Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

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Also, ehrlich gesagt ist das nicht wirklich der passende Titel für dieses kulinarische Schmäuschen hier. Ich habe lange überlegt und kam auf nix besseres, dewegen muss es das nun tun. Was euch in jedem Fall erwartet, wenn ihr diese, ähm, Cremeschnitten mal nachbasteln solltet, ist dies: Ein mit Schokolade marmomierter Bananenkuchen, belegt mit Pekannusskernen und bestrichen mit feinster Vanillebuttercreme, getoppt von karamellisierten Nüssen, einer feinen Karamellschicht und dunkler Schokoladencreme. Etwas Karamellnussknusper obenauf et voilà, es ist angerichtet.

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Zum Geschmack muss ich bei den Schichten vielleicht nicht viel sagen, außer eins- zum Reinlegen! Ich hatte mir ein Törtchen der Extraklasse versprochen und dieses definitiv bekommen, was will ich mehr?! Zwar muss ich gestehen, dass ich für gewöhnlich das Bananenbrot doch lieber ganz puro naturo esse (wobei die gerösteten Pekannüsse obenauf der Knaller waren!), aber als kleines Highlight in einer grauen Woche macht es in Kombination mit Buttercreme, Karamell und Schokolade unsagbar viel her. Ohhh jaaaa…

Also denn, liebe Freunde des Kalorienkarussells- ran an den Speck! :-D Habt den schicksten Sonntag!

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Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

Zutaten (für 9 üppige Stücke)

Bananenkuchen mit Schokostrudel
120 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große, reife Banane
125 ml Milch
50 g dunkle Schokolade
24 Pekannusshälften (ersatzweise Walnüsse)

Vanillebuttercreme
400 ml Milch
40 g Stärke
2 EL Zucker
1 Vanilleschote
100 g weiche Butter

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Kandierte Pekannüsse
50 g Pekannusskerne (ersatzweise Walnüsse)
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 Prise Salz

Karamellguss
75 g Zucker
75 g Sahne
25 g Butter

Schokoladencreme
100 g dunkle Schokolade
50 g Sahne
25 g Butter

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Zubereitung

  1. Für den Bananenkuchen: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Backform (etwa 20 x 20 cm) mit Öl ausstreichen und etwas bemehlen. Den Zucker mit der Butter, dem Salz und dem Ei schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, die Banane zerdrücken und mit der Milch verquirlen. Nun das Mehlgemisch zur Eimasse geben, dann die Bananenmilch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig vermengen. Diesen in die Form geben und glatt streichen. Die Schokolade vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen, dann auf den Teig geben und mit einer Gabel mehrfach „umrühren“, um einen Marmoreffekt zu erhalten. Die Pekannusshälften auf den Teig legen und den Bananenkuchen etwa 30- 40 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen am besten über Nacht abkühlen lassen.
  2. Für die Vanillebuttercreme: Etwa 2 EL von der Milch abnehmen und mit der Stärke und dem Zucker verrühren. Die restliche Milch in einen Topf geben, die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zur Milch geben, die Schote ebenso dazugeben. Die Milch unter Rühren aufkochen lassen, vom Herd nehmen, die Stärkemilch unterrühren und dann, auf der Flamme, etwa 1 Minute kochen lassen. Den Pudding vom Herd nehmen und am besten über Nacht auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Vanilleschote aus dem Pudding entfernen. Die raumwarme Butter cremig schlagen und dann nach und nach den Vanillepudding unterrühren. Die fertige Buttercreme auf den Bananenkuchen streichen und abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Für die kandierten Pekannüsse: Während die Buttercreme fest wird, die Pekannüsse karamellisieren. Dafür den Zucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne so lange köcheln lassen, bis er hübsch karamellisiert ist. Nun schnell die Nüsse sowie eine Prise Salz unterrühren und vermengen, bis alle Nüsse gut überzogen sind. Die Pekannüsse nun auf einem Stück Backpapier hart werden lassen, dann recht fein mit einem scharfen Messer hacken. Etwa 2/3 der Nüsse auf die Buttercreme streuen und mit einem Löffel sacht „hineindrücken“.
  4. Für den Karamellguss: Den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und karamellisieren lassen, bis er goldbraun ist. Nun die Sahne hinzufügen- Achtung, es wird etwas brodeln und spritzen! – und so lange köcheln lassen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen, dann alles glatt rühren. Nun die Karamellcreme sehr zügig mit einer Palette oder einem Messer auf die Buttercreme streichen, dabei wirklich flink arbeiten, da das Karamell schnell fest wird.
  5. Für die Schokoladencreme: Die Schokolade fein hacken. Die Sahne samt Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen, aber nicht kochen. Über die Schokoladenstücke geben, kurz rühren, dann etwa 5 Minuten warten. Erneut durchrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme auf den Karamellguss streichen und mit den restlichen kandierten Nüssen bestreuen. Das Törtchen nun für mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur durchziehen lassen, dann mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. Die besten Freunde einladen und das Törtchen genießen.

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maike am 06. März 2016 in Torten

Schokoladen-Karamell-Cupcakes zum 5.Bloggeburtstag- YAY!

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Hach, hach, hach. Das ging nun aber flink. Einmal nicht hingelunst und, schwupp, ist Blogi schon ganze 5 Jahre alt und somit auf dem intellektuellen Stand eines Vorschülers. Also, quasi. Ich kann das gar nicht so wirklich fassen, vor allem, da das letzte Jahr so flink vergangen ist. Hab ich euch nicht erst vor kurzer Zeit von der bevorstehenden Zwergenbrut berichtet? Ja, das war zu Blogis viertem Jahrestag. Und saß ich nicht letztens noch mit Megawampe am See und (leider auch) in der Bibliothek, ganz unwissend, was da kommen würde? Hach. So schnell ist dieses Jahr vergangen, das so unglaublich wunderbar und aufregend war, hach… Aber was schwafel ich hier eigentlich von mir und irgendwie vom Zwerg? Um Blogi soll’s hier gehen, denn der hat ja schließlich heute seinen Ehrentag. Jawoll!

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Und weil er natürlich ein guter Gastgeber sein möchte, hat er euch nicht nur diese ganz und gar wunderbar köstlichen Cupcakes mit ’ner schicken Menge Buttercreme mitgebracht, sondern startet zudem sein allerallererstes Gewinnspiel. Hui, is ja uffreschend! Da der Herr allerdings gerne geheimnisvoll tut, möchte er noch gar nicht so wirklich verraten, was genau der Preis sein wird. So’n Vogel, möchte man meinen. Allerdings muss ich ja sagen, dass ich persönlich (hat ja wenig mit Mr.Blogis Vorlieben zu tun) schon immer derbe auf Wundertüten stand. Als Kind hab ich mir die ab und an gegönnt gönnen lassen, aber auch heute kribbelt es mir in den Fingern, wenn ich solche Dinger sehe. Will!ich!haben! Na ja, ich lass es aber für gewöhnlich sein, denn noch mehr Plunder brauche ich nicht. Da kaufe ich mir lieber ein neues Kochbuch und gucke erst zu Hause rein, so ganz genüsslich, wie ich es mit einer prall gefüllten Wundertüte auch tun würde. (Und wie ich es mit der Green Walk’schen Goodiebäääg natürlich auch getan hab, is ja klar.) Und weil Blogi eben doch so n bisschen tickt, wie ich, hat er sich eben folgendes Späßchen ausgedacht:

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Tja, da seid ihr baff. Oder neugierig? Ich hoffe ja auf letzteres. Also, falls ihr auch so irre gespannt seid, was in dem Überraschungspaket so lauert, dann hinterlasst doch bis zum 20.04.2015 um 23:59 unter diesem Beitrag einen Kommentar, indem ihr mir verratet, wovon ihr hier auf Blogi gern mehr lesen möchtet. Das wollte er nämlich auch noch wissen, dieses neugierige Ding. ; ) Der Herr und ich würden uns über rege Teilnahme mehr als sehr freuen und das Zwerglein ist auch schon ganz aufgeregt, den Gewinner auszulosen. Hihi.

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So, noch kurz zum Kuchen, den wir euch mitgebracht haben: Sie sind ganz und gar köstlich, diese Cupcakes. Unendlich schokoladig und mit einer Spur salziger Karamellbuttercreme… Der Wahnsinn! Gut, dass da noch ein paar in meinem Gefrierfach lauern, somit ist die Zuckerzufuhr am Wochenende schon gesichert. Da sie sich allerdings weniger gut verschicken lassen, kann ich euch an dieser Stelle nur das Rezept überlassen, aber das sollte ja auch schon was sein.

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Nun denn, ihr lieben lieben Menschen! Habt das wunderbarste Wochenende und- danke! Danke für’s Lesen, Folgen, Kommentieren und mit-mir-Herumfuttern! Ihr seid der Knaller!

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Unter all den vielen erwarteten Kommentaren ; ) verlose ich ein Überraschungspaket. Der Gewinn wird innerhalb Deutschlands verschickt, eine Auszahlung ist leider nicht möglich. Für die Teilnahme müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich bitte zudem um nur eine Teilnahme pro Person. Vielen Dank!
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maike am 11. April 2015 in Kleingebäck

Rhabarber-Streusel-Eis und Eiscreme mit Karamell und gebutterten Salznüssen

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Aus aktuellem Anlass- sprich akuten Frühlingsgefühlen und kletternden Temperaturen- machen wir mal kurz einen Ausflug. An den See nämlich und kaufen uns dort ne Kuller Eis. Kleckender- und schleckenderweise sitzen wir im allmählich grünen Gras, stieren auf die betörende Wasseroberfläche und lechzen danach, das Füßchen oder wenigstens die Zehe hineinzuhalten, wobei wir doch wissen, wiiiie kalt der Kram noch ist. Dennoch, in der Sonne sitzt es sich gar vorzüglich, kuschelig warm bis schwitzetreibend heiß und- schwuppdiwupp- ist das Eis weggeschleckt. Darfs noch ne Kuller mehr sein? Sehr gern, schließlich habe ich nebst feinstem Vanilleeis mit Rhabarber und knusprigen Streuseln auch noch welches mit Karamell und salzigen Butternüsschen im Gepäck, also so richtig guter Stoff für eine frühlingshafte Eissause. Das Beste daran, nebst Geschmack? Man muss nur einmal Eismasse rühren, um beide Sorten zu erhalten. Geht quasi richtig flink und schmeckt! sooo! gut!!! : ) Ran ans Rührmaschinchen oder auch an die Gabeln und so richtig derb den Frühling genießen!

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Vanilleeiscreme nach Jeni’s Splendid Icecream   – Basisrezept –

Zutaten (für fast 1 Liter und, grob überschlagen, 4 leicht zurückhaltende Persönchen)

  • 240 ml Milch
  • 1 EL Stärke
  • 2 EL Frischkäse, natur
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Sahne
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Sirup (z.B. der Karamellsirup von Grafschafter)
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

  1. Die Stärke mit etwas von der Milch verrühren, bis alles glatt ist. In einer großen Schüssel den Frischkäse mit dem Salz verrühren.
  2. Sahne, restliche Milch, Zucker und Sirup zum Kochen bringen. Wenn es kocht, die Stärkemischung einrühren und noch kurz köcheln lassen, bis die Masse leicht dicklich geworden ist, fast ein bisschen an Pudding erinnert. Die Milchmischung zum Frischkäse geben und alles glatt rühren. Das Mark von der Vanilleschote unterrühren.
  3. Die fertige Eismasse nun entweder in der Schüssel erkalten lassen (dauert n büsschen) oder in einen Zip-Gefrierbeutel umfüllen und in eine große Schüssel mit kaltem Wasser und Eis legen, türlich gut verschlossen. (Geht ein büsschen schneller.)
  4. Ist die Masse abgekühlt, in die Eisimaschine füllen und nach Herstelleranweisung das Eis rühren lassen. Hat man keine Maschine, gibt man die Masse in eine tiefkühlgeeignete Box und tut diese dann ins Gefrierfach. (Die maschinengerührte Variante muss natürlich auch danach ins Gefrierfach.)  Leider leider muss man aller paar Minütchen (so einmal aller 30 wäre ganz gut, denke ich) hintappeln und alles durchrühren, damit sich nich so viele Eiskristalle bilden. So der Plan.
  5. Is die Eiscreme fertig, kann man sie in eine (weitere) Schachtel mit den leckeren Extras schichten.

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Rhabarber-Streusel-Eis

Zutaten

  • 4 prächtige, aber leicht schmächtige Stangen Rhabarber
  • 50 g Zucker
  • 75 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 25 g Zucker (ja, zusätzlich)
  • 1 l Vanilleeis (siehe Rezept oben, ach nee…)

Zubereitung

  1. Für das Rhababsikompott die R.stängel putzen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker vermischt in eine ofenfeste Form geben. Bei 180°C etwa 50 Minuten backen, abkühlen lassen.
  2. Für die Streusel alle drei Zutaten (Mehl, Butter und 25 g Zucker) zu einem Teig verkneten und in Streusel „trennen“. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im Ofen etwa 25 Minuten backen, bis die Streusel knusprig und leicht braun sind. Mnam mnam. Abkühlen lassen.
  3. Nun das Rhababerkompott unter die am besten gerade fertig gerührte Eiscreme rühren oder, ohne Maschine, etwas Eis in eine Schüssel geben, dann Kompott und Streusel darauf, wieder eine Schicht Eis, wieder Kompott und so weiter  (wird allerdings ein bisschen crunchy, wegens de Wasseranteil im Rhababsi). Wenn man eine Maschine nützt und das Eis gerade erst fertig ist, schichtet man eben nur die Streusel mit dem Vanille-Rhabarbereis. Oooooder man nimmt das Eis (oder eben gekauftes) und gibt Kompott und Streusel obendrauf. Wie man mag. : )

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Eiscreme mit Karamell und buttrigen Salznüssen

Zutaten

  • 50 g Mandeln mit Haut (oder ein Mix aus Haselnüssen und Mandeln oder anderen Nüssken)
  • 2 EL Butter, geschmolzen
  • eine groooße Prise Salz
  • etwa 5 EL Karamellcreme (und mal wieder: ich hatte welche von Bonne Maman)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Nüsse auf ein mit Papier belegtes Blech geben, die Butter darüberträufeln und das Salz darauf streuen. Ein bisschen durchmischen. Im Ofen 10 bis 15 Minuten rösten, bis sie duften, aber nicht verbrennen lassen! Die Nüsse grob hacken, nach Wunsch, und abkühlen lassen.
  2. Die Eiscreme nun mit den Nüssen und der Karamellcreme schichten. Oder einfach dazu essen. Mit Sahne fetzt das Ganze sicher noch ein klitzekleines bisschen mehr.

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maike am 18. April 2013 in Eis

Schoko-Karamell-Tartelettes mit Fleur de Sel

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Karamell mit Schoki und, ab und an, auch mit ner Prise Salz gibbets hier, auf Blogi, ja en masse, siehe hier, hier oder hier. Also eine Seite für Kalorienlover und nix für Punktezähler. Finde ich generell auch gut, schließlich krault nichts die Seele mehr, als cremiges Karamell und endorphinebildender Kakao. Dennoch… vielleicht gibt’s bald ein paar leichte Rezepte, für den Frühling. Haha. Nee, im Ernst jetzt, aber nicht, weil ich diversen Popopölsterchen an den Kragen will (würde ich hier auch nie so öffentlich zugeben), pah, nee, sondern weil man sich neben Schokotartes auch ab und an grundsätzlich gesund ernähren muss. Und dass es so bei mir meist auch daheim zugeht, möchte ich in nächster Zeit demonstrieren. Vorher habe ich aber noch diverse Ferkeleien für euch, eine kleine Sneakpreview bekommt ihr schon jetzt.
(Nein, die Fotos sind nicht besonders hübsch durchgestylt oder so, denn da die Sachen hier für eine äußerst schöne Partey waren, konnte ich mich nur an den Zeitplan halten, um alles fertig zu kriegen und nicht wirklich ans Fotografieren denken. Pardon. Bald nehme ich mir wieder mehr Zeit und eine Requisite trocknet soeben vor sich hin.)

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Heute bekommt ihr schon mal das Rezept für die wirklich sehr leckeren kleinen Schokotartes mit Karamell und einem Hauch Fleur de Sel. Die gingen bei erwähnter Festivität ganz gut weg, möchte ich meinen und sind recht schnell zubereitet. Nun, da werde ich mal keine weiteren Worte verlieren, drum schnell zum Rezept! (Habt einen schönen, lauen Hochfrühlingsabend mit einem Hugo oder einer Rhabarberschorle und ganz wichtig, ner Kuller Eis oder wenigstens lieben Menschen dazu. : ) )

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Schoko-Karamell-Tartelettes mit Fleur de Sel

Zutaten (für 12 Stück)

Boden

  • 100 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1 Prise
  • 75 g Butter, kalt und gewürfelt
  • 3 EL sehr kaltes Wasser, oder nach Bedarf

Füllung

  • 100 g Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman oder eben selbstgemachte Dulce de Leche)
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 60 ml Sahne
  • etwas Fleur de Sel zum Bestreuseln

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Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl, Kakao, Salz und Butter zu einer bröseligen Masse verkneten. Etwas Wasser zugeben und kneten, bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht. Er ist eventuell etwas zäh. Eventuell mehr Wasser oder, ist der Teig zu weich, mehr Mehl zugeben. Den Teig in Folie schlagen und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühler holen und ausrollen. 12 Kreise (etwa 8 cm) ausstechen, diese in gefettete Muffinblechvertiefungen legen. Kleine, zerknüllte Backpapierstücken auf die Teiglinge geben und mit Trockenerbsen (o.ä.) befüllen. (Quasi fürs Blindbacken vorbereiten.) Im Ofen etwa 10 Minuten backen, dann vorsichtig die Erbsen und das Papier entfernen und weitere 10 Minuten backen. Eventuell die Böden etwas flach drücken, wenn sie doch aufgegangen sind. Komplett abkühlen lassen, dann aus den Formen lösen.
  3. Für die Schokocreme die Schoki fein hacken; die Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Rühren, bis die Masse glatt ist.
  4. Die Karamellcreme in die Tarteletteböden füllen, dann die etwas abgekühlte Schokocreme darüberverteilen, bis man kein Karamell mehr sieht. Etwas Fleur de Sel drüberstreuseln und fest werden lassen.

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maike am 16. April 2013 in Kleingebäck

Mit Salzkaramell flüssig gefüllte Schokoküchlein …

… Klingen direkt nach Sünde, diese Küchlein- dunkel und aufregend, fast mysteriös. Ihr Gewand aus Schokolade, luftig gebacken, versteckt den noch warmen, flüssigen Kern aus güldenem Karamell, mit einer überraschend köstlichen, salzigen Note…

Genießen wird hier groß geschrieben, denn wenn der Löffel im fluffigen Teig versinkt und schon der Glanz des Karamells hervorschimmert, sich im Mund süß und salzig zu einer Geschmacksexplosion verbinden, schließen sich die Augen ganz von selbst. Dann noch artig das Schälchen auskratzen, den niedlichsten Hundeblick auflegen und nach mehr bitten und betteln- es lohnt. Nein, besser, es lohnt total, denn diese Küchlein sind der Hit, zum Sonn- und auch an jedem anderen Tag, früh, mittags oder abends, zur Lunchpause oder auf dem Frühstücksbuffet, als krönender Abschluss eines romantischen Dîners, oh ja, da ganz bestimmt. Nur- frisch sollten sie sein und ganz ofenwarm, damit der Kern noch flüssig und atemberaubend und auf wundersame Weise perfekt ist.

Schokoküchlein mit flüssigem Salzkaramellkern

oder auch: Moelleux au chocolat

Zutaten (für 6-8 Sück)

  • 175 g sehr dunkle, gute Schokolade
  • 175 g Butter, gewürfelt
  • 175 g hellbrauner Zucker
  • 100 g Mehl
  • 6 Eier, verquirlt
  • Butter und Kakao für die Form

Für die Salzkaramellfüllung

  • 150 g Zucker
  • 150 g Sahne
  • 1 TL Fleur de sel oder grobes Meersalz

Zubereitung

  1. Für die Küchlein sechs (oder acht, je nach Größe) Portionsförmchen mit Butter fetten und mit Kakaopulver bestäuben. Überschüssigen Kakao abklopfen.
  2. Schokolade grob hacken und mit der Butter über dem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen. Mehl und Zucker (und eine Prise Salz, wer mag) vermengen.
  3. Die flüssige Schokobutter gut mit den Eiern verquirlen (evtl. den Handrührer nutzen, keiner mag Eiweißglibber…igittigitt), dann nach und nach die Mehlmischung unterheben. Den Teig auf die Förmchen aufteilen, dabei ca. 1 cm Rand freilassen. Alle Förmchen mit Folie abdecken und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Lieber länger. (Damit man dann auch einen flüssigen Schokokern hat. Wer keine Karamellfüllung will, hört an dieser Stelle kurz auf und macht bei 5. weiter.)
  4. Für das Salzkaramell: In einer großen Pfanne den Zucker bei mittlerer bis geringer Hitze karamellisieren lassen. Die Farbe sollte goldbraun sein, nicht zu dunkel, da es sonst bitter schmeckt, aber auch nicht zu hell, da man sonst keine Karamellnote hat. Mit der Sahne ablöschen (Achtung- es könnte wild aufblubbern!) und so lange köcheln lassen, bis keine Zuckerstückchen mehr in der Sauce sind. Das Salz einrühren und auflösen lassen. Die Masse etwas ablühlen lassen, dann in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und in die bereits leicht gekühlten Küchlein spritzen. (Dafür die Tülle richtig in den Teig stecken, damit die Füllung auch reinkommt.) Die Küchlein wieder abgedeckt kühlstellen, für mindestens (weitere) 30 Minuten.
  5. Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Kuchen 15- 20 Minuten backen, bis der Rand fest, die Mitte aber noch wabbelig ist. Wenn man ein Holzstäbchen in den Rand steckt, muss es trocken sein, aus der Mitte aber mit Teig/Karamell benetzt herauskommen. Aus dem Ofen nehmen, 2 Minuten ruhen lassen und aus der Form lösen. Sofort servieren. Wer mag, reicht dazu Vanilleeis, geschlagene, leicht gesüßte Sahne, etwas puderigen Zucker. Frische, bunte Früchte machen sich sicher auch hübsch.

Dieses wunderbare Rezept kommt aus Rachel Khoos Paris in meiner Küche. Französische Klassiker frisch geputzt und modernisiert. Lecker, wie ihr sehen könnt.

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maike am 24. Februar 2013 in Dessert, Kleingebäck