Zitronencremeschnitten

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Also, wenn es nach mir geht- ich bin bereit für den Frühling! Ich freue mich auf wärmende Sonnenstrahlen, duftende Luft, dünnere Klamotten und viel viel Zeit draußen statt auf dem heimischen Sofa. Bevor der ganze Zauber beginnt, werde ich allerdings noch einmal in die Berge düsen und hoffentlich durch schönste Sonnenstrahlen die Pisten hinabrauschen. Aber danach, ich sag’s euch, dann kann’s losgehen mit dem Frühling, bitte sehr.

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Um mich und euch schon mal gefühlstechnisch auf die kommende Jahreszeit einzustimmen, gibt es heute diese feinen Zitronencremeschnitten, die irgendwie erfrischend sind, obwohl eine Menge Sahne drinsteckt. Der Zitronenpudding gibt ihnen die nötige Säure und hinterlässt ein Gefühl von … na, Frühling eben. Zudem sind diese Teilchen hier super easy und auch recht schnell gemacht und lassen sich zudem nach Lust und Laune abwandeln.

So denn, ihr Lieben, habt einen wunderbaren Tag und lasst es euch gut gehen! Auf bald! : )

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Zitronencremeschnitten

Zutaten (für eine Form von 20 x 20 cm)

250 ml frischer Zitronensaft (von etwa 4 Zitronen)
150 ml Wasser
40 g Speisestärke
5 EL Zucker
300 g Sahne
2 Päckchen Sahnefest (wer mag)
Zucker nach Geschmack
etwa 20 Butterkekse
5 gehäufte EL Puderzucker
Milch nach Bedarf

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Zubereitung

  1. Für den Zitronenpudding den Zitronensaft mit dem Wasser vermengen und, bis auf etwa 5 EL, in einem Topf zum Kochen bringen. Die 5 EL Saftgemisch mit der Stärke und dem Zucker verquirlen und in den kochenden Saft einrühren. Unter Rühren kochen lassen, bis ein fester Pudding entstanden ist. Vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen.
  2. Die Sahne mit dem Sahnefest und Zucker nach Geschmack aufschlagen. Den Zitronenpudding ggf. noch einmal gut durchrühren, bis dieser wieder glatt ist. Nun die Form (wer mag, legt sie mit Backpapier aus) nehmen und den Boden komplett mit Keksen auslegen, eventuell müssen einige Kekse zugeschnitten werden, damit es passt. Den Zitronenpudding darauf streichen, die geschlagene Sahne auf dem Pudding verteilen und glätten.
  3. Auf die Sahneschicht nun eine weitere Keksschicht puzzlen. Für den Guss den Puderzucker mit einem Schluck Milch (mit einer kleinen Menge beginnen, sonst wird es zu flüssig) glatt rühren und auf die (obere) Keksschicht streichen. Wer mag, zerkrümelt noch einige Kekse darüber. Die Cremeschnitten nun etwa 3 Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen, dann mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.

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maike am 26. Februar 2017 in Kuchen

Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

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Am Dienstag wird bei uns der Weihnachtsmarkt eröffnet, Deko baumelt eh schon überall von den Kaufhausdecken und somit überrascht es nicht, dass wir in nur einer Woche das erste Kerzlein anzünden und dabei andächtig ein festliches Lied anstimmen. Wobei- oh Schreck! Nächste Woche schon? Aber ich muss doch noch! … und dann auch noch! … und sowieso! Aaaargh! :-! Ihr seht, ich freue mich seeehr auf die besinnliche Zeit, die trotz verfrühter Ankündigung im September (Lebkuchen und so) immer ganz plötzlich kommt und muss mal mein Hirn sortieren sowie die Nähmaschine heiß laufen lassen, oh weh…

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Aber was soll’s, heute bin ich noch nicht bereit für Lebkuchen und Konsorten, heute heißt es stattdessen, das Flambiergerät anzuschmeißen und ein wenig Zucker zu verkokeln. Macht natürlich noch mehr Spaß, wenn sich unter der knusprigen und knackenden Kruste dann etwas Köstliches versteckt, so wie es bei diesen feinen Tartelettes à la Mandarinen-Crème-Brûlée der Fall ist.

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Die kleinen Dinger sind eine Zwischenform aus Dessert und Kuchen, also bestens geeignet, um rund um die Uhr weggeknuspert zu werden. Zudem sind sie sehr hübsch anzusehen und machen natürlich immens was her. „Ab isch sölbööör gümaaacht, schöriiiie!“ kann man fortan dem oder der Liebsten ins Ohr säuseln und stolz die kleinen Tartes präsentieren, ist also zudem noch superdruper romantisch. ; )

So, dann lasst es heute mal noch etwas ruhig angehen und spart euch die weihnachtliche Mucke für die nächsten Wochen, der Irrsinn kommt noch ganz bestimmt, oooh jaaa! Macht es euch hübschest! : )

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Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

Zutaten (für etwa 18 Stück)

2 Tassen* Mehl
1/2 Tasse* Zucker
1 Prise Salz
125 g Butter, kalt
1 Ei plus 1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
200 g Sahne
150 ml frisch gepresster Mandarinensaft
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 Prise Salz
Zucker für die Kruste
* entspricht einer Tasse mit 240 ml Füllmenge

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, die halbe Tasse Zucker, 1 Prise Salz, die Butter in Stückchen, Ei und Eigelb und das eiskalte Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nur so lange kneten, bis alles zusammenhält, damit der Teig nicht zäh wird. Im Kühlschrank etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Mulden sowie eine weitere Muffinform mit 6 Mulden leicht fetten. Etwa die Hälfte des Teiges ausrollen und mit einem runden Ausstecher (10 cm) Kreise ausstechen, diese dann in die Vertiefungen der Bleche legen, dann mit einer Gabel den Boden jedes Teigstückes mehrfach einpieksen. Die Tartelettes etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht golden sind. Sollten sich die Böden wölben, mit einem Esslöffel platt drücken.mandarinentartelettes16
  3. Für die Füllung die Sahne erhitzen. In einer Schüssel die Eigelbe mit Mandarinensaft, 3 EL Zucker und einer Prise Salz verquirlen, dann langsam die heiße Sahne dazugeben und unterrühren. Die Füllung durch ein feines Sieb filtern.
  4. Die vorgebackenen Tartelettes aus dem Ofen nehmen und mit dem Sahnegemisch füllen. Gern bis kurz unter den Rand befüllen, dabei jedoch darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht über den Teig läuft. Die gefüllten Törtchen vorsichtig in den Ofen schieben und etwa 20- 25 Minuten weiter backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen, dann etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Kurz vor dem Servieren jedes Tartelette mit etwa 1 TL Zucker bestreuen und diesen mit einem Flambiergerät schmelzen und karamellisieren lassen. Alternativ den Backofengrill nutzen. Sobald die Kruste fest geworden ist, sofort verzehren.

Quelle: Nach einem Rezept aus „Martha Stewart’s Pies & Tarts“, erschienen bei Clarkson Potter/Publishers New York.

 

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maike am 20. November 2016 in Dessert, Kleingebäck

Schokoladiges Törtchen mit gebackenen Pflaumen und Vanillecreme

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Ich muss ja gestehen, so wirklich in Bloglaune bin ich noch nicht wieder. Irgendwie bin ich grad so ein bisschen raus aus dem Weltweitnetz, zwar checke ich durchaus meine Mails und diverse andere Kanäle, aber zum Lesen von Blogs oder anderen lustigen Seiten komme ich gerade nicht. Oder will das auch nicht, weil das Leben 1.0 gerade doch etwas spannender und vor allem aufwändiger ist. Das Kind, das zauberhafte, wird nun langsam doch zum kleinen Menschen, man kann ihn sogar teilweise mal 10 Minuten unbeaufsichtigt lassen und es macht meist sehr viel Spaß mit ihm. Es sei denn natürlich, er liegt mal wieder regungslos auf dem Fußweg rum und will nicht weiter. Na ja, Geduld und so… Zudem hab ich, auch durch das Rumgereise in Schweden, wieder mal festgestellt, wie gern ich meine Freunde eigentlich habe und wie wenig Zeit wir meist miteinander verbringen. Das ist doch eigentlich ziemlich furchtbar, wenn man bedenkt, dass man so viel länger und öfter Zeit mit Menschen verbringt, die man sich gar nicht wirklich aussuchen konnte. Heißt ja nicht, dass ich meine Kollegen nicht mag, ganz im Gegenteil sogar, aber Freundschaften, die nun schon fast die Hälfte des eigenen Lebens andauern (na, fast), sollte man ja schließlich auch schätzen und vor allem pflegen. Mit Kuchen zum Beispiel, und da bin ich (nach doch ganz schön viel Geschwafel, pardon!) jetzt doch noch bei der heutigen Thematik gelandet: Es gibt Torte!

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Ja, ein feines, superschokoladiges Törtchen mit Frischkäsecreme und gebackenen Pflaumen und ner Spur Vanille. Die hab ich nämlich für das Schwestertier gebacken, das heute eeeeendlich aus Ghana wieder kommt und sich nach all dem Getreidepamps mit Fischbrühe nach leckersten Schweinereien verzehrt. Soll sie haben! Oh ja! Zudem steht in Kürze eine Hochzeitsfeierlichkeit an, für die ich die Torte bereiten darf und dies war der erste Test. Tatsächlich geschmacklich prima, aber ich werde wohl noch etwas tüfteln müssen, damit die Konsistenz auch perfekt ist. Schließlich geht’s bei einer Hochzeitstorte auch um die Optik und zwecks leicht flüssiger Creme war das noch nicht ganz optimal. Für den gemütlichen Kaffeeklatsch mit den besten Freunden allerdings schon, weswegen ich das Rezept ohne Umschweife gern an euch weitergebe.

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Also denn, ladet euch doch liebe Menschen ein, futtert was Schönes zusammen und freut euch, dass ihr euch habt. Ich werde das auf jeden Fall wieder auf der Prioritätenliste nach oben schrauben, auch wenn das Blogi vielleicht nicht immer gut tut. Aber was soll’s, das isses doch allemal wert. Habt den schööönsten Feiertag! : )

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Schokoladiges Törtchen mit gebackenen Pflaumen und Vanillecreme

Zutaten (für ein 18er-Törtchen)

Boden
300 g Mehl
200 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
100 g Kakaopulver
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Zartbitterschokolade
250 ml frisch gebrühter, starker Kaffee
150 ml Öl
250 ml Buttermilch
3 Eier

Pflaumen
6 runde Pflaumen
2 EL Zucker

Vanillecreme
450 g Frischkäse, natur
Mark von einer Vanilleschote
Puderzucker nach Geschmack

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei 18er Springformen mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Teig Mehl, beide Zuckersorten, Kakao, Natron, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Schokolade fein hacken und im heißen Kaffee schmelzen lassen. Das Öl mit Eiern und Buttermilch verquirlen, dann den Schokokaffee unterrühren.
  3. Mit einem Holzlöffel nun dieses Gemisch zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles vermengt ist und keine größeren Klumpen mehr vorhanden sind. Den Teig auf die beiden Springformen aufteilen und im Ofen für etwa 50 – 60 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder heraus kommt. Die beiden Böden komplett abkühlen lassen.
  4. Die Pflaumen waschen, trocken tupfen und in Spalten schneiden. In eine kleine Auflaufform geben und mit dem Zucker verrühren, dann im heißen Ofen (kann natürlich auch zeitgleich mit den Böden geschehen) etwa 30 – 40 Minuten backen, bis sie schön weich geworden sind. Komplett abkühlen lassen.
  5. Für die Creme den Frischkäse mit dem Vanillemark und Puderzucker nach Geschmack kurz vermengen. Nicht zu lang rühren, sonst wird die Masse zu flüssig. Bis zum Füllen gut abgedeckt kalt stellen.
  6. Die beiden Böden nun mit einem scharfen Messer begradigen (Kuchenreste kann man natürlich prima weiterverwenden, für Kuchenpralinen z.B. oder als abendlichen Snack) und dann jeden Boden einmal quer halbieren. Ich hab leider das mit dem Begradigen weggelassen und mich dann für nur drei Etagen entschieden, aber das war nicht ganz optimal, da etwas hügelig. Beim nächsten Mal würde ich es so machen, wie für euch beschrieben. ; )
  7. Nun einen Boden auf einen hübschen Teller legen, mit etwas Frischkäsecreme bestreichen und einige Pflaumen darauf verteilen. Den zweiten Boden auflegen, mit Creme und Frucht krönen, den dritten Boden auflegen, ebenso verfahren. Zum Schluss den letzten Boden darauf setzen und die Torte dünn mit Creme einstreichen. Eventuell mit übrigen Pflaumen dekorieren. In Gesellschaft lieber Menschen vernichten.

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maike am 03. Oktober 2016 in Kuchen

Cremiges Brombeereis (mit Browniestückchen und weißer Schokolade)

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Also, es ist ja so: Das Eis ist der Knaller. Es ist entsetzlich cremig, schnell gemacht, funktioniert ganz ohne Eismaschine und schmeckt einfach köstlich. Und zwar so gut, dass ich mich tatsächlich ein wenig geärgert habe, Browniestücken und weiße Schokolade darin versenkt zu haben. Könnt ihr euch das vorstellen, dass ich einmal ein einfaches Eis ohne Klimbim und Kucheneinlage bevorzugen würde? Also, mir fällt es wirklich schwer, das zu glauben. :-D

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Dass ich dieses Mal die Version puro naturo bevorzuge, liegt vielleicht auch daran, dass mir das Eis an sich schon fast zuuu cremig war. Klingt auch wieder seltsam, ist aber so. Dadurch, dass sich geschlagene Sahne mit gezuckerter Kondensmilch vermischt, wird es durchaus eine kalorische Angelegenheit, die nicht unbedingt noch nach Brownies oder Schokoladeneinlage brüllt. Oder eben nur ganz leise danach ruft. Höhö. Na ja, in jedem Fall habe ich noch eine Portion ohne den ganzen Kram gemacht und war damit noch viel glücklicher, als sowieso schon.

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Ihr dürft natürlich damit machen, was ihr möchtet. Schokosplitter rein? Go for it! Ein paar Krümel Cheesecake? Na sichi! Schmecken wird’s auf jeden Fall und wenn das Wetter ein wenig herbstlich ist, ist auch so ne megamäßige Kalorienbombe ganz fein. : )

So denn, ich tüdel dann mal durch die schwedischen Wälder und esse ganz viele tolle Sachen ganz viele Nudeln mit Tomatensauce, muss ja auch mal sein. :-D Macht’s euch hübschest und auf bald!

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Cremiges Brombeereis

Zutaten (für etwa 6 – 8 Kugeln)

300 g Brombeeren
50 g Zucker
1 Vanilleschote
200 g gezuckerte Kondensmilch
100 + 100 g Sahne
nach Wunsch gehackte weiße Schokolade und/oder gewürfelte Brownies

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Zubereitung

  1. Die Brombeeren waschen, abtropfen lassen und in einem Topf zusammen mit dem Zucker aufkochen lassen. Etwa 10 Minuten köcheln, dann durch ein Sieb streichen und komplett abkühlen lassen.
  2. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit der Kondensmilch und 100 g Sahne verrühren. Die weiteren 100 g Sahne steif schlagen, unter die Kondensmilch heben und dann das abgekühlte Brombeerpüree unterrühren.
  3. Die Eismasse in eine gefriergeeignete Dose geben, ggf. mit Browniestücken und/oder gehackter weißer Schokolade bestreuen (hierbei erst die Hälfte Eismasse einfüllen und mit der Hälfte Kuchen bzw. Schokolade bestreuen, dann die restliche Eismasse darüberstreichen und bestreuen). Das Eis über Nacht frieren, kurz vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen und sofort genießen.

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maike am 04. September 2016 in Eis

Erdnuss-Schoko-Nicecreamshake und der BRAUN JB 3060 [Werbung]

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Es ist jetzt schon ein Weilchen her, da ist dieser Kollege hier bei uns eingezogen- der Standmixer JB 3060 aus der Tribute Collection von Braun*, in zeitlosem Schwarz. Er hat seinen Vorgänger, ein sehr ähnliches Modell, ganz flink abgelöst und wirbelt seither Smoothies, Shakes und Saucen durch seinen adretten Glasbehälter. Da mir die Firma Braun das schicke Ding netterweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat, hab ich es im Gegenzug richtig derbe getestet und ein ganz und gar famoses Rezept, nämlich einen schokoladig-erdnussigen Nicecreamshake, dafür kreiert. (Dass meine Meinung von der noblen Spende unberührt bleibt, sei hiermit versichert.) Also denn los- was kann er denn, der JB 3060?

* Link zu meinem Kooperationspartner Braun

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Oder anders gefragt- was sollte er denn können? So ein Standmixer ist ja vor allem für Smoothies und Schlurfis und sonst noch was bekannt. Kipp Früchte und Milch rein, drück auf den Knopf und schon steht dein flüssiges Frühstück bereit. Sagen wir mal so- das kann er. Ohne Probleme, denn wenn viel Flüssigkeit vorhanden ist, dann läuft er hübsch rund. Aus dicken Eiswürfeln macht er allerdings auch in Kürze sehr sehr feines Crushed Ice, oder aus gefrorenem Obst eben gehackte Fruchstückchen. Jaja, das hat er mit seinen 800 W voll raus. Was allerdings weniger gut klappt, sind  cremige, dickflüssige Massen, wie Pesto zum Beispiel. Was meine Moulinette oder der Pürierstab mit links machen, bringt den ärmsten JB 3060 zum Fluchen, und mich dann natürlich auch. Dafür hat er ein recht großes Fassungsvermögen (1,75 l) und ist prima zur Herstellung von Nussmilch geeignet, die ja auch mehr als flüssig ist. Man muss also pinzipiell schauen, was man ihm zufüttert und eventuell mit einem Löffel nachschieben, um die Masse in Gang zu bringen.

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Neben der ganz grundlegenden Funktion, also dem Mixen an sich, ist es mir durchaus sehr wichtig, wie praktisch so ein Ding ist. Unser Vorgängermodell hatte eine seltsame Verschlusstechnik, die dazu führte, dass wir mehrfach den Shake über die Arbeitsfläche fließen sahen, statt ihn genüsslich durch einen Strohhalm zu schlürfen. Recht unschön und sehr sehr unnötig. Beim JB kommt das nicht vor, die Technik ist simpel und dennoch sicher, wenn man etwas Obacht gibt und die Markierungen aufeinander schraubt. Schön ist auch, dass der Boden vom Mixbehälter aus nur drei Teilen besteht und sehr einfach zusammenzusetzen ist, ohne viel Gedrehe oder Gedrücke. Die Reinigung ist zudem easy peasy und macht mir fast Spaß; wenn das Ding dann zu ferkelig ist, kann es auch im Geschirrspüler gereinigt werden, bis auf den Gummiring vielleicht, der soll ja nicht spröde werden. Wenn nun der Deckel in jeder Position bombenfest sitzen würde, wäre das natürlich noch viel besser. (Oder stell ich mich einfach zu blöd an?!)

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Ganz besonders praktisch an jenem Standmixer soll ja die dreieckige Form des Behälters sein, da die Masse wohl viel besser zirkuliert. Das kann ich nicht so richtig einschätzen, auch wenn es wirklich immer äußerst lebhaft aussieht, was darin geschieht. Auch den Turboknopf finde ich nicht soooo besonders, da ich auch einfach auf die höchste Stufe drehen kann. Schön wäre andererseits gewesen, eine Taste und keine Schaltereinstellung für „Pulse“ zu haben, da man so immer zurück schalten muss. Stört aber auch meist nicht sonderlich, da die Pulsierfunktion dafür recht stark ist, es sei denn natürlich, es ist zu wenig Flüssigkeit im Gefäß. ; ) Neben eiskalten Getränken habe ich im Übrigen auch heiße Saucen püriert, um die Paprika klein zu kriegen und kann somit bestätigen, dass das Glas „thermoresist“ ist. Die Sauce war im Übrigen hinterher suuuper cremig, muss man ja sagen.

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Was ich nicht wirklich am Braun JB 3060 mag, ist die Tatsache, dass er auch ohne Deckel anzuschalten ist. Gaaaanz gaaanz schlecht für kleine Kinderhände, die alles angriffeln wollen, da muss man mehr als vorsichtig sein. Ich weiß allerdings auch nicht, ob es schon einen Standmixer gibt, der nur mit Deckel arbeitet, aber das würde ich jedenfalls als sehr sinnvoll erachten. Denn auch wenn ich natürlich der Meinung bin, dass, gerade in der Küche, die Wänster gut überwacht werden sollten, geht es manchmal schneller, als man denkt. Also am besten den Stecker ziehen, wenn Kinder anwesend sind und man selbst abwesend sein muss. (Goooott, klingt das spießmütterlich… Ist aber trotzdem so!)
Was mich auch nicht so ganz zufrieden stimmt, ist der chemische Geruch, den der JB 3060 während des Betriebs verströmt. Ich dachte ja, das geht bald weg, aber es ist immer noch da. Ein bisschen unangenehm.

Joa, das isser also, mein neuer Standmixer. Ich finde ihn recht spitze und sehe ihn als gute Ergänzung für meinen Gerätefuhrpark. Jetzt kann ich nämlich ganz einfach Nussmilch herstellen, große Mengen Shakes mixen und Eiswürfel ohne Probleme schreddern. Dass er sich nicht so für Pesto und Hummus eignet, finde ich gar nicht so schlimm, dafür habe ich ja die Mouli. Solltet ihr also einen Standmixer suchen, der für euch Milchshakes wirbelt und Frozen Cocktails shaked und dabei noch locker unter 100 Euronen liegt, dann seid ihr mit dem Braun JB 3060 Tribute Collection sehr gut bedient. So! : )

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Ich weiß schon, das war sehr viel Text… Wer es bis hier geschafft hat und sich fragt, was denn dieses unglaublich leckere Getränk hier sein mag, dem sei gesagt, dass es sich um einen wunderbaren Shake handelt, der immerhin versucht, gesund zu erscheinen. Die Basis ist nämlich feinste Eiscreme aus gefrorenen Bananen (= Nicecream), verfeinert mit Kakao und Erdnussbutter, zusammen mit einer Schokomilch zum cremigen Shake gemixt. Ein wenig ferkelige Karamellsauce hinein und ein kleines kalorisches Sahnehäubchen obenauf- et voilà, fertig ist der Nicecreamshake. Nein, so richtig gesund ist das natürlich nicht, aber im Vergleich zu einem gewöhnlichen Milchshake doch um einiges ‚bewusster‘ und natürlicher. Wenig echter Zucker, wenige Milchprodukte, dafür viele gute pflanzliche Zutaten- es könnte in jedem Fall schlimmer sein. Dennoch sollte man die angegebene Menge mit jemandem teilen, denn auch schon ein halber Shake macht entsetzlich satt, dafür aber auch sehr sehr glücklich. In diesem Sinne- ab zum Rezept, nun endlich. Lasst es euch guuuuuut gehen! : )

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Erdnuss-Schoko-Nicecreamshake

Zutaten (für etwa 500 ml, also 2 Personen)

2 reife Bananen
2 + 2 EL Kakaopulver
180 ml fettarme Milch (oder Pflanzendrink)
2 EL Kokosblütenzucker
2 EL Kokosmilch
2 EL Erdnussbutter
1 EL Karamellcreme, wenn gewünscht
geschlagene Sahne, Schokolade, Karamellcreme und Streusel zum Verzieren

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Zubereitung

  1. Am Vortag die Bananen schälen, in dünne Scheiben schneiden und über Nacht gefrieren. 2 EL vom Kakaopulver mit der Milch und dem Kokosblütenzucker im Standmixer glatt rühren, dann über Nacht gut abgedeckt kalt stellen.
  2. Am nächsten Tag die gefrorenen Bananen im Standmixer zu einer glatten Masse pürieren, ggf. mit einem Löffel die Masse immer wieder nach unten schieben, dann die Kokosmilch hinzugeben, bis alles homogen und cremig ist, dauert ggf ein wenig… Die Hälfte der Nicecream abnehmen und in einer Schüssel mit 2 EL Kakao verrühren, den Rest mit der Erdnussbutter im Standmixer vermixen. Beide Eissorten etwa 3 Stunden gefrieren.
  3. Für den Milchshake dann beide Eissorten in den Standmixer geben, die Karamellsauce darauf tröpfeln und die (umgerührte) Schokomilch hinzufügen. Alles zu einem schicken und leicht dicken Shake mixen lassen, auf Gläser aufteilen und nach Gusto mit geschlagener Sahne, Karamellsauce, Schokolade und Streuseln dekorieren. Strohhalm rein und ab geht’s.

Vielen Dank an die Firma Braun für die Bereitstellung des JB 3060s, ich freue mich sehr!   : )