutel (ebenso mit einer Lochtülle von etwa 8 mm) füllen.
  4. Auf das Backblech nun Kreise mit dem Schokoteig spritzen, die etwa die Größe von einem 1€-Stück haben. Auf jeden Teigklecks nun mit der Kokosfüllung einen Tropfen spritzen. Die Kekse für etwa 15 Minuten im Ofen backen, heraus nehmen und komplett abkühlen lassen. Eventuell mit geschmolzener Kuvertüre verzieren, ich finde sie aber eigentlich puro naturo doch hübscher.

Quelle: Rezept aus einem weihnachtlichen Rezeptheft von Dr.Oetker (Rezeptsammlung Nr.134).

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Espresso-Spritzgebäck mit Schokoladenüberzug (und Karamellcreme)

Zutaten (für etwa 60 Kringel oder ca. 30 Kekssandwiches)

200 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
4 TL Instant-Espressopulver
300 g Mehl
3 EL Milch
75 g dunkle Kuvertüre
etwas Kokosfett
eventuell Karamellcreme zum Füllen und Perlen zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butter mit dem Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei untermischen. Espressopulver mit Mehl mischen und abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben und gut verrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  3. Nun Teigkringel auf die Bleche spritzen, Größe nach Wunsch. Wer die Kekse hinterher mit Karamellcreme füllen möchte, sollte zu jedem Kringel noch ein passendes Unterteil ohne Loch aufdrappieren (also quasi den Kringel schließen). Die Kekse etwa 8 – 10 Minuten backen, dann komplett abkühlen lassen.
  4. Die Kuvertüre fein hacken und über dem heißen Wasserbad mit etwas Kokosfett (etwa 1 TL) schmelzen. Die Kringel entweder zur Hälfte eintauchen und zurück aufs Backpapier legen oder die Kuvertüre mit einem kleinen Löffel über die Kekse sprenkeln/drizzeln/wie man das auch nennt. Die Kuvertüre fest werden lassen, wer mag, streut vor dem Festwerden noch Perlen auf.
  5. Für Kekssandwiches die Unterteile mit etwas Karamellcreme (und einem Hauch Fleur de Sel, hach!) versehen und einen passenden Kringel obenauf setzen. Die gefüllten Kekse halten sich im Kühlschrank etwa 3 Tage, die ungefüllten sollten in einer Blechdose etwas länger überleben.

Quelle: nach einem Rezept aus der „Lecker Christmas“ aus 2012.

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maike am 04. Dezember 2016 in Kekse, Kleingebäck, Weihnachten

Cherry Danish, Veggie Tacos, Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch – Kleine Gilmore Girls Sause

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Zeit zu Feiern! Zeit, die Tassen zu heben und mit Knall und Krawall zusammen krachen zu lassen- die Gilmore Girlies sind back in town, wooohooo! :-D Nach all den Jahren, in denen ich mit ihnen auf dem Sofa lag, öfter krank, meist quietsch fidel oder sie mir beim Aufräumen, Basteln, Kochen und Backen Gesellschaft leisteten, ja, nach all der Zeit ist ihr Comeback einer der wohl besten Anlässe, Unmengen an ungesundem Essen zu vertilgen und viel zu lang auf die Leinwand zu glotzen.

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Ich bin, offensichtlich, ein ganz schönes Serienopfer und hänge noch immer mit meinen Freunden von Grey’s Anatomy herum, auch wenn es eigentlich nur noch ziemlicher Quatsch ist. Aber was soll man tun, man muss doch wissen, wie es weiter geht… Bei den Gilmores ist es natürlich noch spannender, nachdem die Serie ja eigentlich beendet war und es nun, nach gefühlten 100 Jahren, endlich weiter geht. Hach, wie schön! Aus diesem Anlass gab es am Sonntag auf Instagram auch ein kleines Synchronkochen zum Thema Gilmores und heute zeige ich euch die Rezepte, die ich dafür zubereitet habe: Cherry Danish(es?), Veggie Tacos mit Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch. Woohoo!

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Da die Girls an sich ja eher kochfaul sind, habe ich an manchen Stellen auch abgekürzt. Keine Sorge, die Kirschplunder waren immerhin komplett selbst gemacht und dadurch auch entsetzlich lecker, oh ja! In jedem Fall sollten alle Rezepte für jeden machbar sein, aber seht doch selbst. Und, viel wichtiger, habt einen besonders schönen Abend mit den Girlies, ich denke mal, es wird legen- wait for it- ach nee, das war ja ne andere Serie. :-D In jedem Fall- lasst’s krachen, liebe Menschen! :-)

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Cherry Danish (oder auch: Kirschplunder)

Zutaten (für etwa 12 – 15 Plunder, je nach Größe)

1 Rezept süßer Plunderteig vom Kleinen Kuriositätenladen
400 g Vanillepudding (gern selbst gekocht)
1 kleines Glas Sauerkirschen, gesüßt
2 EL Speisestärke
etwas Zucker nach Geschmack
Puderzucker
Milch
frischer Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Teig nach dem Rezept zubereiten. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Glas Sauerkirschen abtropfen lassen, den Saft auffangen und in einen kleinen Topf geben. 3 EL vom Saft abnehmen, mit Stärke verquirlen und den Rest vom Saft aufkochen. Stärkegemisch einrühren, gut rühren und weiter köcheln, ggf. mit etwas Zucker süßen. Die Kirschen unterheben, abkühlen lassen.
  2. Den Teig zu einem großen Rechteck mit etwa 0,7 cm Dicke ausrollen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden, dann je zwei Streifen miteinander verzwirbeln. Aus dem verdrehten Teigband nun eine „9“ legen und das Ende des Teiges (also das…äh…Schwänzchen von der „9“, höhö) unter den Kranz legen und daraus einen Boden formen. Gut miteinander verbinden (also den Teig zusammen drücken) und das fertig geformte Plunderchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. So mit allen Streifen vorgehen, bis etwa 12 – 15 Plunder bereitliegen.
  3. Die Plunder mit etwas Vanillepudding und je etwa 3 Kirschen füllen, dann im Ofen für 20 – 30 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen.
  4. Für den Guss Puderzucker mit einem kleinen Schluck Milch und einem Spritzer Zitronensaft zu einer dicklichen Creme anrühren, dann über die Plunder träufeln, besonders auf den Rand fließen lassen.

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Veggie Tacos mit Blumenkohlfüllung

Zutaten (für 6 Personen)

6 Weizentortillas
1 kleiner Blumenkohl
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
1 Tube Tomatenmark
200 g Schmand
Salz, Pfeffer, etwas Zucker
frisches Gemüse in Streifen (Paprika, Möhre, Gurke, Sprossen…)
frische gehackte Kräuter (z.B. Blattpetersilie oder Koriander)
Chili-Käse-Sauce nach diesem Rezept

Zubereitung

  1. Für die Tacoshells den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tortillas von beiden Seiten leicht mit Wasser einreiben, dann auf die Streben eines Ofengitters legen, so dass die Tortillas wie Haken im Ofen hängen. Etwa 10 Minuten backen, bis die Tortillas etwas gebräunt sind und eine feste Form haben, dann abkühlen lassen.
  2. Für die Füllung den Blumenkohl putzen, waschen, fein hacken und in etwas Öl anbraten. Die Zwiebel ebenso schälen und fein würfeln und mit anbraten, dann alles mit Tomatenmark und einem Schluck Wasser ablöschen und mit Schmand verfeinern. Köcheln lassen, bis der Kohl weich ist, dann mit Salz, Pfeffer, Zucker und gern auch etwas Chili abschmecken.
  3. Für die Zusammensetzung je eine Tacoshell nehmen, etwas Blumenkohlfüllung hineingeben, dann frisches Gemüse darüber streuen, ebenso die Sprossen und Kräuter. Mit einem guten Klecks Chili-Käse-Sauce krönen und verdrücken. Leckerst!

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Sweet Potatoe Fries aus dem Ofen

Zutaten (als Beilage für 6 Personen)

5 große Süßkartoffeln
2 El Speisestärke
3 EL Öl
Salz, Pfeffer, evtl Gewürze

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in Streifen schneiden, die etwa 0,5 cm breit sein sollten.
  2. Süßkartoffeln in eine Schüssel geben, mit Stärke vermengen, bis alle Pommes mit einer dünnen Schicht überzogen sind, dann in ein feinmaschiges Sieb geben und überschüssige Stärke abschütteln. Süßkartoffeln zurück in die (gesäuberte) Schüssel geben, mit dem Öl und einer guten Prise Salz und Pfeffer vermischen und die Pommes nebeneinander auf die Bleche geben. Die Pommes sollten sich nicht überlappen.
  3. Die Pommes im Ofen etwa 30 Minuten backen, nach der Hälfte die Bleche einmal wenden. Den Ofen ausstellen und die Pommes bei leicht geöffneter Tür 15 Minuten ruhen lassen. Dann sofort servieren.

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Miss Patty’s Easy Peasy Headache Punch

Zutaten (für 4 Gläser)

Kerne von 1/2 Granatapfel
1 Bio-Orange in Scheiben
16 cl Vodka (oder 8 cl Vodka und 8 cl Rum)
kühler Pfirsicheistee zum Aufgießen
evtl. Eiswürfel

Zubereitung

Pro Glas je 2 EL Granatapfelkerne verteilen, dann eine (halbierte) Orangenschale hinzugeben, diese leicht ausdrücken. Den Alkohol dazugeben und mit Eistee auffüllen. Wer mag, legt ein paar Eiswürfel hinein. Na dann, Prost! (Und die Tacos gern als Katerfrühstück essen. :-D )

Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

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Am Dienstag wird bei uns der Weihnachtsmarkt eröffnet, Deko baumelt eh schon überall von den Kaufhausdecken und somit überrascht es nicht, dass wir in nur einer Woche das erste Kerzlein anzünden und dabei andächtig ein festliches Lied anstimmen. Wobei- oh Schreck! Nächste Woche schon? Aber ich muss doch noch! … und dann auch noch! … und sowieso! Aaaargh! :-! Ihr seht, ich freue mich seeehr auf die besinnliche Zeit, die trotz verfrühter Ankündigung im September (Lebkuchen und so) immer ganz plötzlich kommt und muss mal mein Hirn sortieren sowie die Nähmaschine heiß laufen lassen, oh weh…

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Aber was soll’s, heute bin ich noch nicht bereit für Lebkuchen und Konsorten, heute heißt es stattdessen, das Flambiergerät anzuschmeißen und ein wenig Zucker zu verkokeln. Macht natürlich noch mehr Spaß, wenn sich unter der knusprigen und knackenden Kruste dann etwas Köstliches versteckt, so wie es bei diesen feinen Tartelettes à la Mandarinen-Crème-Brûlée der Fall ist.

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Die kleinen Dinger sind eine Zwischenform aus Dessert und Kuchen, also bestens geeignet, um rund um die Uhr weggeknuspert zu werden. Zudem sind sie sehr hübsch anzusehen und machen natürlich immens was her. „Ab isch sölbööör gümaaacht, schöriiiie!“ kann man fortan dem oder der Liebsten ins Ohr säuseln und stolz die kleinen Tartes präsentieren, ist also zudem noch superdruper romantisch. ; )

So, dann lasst es heute mal noch etwas ruhig angehen und spart euch die weihnachtliche Mucke für die nächsten Wochen, der Irrsinn kommt noch ganz bestimmt, oooh jaaa! Macht es euch hübschest! : )

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Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

Zutaten (für etwa 18 Stück)

2 Tassen* Mehl
1/2 Tasse* Zucker
1 Prise Salz
125 g Butter, kalt
1 Ei plus 1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
200 g Sahne
150 ml frisch gepresster Mandarinensaft
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 Prise Salz
Zucker für die Kruste
* entspricht einer Tasse mit 240 ml Füllmenge

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, die halbe Tasse Zucker, 1 Prise Salz, die Butter in Stückchen, Ei und Eigelb und das eiskalte Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nur so lange kneten, bis alles zusammenhält, damit der Teig nicht zäh wird. Im Kühlschrank etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Mulden sowie eine weitere Muffinform mit 6 Mulden leicht fetten. Etwa die Hälfte des Teiges ausrollen und mit einem runden Ausstecher (10 cm) Kreise ausstechen, diese dann in die Vertiefungen der Bleche legen, dann mit einer Gabel den Boden jedes Teigstückes mehrfach einpieksen. Die Tartelettes etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht golden sind. Sollten sich die Böden wölben, mit einem Esslöffel platt drücken.mandarinentartelettes16
  3. Für die Füllung die Sahne erhitzen. In einer Schüssel die Eigelbe mit Mandarinensaft, 3 EL Zucker und einer Prise Salz verquirlen, dann langsam die heiße Sahne dazugeben und unterrühren. Die Füllung durch ein feines Sieb filtern.
  4. Die vorgebackenen Tartelettes aus dem Ofen nehmen und mit dem Sahnegemisch füllen. Gern bis kurz unter den Rand befüllen, dabei jedoch darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht über den Teig läuft. Die gefüllten Törtchen vorsichtig in den Ofen schieben und etwa 20- 25 Minuten weiter backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen, dann etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Kurz vor dem Servieren jedes Tartelette mit etwa 1 TL Zucker bestreuen und diesen mit einem Flambiergerät schmelzen und karamellisieren lassen. Alternativ den Backofengrill nutzen. Sobald die Kruste fest geworden ist, sofort verzehren.

Quelle: Nach einem Rezept aus „Martha Stewart’s Pies & Tarts“, erschienen bei Clarkson Potter/Publishers New York.

 

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maike am 20. November 2016 in Dessert, Kleingebäck

Kekstartelettes mit Eierlikörganache

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Huiii, ein österliches Rezept weit vorm Termin- und das von mir! Hat bisher noch nicht so wirklich geklappt, wie ich gestehen muss- aber jetzt! Ich dachte mir nämlich so, dass sich diese kleinen Keksböden, die ich für eine andere Gelegenheit schon vorbereitet hatte, doch auch ganz formidabel mit einer Creme aus Eierlikör befüllen ließen, der mich für gewöhnlich um Ostern herum frech aus den Supermarktregalen bezirzt. Gesagt, getan- und dann ohne Wimpernzucken verputzt.

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Das heißt, die ein oder andere Wimper zuckte vielleicht doch mal herum, als wir versuchten, die Tartelettes vom Formboden zu lösen, was leider trotz Antihaftbeschichtung gar nicht mal so einfach war. Selbst schuld, wer einen chewy Cookie möchte… Weil etwas Bemühung vor dem Genuss aber durchaus gesund ist, hat das gar nicht mal sooo gestört, dennoch würde ich empfehlen, jede Form vorher gut zu fetten und zu bemehlen. Kann ja nicht schaden. ; )

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Wie auch immer, diese Tartelettes sind leckerst und fein und passen ganz formidabel zu einem österlichen Brunch oder einer feiertäglichen Kaffeesause. Wer hat, kann sie mit ein paar Vanillemandeln dekorieren oder diverse Zuckereierchen darauf platzieren- sieht hübsch aus und gibt den Gästen noch etwas mehr Zucker zum Vernaschen. Hehe.

Nun denn, ihr Lieben, macht’s euch kuschelig und hübsch und auf bald! : )

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Kekstartelettes mit Eierlikörganache

Zutaten (für etwa 8 Tartelettes)

Teig
110 g weiche Butter
175 g brauner Zucker
1 Ei (Größe M)
200 g Mehl
1 TL Salz
1 TL Backpulver
je 40 g weiße, dunkle und Vollmilchschokolade

Eierlikörganache
500 g weiße Kuvertüre
120 g Eierlikör
30 g Sahne

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Acht Tarteletteförmchen (mit etwa 10 cm Durchmesser) fetten und bemehlen.
  2. Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Ei gut unterrühren. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen und zum Teig geben, vermengen. Alle drei Schokoladensorten grob hacken und unter den Teig mischen. Nun den Teig auf die Förmchen verteilen und – ggf. mit etwas Mehl oder mit befeuchteten Händen- gut verteilen, dabei einen Rand hochziehen. Die Böden nun für 15 – 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  3. Für die Füllung die Kuvertüre fein hacken und bei sehr geringer Hitze mit dem Eierlikör und der Sahne schmelzen lassen, eventuell das Wasserbad zu Rate ziehen. Die Creme in die (ausgekühlten) Böden verteilen und kühl stellen, bis die Ganach fest geworden ist. Eventuell mit etwas Schnickschnack dekorieren.

Quelle: Keksrezept nach The Hummingbird Bakery Cookbook.

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maike am 13. März 2016 in Kleingebäck

Mohnschnecken mit Karamellstreuseln und Kaffeeguss

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An sich bin ich gar nicht so der größte Mohnfän, muss ich gestehen. Ich suche mir für gewöhnlich jeden anderen Kuchen aus und lasse den mit Mohn stehen, aber letztens, da ist es doch mal geschehen, dass ich mich anders entschieden hab. Einfach so. Da hat mich nämlich in einem x-beliebigen Café eben der Kuchen angegrinst, der mit ganz viel Mohn und Streuseln daherkam. Ich glaube ja, die Streusel waren es, die mich bezirzt haben. Nun ja, jedenfalls gab’s zu diesem wuchtigen Gebäckglück etwas Karamellsauce dazu und bäääm, das war’s. Karamell und Mohn? Immer her damit! Da ich so angefixt von dieser Kombination war, hat es nicht lange gedauert, bis ich diese wunderbaren Schnekchen aus meinem Ofen holte und mit süßklebrigem Kaffeeguss versah.

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Denn was kann noch besser sein, als saftiger Hefeteig mit kerniger Mohnfüllung und karamelligen Streuseln? Richtig, etwas herber Kaffee, der das gesamte Gebäck tränkt. Hach. Das war aber wirklich lecker, muss man ja sagen. Nächstes Mal kommen allerdings noch viel mehr Karamellbonbons in die Streusel und noch mehr Kaffeeguss auf die Schnecken, denn beides ist dezent untergegangen. Macht aber nüscht, war in jedem Fall suuuper lecker. Und weil ich es nur gerecht finde, wenn ihr auch bald in diesen Mohnwonnen schwelgen könnt, geht’s nun auch schon auf zum Rezept. Habt einen ganz wunderbaren Sonntag, ihr Lieben.

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Ach ja, ich hab meinen Hefeteig natürlich selbst gemacht. Aber der Einfachheit halber habe ich mal das Rezept mit Fertigteig notiert, wer den auch gern selbst machen möchte, kann sich zum Beispiel an diesem Rezept orientieren.

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Mohnschnecken mit Karamellstreuseln und Kaffeeguss

Zutaten (für etwa 10 Stück)

20 g brauner Zucker
40 g weiche Butter
100 g Mehl
etwa 10 gehackte, weiche Karamellbonbons (kann man auch weglassen)
1 große Prise Salz
150 ml Milch
70 g Mohn, gemahlen
50 g Zucker
1 Rolle Hefekuchenteig aus dem Kühlregal (kein Pizzateig, nicht tiefgekühlt), ersatzweise sehr gern selbst gekneteter Hefeteig
etwa 4 EL Mandelblättchen

Guss
starker Kaffee, frisch gekocht
Puderzucker
etwas Butter, zerlassen
etwas Zitronensaft

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bachbleche mit Papier auslegen.
  2. Für die Karamellstreusel den braunen Zucker mit der Butter und dem Mehl vermengen, dann die Karamellbonbonstückchen und das Salz unterkneten, so dass Streusel entstehen.
  3. Die Milch mit dem Mohn und dem Zucker in einen Topf gebenund in etwa 5 Minuten zu einer sämigen Masse köcheln. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  4. Den Hefeteig entrollen und mit der Mohnmasse bestreichen, dabei die Ränder nicht aussparen. Von der kurzen (!) Seite her nicht allzu fest aufrollen, dann die Teigrolle in etwa 10 Stücke schneiden. Die Schnecken nun auf den Blechen verteilen und mit den Karamellstreuseln belegen. Zu guter letzt die Mandelbättchen darüber streuen. Die Schneckchen im ofen etwa 20 Minuten backen, bis sie hübsch gebräunt sind.
  5. Für den Guss Puderzucker, etwas Kaffee, ein kleines bisschen Butter und einen winzigen Spritzer Zitronensaft vermischen, bis eine flüssige, aber cremige Substanz entstanden ist. Hierbei muss man ein bisschen probieren, wieder etwas Puderzucker hinzufügen, wenn es zu flüssig geworden ist oder Kaffee nachkippen, wenn es zu süß ist. Ich hab da auch ein bisschen herumexperimentiert, bis es mir geschmeckt hat. Am Ende war es süß, mit einer ganz dezenten sauren Note und rundem Kaffeegeschmack. Oder so. ; )
  6. Schneckchen aus dem Ofen nehmen, mit dem Kaffeeguss tränken, dann etwas abkühlen lassen. Einen Milchkaffee köcheln und sich den Nachmittag versüßen.

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maike am 06. September 2015 in Kleingebäck