Himbeereis mit weiß schokolierten Espressobohnen

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Jupdiu, der Frühling, der schlägt zu! Und deswegen sitzen wir hoffentlich alle sonnenbebrillt mit hochgekrämpelten Ärmeln und Beinen in der schicken Hitze und lassen es uns so richtig gut gehen. Mit ein, zwei netten Menschen macht das umso mehr Freude, wie ich finde, und deswegen möchte ich auch grad gar nix anderes tun.  Nu ja, das stümmt so nicht ganz, denn Eis essen, das mag ich immer immer.  Oh ja. Besonders, wenn es so hübsch aussieht, wie dieses hier. Pastellhellrosa mit einem pinkfarbenen Saucenstrudel und schokoladig glänzenden weißen Espressobohnen- Eyecandy, in der Tat.

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Klar kann das Eis noch mehr, außer nur gut auszusehen. Es schmeckt nämlich auch noch vorzüglich! Die Espressobohnen an sich sind zwar recht kräftig im Geschmack, aber durch die weiße Schokolade werden sie hübsch süß und viel milder und harmonieren süperb  mit dem Eis. So gut! Das Krachen beim Kauen, das durch das Zerkleinern der Böhnchen hervorgerufen wird, ist lustig und laut und macht auch noch den Zahnarzt froh. Und, so als letztes Bonusfeature- selbst komische (höhö) Menschlein, die keinen Kaffeegeschmack in Süßkram mögen, mochten das Eis serr serr gern. Mehr kann ich jetz dazu nun auch nicht mehr sagen, außer: Macht das auch! Jetzt, sofort! Und weil das Wetterchen hier immer noch so schön ist, recke und strecke ich noch ein bisschen meine Gliedmaßen in die Sonne, und genieße die frühlingshafte Wärme. Euch auch noch einen wunderbaren Rest vom Wochenende! : )

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Himbeereis mit weiß schokolierten Espressobohnen

Zutaten (für etwa 1 Liter)

  • 1 Grundrezept Vanilleeis nach Jeni’s Splendid Icecream, ohne Vanilleschote –> klick hier.
  • 175 g Zucker
  • 220 g Himbeeren (tiefgekühlt oder, wenn dann mal Saison ist, frisch)
  • 20 g Espressobohnen, die euch schmecken
  • 100g weiße Schokolade
  • 1 EL Kokosfett

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Zubereitung

  1. Die Eiscremebasis nach diesem Rezept hier zubereiten. Noch nicht gefrieren, aber abkühlen lassen. (Also bis einschließlich Schritt 3 zubereiten.) Die Vanilleschote weglassen, es sei denn, ihr wollt sie drin haben.
  2. Für die Himbeersauce die Beeren mit dem Zucker in einem Topf mischen und aufkochen lassen, bis die Masse so 105°C hat oder etwas eingekocht ist. (Das dauert ca. 5 Minuten.) Durch ein Sieb passieren und die Sauce abkühlen lassen. Die Hälfte davon unter die (abgekühlte) Eiscrememasse rühren, den Rest aufbewahren. Das Eis im Maschinchen nach Herstellerhinweis rühren und frieren lassen.
  3. Für die weißen Espressobohnen die Schokolade zusammen mit dem Kokosfett (für den besonderen Crunch) überm Wasserbad schmelzen und dann die Bohnen einrühren. Alles auf ein Stück Backpapier geben und im Tiefkühler festwerden lassen. Grob hacken. (Eigentlich war der Plan natürlich, ganze schokolierte Beans zu haben, aber das wollte nich so ganz, wie ichs gern wollte. Egal, wa?)
  4. Ist die Eiscreme fertig gerührt, ein Drittel in eine Plastebox umfüllen, etwas Himbeersauce drüber verteilen (auch so ein Drittel) und etwas vom Espressoschokobruch darüber streuseln. Jetzt wieder Eiscreme drauf streichen, mit Sauce und Bohnen toppen und mit- tadaaa- Eiscreme bestreichen. Mit etwas Sauce und ein paar Bohnen enden. Die Oberfläche mit Butterbrotpapier abdecken und das Eis für ein paar Stunden gefrieren lassen.

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Dazu kann man prima noch etwas Sahne reichen oder dunkle Schokosauce. (Aber nicht zu viel, bitte sehr!) Wie auch immer ihr es esst, ich hoffe, es mundet euch gar sehr. Ich habe es geliebt, dieses Eis, und liebäugel bereits mit der Herstellung einer weiteren Portion. Denn eisschleckend geht die Welt zugrunde… : )

Ach ja, hier hab ich noch ein kleines Piktscha, höhö, von mir, auf dem ich einen meiner neuen Hintergründe fürs Fotofieren bemale. Ich hab jetz schon 4 Farben und mindestens 2 sollens noch werden. Toll wa?! ; )

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maike am 05. Mai 2013 in Eis

Ozeantorte mit Himbis

Meine Oma ist eine großartige Bäckerin. (Ommi, das bist du wirklich!) Zwar kann (?) sie keine Macarons backen und hält vielleicht nicht allzu viel von Cupcakes und Trara, aber die öchten Klassiker… Mein lieber Scholli, die schmecken bei ihr am Besten. Na, und bei mir natürlich, höhö. Ein Kuchen, den es ab und an bei ihr zu schnabulieren gibt, ist die Ozeantorte, die so heißt, weil die Oberfläche aus Baiser an Wellen erinnern, denke ich mal. Unter eben jener gebackene Eiweißschicht versteckt sich eine Füllung aus Kirschen und Sahne, dazu ein lockerer Rührteigboden. Klingt schon mal gut, wie ich finde, und das ist es auch. Lecker und luftig, cremig und fruchtig. Ein Biss davon und ich sitze im sonnigen Garten aufm Dorf, wo meine Oma wohnt, genieße den Frühling und die Gesellschaft meiner lieben Fämily, rundum zufrieden und froh.
Und um dieses Gefühl auch im endenden (bitte!) Winter zu verspüren, hab ich einfach so ein Törtchen gebacken (und werde es nachher noch verschenken), aber mit Himbis, weil ich das schön fand. Einfach so. Ich hoffe, sie wird schmecken, aber das wird sie bestimmt. Hübsch sieht se schon mal aus, oder was denkt ihr? : )

Ich geb, aus Vorurlaubszeitgründen, einfach mal nen Link durch, zum Rezept. Dort heißt sie zwar Hansen-Jensen-Torte, aber es is eigentlich ne Ozeantorte. Keine Ahnung, wieso sie so falsch betitelt ist. : ) Hihi. Das Rezept ist, wie auch schon das zur Butter-Walnuss-Torte, von Alexandra Lang, also superdruper gut!

Zum Rezept bitte hier entlang. Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag!

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maike am 03. März 2013 in Torten

Himbibrötchen zum Feiertag

Oooh ja, wir in Sachsen haben heute Feiertag. Seit früh um acht habe ich gebüßt und gebetet, meine Sünden kritisch überdacht und habe auf baldige Besserung gehofft. Es war anstrengend, das sei hier erwähnt, zum Glück ist aber nun Schluss damit; man muss den Tag schließlich auch sinnvoll nutzen. Und deswegen erspare ich euch hier die Details über die Feiertagsarbeit – ähäm-  und komme lieber gleich zu den schmackhaften Himbeerdingern, die es zum überaus gemütlichen Frühstück beim befreundeten Hinz und auch Kunz gab.

Heißt, ich habe sie früh angesetzt und dann durchs Viertel getragen, wobei ich selig ob der warmen Händchen griente, die die noch erhitze Form umklammerten. In dieser hockten, eng an eng, saftige Himbeerbrötchen, sozusagen, denn eigentlich sind es eher Himbeerröllchen, oder sagen wir gleich- Schnecken. Hihihihi… (Jaja, albern, ich.) Na ja, ganz shortly summarized sind es also Hefeteile mit fruchtiger Füllung, den Zimtschnecken (kicher) hier gar nicht mal unähnlich. Lecker fein und ein guter Start in einen gemütlichen (wenn auch leider etwas faulen) Feiertag. Habt noch einen schönen Abend und lasst euch gesagt sein- das Wochenende kommt bald, also durchhalten! (Und Himbiröllchen schnabulieren, wer hat.)

Nu ja, weil heute Feiertag ist, mache ich es mir noch viiiiiel einfacher und schick Euch zu Jeanny in die Küche…auf den Blog, meine ich, denn die hat sie ja erst vorgemacht, die Zimtschnecken. Ersetzt die Zimt-Zucker-Mische einfach durch ca. 100 g (oder eben nach Belieben) kernlose Himbeermarmelade und macht den Rest genau so, wie beschrieben. Aber Achtung- nicht zuuu viel Fruchtaufstrich benützen, sonst läuft der ganze Kram raus. Eine schicke Schicht darfs aber schon sein, ne?! Egal, ihr packt das schon, es handelt sich hier schließlich um relativ simple Gebäckstücke und nicht um … krasseren Krams eben. Lasst es euch gut gehen! : )

Zum Rezept von der bezaubernden Jeanny bitte hier entlang. Oder, für die Liebhaber der kurzen Wege, für meine weniger schicken Zimtröllchen bitte hier klicken.

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maike am 21. November 2012 in Kleingebäck

Macarons mit Vanillecreme und Himbeeren

Immer wenn ich in ein Macaron beiße und zuerst von der knusprigen Hülle und dann von dem weichen, leicht zähen Kern bezirzt werde, frage ich mich, ob es etwas noch besseres gibt. Bis auf eine Pavlova vielleicht, diese samtig weiche Verführerin, fällt mir wohl nichts ein. Und so kommt es, dass ich quasi dauernd Mandeln zerschreddere und dann in sanftem Schwung zusammen mit etwas gestäubtem Zucker durch ein Sieb streiche. Ich breche ganz zärtlich einen Riss in die Eierschalen, um das Güldene vom Hellweißen zu trennen. Den fertigen Schaum hebe ich mit Sorgfalt und Ruhe unter die marzipanähnliche Masse und zum Schluss drappiere ich mit geschickter Hand kleine, farbenfrohe Kreise auf ein mit Papier belegtes Backblech.

Und das alles nur für diesen zarten Genuss. Oh oui, j’aime les Macarons! Ja ja, jeg elsker Macarons! Oh yesss, I love them.

Und weil man diesen grandiosen Genuss noch un petit peu vergrößern kann, kommen hier die idealen Begleiter für unsere Lieblings-Lieblings-(ähäm-schimpf-sie-nicht-so)-Plätzchen- die Vanillebuttercreme und ihre Himbeeren. Ein wenig Vanillepudding- auch ideal als Eigelbverwertung nach all dem Getrenne- trifft auf cremige Butter und wird, auf dem Macaron direkt, von der fruchtig- süßen Säure der Himbeeren geküsst. Store kjærligheten, the big love ou le grand amour… Ich glaube, der Genussaudruck ist in jeder Sprache gleich und ein Mhmmm kaum falsch zu deuten. Eben einfach göttlich, diese Zusammenstellung. Glaubt’s mir gleich oder probiert es aus und überzeugt euch selbst- schaden kann es nicht! Euch einen zauberhaften Abend!
A très bientôt! See you soon! Ve ser oss snart!

 

Rezept

Macarons mit Vanillecreme und Himbeeren

Zutaten für die Füllung (für ca. 30 Macarons; das ist aber nur ein geschätzter Wert…)

  • 500 ml Milch
  • 3 EL Zucker
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Stärke
  • 150 g Butter, Raumtemperatur
  • ca. 30 frische Himbeeren, gewaschen und trockengetupft

! plus ! 1 Grundrezept für Macaronschalen siehe hier.

Zubereitung

  1. Die Macarons nach Rezept backen, abkühlen lassen und zärtlich vom Papier nehmen.
  2. Für den Pudding 5 EL von der Milch abnehmen; den Rest in einem Topf zusammen mit Zucker und Vanillemark zum Kochen bringen.
  3. Währenddessen die Stärke in die Milch einrühren und die Eigelbe hinzufügen, gut verqurilen.
  4. Wenn die Milch kocht, die Hitze runterdrehen und unter stetem Rühren die Stärkemischung einrühren. Alles aufkochen und dann köcheln lassen, bis die Masse dicker wird. Vom Herd nehmen, auf einen großen, flachen Teller geben und – ggf. mit Klarsichfolie abgedeckt, um die Hautbildung zu verhindern- abkühlen lassen. Die Butter am selben Ort (außerhalb des Kühlschrankes!) lagern, damit beide Zutaten am Ende die gleiche Temperatur haben.
  5. Ist der Pudding komplett abgekühlt (immer mal den Finger reinstippen…), die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen und dann nach und nach 200 g Pudding dazugeben. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel (mit Sterntülle) füllen und dann auf die Macaron“unterhälften“ Kreise spritzen. Jeweils eine Himbeere in diese Kreise setzen und mit einer weiteren Macaronhälfte abedecken. Ggf. auf die Oberhälften auch einen Klecks Creme spritzen.
  6. Auf den Balkon setzen, die Beine hochlegen und genießend der Katze beim Insektenjagen zuschauen.

Ach ja, die blauen Macarons sind immer wieder … nennen wir es witzig/giftig/etwas komisch…. denn sie färben unheimlich ab. Deshalb mache ich inzwischen nur noch selten solch knallige und überlege, ob ich es vielleicht mal mit natürlichen Farben versuche. Trotzdem- nett sieht’s irgendwie aus, oder? : )

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maike am 26. Juni 2012 in Kleingebäck

Sonntagssüß mit Himbeer-Käsekuchen

Ich bin ja eigentlich dagegen, Käse- anstatt Quarkkuchen zu sagen. Das klingt irgendwie komisch und so piekfein, oder so. Außerdem kann es schnell zu Verwechslungen kommen, wenn jemand „ein Stück Käse, bitte““ bestellt, aber eigentlich Quarktorte will. Mhm, na ja. Dieses Mal muss ich jedenfalls über meinen Schatten springen und Käsekuchen schreiben, denn das Leckerchen, das es heute im Zuge einer kleinen Fremd-Geburtstagsnachfeierei gab, bestand großteils aus Frischkäse. Zwar auch aus Quark und Schmand, aber jener geschmeidiger Aufstrich fand ebenfalls sein Plätzchen in der Mischung. Ein Quarkäsekuchen, könnte man sagen, klingt aber auch nich so viel besser. Wie dem auch sei… Es war jedenfalls das erste Mal, dass ich einen amerikanischen Käsekuchen gebacken habe. Irre, wa? Und: Ich fand ihn sehr sehr fein. Der reizende Besuch übrigens auch; deswegen war auf einmal alles weg. (Ich sag Euch, es ist kein Wunder, dass ich so ein Kuchenfreund bin, das liegt in den Genen!) Äääh, ja, die Konzentration heut ist mies, deswegen nur noch ganz kurz- dieser wirklich leckere, nicht zu süße und wunderbar fruchtige Kuchen ist mein zweiter Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, denn Schmäckerchen soll man ja teilen. Euch einen feinen Abend und einen frühlingshaften hoffentlich einigermaßen trockenen Start in die Woche. : )

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maike am 07. Mai 2012 in Kuchen