Foodchallenge im Februar: Pull-apart-Brot mit karamellisierten Zwiebeln und Cheddar

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Machen wir es heut mal kurz und knapp, schließlich muss auch ich mal das Wochenende so richtig in vollen Zügen genießen und dem Krabbelzwerg beim Krabbeln und Hochziehen zusehen. Deswegen- Käse! Unser diesmonatiges Challengethema dreht sich um das köstliche Milchprodukt, das so vielseitig einsetzbar ist. Gibt ja schließlich auch ne raue Menge an Käsesorten da draußen. Ich hab mich für ein schickes und vor allem köstliches Pull-apart-Brot mit karamellisierten Zwiebeln und bestem Cheddar entschieden, eine wirklich gute Wahl!

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Bei den anderen Ladies gibt es aber auch wirklich köstliches Gedöns: Maria hat leckeren Knuspercamembert mit Blaubeeren im Gepäck, Liv überrascht mit einem veganen Mac’n Cheese und bei Jasmin kommt ein griechischer Burger mit Feta auf den Teller. Der Knaller, oder?

So denn ihr lieben Menschen, genießt die sonntägliche Ruhe und macht nur die schönsten Dinge heute! : )

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Pull-apart-Brot mit karamellisierten Zwiebeln und Cheddar

Zutaten (für 2 Brote mit je ca. 8 Stücken)

  • 300 g Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Balsamico
  • 300 g Cheddar
  • 600 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 300 g Buttermilch

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für die karamellisierten Zwiebeln die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden und im Öl etwa 5 Minuten anbraten. Den Zucker und den Balsamico hinzufügen und weitere 5-10 Minuten schmoren lassen.
  3. Den Cheddar reiben oder fein hacken. Das Mehl mit dem Backpulver in eine große Schüssel sieben, dann 1 TL Salz, die Butter in Würfeln, das Ei und ein Drittel des Käses hinzufügen. Die Buttermilch, bis auf etwa 3 EL zum Bestreichen, ebenso hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten.
  4. Den Teig nun in zwei Portionen teilen und jede Portion zwischen zwei Lagen Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, das nicht dicker als 0,5 cm sein sollte.
  5. Jedes Rechteck nun mit der Hälfte der Zwiebeln und des übrig gebliebenen Cheddars belegen und eng von einer langen Seite her aufrollen. Die Nähte gut andrücken und die Enden verschließen. Beide Brotlaibe nun auf das vorbereitete Blech legen und jeweils 6-7 mal mit einem scharfen Messer einschneiden, aber nicht durchschneiden. Alle so entstandenen Scheiben nun leicht nach vorn bzw. hinten schieben, so dass eine Zick-Zack-Optik entsteht. Die Brote mit der restlichen Buttermilch bestreichen und im Ofen etwa 40 Minuten backen, bis sie gülden sind. Noch am selben Tag mit etwas Kräuterquark verzehren.

Quelle: “Lecker”, Ausgabe März 2015.

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maike am 22. Februar 2015 in Challenge

Englandwoche Tag 3: Spinat-Cheddar-Pastetchen

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Um das gestern besprochene Nachmittagstief im Magen zu überbrücken, haben wir in England nicht nur Schnittchen geschmiert und leckersten Kuchen gefuttert, sondern auch mal was „Richtiges“ gekauft und gegessen. Logo. Nach unserer kleinen Bournemouth- Erkundungstour (oder waren wir vorher beim Laserquest?!) hat es uns dann in einen Cornish Pasty- Shop gezogen, einfach, weil er da grad so schön stand. Drinnen gabs dann ein doch sehr überschaubares Angebot, das aber sogar eine totetierfreie Alternative für uns bereithielt, nämlich ein Pastetchen mit Spinat und Ricotta. Kartoffeln tümmelten sich auch noch darin und alles in allem war es fein, wenn es auch ein büsschen an Maggifix für Kartoffelgratäng erinnerte… Egal, das Hungertief war gestopft und wir konnten weiter machen mit all dem wichtigen Krams, den ein Groupleader eben so tun muss. ; )

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Als ich dann hier war und über meine Blogi- Englandwoche sinnierte, fielen mir diese Dinger wieder ein und wurden alsgleich auf die Liste gesetzt. Ein Rezept für den Teig war auch schon gefunden und so gings quasi sofort los. Hehe. Denn wie sich nach dem Backen herausstellte, war es mal wieder ein Backerlebnis der doch sehr erfreulichen Sorte, denn ich musste serr serr viel lachen, weil es so unglaublich schrecklich war. Der Teig war viel zu dick und hat nach niiiix geschmeckt, die Füllung war quasi nonexistent. Also wurde der Spaß am nächsten Tag mit Fertigblätterteig wiederholt und ward besser. Nee, ward lecker! Ein Glück, denn so könnt ihr auch was von den Pastetchen haben, die mich doch an B-mouth erinnern, obwohl sie mit Lieblingskäse Cheddar statt Immermal-Buddy Ricotta gefüllt sind. ; )

Lasst es euch gut gehen und schmecken und seid  auch n büsschen gespannt auf morgen, ihr Lieben! : )

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Spinat-Cheddar-Pastetchen

Zutaten (für ca. 8 kleine Pasteten und 1 kleine „Pizza“)

  • eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (nicht tiefgekühlt!)
  • ca. 400 g Spinat (der darf aber gern tiefgekühlt sein ; ) )
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 mittlere Kartoffel
  • 1 bisschen Öl
  • ein Schwapp Milch/Sahne
  • Salz, Pfeffer, Krams zum Abschmecken
  • 75 g Cheddar
  • wer mag: 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Spinat, falls tiefgekühlt, in einem Topf bei mittlerer Hitze komplett auftauen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch nackig machen und würfeln, mit der Kartoffel ebenso verfahren. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebis, Knobi und Kartoffelwürfel dazugeben und schick anbraten. Den aufgetauten Spinat zufügen, umrühren und mit einem Schwapp Milch oder Sahne zu einer einheitlichen Masse verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Lieblingsgewürzen abschmecken. Den Cheddar reiben und unter die Spinatmumpe rühren.
  3. Den Blätterteig aus dem Kühlschrank holen, und mit einem runden Ausstecher (ca. 10 cm) ungefähr 8 Kreise ausstechen. Diese dann mit etwas, nich zu viel, Füllung versehen, zusammenklappen, den Rand zusammendrücken und mit einer Gabel nochmals plätten. Wer mag, verquirlt nun ein Ei und bestreicht die Pasteten damit, so sehen sie nach dem Backen schick braun aus.
  4. Den Rest vom Teig kann man dann kurz verkneten und leicht rund ausrollen und den Rest der Füllung darauf geben und nebenher backen. Ich muss ja sagen, dass mir diese Quasipizza eigentlich noch viel besser geschmeckt hat- war ja mehr Füllung drauf. ; )
  5. Die Pasteten ca. 25 Minuten backen, bis sie gülden sind. Vor dem Abbeißen abkühlen lassen! Oh jaaaa…

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Down Under im kochtopf: Mag (’n Cheese) Pies and Citrus Squash

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8 Jahre Blog-Event - Down Under im kochtopf plus Verlosung (Einsendeschluss 15. Mai 2013)

Huch, na nun aber schnell, hab ich doch nur noch wenige Stunden bis zum Abgabetermin, um noch bei Zorras Blogevent zum mehr als wunderbaren Thema Down Under mitzumachen. Ach ja, dieses Australien… Manchmal kann ich es nicht wirklich fassen, dass ich dort bereits in der Sonne verbrannte hockte, mit zwei der absoluten Lieblingsmenschen nach Opalen buddelte, Kängus beim friedlichen Grasen beobachtete, die verrückte Leere genoss und TimTam um TimTam in mich hineinknusperte. Mann mann mann, eine wirklich unglaublich wundervolle Zeit.

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Deswegen fiel es mir natürlich besonders leicht und doch sehr schwer, ein Rezept für Zorras Blogevent rauszusuchen. Denn gegessen haben wir in den vier Wochen natürlich so einiges, aber nach genauerem Durchklappern des Hirngepäcks und Durchblättern der unleserlichen Notizen kam mir so langsam in den Sinn, dass es sich dabei vor allem um Haferflocken, Bier, Würste, Nudeln, TimTams und noch mehr Haferflocken gehandelt haben muss. Irgs!
Weder besonders aufregend oder so superdruper australisch, bis aufs Bier vielleicht. Und die Kekse. Nu ja. Jedenfalls fielen auch die Pavlova, deren Heimat ja dort unten irgendwo liegen soll, Anzac-Kekse, Chicken Parmigiana und Caramel Slices (hab ich dort gegessen) flach, weil es die schon auf Blogi zu bestaunen gibt.

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Aber dann, aber dann.. kamen mir wieder ein köstliches Getränk und ein Pie in den Kopf; Lemon Squash habe ich in Aussiland öfters getrunken, in Quoooorn zum Beispiel und in den Blue Mountains. Das ist eine Limo aus Zitronen, buja, aufregend. Nee, nicht wirklich, aber dort schmeckt sie besonders gut, wie ich finde. Und der Meatpie, der mir wieder ins Hirn ploppte, war meine Abschiedsnahrung am Airport in Sydney. So. Konzept stand also, bloß will ja keiner Fleisch essen, also, ich jedenfalls nich so dringend.  Also habe ich ein bisschen kombiniert und meinen australischen Lieblingsvogel, den Mag Pie, der so schön gurgelnd singt, als Inspiration benützt und so ist dieser Mag (’n Cheese) Pie enstanden. Vogelfrei, haha, mit Nudeln und Käse gefüllt. Also eher Mac ’n Cheese. Und mit diesen vielen Bezügen zu Australien hoffe ich doch sehr, dass ich die Teilnahmebedingungen erfülle, auch wenn es kein Klassiker ist, im eigentlich Sinne oder australische Zutaten drin vorkommen oder oder oder. Die beiden Rezepte, oder die Gerichte, die dahinter stehen, und der Vogel ganz besonders, erinnern mich sehr an das wundervolle, grandiose Land, das sich Australien nennt.

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Wer Lust darauf hat, in zwei Dritteln meiner Australienreise ein bisschen nachzulesen, der darf gerne hier und hier klicken.

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So, genug der Worte, lassen wir die Rezepte und- zum güldenen Abschluss und weil ich es gerade so mag, Videos hier einzubauen- den Magpie sprechen. Habt einen wundervollen Abend, ihr lieben Menschen da draußen! : )

Ach, und Dank an Zorra für die Organisation, es hat mir (mal wieder) sehr viel Spassss gemacht!

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Citrus Squash

Zutaten (für so 4- 6 Gläser)

  • 50 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • Saft von 2 Zitronen
  • Saft von 1 Limette
  • Saft von 1/2 Grapefruit
  • Mineralwasser zum Auffüllen
  • evtl. Eis und frische Minze

Zubereitung

  1. Zucker und Wasser in einem Topf zu einer Art Sirup aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  2. Sirup mit den Säften in einer Karaffe/großen Kanne vermixen, mit Wasser nach Geschmack auffüllen.
  3. Eventuell mit frischer Minze und gecrushtem Eis „servieren“.

Ich mag diese Limonade sehr gern, aber öchter Lemonsquash isses leider nicht. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht etwas weniger Zitrone und dafür mehr Grapefruit nehmen.

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Mag’n Cheese Pie

Zutaten (für 6 Pies in Muffingröße)

  • 180 g Mehl
  • 2 g Salz
  • 125 g Butter
  • 120- 150 ml kaltes Wasser
  • 70 g kurze Nudeln
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • etwas Öl
  • etwas Milch
  • 120 g cremiger Camembert
  • 150 g kräftiger Käse (z.B. der Bergkäse von Rewe Bio)
  • 150 g Gouda
  • Salz, Pfeffer
  • Butter für die Form

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, das Salz und die (kalte) Butter zu einer bröseligen Masse vermengen, dann nach und nach kaltes Wasser zugeben, bis ein glatter, nicht zu klebriger Teig entstanden ist. Eventuell mehr Mehl hinzufügen. In Folie einschlagen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Während der Teig ruht, die Nudeln gar kochen. Außerdem die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, 2/3 davon in etwas Öl anbraten und mit einem Schluck Milch ablöschen. Den Camembert würfeln und zu den Frühlingszwiebeln geben, schmelzen lassen. Eventuell mehr Milch zugeben, nicht verbrennen lassen. Dann die anderen beiden Käsesorten ebenfalls würfeln und zugeben, rühren, bis sie geschmolzen sind. (Eventuell mehr Milch benützen.) Mit Salz, Pfeffer und was euch noch so einfällt, würzen. Die restlichen Frühlingszwiebeln unterrühren. Die gekochten (und abgegossenen) Nudeln unterheben.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und 6 größere (ca. 10 cm) und 6 kleinere (ca. 5cm) Kreise ausstechen. 6 Mulden einer Muffinform buttern, dann die Teigkreise hineinlegen und andrücken. Es darf gern ein Rand stehen bleiben, so kann die Füllung nicht auslaufen.
  4. Die Füllung in die Teigmulden geben; vermutlich bleibt ein Füllrest, aber den kann man ja anders verwerten (essen zum Beispiel, ganz einfach so). Höhö. Den Teigrand ein bisschen über die Füllung legen und dann einen kleinen Teigkreis darauf tun und den Pie schließen. Ein bisschen andrücken. Die Pies ca. 20- 30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und noch heiß wegfuttern. Fernweh haben, Fotos gucken. Flug buchen.

Hummus- Sandwich mit Rucola und Schinken

Hier nun eine so simple Sache, dass ich mich fast schäme, sie einzustellen. Es ist nämlich ein Rezept für… nun ja… ein belegtes Brot. Und ich denke eigentlich, dass sich jeder schon ganz allein ein Brot belegen kann; das hoffe ich jedenfalls. Aber trotzdem- ich stelle es ein, für meinen Blog, der auch immer hungrig ist und sich nicht selbst füttern kann. Ich schmiere ihm also ein Brot. Und nicht irgendeins, nein, eins mit feinem Hummus und knackigem Gemüse. Schinken und herzhafter Käse kommen auch noch drauf, damit es so richtig lecker wird. Dieses Brot ist für dich, lieber Blog. Genieße es! : ) weiterlesen »

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maike am 29. Februar 2012 in Herzhaftes

Käse-Lauch-Süppchen

Es ist grausig kalt da draußen, der Schnee wirbelt durch die Lüfte und wir Kälteungeübten bibbern trotz der vielen Schichten. Was tun? Genau- ein wärmendes, leckerfeines und schnelles Essen auf den Tisch zaubern, mit vielen Kalorien, damit es auch die nächsten Tage kuschelig warm im Bäuchlein ist. In diesem Falle eine einfache, aber wirksame Käse-Lauch-Suppe- ein wahrer Segen in diesem schönen Winter. weiterlesen »

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maike am 09. Februar 2012 in Herzhaftes