Very Berry Mojitoblondies (Und: Ein Zwerg wird 3, es gibt Neuigkeiten und ganz viel Gelaber)

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Heute ist es mal wieder so weit – ich werde gleich ins lange Reden kommen, vielleicht etwas rumschmalzen und die (gar nicht mehr so neuen) News mit euch teilen. Ich hoffe, ihr haltet es durch, falls nicht, scrollt euch doch einfach zum Rezept zu den äußerst köstlichen beerigen Blondies mit Limettenguss und Minze nach unten, ich sehe es euch nach. ; )
Vielleicht beginnen wir also mit den Blondies: Mächtige kleine Dinger- und vor allem mächtig lecker. Die gab es kürzlich für eine Geburtstagssause und ich würde meinen, sie kamen sehr gut an. Aber was will man bei einem süßen Teig voller weißer Schoki, ner Gigaladung Beeren und einem erfrischenden Guss aus Limette und Minze sonst erwarten? Eben, der Genuss liegt hier auf der Hand, deswegen ist eine Nachahmung dringlichst empfohlen, oh ja! (Und wer sich zwecks des Namens einen gewissen Schuss erhofft- sorryyy, ist nicht eingeplant. Kann man aber sicher im Guss mit unterbringen. ;-) )

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Aber nun zum viel wichtigeren Inhalt des heutigen Posts- der Zwerg ist 3! Drei lange Jahre weilt mein Goldkind nun auf dieser Welt und ist seither mein Minilieblingsmensch. Nachdem ich ja bereits zu seinem ersten Geburtstag ein paar Worte zum Elterndasein verloren habe, möchte ich das auch heute tun, einfach so, für mich. Und ihn, wenn er es irgendwann lesen sollte.
Jedenfalls, er ist DREI, herrje. Er verlässt nun das kuschelige Nest seiner Tagesmutter, um ganz bald in den Kindergarten zu gehen, er redet ohne Unterlass (und kaut uns dabei oftmals fast ein Ohr ab), er kocht in seiner kleinen Küche „Kartoffelbrei und Nudeln und Eierkuchen und Haferbrei“ (jap, alles in einem Topf), er kann sich – theoretisch – selbst anziehen und ab und an spielt er auch gern allein in seinem Zimmer. Ein richtig großer Junge ist er also geworden und ich freue mich über jeden kleinen Entwicklungsschritt, den er macht, könnt ihr aber glauben. Und während ich sicher vor zwei Jahre noch dachte, dass meine Zuneigung keine Steigerung erfahren könnte, so bin ich manchmal regelrecht fassungslos, wie sehr ich ihn doch liebe. (Ich hab’s ja gesagt, es wird schmalzig.) Wirklich wahr, es ist unglaublich und tut schon fast ein bisschen weh, aber es ist auch das großartigste, was ich erleben könnte. Hach.

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Und weil es mit Nummer 1 ja so prima läuft (die Wutanfälle samt Tränenausbruch, die seit seinem Geburtstag in sind, lassen wir jetzt mal außer Acht), wird es dann im Herbst (WOOP WOOP, NEUIGKEITEN!) auch schon Nummer 2 geben und das Zwerglein wird zum großen Bruder. Jippiiie! :-D Ja, die Plautze ist nun wirklich nicht mehr zu übersehen und so wird in ein paar Wochen das zweite kleine Bübchen unsere Familie vergrößern und ganz bestimmt bereichern. Denn wenn ich auch im Moment keine Ahnung habe, wie alle anderen das schaffen, wie das alles werden soll und wie wir die Sache mit der Eifersucht so gut es geht umschiffen können, so bin ich mir doch immerhin hiermit sicher- es wird ganz und gar großartig!

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Hach hach hach. Bevor ich noch gefühlsduseliger werde (Ob das noch geht? Helloho, ich bin ein Hormonopfer! :-D), packe ich mal lieber meinen Kram zusammen und hole meinen zauberhaften Zauberzwerg ein letztes Mal von der Tagesmutter ab*. Euch lasse ich euch natürlich das Rezept zu den beerigen Blondies da, habt ihr euch auf alle Fälle jetzt verdient. ; )

*Der Tag, an dem ich das schreibe, ist Freitag, nech, und nicht Sonntag, wie man vermuten könnte. Nur mal so. :-D

Lasst es euch gut gehen und knutscht eure Kinder, Eltern, Freunde, Katzen und wen ihr sonst noch liebt. Auf bald, dann wieder ohne Tränchen und Gefühlskram. :-D

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Very Berry Mojitoblondies

Zutaten (für eine 20 x 20 cm große Form)

150 + 50 g weiße Schokolade, gehackt
150 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
200 g Mehl
je etwa 50 g rote und weiße Johannisbeeren
je etwa 100 g frische Himbeeren und Brombeeren
2 EL Puderzucker
etwa 1 EL frischer Limettensaft
Abrieb von einer Bio-Limette
einige frische Minzblätter

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20 x 20 cm große Backform leicht buttern und mit Backpapier auslegen. (Wer kleine Formen bevorzugt, kann diese ebenso einsetzen, jedoch empfehle ich die Version mit der quadratischen Form.) 150 g von der weißen Schokolade zusammen mit der Butter bei geringer Hitze schmelzen und dann kurz abkühlen lassen. Zucker mit Eiern und Salz in einer Schüssel cremig aufschlagen, dann das Butter-Schokoladen-Gemisch hinzufügen. Das Mehl dazusieben und gut untermischen, dann die restlichen 50 g gehackte weiße Schokolade unterheben. Die frischen Beeren auf dem Teig verteilen und den Blondie etwa 30 Minuten im Ofen backen (Stäbchentest), dann etwas abkühlen lassen.
  2. Für den Guss den Puderzucker sieben und mit dem frischen Limettensaft, dem Abrieb der Limette und einigen fein geschnittenen Minzblättern verrühren. Nun über dem Blondie verteilen (dabei mit Hilfe eines Löffels „Streifen“ ziehen), einige frische Minzblätter dekorativ verteilen und den Kuchen komplett abkühlen lassen.

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maike am 23. Juli 2017 in Dies und das, Kuchen

Festliche Frühstückssause: Schokoladenporridge, Spekulatiusgranola und Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

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Ssssso ssssieht es also aus, mein herrliches Frühstück für die kommenden Feiertage- gespickt mit Alliterationen (Ssschoko, Sssspekulatius, Ssssauerkraut) und natürlich mit leckeren Speisen, die sich prima als erste Mahlzeit des Tages eignen. Okay, für mich sind das hier eigentlich nur zwei, denn ich bin in den wenigsten Fällen ein Mensch, der gern herzhaft frühstückt. Vielleicht nach einem Abend voller Punsch oder wenn es eigentlich schon Mittagszeit ist. Dann mag so ein Käsebrot oder vielleicht ein sehr herzhaftes Omelett (oder eben ne Portion Pommes, öhöm) auch gehen. Aber normalerweise bevorzuge ich doch Haferschleim mit Früchten oder klebrige Granola oder auch gern mal ein schönes Stück Kuchen. :-D Ich weiß natürlich, dass es vielen Menschen ganz anders geht und dass einzelne Personen am liebsten gleich die Leberwurscht auspacken, sobald sie aus dem Bett gehopst sind- deswegen eben auch nicht drei sweete Dishes, sondern diese wunderbaren Breakfastburger zu schokoladigem Porridge und Honiggranola noch dazu.

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Ich finde ja, an Feiertagen kann man es gemütlich angehen lassen, lange schlafen (wer es darf) und viel und ausgiebig frühstücken. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn das Müsli etwas süßer ist als an jedem anderen Tag im Jahr und wenn das belegte Brötchen etwas über die Stränge schlägt in punkto Belag. Deswegen habe ich heute diese drei wirklich wunderbaren Frühstückchen mitgebracht, die auch noch äußerst adrett aussehen und irgendwie ganz schön festlich sind. Besonders natürlich das Porridge mit funkelnden Granatapfelkernen und schillerndem Goldstaub, ich mein – hellooohoo!?! :-D

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Ein bisschen sehr hat es mir übrigens das Knuspermüsli angetan, das mit bestem Honig, einer Spur Vanille und zerkleinerten Spekulatien daherkommt und mir persönlich äußerst gut schmeckt. Vielleicht hätte ich weniger gepufften/s Quinoa einrühren können, aber irgendwie ist das auch lustig und recht hübsch und natürlich gesund, wie man munkelt. Zur Zeit vermenge ich das Müsli jedenfalls gern mit kalter Milch und Granatapfelkernen und könnte mir kein besseres und weihnachtlicheres Frühstück wünschen. Im neuen Jahr dann aber wieder ohne Kekseinlage. ; )

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Ein Wort noch zum Breaktfastburger- auch der is ein Knaller, schließlich ist er mit Sauerkraut, Halloumi, gebratenen Apfelscheiben und Senfsauce belegt. Ein paar Röstzwiebeln obenauf und mein Mittagessen ist perfekt. Und noch zum Porridge, das wir natürlich nicht vernachlässigen wollen- auch das mag ich sehr gern, denn irgendwie braucht man ja manchmal etwas Abwechslung in der Frühstücksschüssel und die schokoladige Variante eines simplen Haferschleims ist wirklich eine feine Sache. Eigentlich bevorzuge ich geröstete Mandeln obenauf, aber Walnüsse tun es natürlich auch. Wer es zudem am Feiertag so richtig dekadent mag, sollte unbedingt in jede Schüssel einen ordentlichen Klacks Vanille(soja)pudding werfen, bevor das Porridge darauf kommt- die Überraschung und Verzückung der brunchenden Gäste ist sicherlich vorprogrammiert. ; )

So, nun denn genießt und zelebriert mal den dritten Advent (Whuuut? Noch kein Geschenk! Argh! Schnappatmung!) und lasst es euch gut gehen. Auf bald! : )

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Schokoladenporridge mit Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 üppige Portion)

1 Tasse (à 240 ml) Pflanzendrink (oder Milch)
1/2 Tasse zarteHaferflocken
1 TL Kakao
1 TL Kokosblütenzucker
1 kleine Handvoll Walnusskerne
Kerne von 1/4 Granatapfel
evtl. 2 EL Vanille(soja)pudding

Zubereitung

Den Pflanzendrink in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Haferflocken einrühren, alles kurz aufkochen lassen und mit Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermengen. 10 Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wer mag, gibt etwas Vanillepudding in eine Schüssel, gibt das Porridge darauf und bewirft das alles mit den Walnuss- und Granatapfelkernen. Ein wenig essbares Goldpulver obenauf sorgt für etwas Glamour und Festlichkeit.

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Spekulatiusgranola

Zutaten (für etwa 500 g Granola)

30 g Öl
130 g Honig
1 Vanilleschote
1 Prise Salz + etwas Zimt
250 g zarte Haferflocken
50 g Mandeln, gestiftet
40 g gepufftes Quiona
100 g Gewürzspekulatiuskekse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen. Das Öl zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark zum Honiggemisch geben, ebenso die Schote. Haferflocken mit Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Wenn das Honiggemisch recht flüssig ist, Salz und Zimt unterrühren und alles zu den Haferflocken geben. Nun mit einer Gabel und einem großen Löffel gut verrühren, bis die Haferflocken und Mandeln alle überzogen sind, dann das Müsli auf das Blech geben und verteilen. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen, dabei stets beobachten, wie das Granola aussieht. Wenn es goldbraun ist und leicht duftet, aus dem ofen nehmen, kurz mit einer Gabel durchrühren und abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Müsli mit Quinoa und grob gehackten Spekulatien vermengen und luftdicht verpacken. Eigent sich sicherlich, in hübsche Gläser gesperrt und entzückend dekoriert, auch als feines kleines Präsent aus der Küche.

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Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

Zutaten (für 2 Burger)

2 EL Frischkäse, natur
2 EL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 großer Apfel
100 g Halloumi
Öl zum Braten
2 runde Brötchen
75 g Frischkäse, natur
etwa 4 EL Sauerkraut (ausm Glas)
Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die schnelle Senfsauce Frischkäse, Senf und Honig in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles glatt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Den Apfel waschen, in Ringe schneiden, das Kerngehäuse ausstechen oder -schneiden.
  2. Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden (es sollten 4 – 6 Scheiben werden) und in heißem Öl goldbraun braten, dann abtropfen lassen. Die Apfelscheiben im selben Fett von beiden Seiten braten, bis sie weich sind.
  3. Zum Zusammensetzen die Brötchen halbieren und Ober- und Unterhälften mit Frischkäse einstreichen. Einen Klecks Sauce auf die Unterhälften geben, etwas (ausgedrücktes) Sauerkraut darauf platzieren, mit Sauce beträufeln. Nun Halloumi- und schließlich Apfelscheiben auflegen, mit einigen Röstzwiebeln bestreuen und den Deckel auflegen. Mir hat der Burger fast noch besser geschmeckt, als er einen Tag durchgezogen war, aber auch frisch war es ein Genuss.

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Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

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Am Dienstag wird bei uns der Weihnachtsmarkt eröffnet, Deko baumelt eh schon überall von den Kaufhausdecken und somit überrascht es nicht, dass wir in nur einer Woche das erste Kerzlein anzünden und dabei andächtig ein festliches Lied anstimmen. Wobei- oh Schreck! Nächste Woche schon? Aber ich muss doch noch! … und dann auch noch! … und sowieso! Aaaargh! :-! Ihr seht, ich freue mich seeehr auf die besinnliche Zeit, die trotz verfrühter Ankündigung im September (Lebkuchen und so) immer ganz plötzlich kommt und muss mal mein Hirn sortieren sowie die Nähmaschine heiß laufen lassen, oh weh…

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Aber was soll’s, heute bin ich noch nicht bereit für Lebkuchen und Konsorten, heute heißt es stattdessen, das Flambiergerät anzuschmeißen und ein wenig Zucker zu verkokeln. Macht natürlich noch mehr Spaß, wenn sich unter der knusprigen und knackenden Kruste dann etwas Köstliches versteckt, so wie es bei diesen feinen Tartelettes à la Mandarinen-Crème-Brûlée der Fall ist.

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Die kleinen Dinger sind eine Zwischenform aus Dessert und Kuchen, also bestens geeignet, um rund um die Uhr weggeknuspert zu werden. Zudem sind sie sehr hübsch anzusehen und machen natürlich immens was her. „Ab isch sölbööör gümaaacht, schöriiiie!“ kann man fortan dem oder der Liebsten ins Ohr säuseln und stolz die kleinen Tartes präsentieren, ist also zudem noch superdruper romantisch. ; )

So, dann lasst es heute mal noch etwas ruhig angehen und spart euch die weihnachtliche Mucke für die nächsten Wochen, der Irrsinn kommt noch ganz bestimmt, oooh jaaa! Macht es euch hübschest! : )

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Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

Zutaten (für etwa 18 Stück)

2 Tassen* Mehl
1/2 Tasse* Zucker
1 Prise Salz
125 g Butter, kalt
1 Ei plus 1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
200 g Sahne
150 ml frisch gepresster Mandarinensaft
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 Prise Salz
Zucker für die Kruste
* entspricht einer Tasse mit 240 ml Füllmenge

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, die halbe Tasse Zucker, 1 Prise Salz, die Butter in Stückchen, Ei und Eigelb und das eiskalte Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nur so lange kneten, bis alles zusammenhält, damit der Teig nicht zäh wird. Im Kühlschrank etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Mulden sowie eine weitere Muffinform mit 6 Mulden leicht fetten. Etwa die Hälfte des Teiges ausrollen und mit einem runden Ausstecher (10 cm) Kreise ausstechen, diese dann in die Vertiefungen der Bleche legen, dann mit einer Gabel den Boden jedes Teigstückes mehrfach einpieksen. Die Tartelettes etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht golden sind. Sollten sich die Böden wölben, mit einem Esslöffel platt drücken.mandarinentartelettes16
  3. Für die Füllung die Sahne erhitzen. In einer Schüssel die Eigelbe mit Mandarinensaft, 3 EL Zucker und einer Prise Salz verquirlen, dann langsam die heiße Sahne dazugeben und unterrühren. Die Füllung durch ein feines Sieb filtern.
  4. Die vorgebackenen Tartelettes aus dem Ofen nehmen und mit dem Sahnegemisch füllen. Gern bis kurz unter den Rand befüllen, dabei jedoch darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht über den Teig läuft. Die gefüllten Törtchen vorsichtig in den Ofen schieben und etwa 20- 25 Minuten weiter backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen, dann etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Kurz vor dem Servieren jedes Tartelette mit etwa 1 TL Zucker bestreuen und diesen mit einem Flambiergerät schmelzen und karamellisieren lassen. Alternativ den Backofengrill nutzen. Sobald die Kruste fest geworden ist, sofort verzehren.

Quelle: Nach einem Rezept aus „Martha Stewart’s Pies & Tarts“, erschienen bei Clarkson Potter/Publishers New York.

 

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maike am 20. November 2016 in Dessert, Kleingebäck

Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamell & mit Himbeerbutter gefüllte Schokopancakes

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Pancakesause- olé! Mögt ihr Frühstück und Brunch auch so sehr? Ich steh meistens mit enthusiastischer Vorfreude auf meine erste Mahlzeit auf (es sei denn, der Knirps weckt mich noch vorm Erwachen…) und demnach zelebriere ich diese ersten Minuten am Tag derbe ausgiebig, wenn sich die Zeit dafür bietet. Am Wochenende zum Beispiel, am liebsten mit reizenden Persönchen und gaaaanz vielen Pancakes. Denn die machen für mich das perfekte Frühstückchen aus, ein Stapel voller Eierkuchen und alles wird gut. Und stellt euch mal vor- ab heute wird sogar alles noch viel besser, denn ich habe zwei entsetzlich wunderbare Rezepte für euch; eins für Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamellcreme (jippie!) und eins für Schokopancakes, gefüllt mit Himbeerbutter (buuujaaa!).

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Auf diese famosen Ideen bin ich gekommen, als die Zeitschrift Lecker zusammen mit Arla Kærgården zum Rezeptwettbewerb zum Thema Brunch aufgerufen hat. Frühstücksrezepte? Kann ich!, dachte ich mir so und hab mich doch mal flink dran gemacht. Und ich muss es euch sagen- diese Pancakes sind so was von der Knaller! Die Bananenküchlein sind saftig und locker und werden zum Oberkracher, wenn sie auf salzige Butter und Karamellcreme treffen. Die Schokoladendingelchen sind so was wie ein Stück Kuchen aus der Pfanne, reichhaltig und dunkel. Der Superknüller ist dann natürlich, dass die Himbeerbutter aus ihnen herausläuft, was nicht nur äußerst überraschend sein kann, sondern einfach abartig lecker ist. Hach.

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Was soll ich noch groß sagen- es wird Zeit für die Rezepte. Vielleicht gibt’s die kleinen Wunderkuchen ja auch bei euch in Kürze, ich würde es euch auf jeden Fall wünschen! So denn, habt den allerschönsten Sonntag, liebe Menschen! : )

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Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamellcreme

Zutaten (für 20 – 25 Stück)

250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 reife Bananen
200 ml Milch
2 Eier
100 g Joghurt (3,5 % Fett)
2 EL Ahornsirup
etwas Öl
gesalzene Butter (z.B. Arla Kærgården)
Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman)

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Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermengen. In einer anderen Schüssel die Bananen zerdrücken und mit Milch, Eiern, Joghurt und Ahornsirup verrühren. Die feuchte Masse zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Holzlöffel verrühren, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst wird der Teig zu trocken.
  2. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, dann esslöffelweise Teig hineingeben und hübsch goldene Pancakes brutzeln, diese dann mit Butter und Karamellcreme servieren.

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Schokoladenpancakes mit Himbeerbutterfüllung

Zutaten (für etwa 18 Stück)

100 g Himbeermarmelade
50 g gesalzene Butter (z.B. Arla Kærgården)
210 g Mehl
50 g Kakaopulver
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
150 ml Milch
50 g Sahne
120 g Joghurt (3,5 % Fettanteil)
2 Eier
6 EL Ahornsirup
etwas Öl

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Zubereitung

  1. Am Vorabend für die Füllung die Marmelade mit der Butter verrühren, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und etwa 2 €- Stück große Punkte auf ein mit Backpapier belegtes Brettchen spritzen. Es sollten etwa 20 Stück werden, sollte noch Masse übrig sein, kann diese natürlich zu weiteren Punkten geformt und für später aufgehoben werden. Das Brettchen über Nacht abgedeckt ins Tiefkühlfach legen.
  2. Für die Pancakes das Mehl mit Kakao, Backpulver und Salz verrühren. Die Milch mit der Sahne, dem Joghurt, den Eiern und dem Ahornsirup verquirlen. Die feuchte Masse nun zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Holzlöffel verrühren, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst wird der Teig zu trocken.
  3. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, dann esslöffelweise Teig hineingeben und von beiden Seiten hübsch brutzeln. Nun auf jeden Pancake einen Himbeerbutterpunkt aus dem Tiefkühler legen und mit etwas Teig bedecken. Die Füllung darf auf keinen Fall mehr herausschauen, aber der Teig sollte auch nicht zu dick sein. Die Pancakes nun noch einmal wenden und von der „Füllungsseite“ braten, aber nur so lange, bis der Teig durch ist. Sofort aus der Pfanne nehmen, auf einen Teller geben und mit Alufolie abdecken.
  4. Aus dem restlichen Teig weitere Pancakes backen und ebenso füllen. Es bietet sich an, nur zwei Pancakes auf einmal zu backen, um genug Platz zum Wenden zu haben. Wer mag, kann die Pancakes auch im 50°C warmen Ofen warm halten. Oder eben sofort servieren, am besten mit noch mehr Marmelade und salziger Butter. Heeeaaaaveeeen!

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maike am 14. August 2016 in Frühstück/Brunch

Kalter Hund

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Finally, ein freier Abend. Und sogar einer, an dem ich mich nicht lieber im verkitschten Serienland vergrabe, sondern ernsthaft Bildchen bearbeite und euch ein paar Zeilen tippe. Yeah. Wurde ja durchaus mal wieder Zeit. Jedenfalls… ich hab heut was Tierisches für Euch im Gepäck, ein kaltes Hündchen, was sicherlich jeder von Euch kennt. Kekse, geschichtet mit Schokocreme, an sich simpel, flink und natürlich lecker. Tatsächlich stell ich mich aber öfter bei den einfachsten Sachen ganz schön harte an und somit war die Zubereitung der kleinen kalten Schnauze hier gar nicht mal so lustig und ich werde in nächster Zeit wohl auch keinen weiteren Kekskuchen schichten. Püh.

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Eins muss man trotz aller investierten Nerven natürlich dennoch sagen- köstlich war er schon, der schokoladige Hund und auch wenn er mehr als mächtig ist, hab ich ne ganze Menge davon höchst selbst verspeist. Die Quälerei muss sich schließlich auch lohnen, nicht wahr? ; )

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Das Rezept hab ich im Übrigen mal wieder von ZuckerZimtundLiebe übernommen, denn bei Jeanny weiß ich, das läuft. Die Rezepte klappen (wenn man sich nicht so doof anstellt, wie ich es tue…), der Kuchen schmeckt, also fällt die Wahl da immer schnell. Also, nur, falls ihr euch gefragt habt. Hehe.

Und weil ich natürlich noch eine ganze Menge anderen Kram zu tun hab, wars das jetzt auch schon von mir. Ich wünsch euch den schöööönsten Sonntag, ihr lieben Kuchenfreunde! : )

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Kalter Hund

Zutaten (für eine 26er Kastenform)

200 g gute Vollmilchschokolade
200 g gute Zartbitterschokolade
250 g Kokosfett
2 frische Eier (M), Raumtemperatur
2 EL Kakaopulver
50 g Puderzucker
etwa 25 (Vollkorn-)Butterkekse
eventuell etwas Kakaopulver zum Bestäuben

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Zubereitung

  1. Die Kastenform ordentlichst (haha…) mit Frischhaltefolie oder Alufolie auslegen. Die Schokoladen fein hacken, das Kokosfett würfeln und zusammen über dem Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen.
  2. Die Eier mit dem Puderzucker und dem Kakaopulver cremig aufschlagen, dann langsam nach und nach den flüssigen Schokoladenmix einrühren, bis alles glatt ist.
  3. Nun die Kakaocreme und die Kekse nacheinander schichten, mit Creme anfangen und mit Keksen enden. Das kalte Hündchen am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank lagern, dann mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Kostet eventuell etwas Kraft, aber das macht ja schlank. ; ) Den Hund im Kühlschrank lagern, sind ja schließlich rohe Eier dran.

 

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maike am 24. April 2016 in Kuchen