Zitronencremeschnitten

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Also, wenn es nach mir geht- ich bin bereit für den Frühling! Ich freue mich auf wärmende Sonnenstrahlen, duftende Luft, dünnere Klamotten und viel viel Zeit draußen statt auf dem heimischen Sofa. Bevor der ganze Zauber beginnt, werde ich allerdings noch einmal in die Berge düsen und hoffentlich durch schönste Sonnenstrahlen die Pisten hinabrauschen. Aber danach, ich sag’s euch, dann kann’s losgehen mit dem Frühling, bitte sehr.

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Um mich und euch schon mal gefühlstechnisch auf die kommende Jahreszeit einzustimmen, gibt es heute diese feinen Zitronencremeschnitten, die irgendwie erfrischend sind, obwohl eine Menge Sahne drinsteckt. Der Zitronenpudding gibt ihnen die nötige Säure und hinterlässt ein Gefühl von … na, Frühling eben. Zudem sind diese Teilchen hier super easy und auch recht schnell gemacht und lassen sich zudem nach Lust und Laune abwandeln.

So denn, ihr Lieben, habt einen wunderbaren Tag und lasst es euch gut gehen! Auf bald! : )

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Zitronencremeschnitten

Zutaten (für eine Form von 20 x 20 cm)

250 ml frischer Zitronensaft (von etwa 4 Zitronen)
150 ml Wasser
40 g Speisestärke
5 EL Zucker
300 g Sahne
2 Päckchen Sahnefest (wer mag)
Zucker nach Geschmack
etwa 20 Butterkekse
5 gehäufte EL Puderzucker
Milch nach Bedarf

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Zubereitung

  1. Für den Zitronenpudding den Zitronensaft mit dem Wasser vermengen und, bis auf etwa 5 EL, in einem Topf zum Kochen bringen. Die 5 EL Saftgemisch mit der Stärke und dem Zucker verquirlen und in den kochenden Saft einrühren. Unter Rühren kochen lassen, bis ein fester Pudding entstanden ist. Vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen.
  2. Die Sahne mit dem Sahnefest und Zucker nach Geschmack aufschlagen. Den Zitronenpudding ggf. noch einmal gut durchrühren, bis dieser wieder glatt ist. Nun die Form (wer mag, legt sie mit Backpapier aus) nehmen und den Boden komplett mit Keksen auslegen, eventuell müssen einige Kekse zugeschnitten werden, damit es passt. Den Zitronenpudding darauf streichen, die geschlagene Sahne auf dem Pudding verteilen und glätten.
  3. Auf die Sahneschicht nun eine weitere Keksschicht puzzlen. Für den Guss den Puderzucker mit einem Schluck Milch (mit einer kleinen Menge beginnen, sonst wird es zu flüssig) glatt rühren und auf die (obere) Keksschicht streichen. Wer mag, zerkrümelt noch einige Kekse darüber. Die Cremeschnitten nun etwa 3 Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen, dann mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.

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maike am 26. Februar 2017 in Kuchen

Festliche Frühstückssause: Schokoladenporridge, Spekulatiusgranola und Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

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Ssssso ssssieht es also aus, mein herrliches Frühstück für die kommenden Feiertage- gespickt mit Alliterationen (Ssschoko, Sssspekulatius, Ssssauerkraut) und natürlich mit leckeren Speisen, die sich prima als erste Mahlzeit des Tages eignen. Okay, für mich sind das hier eigentlich nur zwei, denn ich bin in den wenigsten Fällen ein Mensch, der gern herzhaft frühstückt. Vielleicht nach einem Abend voller Punsch oder wenn es eigentlich schon Mittagszeit ist. Dann mag so ein Käsebrot oder vielleicht ein sehr herzhaftes Omelett (oder eben ne Portion Pommes, öhöm) auch gehen. Aber normalerweise bevorzuge ich doch Haferschleim mit Früchten oder klebrige Granola oder auch gern mal ein schönes Stück Kuchen. :-D Ich weiß natürlich, dass es vielen Menschen ganz anders geht und dass einzelne Personen am liebsten gleich die Leberwurscht auspacken, sobald sie aus dem Bett gehopst sind- deswegen eben auch nicht drei sweete Dishes, sondern diese wunderbaren Breakfastburger zu schokoladigem Porridge und Honiggranola noch dazu.

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Ich finde ja, an Feiertagen kann man es gemütlich angehen lassen, lange schlafen (wer es darf) und viel und ausgiebig frühstücken. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn das Müsli etwas süßer ist als an jedem anderen Tag im Jahr und wenn das belegte Brötchen etwas über die Stränge schlägt in punkto Belag. Deswegen habe ich heute diese drei wirklich wunderbaren Frühstückchen mitgebracht, die auch noch äußerst adrett aussehen und irgendwie ganz schön festlich sind. Besonders natürlich das Porridge mit funkelnden Granatapfelkernen und schillerndem Goldstaub, ich mein – hellooohoo!?! :-D

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Ein bisschen sehr hat es mir übrigens das Knuspermüsli angetan, das mit bestem Honig, einer Spur Vanille und zerkleinerten Spekulatien daherkommt und mir persönlich äußerst gut schmeckt. Vielleicht hätte ich weniger gepufften/s Quinoa einrühren können, aber irgendwie ist das auch lustig und recht hübsch und natürlich gesund, wie man munkelt. Zur Zeit vermenge ich das Müsli jedenfalls gern mit kalter Milch und Granatapfelkernen und könnte mir kein besseres und weihnachtlicheres Frühstück wünschen. Im neuen Jahr dann aber wieder ohne Kekseinlage. ; )

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Ein Wort noch zum Breaktfastburger- auch der is ein Knaller, schließlich ist er mit Sauerkraut, Halloumi, gebratenen Apfelscheiben und Senfsauce belegt. Ein paar Röstzwiebeln obenauf und mein Mittagessen ist perfekt. Und noch zum Porridge, das wir natürlich nicht vernachlässigen wollen- auch das mag ich sehr gern, denn irgendwie braucht man ja manchmal etwas Abwechslung in der Frühstücksschüssel und die schokoladige Variante eines simplen Haferschleims ist wirklich eine feine Sache. Eigentlich bevorzuge ich geröstete Mandeln obenauf, aber Walnüsse tun es natürlich auch. Wer es zudem am Feiertag so richtig dekadent mag, sollte unbedingt in jede Schüssel einen ordentlichen Klacks Vanille(soja)pudding werfen, bevor das Porridge darauf kommt- die Überraschung und Verzückung der brunchenden Gäste ist sicherlich vorprogrammiert. ; )

So, nun denn genießt und zelebriert mal den dritten Advent (Whuuut? Noch kein Geschenk! Argh! Schnappatmung!) und lasst es euch gut gehen. Auf bald! : )

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Schokoladenporridge mit Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 üppige Portion)

1 Tasse (à 240 ml) Pflanzendrink (oder Milch)
1/2 Tasse zarteHaferflocken
1 TL Kakao
1 TL Kokosblütenzucker
1 kleine Handvoll Walnusskerne
Kerne von 1/4 Granatapfel
evtl. 2 EL Vanille(soja)pudding

Zubereitung

Den Pflanzendrink in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Haferflocken einrühren, alles kurz aufkochen lassen und mit Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermengen. 10 Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wer mag, gibt etwas Vanillepudding in eine Schüssel, gibt das Porridge darauf und bewirft das alles mit den Walnuss- und Granatapfelkernen. Ein wenig essbares Goldpulver obenauf sorgt für etwas Glamour und Festlichkeit.

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Spekulatiusgranola

Zutaten (für etwa 500 g Granola)

30 g Öl
130 g Honig
1 Vanilleschote
1 Prise Salz + etwas Zimt
250 g zarte Haferflocken
50 g Mandeln, gestiftet
40 g gepufftes Quiona
100 g Gewürzspekulatiuskekse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen. Das Öl zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark zum Honiggemisch geben, ebenso die Schote. Haferflocken mit Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Wenn das Honiggemisch recht flüssig ist, Salz und Zimt unterrühren und alles zu den Haferflocken geben. Nun mit einer Gabel und einem großen Löffel gut verrühren, bis die Haferflocken und Mandeln alle überzogen sind, dann das Müsli auf das Blech geben und verteilen. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen, dabei stets beobachten, wie das Granola aussieht. Wenn es goldbraun ist und leicht duftet, aus dem ofen nehmen, kurz mit einer Gabel durchrühren und abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Müsli mit Quinoa und grob gehackten Spekulatien vermengen und luftdicht verpacken. Eigent sich sicherlich, in hübsche Gläser gesperrt und entzückend dekoriert, auch als feines kleines Präsent aus der Küche.

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Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

Zutaten (für 2 Burger)

2 EL Frischkäse, natur
2 EL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 großer Apfel
100 g Halloumi
Öl zum Braten
2 runde Brötchen
75 g Frischkäse, natur
etwa 4 EL Sauerkraut (ausm Glas)
Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die schnelle Senfsauce Frischkäse, Senf und Honig in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles glatt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Den Apfel waschen, in Ringe schneiden, das Kerngehäuse ausstechen oder -schneiden.
  2. Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden (es sollten 4 – 6 Scheiben werden) und in heißem Öl goldbraun braten, dann abtropfen lassen. Die Apfelscheiben im selben Fett von beiden Seiten braten, bis sie weich sind.
  3. Zum Zusammensetzen die Brötchen halbieren und Ober- und Unterhälften mit Frischkäse einstreichen. Einen Klecks Sauce auf die Unterhälften geben, etwas (ausgedrücktes) Sauerkraut darauf platzieren, mit Sauce beträufeln. Nun Halloumi- und schließlich Apfelscheiben auflegen, mit einigen Röstzwiebeln bestreuen und den Deckel auflegen. Mir hat der Burger fast noch besser geschmeckt, als er einen Tag durchgezogen war, aber auch frisch war es ein Genuss.

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Cherry Danish, Veggie Tacos, Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch – Kleine Gilmore Girls Sause

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Zeit zu Feiern! Zeit, die Tassen zu heben und mit Knall und Krawall zusammen krachen zu lassen- die Gilmore Girlies sind back in town, wooohooo! :-D Nach all den Jahren, in denen ich mit ihnen auf dem Sofa lag, öfter krank, meist quietsch fidel oder sie mir beim Aufräumen, Basteln, Kochen und Backen Gesellschaft leisteten, ja, nach all der Zeit ist ihr Comeback einer der wohl besten Anlässe, Unmengen an ungesundem Essen zu vertilgen und viel zu lang auf die Leinwand zu glotzen.

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Ich bin, offensichtlich, ein ganz schönes Serienopfer und hänge noch immer mit meinen Freunden von Grey’s Anatomy herum, auch wenn es eigentlich nur noch ziemlicher Quatsch ist. Aber was soll man tun, man muss doch wissen, wie es weiter geht… Bei den Gilmores ist es natürlich noch spannender, nachdem die Serie ja eigentlich beendet war und es nun, nach gefühlten 100 Jahren, endlich weiter geht. Hach, wie schön! Aus diesem Anlass gab es am Sonntag auf Instagram auch ein kleines Synchronkochen zum Thema Gilmores und heute zeige ich euch die Rezepte, die ich dafür zubereitet habe: Cherry Danish(es?), Veggie Tacos mit Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch. Woohoo!

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Da die Girls an sich ja eher kochfaul sind, habe ich an manchen Stellen auch abgekürzt. Keine Sorge, die Kirschplunder waren immerhin komplett selbst gemacht und dadurch auch entsetzlich lecker, oh ja! In jedem Fall sollten alle Rezepte für jeden machbar sein, aber seht doch selbst. Und, viel wichtiger, habt einen besonders schönen Abend mit den Girlies, ich denke mal, es wird legen- wait for it- ach nee, das war ja ne andere Serie. :-D In jedem Fall- lasst’s krachen, liebe Menschen! :-)

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Cherry Danish (oder auch: Kirschplunder)

Zutaten (für etwa 12 – 15 Plunder, je nach Größe)

1 Rezept süßer Plunderteig vom Kleinen Kuriositätenladen
400 g Vanillepudding (gern selbst gekocht)
1 kleines Glas Sauerkirschen, gesüßt
2 EL Speisestärke
etwas Zucker nach Geschmack
Puderzucker
Milch
frischer Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Teig nach dem Rezept zubereiten. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Glas Sauerkirschen abtropfen lassen, den Saft auffangen und in einen kleinen Topf geben. 3 EL vom Saft abnehmen, mit Stärke verquirlen und den Rest vom Saft aufkochen. Stärkegemisch einrühren, gut rühren und weiter köcheln, ggf. mit etwas Zucker süßen. Die Kirschen unterheben, abkühlen lassen.
  2. Den Teig zu einem großen Rechteck mit etwa 0,7 cm Dicke ausrollen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden, dann je zwei Streifen miteinander verzwirbeln. Aus dem verdrehten Teigband nun eine „9“ legen und das Ende des Teiges (also das…äh…Schwänzchen von der „9“, höhö) unter den Kranz legen und daraus einen Boden formen. Gut miteinander verbinden (also den Teig zusammen drücken) und das fertig geformte Plunderchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. So mit allen Streifen vorgehen, bis etwa 12 – 15 Plunder bereitliegen.
  3. Die Plunder mit etwas Vanillepudding und je etwa 3 Kirschen füllen, dann im Ofen für 20 – 30 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen.
  4. Für den Guss Puderzucker mit einem kleinen Schluck Milch und einem Spritzer Zitronensaft zu einer dicklichen Creme anrühren, dann über die Plunder träufeln, besonders auf den Rand fließen lassen.

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Veggie Tacos mit Blumenkohlfüllung

Zutaten (für 6 Personen)

6 Weizentortillas
1 kleiner Blumenkohl
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
1 Tube Tomatenmark
200 g Schmand
Salz, Pfeffer, etwas Zucker
frisches Gemüse in Streifen (Paprika, Möhre, Gurke, Sprossen…)
frische gehackte Kräuter (z.B. Blattpetersilie oder Koriander)
Chili-Käse-Sauce nach diesem Rezept

Zubereitung

  1. Für die Tacoshells den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tortillas von beiden Seiten leicht mit Wasser einreiben, dann auf die Streben eines Ofengitters legen, so dass die Tortillas wie Haken im Ofen hängen. Etwa 10 Minuten backen, bis die Tortillas etwas gebräunt sind und eine feste Form haben, dann abkühlen lassen.
  2. Für die Füllung den Blumenkohl putzen, waschen, fein hacken und in etwas Öl anbraten. Die Zwiebel ebenso schälen und fein würfeln und mit anbraten, dann alles mit Tomatenmark und einem Schluck Wasser ablöschen und mit Schmand verfeinern. Köcheln lassen, bis der Kohl weich ist, dann mit Salz, Pfeffer, Zucker und gern auch etwas Chili abschmecken.
  3. Für die Zusammensetzung je eine Tacoshell nehmen, etwas Blumenkohlfüllung hineingeben, dann frisches Gemüse darüber streuen, ebenso die Sprossen und Kräuter. Mit einem guten Klecks Chili-Käse-Sauce krönen und verdrücken. Leckerst!

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Sweet Potatoe Fries aus dem Ofen

Zutaten (als Beilage für 6 Personen)

5 große Süßkartoffeln
2 El Speisestärke
3 EL Öl
Salz, Pfeffer, evtl Gewürze

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in Streifen schneiden, die etwa 0,5 cm breit sein sollten.
  2. Süßkartoffeln in eine Schüssel geben, mit Stärke vermengen, bis alle Pommes mit einer dünnen Schicht überzogen sind, dann in ein feinmaschiges Sieb geben und überschüssige Stärke abschütteln. Süßkartoffeln zurück in die (gesäuberte) Schüssel geben, mit dem Öl und einer guten Prise Salz und Pfeffer vermischen und die Pommes nebeneinander auf die Bleche geben. Die Pommes sollten sich nicht überlappen.
  3. Die Pommes im Ofen etwa 30 Minuten backen, nach der Hälfte die Bleche einmal wenden. Den Ofen ausstellen und die Pommes bei leicht geöffneter Tür 15 Minuten ruhen lassen. Dann sofort servieren.

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Miss Patty’s Easy Peasy Headache Punch

Zutaten (für 4 Gläser)

Kerne von 1/2 Granatapfel
1 Bio-Orange in Scheiben
16 cl Vodka (oder 8 cl Vodka und 8 cl Rum)
kühler Pfirsicheistee zum Aufgießen
evtl. Eiswürfel

Zubereitung

Pro Glas je 2 EL Granatapfelkerne verteilen, dann eine (halbierte) Orangenschale hinzugeben, diese leicht ausdrücken. Den Alkohol dazugeben und mit Eistee auffüllen. Wer mag, legt ein paar Eiswürfel hinein. Na dann, Prost! (Und die Tacos gern als Katerfrühstück essen. :-D )

Schokoladiges Törtchen mit gebackenen Pflaumen und Vanillecreme

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Ich muss ja gestehen, so wirklich in Bloglaune bin ich noch nicht wieder. Irgendwie bin ich grad so ein bisschen raus aus dem Weltweitnetz, zwar checke ich durchaus meine Mails und diverse andere Kanäle, aber zum Lesen von Blogs oder anderen lustigen Seiten komme ich gerade nicht. Oder will das auch nicht, weil das Leben 1.0 gerade doch etwas spannender und vor allem aufwändiger ist. Das Kind, das zauberhafte, wird nun langsam doch zum kleinen Menschen, man kann ihn sogar teilweise mal 10 Minuten unbeaufsichtigt lassen und es macht meist sehr viel Spaß mit ihm. Es sei denn natürlich, er liegt mal wieder regungslos auf dem Fußweg rum und will nicht weiter. Na ja, Geduld und so… Zudem hab ich, auch durch das Rumgereise in Schweden, wieder mal festgestellt, wie gern ich meine Freunde eigentlich habe und wie wenig Zeit wir meist miteinander verbringen. Das ist doch eigentlich ziemlich furchtbar, wenn man bedenkt, dass man so viel länger und öfter Zeit mit Menschen verbringt, die man sich gar nicht wirklich aussuchen konnte. Heißt ja nicht, dass ich meine Kollegen nicht mag, ganz im Gegenteil sogar, aber Freundschaften, die nun schon fast die Hälfte des eigenen Lebens andauern (na, fast), sollte man ja schließlich auch schätzen und vor allem pflegen. Mit Kuchen zum Beispiel, und da bin ich (nach doch ganz schön viel Geschwafel, pardon!) jetzt doch noch bei der heutigen Thematik gelandet: Es gibt Torte!

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Ja, ein feines, superschokoladiges Törtchen mit Frischkäsecreme und gebackenen Pflaumen und ner Spur Vanille. Die hab ich nämlich für das Schwestertier gebacken, das heute eeeeendlich aus Ghana wieder kommt und sich nach all dem Getreidepamps mit Fischbrühe nach leckersten Schweinereien verzehrt. Soll sie haben! Oh ja! Zudem steht in Kürze eine Hochzeitsfeierlichkeit an, für die ich die Torte bereiten darf und dies war der erste Test. Tatsächlich geschmacklich prima, aber ich werde wohl noch etwas tüfteln müssen, damit die Konsistenz auch perfekt ist. Schließlich geht’s bei einer Hochzeitstorte auch um die Optik und zwecks leicht flüssiger Creme war das noch nicht ganz optimal. Für den gemütlichen Kaffeeklatsch mit den besten Freunden allerdings schon, weswegen ich das Rezept ohne Umschweife gern an euch weitergebe.

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Also denn, ladet euch doch liebe Menschen ein, futtert was Schönes zusammen und freut euch, dass ihr euch habt. Ich werde das auf jeden Fall wieder auf der Prioritätenliste nach oben schrauben, auch wenn das Blogi vielleicht nicht immer gut tut. Aber was soll’s, das isses doch allemal wert. Habt den schööönsten Feiertag! : )

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Schokoladiges Törtchen mit gebackenen Pflaumen und Vanillecreme

Zutaten (für ein 18er-Törtchen)

Boden
300 g Mehl
200 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
100 g Kakaopulver
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Zartbitterschokolade
250 ml frisch gebrühter, starker Kaffee
150 ml Öl
250 ml Buttermilch
3 Eier

Pflaumen
6 runde Pflaumen
2 EL Zucker

Vanillecreme
450 g Frischkäse, natur
Mark von einer Vanilleschote
Puderzucker nach Geschmack

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei 18er Springformen mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Teig Mehl, beide Zuckersorten, Kakao, Natron, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Schokolade fein hacken und im heißen Kaffee schmelzen lassen. Das Öl mit Eiern und Buttermilch verquirlen, dann den Schokokaffee unterrühren.
  3. Mit einem Holzlöffel nun dieses Gemisch zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles vermengt ist und keine größeren Klumpen mehr vorhanden sind. Den Teig auf die beiden Springformen aufteilen und im Ofen für etwa 50 – 60 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder heraus kommt. Die beiden Böden komplett abkühlen lassen.
  4. Die Pflaumen waschen, trocken tupfen und in Spalten schneiden. In eine kleine Auflaufform geben und mit dem Zucker verrühren, dann im heißen Ofen (kann natürlich auch zeitgleich mit den Böden geschehen) etwa 30 – 40 Minuten backen, bis sie schön weich geworden sind. Komplett abkühlen lassen.
  5. Für die Creme den Frischkäse mit dem Vanillemark und Puderzucker nach Geschmack kurz vermengen. Nicht zu lang rühren, sonst wird die Masse zu flüssig. Bis zum Füllen gut abgedeckt kalt stellen.
  6. Die beiden Böden nun mit einem scharfen Messer begradigen (Kuchenreste kann man natürlich prima weiterverwenden, für Kuchenpralinen z.B. oder als abendlichen Snack) und dann jeden Boden einmal quer halbieren. Ich hab leider das mit dem Begradigen weggelassen und mich dann für nur drei Etagen entschieden, aber das war nicht ganz optimal, da etwas hügelig. Beim nächsten Mal würde ich es so machen, wie für euch beschrieben. ; )
  7. Nun einen Boden auf einen hübschen Teller legen, mit etwas Frischkäsecreme bestreichen und einige Pflaumen darauf verteilen. Den zweiten Boden auflegen, mit Creme und Frucht krönen, den dritten Boden auflegen, ebenso verfahren. Zum Schluss den letzten Boden darauf setzen und die Torte dünn mit Creme einstreichen. Eventuell mit übrigen Pflaumen dekorieren. In Gesellschaft lieber Menschen vernichten.

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maike am 03. Oktober 2016 in Kuchen

California meets Balconia: Meine ganz und gar famose Weinparty mit Gallo, Part 1 [Werbung]

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California meets Balconia- wenn das mal nicht nach Sommer klingt! Unter eben jenem Motto hat die E. & J. Gallo Winery* vor Kurzem den ein oder anderen Schreiblering des weltweiten Netzes aufgerufen, die wohl lockerste und flockigste Jahreszeit gebührend zu feiern- mit leckerem Essen und köstlichem Wein. Ich jubelte (und tue es noch immer), dass auch ich dabei sein konnte und, gemeinsam mit dem befreundeten Hinz und Kunz, wunderbare Weine an einem wahrlich sommerlichen Abend genießen durfte.
* Link zu meinem Kooperationspartner Gallo Family

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Das Motto lässt ja vieles zu, zwingt einen jedoch regelrecht, die leichte Sommerküche auszupacken, die bestens zu Hof und, natürlich, Balkon passt. Obwohl wir zwar unseren Balkon als drittes Zimmer nutzen könnten, da groß und meist schön, wollte ich lieber ins Freie. Ich sah uns schon auf irgendeiner blumenumrankten Wiese in kniehohem Gras an einer ewig langen Tafel sitzen, Kornblumen auf der weißen Tischdecke, Porzellan, das zart wie Elfen ist und von winzigen goldenen Kringeln geziert wird vor uns, ein paar Glaskelche dazu und Blumenkonfetti auf dem Tisch… hach… Nun ja, ich sage mal so, wir saßen auf einer Wiese, auf rustikalen Bierbänken (jedoch in allerletzter Sekunde aus der Not und aus dem Baumarkt organisiert; nun müssen wir wohl doch das Kind verkaufen, um das wieder reinzukriegen… Scheerz. ; ) ), in Sichtweite eine Straße und irgendsoein Denkmal mit Teich davor direkt neben uns. Es geht auf alle Fälle schlechter und es war recht praktisch zwecks Vorbereitung. Ich hatte also meine recht freie Fläche, einen Tisch, ne Decke drauf und, ganz wichtig, Essen, Wein und liebste Menschen, nahezu perfekt.

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Selbstverständlich war der Wein an diesem Abend von besonderer Bedeutung, denn nicht nur wurde dieser von der sehr geschätzten Firma Gallo Family gesponsort, sondern sollte auch recht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Ich hatte mir für diesen Abend vier Sorten auserwählt, nämlich einen Zinfandel, einen Pinot Grigio, den geliebten Cabernet Sauvignon und, ebenso stark favorisiert, den White Zinfandel. Damit der Pinot und der helle Zinfandel schön kühl blieben, haben wir eine Thermotüte (so ausm Supermarkt) mit Eis gefüllt und die Butteln da reingestopft. Hat, Wunder oh Wunder, ganz famos funktioniert. Die anderen beiden Sorten fühlten sich auch bei lauschigen Temperaturen um die 25°C sehr wohl und schmeckten ebenso famos.

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Aber  vom Wein allein wird man nur betrunken wird der Mensch nicht satt, weswegen ich natürlich ein kleines Menü vorbereitet hatte. Gemäß des Mottos (zur Erinnerung: California meets Balconia, hehe), das ja durchaus an Sonne, Strand und Palmen erinnert und eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt, hab ich mich mit sommerlichen Leckereien bewaffnet und diese unter die hungrige Meute gebracht. Mit Erfolg. Alles alle. So leset nun hier die ganz und gar fürstliche Speisekarte:

Vorvorspeise

Tapas auf Teller – Käse, Oliven, Guacamole und Feta-Tomaten-Creme auf Brot,
dazu Zinfandel wahlweise mit Vanillepfirsichen und Orangenscheiben

Vorspeise

Sommerrollensalat mit Erdnusssauce,
dazu Pinot Grigio

Hauptspeise

Halloumiburger mit Rotweinzwiebeln, Rucolasalat mit Rosinendressing,
dazu Cabernet Sauvignon

Dessert

Pavlova vom Blech mit Pfirsichen und Maracuja,
dazu White Zinfandel

Das beste an meinem, ähäm, Menü war ja, dass ich vor Ort wirklich nur den Halloumi braten und die Pavlova, also das Baiser, belegen musste. Der Rest war an sich vorbereitet. Gut, es musste alles zusammengefügt und die Burger wollten belegt werden, aber es war wenig umständlich und schnell gemacht. Geschmacklich war ich auch prima zufrieden, sicherlich keine Sterne-, dafür aber leckere Sommerküche inmitten eines Parks. Kann ja nun auch nicht jeder. ; ) Die Weine fand ich auch passend, auch wenn ich ganz sicher kein Kenner bin und rein nach meinem Geschmack entscheide. Als dann alles aufgefuttert war, blieben wir noch gemütlich sitzen, tranken weiter fleißig Wein, tanzten ab und an auf der Wiese oder stritten uns um die Reste vom Brot. Ein wahrlich wunderbarer, gemütlicher Abend, hach! (Der Tag nach dem Wein ist ja meistens weniger erholsam und schön, das kann ich also aussparen, denke ich. :-D )

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Die Vanillepfirsiche, die man nach Gusto im Zinfandel ertränken und mit Orangenscheiben paaren konnte, waren im Übrigen sehr lecker, auch im Wein. Es hatte dann natürlich in gewisser Weise einen Sangriacharakter, wen das nicht stört, kann es gern mal probieren. Und die Rotweinzwiebeln sowieso, die waren super und ein kleiner Knaller auf den Burgern.

Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlichst bei der E. & J. Gallo Winery für die wunderbaren Weine bedanken, es war uns ein Fest!

Nun beginne ich mal mit den Rezepten, da es jedoch vom Platz her etwas eng wird, kommt der Rest dann wohl in Kürze. Also denn, habt einen ruhsamen und wundervollen Sonntag, ihr Lieben! : )

Ach ja, noch ein kurzer Satz zum Sommerrollensalat- I luuuuv it! Man spart sich quasi das Wickeln zu adretten Röllchen und hat dennoch den großartigen Geschmack von Sommerrollen auf dem Teller- zum Reinlegen! Jup, das wars schon.

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maike am 21. August 2016 in vegetarisch