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Erdbeer-Cheesecake mit Sahnehaube und weißer Schokolade zu Blogis 7. Geburtstag

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Jippie und juchuh, ich bin zurück! Raus aus dem Umzugsstress und den endlosen Kisten und raus aus der größten Anstrengung, so dass nun ab und an hoffentlich wieder ein, zwei Stündlein für Blogi übrig bleiben. Mein Comeback feiere ich mit einer gigantischen Torte, bestehend aus erdbeerigem Cheesecake auf Haferflockenkeksboden, getoppt von feinster Sahne und weißer Schokolade und gekrönt von frischen und schokolierten Früchtchen. Hach, ein wirklich feines Ding ist es geworden, auch wenn man davon nur ganz ganz wenig schafft, aber ist ja auch besser so. ; )

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So wirklich gut für Hüfte und Gewissen ist dieses Törtchen natürlich nicht und auch der Gesundheit ist es nicht wirklich zuträglich, aber es schmeichelt der Seele, oh ja! Und dem Gaumen natürlich, aber das lest ihr ja schon im Titel, hehe.

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Jedenfalls- die Kerzen habe ich noch obendrauf gesteckt, weil Blogi Mitte April tatsächlich schon 7 Jahre alt geworden ist. Der Kleine ist zwar immer noch überschaubar und kann noch viel lernen, aber er ist eine eigene … äh ja … Persönlichkeit geworden, die ich nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich seinen Geburtstag vielleicht vergesse und ihn ab und an vernachlässigen muss, ich mag das alles hier ganz sehr und werde weiter machen, wenn auch nur so, dass es in mein wirklich durchaus bewegtes Leben passt. Aber das wisst ihr ja alles schon, also lieber schnell zum Rezept. ; )

Also denn, ihr Lieben, wir hören uns in Bälde. Bis dahin, lasst es euch schmecken und genießt den Früh … Mai! :-D

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Erdbeer-Cheesecake mit Sahnehaube und weißer Schokolade

Zutaten (für eine 18er Springform)

200 g Haferflockenkekse (z.B. aus dem Schwedenladen)
50 g geschmolzene Butter

300 g Frischkäse, natur
2 mittlere Bio-Eier
130 g Erdbeeren, püriert
100 g Zucker

300 g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
Zucker nach Geschmack

100 g weiße Kuvertüre
frische Erdbeeren, manche davon in dunkle Kuvertüre getaucht
Kakaonibs und getrocknete Blüten zum Bestreuen

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Boden die Kekse im Zerkleinerer zu feinen Bröseln zermahlen (alternativ in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerdreschen), dann mit der geschmolzenen Butter vermengen und in die Springform geben. Am Boden gut andrücken und auch einen Rand bilden. Etwa 10 Minuten ins Gefrierfach stellen.
  3. Für die Cheesecakemasse Frischkäse mit Eiern, Erdbeerpüree und Zucker kurz verrühren, dann auf den Kekskrümelboden geben und im Ofen etwa 30-40 Minuten backen, bis die Oberfläche sich an den Rändern leicht färbt und beinahe fest anfühlt, die Käsemasse in der Mitte aber noch etwas wacklig ist. Erst im Ofen komplett auskühlen lassen, dann 3 – 4 Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Gern auch über Nacht.
  4. Die Sahne mit dem Sahnesteif und Zucker nach Geschmack steif schlagen, bis sie richtig fest ist, dann auf den Cheesecake streichen. Im Tiefkühler 1 Stunde kühlen.
  5. Für die Dekoration die weiße Schokolade hacken und über dem Wasserbad sanft schmelzen lassen. Auf die Sahne gießen, glatt streichen und mit frischen und schokolierten Erdbeeren, sowie Kakaonibs und getrockneten Blüten verzieren.

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maike am 07. Mai 2017 in Torten

Et voilà: Die sechste Hochzeitstorte

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Letztes Wochenende, hach, wie schön das war… Ohne Kind, mit meinen lieben einstigen Kollegen und ner Menge Schnaps Spaß im rustikalen Kiez rumzuhängen, ja, das war schon eine feine Sache. Mal abgesehen vom sehr jugendherberglichen Mittagessen (wieso genau verkochen Spirellen in Gigatöpfen immer auf die gleiche Art und Weise?) war es einfach fantastisch und die Mitternachtstorte nur das Tüpfelchen auf dem i. Denn, und hier kommen wir zum heutigen Hauptthema, es war eine nachträgliche Hochzeitsfeier, zu der wir da zusammen kamen und da ich zur eigentlichen Zeremonie im letzten Jahr ja „nur“ die Fotos gemacht hatte, stand für den ersten Hochzeitstag die Torte an. Ist schon klar, ich muss immer irgendwas tun. ; ) Glücklicherweise wünschten sich beide Brautpaare (Doppelhochzeit olé) keine dicken Fondantschichten und ließen mir so ziemlich freie Hand, was serr serr nett war und, wie ich finde, in einem wirklich schicken und vor allem köstlichen Ergebnis resultierte.

(Ganz kurze Anmerkung- dies ist tatsächlich die sechste Hochzeitstorte, auch wenn Nummer 5 es nie auf Blogi geschafft hat. Da hatte ein Dussel doch die Kamera nicht mitgenommen… Kleine Info nur so nebenbei. :-D)

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Zuerst hatte ich wieder eine Torte mit drei Etagen geplant, aber da ich mir dann doch nicht mehr so sicher war, ob das für etwa 100 Personen reichen würde, hab ich kurzerhand auf zwei Torten mit zwei Schichten umdisponiert. Das war dann – tatatataaaa!- natürlich viel zu viel, weil zur Geisterstunde viele Menschlein bereits im Bungalowbettchen schnarchten, aber sicher ist sicher und es musste keiner Hunger leiden, immerhin. Das absolut Positive daran war aber vor allem, dass ich mir noch eine weitere Schicht ausdenken konnte und so zu meiner inzwischen sehr geschätzten Walnuss-Kaffee-Torte kam. Welch Glück, welch Geschmack! Jedenfalls, das sind die vier Schichten, die es gab:

Schokokuchen mit Mascarpone-Vanille-Creme und Zimtpflaumen (Ø 20 cm)
(ähnliches Rezept hier)

Walnusstorte mit Kaffeebuttercreme und Krokant (Ø 25 cm)

Möhrenkuchen mit gebräunter Buttercreme (Ø 25 cm)

Schokoladenkuchen mit salziger Karamellbuttercreme und Schokosauce (Ø 30 cm)

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Wie man unschwer erkennen kann, habe ich die kleine Torte fast ein bisschen weihnachtlich dekoriert, mit Rosmarin und Cranberries, einer Zimtstange und Macarons. Das hat mir durchaus sehr gut gefallen, muss ich ja mal so sagen. Die größere Torte war hingegen eher herbstlich verziert, mit Schokoladenblättern (neeervige Angelegenheit, aber sehr nett anzusehen) und Macarons und ein paar Cranberries für den Kontrast. Ich fand beide sehr hübsch, aber vor allem superdruper lecker. Ich weiß schon, das muss ich ja sagen, aber ich war tatsächlich serr serr zufrieden und das, obwohl ich sonst ja die Megamaulemaike bin, öhm ja. :-D Die Brautpaare und die anderen Gäste, mit denen ich darüber plaudern konnte, waren auch sehr zufrieden und lobten vor allem den Möhrenkuchen in höchsten Tönen; überrascht mich ja jetzt nicht, der ist und bleibt eben einer der besten, höhö.

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Ich sag’s mal so- läuft und lief und sowieso. Sollte jemand nächstes Jahr eine Hochzeitstorte von mir wünschen, kann ich besonders die Walnuss-Kaffee-Torte empfehlen, die sollte auch fondanttauglich sein. Zudem ist die sooo gut! Jaja, ich wiederhole mich, aber selbst die zarte Jugend hatte Gefallen daran gefunden und wünscht sie sich zur kommenden Jugendweihe. Liegt vielleicht am dezenten Alkoholgehalt des Törtchens, wer weiß. ; )

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Wie gesagt- was war das schön! Ich hoffe ja sehr, dass es auch zum zweiten Hochzeitstag ne Megasause mit 90s-Disco, Whiskycola (uaaah, gruseliges Zeug!) und viel Tanz und Gegröle gibt, so was macht man ja doch viel zu selten. ; ) Wir jedenfalls hatte ne Menge Spaß, scheinbar so viel, dass man munkelte, wie wären die Singleladies in da Hood, herrjeee, wie peinlich! :-D

Ich wünsche euch einen ganz und gar grandiosen Sonntag und melde mich baldigst mit einem wunderbaren Süppchen zurück. So bleibet gespannet! ; )

(Und wer das Rezept zum Schokokuchen mit Karamellbuttercreme oder zum finalen Schokotörtchen mit Mascarpone-Vanille-Creme und Zimtpflaumen möchte, quiekt bitte mal kurz auf. Merci!)

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maike am 06. November 2016 in Momente, Torten

Walnusstörtchen mit Kaffeebuttercreme und Krokant

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Ich liebe Sonntage ja sehr! Ich darf meist ausschlafen (so was von verdient, gestern war der Klops schon kurz vor 6 wach…) und dann düdeln wir meist ganz entspannt herum, so schön! Und sollten wir heute nach unserem geplanten Matschabenteuer im Wald dann Hunger oder gar Appetit haben, steht zum Glück dieses leckere Törtchen parat, das heißt, für den Liebsten und mich, das Kind darf ja noch keinen Kaffee und Schnaps konsumieren. Na ja, da gibt’s für ihn eben nen Keks, während wir uns an der wahrlich phänomenalen Buttercreme und dem Walnussboden samt Krokant laben… Höhö.

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Ja, das Törchen ist nämlich sehr deliziös, war jedoch so groß, dass es nicht in mein Fotoset passen wollte. Deswegen habe ich unsere neue Küchenkommode zum Shoot genutzt, aber bin nicht sooo zufrieden mit den Bildern. Na, beim nächsten Mal vielleicht. Oder ich muss einfach wieder ein bisschen üben, schließlich lass ich das mit dem Knipsen von Essen ja grad ein wenig schleifen. Wie auch immer, hier kommt das Rezept zur Walnusstorte, ich genieß mal noch ne Runde die Mittagsruh.

Habt den weltschönsten Sonntag und auf bald! : )

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Walnusstörtchen mit Kaffeebuttercreme und Krokant

Zutaten (für eine 26er Torte)

Teig + „Likör“
300 g Butter
300 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
200 g gemahlene Walnüsse
100 g Mehl
1,5 TL Backpulver
50 ml Wodka
50 ml kochendes Wasser
4 TL Instant-Espresso
2 EL Zucker

Buttercreme
300 ml Milch
4 TL Instant-Espresso
40 g Speisestärke
5 EL Zucker
400 g Butter, eiskalt

Walnusskrokant
75 g Zucker
1 EL Wasser
100 g Walnusskerne
1 Prise Salz

etwas Kakaopulver zum Verzieren

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Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26er Springform fetten und mehlen.
  2. Für den Teig: Die Butter mit dem Zucker und dem Salz sehr cremig rühren, dann nacheinander die Eier zugeben. Gemahlene Walnüsse mit Mehl und Backpulver vermengen, zu den feuchten Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. In die vorbereitete Kuchenform geben und im Ofen so lange backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gepiekst wird, sauber wieder herauskommt. (Ich glaube, es waren bei mir um die 25 Minuten Backzeit, aber ich gehe meist nur nach dem Stäbchentest, also keine Garantier dafür.)
  3. In der Zwischenzeit für den „Likör“ zum Tränken den Wodka in ein Glas geben. Den Espresso mit dem kochenden Wasser aufkochen und den Zucker hinzugeben, gut durchrühren, dann zum Wodka geben, umrühren. Den fertig gebackenen Boden mit einem Holzspieß mehrfach einstechen, dann ausgiebig (mit einem Backpinsel) mit dem Wodkagemisch tränken. Wer hat, kann auch Kaffeelikör nehmen. Den Boden komplett abkühlen lassen.walnusstorte-mit-kaffeebuttercreme2-2
  4. Für die Buttercreme: Milch mit Espressopulver, Speisestärke und Zucker gut verquirlen, in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis ein sehr zäher Pudding entstanden ist. In eine Rührschüssel geben (am besten macht sich natürlich, wenn man eine Küchenmaschine nutzt) und die fein gewürfelte und eisgekühlte Butter nacheinander hineinwerfen, dabei stets rühren. So lange auf hoher Geschwindigkeit rühren, bis die Masse fester und glänzend und abgekühlt ist, also eine hübsche Buttercreme darstellt. Dauert, deswegen lohnt sich so eine Küchenmaschine eben sehr.
  5. Für den Walnusskrokant: Den Zucker mit Wasser in eine Pfanne geben, schmelzen und anschließend goldbraun karamellisieren lassen. Die Walnusskerne ins Karamell geben, kurz schwenken und dann auf ein Stück Backpapier geben, mit etwas Salz bestreuen. Krokant abkühlen lassen, dann hacken.
  6. Für den Zusammenbau: Den abgekühlten Boden waagerecht halbieren. Einen groooßen Klecks Buttercreme darauf geben, verstreichen und mit einer Menge Walnusskrokant bestreuen, etwas in die Creme drücken. Den zweiten Boden aufsetzen, dann die Torte mit Buttercreme einstreichen. Die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit Tülle nach Wunsch geben und Cremetuffs aufspritzen, ggf. eine weitere Tülle nutzen. Mit Krokant verzieren, eventuell etwas Kakaopulver aufstäuben.

Quelle: Das Rezept zur Buttercreme hab ich etwas abgewandelt, es kommt jedoch ursprünglich von der Tortentante, herzlichsten Dank dafür! : )

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maike am 23. Oktober 2016 in Torten

Pimp your Biskuitrolle und eine pink-güldene Babyparty

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Bujaaa, heute mal ein bisschen off-topic. Ich gestehe, das hat sich so ergeben, weil ich lieber mit dem Zwerg, in einer Wasserkiste neben mir plantschend, am Seeufer dümpele oder abends mit lustigen Menschen köstlichen Haselnussschnaps schlürfe- ich komme einfach nicht zum Inszenieren von neuen Rezeptchen. Aber wat soll es denn, der Sommer ist zu kurz und viel zu schön, um sich Stress und olle Gedanken zu machen, deswegen kriegt ihr heute ein paar Bilder auf die Glubschen, die ich kürzlich im Rahmen einer Zwergen-Welcomeparty geknipst habe. Dazu zeige ich euch einen recht simplen Weg, eine schlichte Biskuitrolle ganz fix aufzumotzen, damit sie richtig festlich aussieht. Also, seid ihr bereit? Los geht’s!

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Ja, die Biskuitrolle. Gar nicht mal lange ist es her, dass ich das Rezept dazu gepostet habe, aber seither sind diverse Röllchen in meinen Ofen gewandert. So mehr oder weniger, denn hübsch aufgewickelt waren sie natürlich erst im Kühlschrank. Jedenfalls- die Biskuitrolle ist inzwischen mein Favorit, wenn es schnell und sahnig sein darf, denn in weniger als einer Stunde ist sie fertig und gar verzehrbereit, wenn man nicht auf die akuratesten Scheibchen bestehen möchte. Wenn ich dann mal mehr als einen leckeren Kuchen brauche und die Optik besonders überzeugen soll, klatsche ich so dies und das obendrauf und dekoriere wild mit Kakaonibs, getrockneten Blüten und frischen Früchtchen. Also hier in ganz knapper Kürze meine…ähäm…“Tipps“ für richtig stylishe (welch Wort…) Biskuitrollen:

  • Die Masse macht’s, wie ich finde, deswegen mit dem Dekozeug nicht geizen. Besonders adrett finde ich ja immer wieder Macarons, die habe ich eingefroren da und kann sie dann auftauen und mit einer flinken Füllung (Marmelade, Nutella, Karamellcreme…) versehen.
  • Um die Macarons (oder Oreos, Pralinen, Bonbons…) zu fixieren, einfach dünn Marmelade oder Ganache auf die Rolle streichen. Hält vielleicht keine wilde Radtour aus, aber für den Moment des Servierens reicht es mehr als dicke.
  • Frische Früchte, getrocknete Blüten, frische Kräuter und Blumen, Perlen, Kekskrümel, Cremetuffs, Baisertupfen, Schokostreusel, Zuckerherzen- einfach drauf werfen, was da ist und hübsch aussieht, was man besonders mag und sowieso.
  • Für einen adretten Anschnitt (siehe z.B. bei der letzten Biskuitrolle hier) zum Beispiel etwas dunkle Marmelade auf hellen Biskuit streichen, dann die Sahne(-Frucht-)Füllung darauf streichen. Gibt einen schicken Kontrast, wie ich finde.

Ja, ich denke mal, mehr muss man dazu nicht sagen. Eben fröhlich mit Glitter und Konfetti rumschmeißen und die Welt ist richtig schön. Also, bitte nicht wirklich Konfetti auf den Kuchen schmeißen, mal ehrlich, das schmeckt doch nicht. :-D

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Da wir grad mal beim Thema sind- Deko gab es selbstverfreilich auch en masse, alles in rosarot und gold gehalten. Jippie, endlich mal ein Mädchen im Freundeskreis, sag ich da nur. Neben Pompoms und Luftballons gab es entzückende Windelschnecken, großartige Aufkleber und abgefahrene Strohhalme. Soll ja schließlich auch Spaß machen, ne wahr? ; )

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Zudem hatten wir auch weitere kulinarische Highlights auf dem Tisch, diese kamen allerdings nicht von mir, deswegen gibt’s auch kein Rezept, pardooon! Die weltbeste Schwester hat uns eine feine Ziegenkäsevorspeise kredenzt und viele Schnittchen (in Form von Babyfüßen, by the way…) geschmiert mit feinster Tomatenmumpe (so ähnlich wie in diesem Rezept), dunkler Oliventapenade und irrsinnig gutem Spargelparmesanaufstrich. Der Spargel war wohl in Honigmilch gebacken, wie man munkelt; wenn das mal nicht irre dekadent klingt. :-D Dazu gab es Rhabarbersirup mit viel Vanille, den man prima in Sekt kippen konnte, es sei denn natürlich, man war schwanger. (Auch hier noch mal- pardoooon! Bald kannst auch du wieder!)

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Da wir aber nicht rund um die Uhr nur futtern können, gab es auch diverse Aktivitäten, allerdings nur sehr schlicht und wirklich spaßig, so langsam wird man ja doch zu alt für große Spielchen. Dennoch waren die Glückskekse (hups, doch schon wieder Essen) mit klugen Sprüchen und richtig hilfreichen Tipps (hehe) eine lustige Sache und zudem sehr lecker. Das Highlight jedoch war unsere Bügelstation. Yeeah, ich mein, wer bügelt denn bitte nicht gern bei knappen 30 Grad?!

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Wir jedenfalls sind fast nicht mehr klargekommen, beim Aufbringen der glitzernden und schillernden Bügelbildchen, die wir für die entzückend kleinen Babyklamöttchen geplottet hatten- oh, I love you, Harry Plotter! :-D (Plotter klingt wie Potter- verstehste?) Ja, wirklich sehr berauschend, den Sekt hätte ich gar nicht mehr gebraucht bei dem Anblick des funkelnden Gedöns‘, einfach großartig!

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Hach jaaaa, schön war es! Und weil ich kugelrunde Bäuche wie diesen hier so sehr mag, auch ein Foto davon. Babylein- ich freue mich auf dich und werde dich auch noch mit Glitzer und Kuchen bewerfen, wenn du nölig und pubertär und 14 bist, versprochen! (Und deine Mama natürlich sowieso.)

Habt den schönsten Tag, mit oder ohne Konfetti, aber doch bitte mit euren liebsten Menschen. : )

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maike am 08. Juni 2016 in Momente, Torten

Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

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Also, ehrlich gesagt ist das nicht wirklich der passende Titel für dieses kulinarische Schmäuschen hier. Ich habe lange überlegt und kam auf nix besseres, dewegen muss es das nun tun. Was euch in jedem Fall erwartet, wenn ihr diese, ähm, Cremeschnitten mal nachbasteln solltet, ist dies: Ein mit Schokolade marmomierter Bananenkuchen, belegt mit Pekannusskernen und bestrichen mit feinster Vanillebuttercreme, getoppt von karamellisierten Nüssen, einer feinen Karamellschicht und dunkler Schokoladencreme. Etwas Karamellnussknusper obenauf et voilà, es ist angerichtet.

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Zum Geschmack muss ich bei den Schichten vielleicht nicht viel sagen, außer eins- zum Reinlegen! Ich hatte mir ein Törtchen der Extraklasse versprochen und dieses definitiv bekommen, was will ich mehr?! Zwar muss ich gestehen, dass ich für gewöhnlich das Bananenbrot doch lieber ganz puro naturo esse (wobei die gerösteten Pekannüsse obenauf der Knaller waren!), aber als kleines Highlight in einer grauen Woche macht es in Kombination mit Buttercreme, Karamell und Schokolade unsagbar viel her. Ohhh jaaaa…

Also denn, liebe Freunde des Kalorienkarussells- ran an den Speck! :-D Habt den schicksten Sonntag!

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Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

Zutaten (für 9 üppige Stücke)

Bananenkuchen mit Schokostrudel
120 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große, reife Banane
125 ml Milch
50 g dunkle Schokolade
24 Pekannusshälften (ersatzweise Walnüsse)

Vanillebuttercreme
400 ml Milch
40 g Stärke
2 EL Zucker
1 Vanilleschote
100 g weiche Butter

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Kandierte Pekannüsse
50 g Pekannusskerne (ersatzweise Walnüsse)
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 Prise Salz

Karamellguss
75 g Zucker
75 g Sahne
25 g Butter

Schokoladencreme
100 g dunkle Schokolade
50 g Sahne
25 g Butter

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Zubereitung

  1. Für den Bananenkuchen: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Backform (etwa 20 x 20 cm) mit Öl ausstreichen und etwas bemehlen. Den Zucker mit der Butter, dem Salz und dem Ei schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, die Banane zerdrücken und mit der Milch verquirlen. Nun das Mehlgemisch zur Eimasse geben, dann die Bananenmilch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig vermengen. Diesen in die Form geben und glatt streichen. Die Schokolade vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen, dann auf den Teig geben und mit einer Gabel mehrfach „umrühren“, um einen Marmoreffekt zu erhalten. Die Pekannusshälften auf den Teig legen und den Bananenkuchen etwa 30- 40 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen am besten über Nacht abkühlen lassen.
  2. Für die Vanillebuttercreme: Etwa 2 EL von der Milch abnehmen und mit der Stärke und dem Zucker verrühren. Die restliche Milch in einen Topf geben, die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zur Milch geben, die Schote ebenso dazugeben. Die Milch unter Rühren aufkochen lassen, vom Herd nehmen, die Stärkemilch unterrühren und dann, auf der Flamme, etwa 1 Minute kochen lassen. Den Pudding vom Herd nehmen und am besten über Nacht auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Vanilleschote aus dem Pudding entfernen. Die raumwarme Butter cremig schlagen und dann nach und nach den Vanillepudding unterrühren. Die fertige Buttercreme auf den Bananenkuchen streichen und abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Für die kandierten Pekannüsse: Während die Buttercreme fest wird, die Pekannüsse karamellisieren. Dafür den Zucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne so lange köcheln lassen, bis er hübsch karamellisiert ist. Nun schnell die Nüsse sowie eine Prise Salz unterrühren und vermengen, bis alle Nüsse gut überzogen sind. Die Pekannüsse nun auf einem Stück Backpapier hart werden lassen, dann recht fein mit einem scharfen Messer hacken. Etwa 2/3 der Nüsse auf die Buttercreme streuen und mit einem Löffel sacht „hineindrücken“.
  4. Für den Karamellguss: Den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und karamellisieren lassen, bis er goldbraun ist. Nun die Sahne hinzufügen- Achtung, es wird etwas brodeln und spritzen! – und so lange köcheln lassen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen, dann alles glatt rühren. Nun die Karamellcreme sehr zügig mit einer Palette oder einem Messer auf die Buttercreme streichen, dabei wirklich flink arbeiten, da das Karamell schnell fest wird.
  5. Für die Schokoladencreme: Die Schokolade fein hacken. Die Sahne samt Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen, aber nicht kochen. Über die Schokoladenstücke geben, kurz rühren, dann etwa 5 Minuten warten. Erneut durchrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme auf den Karamellguss streichen und mit den restlichen kandierten Nüssen bestreuen. Das Törtchen nun für mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur durchziehen lassen, dann mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. Die besten Freunde einladen und das Törtchen genießen.

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maike am 06. März 2016 in Torten