Et voilà: Die sechste Hochzeitstorte

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Letztes Wochenende, hach, wie schön das war… Ohne Kind, mit meinen lieben einstigen Kollegen und ner Menge Schnaps Spaß im rustikalen Kiez rumzuhängen, ja, das war schon eine feine Sache. Mal abgesehen vom sehr jugendherberglichen Mittagessen (wieso genau verkochen Spirellen in Gigatöpfen immer auf die gleiche Art und Weise?) war es einfach fantastisch und die Mitternachtstorte nur das Tüpfelchen auf dem i. Denn, und hier kommen wir zum heutigen Hauptthema, es war eine nachträgliche Hochzeitsfeier, zu der wir da zusammen kamen und da ich zur eigentlichen Zeremonie im letzten Jahr ja „nur“ die Fotos gemacht hatte, stand für den ersten Hochzeitstag die Torte an. Ist schon klar, ich muss immer irgendwas tun. ; ) Glücklicherweise wünschten sich beide Brautpaare (Doppelhochzeit olé) keine dicken Fondantschichten und ließen mir so ziemlich freie Hand, was serr serr nett war und, wie ich finde, in einem wirklich schicken und vor allem köstlichen Ergebnis resultierte.

(Ganz kurze Anmerkung- dies ist tatsächlich die sechste Hochzeitstorte, auch wenn Nummer 5 es nie auf Blogi geschafft hat. Da hatte ein Dussel doch die Kamera nicht mitgenommen… Kleine Info nur so nebenbei. :-D)

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Zuerst hatte ich wieder eine Torte mit drei Etagen geplant, aber da ich mir dann doch nicht mehr so sicher war, ob das für etwa 100 Personen reichen würde, hab ich kurzerhand auf zwei Torten mit zwei Schichten umdisponiert. Das war dann – tatatataaaa!- natürlich viel zu viel, weil zur Geisterstunde viele Menschlein bereits im Bungalowbettchen schnarchten, aber sicher ist sicher und es musste keiner Hunger leiden, immerhin. Das absolut Positive daran war aber vor allem, dass ich mir noch eine weitere Schicht ausdenken konnte und so zu meiner inzwischen sehr geschätzten Walnuss-Kaffee-Torte kam. Welch Glück, welch Geschmack! Jedenfalls, das sind die vier Schichten, die es gab:

Schokokuchen mit Mascarpone-Vanille-Creme und Zimtpflaumen (Ø 20 cm)
(ähnliches Rezept hier)

Walnusstorte mit Kaffeebuttercreme und Krokant (Ø 25 cm)

Möhrenkuchen mit gebräunter Buttercreme (Ø 25 cm)

Schokoladenkuchen mit salziger Karamellbuttercreme und Schokosauce (Ø 30 cm)

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Wie man unschwer erkennen kann, habe ich die kleine Torte fast ein bisschen weihnachtlich dekoriert, mit Rosmarin und Cranberries, einer Zimtstange und Macarons. Das hat mir durchaus sehr gut gefallen, muss ich ja mal so sagen. Die größere Torte war hingegen eher herbstlich verziert, mit Schokoladenblättern (neeervige Angelegenheit, aber sehr nett anzusehen) und Macarons und ein paar Cranberries für den Kontrast. Ich fand beide sehr hübsch, aber vor allem superdruper lecker. Ich weiß schon, das muss ich ja sagen, aber ich war tatsächlich serr serr zufrieden und das, obwohl ich sonst ja die Megamaulemaike bin, öhm ja. :-D Die Brautpaare und die anderen Gäste, mit denen ich darüber plaudern konnte, waren auch sehr zufrieden und lobten vor allem den Möhrenkuchen in höchsten Tönen; überrascht mich ja jetzt nicht, der ist und bleibt eben einer der besten, höhö.

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Ich sag’s mal so- läuft und lief und sowieso. Sollte jemand nächstes Jahr eine Hochzeitstorte von mir wünschen, kann ich besonders die Walnuss-Kaffee-Torte empfehlen, die sollte auch fondanttauglich sein. Zudem ist die sooo gut! Jaja, ich wiederhole mich, aber selbst die zarte Jugend hatte Gefallen daran gefunden und wünscht sie sich zur kommenden Jugendweihe. Liegt vielleicht am dezenten Alkoholgehalt des Törtchens, wer weiß. ; )

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Wie gesagt- was war das schön! Ich hoffe ja sehr, dass es auch zum zweiten Hochzeitstag ne Megasause mit 90s-Disco, Whiskycola (uaaah, gruseliges Zeug!) und viel Tanz und Gegröle gibt, so was macht man ja doch viel zu selten. ; ) Wir jedenfalls hatte ne Menge Spaß, scheinbar so viel, dass man munkelte, wie wären die Singleladies in da Hood, herrjeee, wie peinlich! :-D

Ich wünsche euch einen ganz und gar grandiosen Sonntag und melde mich baldigst mit einem wunderbaren Süppchen zurück. So bleibet gespannet! ; )

(Und wer das Rezept zum Schokokuchen mit Karamellbuttercreme oder zum finalen Schokotörtchen mit Mascarpone-Vanille-Creme und Zimtpflaumen möchte, quiekt bitte mal kurz auf. Merci!)

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maike am 06. November 2016 in Momente, Torten

Et voilà: Die dritte Hochzeitstorte

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Wie die Zeit vergeht… Und schwupps, ist schon wieder ein Jahr um und ich habe erfolgreich die dritte Hochzeitstorte abgeliefert. Ja, puh, ne, zum Glück vorbei. Es is ja immer wieder janz schön uffreschend, so eine Tortensache, und aufwendig. Aber es ward und es ward optisch schon mal schön. Was den Geschmack betrifft müssen wir noch mal sehen, denn da das Törtchen eventuell aktuell noch nicht mal angeschnitten ist, kann ich dazu noch nicht allzu viel sagen. Deswegen bleiben wir jetzt gaaaaanz oberflächlich und gucken uns nur ein paar Bilder an. Demnächst dann Infos zur Fülle und so, aber jetzt reichts mir mit dem Mädchen hier. Wirklich jetzt. Habt einen schönen Abend, mit oder ohne Kuchen, mit oder ohne Regen. Ich brauch jetzt erstmal ein Bier Glas Saft. : )

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maike am 25. Mai 2013 in Torten

Et voilà: Die zweite Hochzeitstorte

Jaaaa, ich gebe zu, es ist eine Weile her, dass ich was gepostet habe. Aber meine Ausrede ist famos: Ich hatte keine Zeit. Denn, wie man sehen kann, habe ich an einer Hochzeitstorte gebastelt. Viele viele Stunden lang mit vielen leckeren Zutaten. 30 Eier, 7 Stück Butter, 3 Kilo Puderzucker, 2 Kilo Mehl… ja, das waren nur einige der Rohstoffe. Und dieser Klopper ist daraus geworden. Geschätzte 10 Kilo schwer, das Heim von mindestens 2 Mio. Kalorien. Ich hab nicht nachgezählt, das wäre nur mein Tipp. … Na ja, so sieht sie jedenfalls aus, oder sah. Denn ich hoffe inständig, dass sie aufgefuttert wurde und noch mehr hoffe ich, dass sie geschmeckt hat. Und nicht eingestürzt ist, wie ich geträumt habe. Wie dem auch sei, hier noch ein paar recht schlechte Fotos. Der Hintergrund war leider mistig nicht ganz ideal, um perfekte Bilder zu machen, aber ich hoffe, diese meine zweite Hochzeitstorte gefällt Euch trotzdem. : ) weiterlesen »

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maike am 16. April 2012 in Torten

Et voilà: Die erste Hochzeitstorte

Die letzten Tage habe ich – zusammen mit einer Freundin, das sei hier unbedingt erwähnt- an dieser gigantischen Hochzeitstorte herumgemehrt, gebastelt, gebacken und gezittert. Wie man unschwer erkennen kann, handelte es sich um ein Ungetüm aus 3 Etagen, eingehüllt in eigens hergestelltem Fondant, verziert mit Mustern aus Eiweißglasur und vollendet mit Zuckerrosen, selbstverständlich auch selfmade. Innen drinnen tummelten sich Zitronen- (oben), Vanille- (Mitte) und Schokoladenkuchen, teilweise mit Zuckersirup getränkt, sowie zwei Sorten Buttercreme und eine dunkle Ganache. Das gesamte Meisterwerk (har har) wog geschätzte 10 Kilo und zählte vermutete 50 000 kcal. Die Arbeitszeit betrug 8 Stunden für das Herstellen der Massen (inklusive Backen der Böden etc.), 5 Stunden für die Blumen, 8 Stunden für die Zusammensetzung inklusive Verzierung und nochmals 2 Stunden für das Zusammensetzen und Verpacken. Macht summa summarum einen kompletten Tag an Arbeit, natürlich aufgeteilt, nämlich auf 4 Wochentage. Nicht schlecht, nech? Gestern war dann die Hochzeit und ich konnte arbeitenderweise dabei sein und somit auch sehen, wie die Torte angeschnitten wurde. Und natürlich auch, wie sie Braut und Bräutigam gefiel. Sehr gut, zum Glück, und das Wort „traumhaft“ fiel auch ein, zwei Mal. Was soll ich sagen… Ich bin glücklich, dass das meiste so geklappt hat, wie wir das gerne wollten, dass sie heil angekommen ist (bis auf zwei, drei Glasurpünktchen, die aber wieder aufgespritzt werden konnten) und natürlich dass sie Gefallen gefunden hat. Aber wer könnte ihm auch widerstehen- diesem Kunstwerk aus Zucker, Butter und ganz viel Liebe? : ) weiterlesen »

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maike am 24. Juli 2011 in Torten