Marugo – Hugo mit Maracuja

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Liebe Leute, bevor ich mal wieder ein paar Tage durch die Gegend juchtele und durch Pfützen springe oder auch im Sonnenschein brüte, bekommt ihr ganz schnell ein erfrischendes Rezept vorgesetzt- es gibt nämlich endlich mal ein alkoholisches Gesöff, wie schon so lange geplant. Tatataaa, ich präsentiere- den Maruuuugoooo!

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Jaja, nicht der kreativste Name, wenn man weiß, was es ist. Ein Hugo mit Maracuja, also eigentlich ein Proseccococktail mit Hollerblütensirup, Minze, Limettensaft und Maracuja. Ich sag’s mal so- entsetzlich lecker und viel zu schnell ausgetrunken. Meine Variante habe ich übrigens im Standmixer „püriert“, das hat Gründe, über die ich bald mal schreibe, prinzipiell bietet sich aber Crushed Ice auch ganz herrlich an. Der Holunderblütensirup ist in meinem Fall zudem selbst gemacht (da haben wir dieses Jahr doch noch die letzten Blüten abstauben können, für unsere Produktion, jiha!), man kann aber natürlich auch gekauften nehmen. Egal, wie ihr es macht, großer Genuss ist vorprogrammiert und ich könnt auch schon wieder. Leckeeerst! : )

Ich wünsche euch das allerschönste Wochenende und melde mich baldigst mit Eis oder Kuchen oder was ich so zusammenkratzen kann. ; ) Ahoooi!

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Marugo

Zutaten (für 2 Gläser à 0,3l)

2 Gläser Eiwürfel bzw. Crushed Ice
Saft von 1/2 Limette
etwa 10 – 12 Minzblättchen (oder nach Geschmack)
3 – 4 EL Holunderblütensirup (oder nach Geschmack)
Mark von 2 Maracujas
Prosecco, eiskalt, zum Aufgießen

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Zubereitung

So hab ich es gemacht: Die Eiswürfel in einen Standmixer füllen, den Limettensaft, die Minzblättchen und den Hollersirup hinzufügen und so lange mixen, bis das Eis hübsch klein ist. Da kann jeder nach Gusto variieren, was die Konsistenz betrifft. Das Maracujamark gaaaanz kurz mit pürieren, damit die Kerne nicht kaputt gehen, dann auf die beiden Gläser aufteilen und mit Prosecco auffüllen. Minzblatt rein, Limettenscheibchen auf den Glasrand et voilà!
Wer keinen Standmixer hat, nimmt Crushed Ice und kippt einfach alles drauf und rührt kurz um. Auch fertich! ; )

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maike am 01. Juli 2016 in Getränke und Flüssiges

Frischer Minztee mit Holunderblüte und Limette (= Hot Virgin Hugo?)

Ich würde ja gerne sagen, dass der Frühling naht und alles ganz bald in seine duftende Luft einhüllt, uns mit sprießenden Blümlein und mit leuchtenden Farben verwöhnt, aber da würde ich ganz schön hoch pokern. Noch ist es kalt und winterlich, weiß und glatt und es blieb mir nix anderes übrig, als einige zarte, ranunkelige Blüten gegen den längst nicht mehr aktuellen Kranz aus Tannenzweigen zu tauschen, um wenigstens eine zarte Nuance Frühling in meine rümpelige Hütte, höhö, zu schummeln. Dort thronen sie nun, in ihrer pastelligen Unschuld, und hellen das Gemüt auf. Schön. Mag ich! : )

Aber weil die Freuden der Ranunkeln und auch Anemonen zwar das Herz erwärmen, aber nicht so wirklich richtig durchzuheizen vermögen, muss ab und an etwas Flüssiges daher, was dies von ganz allein schafft. Und weil ich ein großer Freund vom allseits beliebten Trendgetränk Hugo bin, habe ich ihn mir zubereitet, dieses Mal aber ohne Eis und Sekt. Das Ergebnis ist ein frischer Minztee, mit mildem Holunderblütenaroma und einem Spritzer Limette- lecker, heiß und wohltuend. Eine nette Abwechslung im Übrigen, falls ihr eure aktuelle Teesorte mal über habt.
(Ach, noch eine Frage: Wenn man eine Limette mit heißem Wasser übergießt und sie sich gelb färbt- war sie dann nur eine angemalte Zitrone? … Mhm, komisch, komisch…)

Heißer Minztee mit Holunderblüte und Limette

Zutaten (für 1 Gläschen und eine dazugehörige Person)

  • 3- 6 Stängel Minze (je nach Geschmack und Menge der Blätter am Stiel)
  • ein Spritzer frischer Limettensaft
  • einen guten Schwapp Holunderblütensirup

Zubereitung

  1. Die Minze gut waschen, in ein großes Glas (oder eine Tasse) geben, mit kochendem Wasser überbrühren und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Aus dem Gefäß fischen und darüber ausdrücken. (Wenn er zu lange zieht, mit den anderen Zutaten zusammen, schmeckt es irgendwann bitter.)
  2. Den Tee mit Limettensaft und dem Blütensirup abchmecken.

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maike am 11. Februar 2013 in Getränke und Flüssiges

Hugo-Sorbet

Die weltbeste Schwester und ich haben letztens- als wir in der Sonne brüteten und nach einer Erfrischung lechzten- beschlossen, Hugo- Sorbet zu machen. Klingt erstmal relativ brutal, den armen Hugo einzufrieren. Ist aber halb so schlimm, denn es handelt sich hier weder um einen unbeliebten Mitmenschen, noch um ein freches Haustier, sondern um den Sommercocktail schlechthin. Holunderblütensirup, Minze und Limette tummeln sich hier in Sekt und Eiswürfeln- unheimlich erfrischend, sehr sehr lecker und irgendwie Sommer pur. Und weil wir das so gerne trinken, also, die weltbeste Schwester und ich, kam uns eben der Gedanke, dass so ein Sorbet der Hit wäre. Und siehe da- das war es auch.

 

Ich muss gleich mal dazu sagen, dass es eher an ein Limetten- Sekt- Sorbet mit zartem Minz- und Holunderblütengeschmack erinnerte. Nicht weniger lecker, aber zu optimieren. Ich gebe deswegen die hoffentlich besseren Zutatenmengen an, in der Hoffnung, dass es einem öschten ‚Ügo dann näher kommt. Egal, lecker wars trotzdem und weil das Sorbet trotz Eismaschine sehr weich war (auch nach dem Frieren), denke ich, dass es ohne auch eine nette Konsistenz bekommt. Schmilzt eben recht schnell, wenns so heiß ist, aber welches Eis tut das nicht? : ) Also, liebe Hugo- Freunde, ran an die Töpfchen und Schüsselchen, nachmachen!

 

Hugo- Sorbet

Zutaten (für etwa 8 Kugeln, so geschätzt)

  • 300 g Holunderblütensirup
  • 1 Bio- Limette
  • einige Stängel frische Minze
  • 400 ml Sekt (für einen alkoholfreien Hugo: 200ml Apfelsaft und 200ml Sprudelwasser)

 

Zubereitung

  1. Den Sirup in eine Schüssel/ einen Topf abwiegen. Die Limette gut waschen und die Schale fein abraspeln; dabei die weiße Haut dran lassen, da diese bitter ist. Dann diese weiße Haut dünn von der Limette abschneiden und das Fruchtfleisch zusammen mit der Schale (also der „guten“ grünen) und den gut gewaschenen Minzblättern sehr fein prürieren/ ordentlich durch die Moulinette leiern.
  2. Das Limetten-Minz-Püree zum Holunderblütensirup geben, gut unterrühren und dann den Sekt/ Apfelsaft und Sprudelwasser zugeben, kurz vermengen. Die Eismasse in eine gefriergeeignete, verschließbare Dose geben und im Gefrierschrank über Nacht (mindestens 8 Stunden) gefrieren lassen, alternativ in der Eismaschine nach Herstelleranweisung zubereiten, dann ebenfalls einfrieren.

Ich wünsche Euch ein großteils regenfreies, bezauberndes Wochenende mit köstlichen Leckereien.

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maike am 28. Juli 2012 in Eis

Weißes Schokoladeneis mit Holunderblütensirup

Ich bin langsam wirklich am Verzweifeln und stelle mir täglich die folgende Frage: Was soll dieses Wetter da draußen? Regen und düstere Wolken statt Hitze und prallem Sonnenschein? Mal ehrlich. Eigentlich will ich mich gar nicht beschweren, weil ich herbstliches Wetter herrlich und gemütlich finde und ja auch schon meinen Sommer, wenn auch bereits im März, auf der Südhalbkugel hatte, aber dennoch wäre ein bisschen Vitamin D doch mal wieder ganz nett. Um den Sommer trtozdem mit einigen seiner Vorzüge zu zelebrieren, habe ich letztens ein feines weißes Schokoladeneis mit sommerlichem Holunderblütensirup zubereitet. weiterlesen »

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maike am 02. August 2011 in Eis