Erdbeer-Cheesecake mit Sahnehaube und weißer Schokolade zu Blogis 7. Geburtstag

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Jippie und juchuh, ich bin zurück! Raus aus dem Umzugsstress und den endlosen Kisten und raus aus der größten Anstrengung, so dass nun ab und an hoffentlich wieder ein, zwei Stündlein für Blogi übrig bleiben. Mein Comeback feiere ich mit einer gigantischen Torte, bestehend aus erdbeerigem Cheesecake auf Haferflockenkeksboden, getoppt von feinster Sahne und weißer Schokolade und gekrönt von frischen und schokolierten Früchtchen. Hach, ein wirklich feines Ding ist es geworden, auch wenn man davon nur ganz ganz wenig schafft, aber ist ja auch besser so. ; )

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So wirklich gut für Hüfte und Gewissen ist dieses Törtchen natürlich nicht und auch der Gesundheit ist es nicht wirklich zuträglich, aber es schmeichelt der Seele, oh ja! Und dem Gaumen natürlich, aber das lest ihr ja schon im Titel, hehe.

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Jedenfalls- die Kerzen habe ich noch obendrauf gesteckt, weil Blogi Mitte April tatsächlich schon 7 Jahre alt geworden ist. Der Kleine ist zwar immer noch überschaubar und kann noch viel lernen, aber er ist eine eigene … äh ja … Persönlichkeit geworden, die ich nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich seinen Geburtstag vielleicht vergesse und ihn ab und an vernachlässigen muss, ich mag das alles hier ganz sehr und werde weiter machen, wenn auch nur so, dass es in mein wirklich durchaus bewegtes Leben passt. Aber das wisst ihr ja alles schon, also lieber schnell zum Rezept. ; )

Also denn, ihr Lieben, wir hören uns in Bälde. Bis dahin, lasst es euch schmecken und genießt den Früh … Mai! :-D

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Erdbeer-Cheesecake mit Sahnehaube und weißer Schokolade

Zutaten (für eine 18er Springform)

200 g Haferflockenkekse (z.B. aus dem Schwedenladen)
50 g geschmolzene Butter

300 g Frischkäse, natur
2 mittlere Bio-Eier
130 g Erdbeeren, püriert
100 g Zucker

300 g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
Zucker nach Geschmack

100 g weiße Kuvertüre
frische Erdbeeren, manche davon in dunkle Kuvertüre getaucht
Kakaonibs und getrocknete Blüten zum Bestreuen

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Boden die Kekse im Zerkleinerer zu feinen Bröseln zermahlen (alternativ in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerdreschen), dann mit der geschmolzenen Butter vermengen und in die Springform geben. Am Boden gut andrücken und auch einen Rand bilden. Etwa 10 Minuten ins Gefrierfach stellen.
  3. Für die Cheesecakemasse Frischkäse mit Eiern, Erdbeerpüree und Zucker kurz verrühren, dann auf den Kekskrümelboden geben und im Ofen etwa 30-40 Minuten backen, bis die Oberfläche sich an den Rändern leicht färbt und beinahe fest anfühlt, die Käsemasse in der Mitte aber noch etwas wacklig ist. Erst im Ofen komplett auskühlen lassen, dann 3 – 4 Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Gern auch über Nacht.
  4. Die Sahne mit dem Sahnesteif und Zucker nach Geschmack steif schlagen, bis sie richtig fest ist, dann auf den Cheesecake streichen. Im Tiefkühler 1 Stunde kühlen.
  5. Für die Dekoration die weiße Schokolade hacken und über dem Wasserbad sanft schmelzen lassen. Auf die Sahne gießen, glatt streichen und mit frischen und schokolierten Erdbeeren, sowie Kakaonibs und getrockneten Blüten verzieren.

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maike am 07. Mai 2017 in Torten

Zitronencremeschnitten

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Also, wenn es nach mir geht- ich bin bereit für den Frühling! Ich freue mich auf wärmende Sonnenstrahlen, duftende Luft, dünnere Klamotten und viel viel Zeit draußen statt auf dem heimischen Sofa. Bevor der ganze Zauber beginnt, werde ich allerdings noch einmal in die Berge düsen und hoffentlich durch schönste Sonnenstrahlen die Pisten hinabrauschen. Aber danach, ich sag’s euch, dann kann’s losgehen mit dem Frühling, bitte sehr.

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Um mich und euch schon mal gefühlstechnisch auf die kommende Jahreszeit einzustimmen, gibt es heute diese feinen Zitronencremeschnitten, die irgendwie erfrischend sind, obwohl eine Menge Sahne drinsteckt. Der Zitronenpudding gibt ihnen die nötige Säure und hinterlässt ein Gefühl von … na, Frühling eben. Zudem sind diese Teilchen hier super easy und auch recht schnell gemacht und lassen sich zudem nach Lust und Laune abwandeln.

So denn, ihr Lieben, habt einen wunderbaren Tag und lasst es euch gut gehen! Auf bald! : )

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Zitronencremeschnitten

Zutaten (für eine Form von 20 x 20 cm)

250 ml frischer Zitronensaft (von etwa 4 Zitronen)
150 ml Wasser
40 g Speisestärke
5 EL Zucker
300 g Sahne
2 Päckchen Sahnefest (wer mag)
Zucker nach Geschmack
etwa 20 Butterkekse
5 gehäufte EL Puderzucker
Milch nach Bedarf

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Zubereitung

  1. Für den Zitronenpudding den Zitronensaft mit dem Wasser vermengen und, bis auf etwa 5 EL, in einem Topf zum Kochen bringen. Die 5 EL Saftgemisch mit der Stärke und dem Zucker verquirlen und in den kochenden Saft einrühren. Unter Rühren kochen lassen, bis ein fester Pudding entstanden ist. Vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen.
  2. Die Sahne mit dem Sahnefest und Zucker nach Geschmack aufschlagen. Den Zitronenpudding ggf. noch einmal gut durchrühren, bis dieser wieder glatt ist. Nun die Form (wer mag, legt sie mit Backpapier aus) nehmen und den Boden komplett mit Keksen auslegen, eventuell müssen einige Kekse zugeschnitten werden, damit es passt. Den Zitronenpudding darauf streichen, die geschlagene Sahne auf dem Pudding verteilen und glätten.
  3. Auf die Sahneschicht nun eine weitere Keksschicht puzzlen. Für den Guss den Puderzucker mit einem Schluck Milch (mit einer kleinen Menge beginnen, sonst wird es zu flüssig) glatt rühren und auf die (obere) Keksschicht streichen. Wer mag, zerkrümelt noch einige Kekse darüber. Die Cremeschnitten nun etwa 3 Stunden gut abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen, dann mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.

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maike am 26. Februar 2017 in Kuchen

Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

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Am Dienstag wird bei uns der Weihnachtsmarkt eröffnet, Deko baumelt eh schon überall von den Kaufhausdecken und somit überrascht es nicht, dass wir in nur einer Woche das erste Kerzlein anzünden und dabei andächtig ein festliches Lied anstimmen. Wobei- oh Schreck! Nächste Woche schon? Aber ich muss doch noch! … und dann auch noch! … und sowieso! Aaaargh! :-! Ihr seht, ich freue mich seeehr auf die besinnliche Zeit, die trotz verfrühter Ankündigung im September (Lebkuchen und so) immer ganz plötzlich kommt und muss mal mein Hirn sortieren sowie die Nähmaschine heiß laufen lassen, oh weh…

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Aber was soll’s, heute bin ich noch nicht bereit für Lebkuchen und Konsorten, heute heißt es stattdessen, das Flambiergerät anzuschmeißen und ein wenig Zucker zu verkokeln. Macht natürlich noch mehr Spaß, wenn sich unter der knusprigen und knackenden Kruste dann etwas Köstliches versteckt, so wie es bei diesen feinen Tartelettes à la Mandarinen-Crème-Brûlée der Fall ist.

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Die kleinen Dinger sind eine Zwischenform aus Dessert und Kuchen, also bestens geeignet, um rund um die Uhr weggeknuspert zu werden. Zudem sind sie sehr hübsch anzusehen und machen natürlich immens was her. „Ab isch sölbööör gümaaacht, schöriiiie!“ kann man fortan dem oder der Liebsten ins Ohr säuseln und stolz die kleinen Tartes präsentieren, ist also zudem noch superdruper romantisch. ; )

So, dann lasst es heute mal noch etwas ruhig angehen und spart euch die weihnachtliche Mucke für die nächsten Wochen, der Irrsinn kommt noch ganz bestimmt, oooh jaaa! Macht es euch hübschest! : )

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Mandarinen-Crème-Brûlée-Tartelettes

Zutaten (für etwa 18 Stück)

2 Tassen* Mehl
1/2 Tasse* Zucker
1 Prise Salz
125 g Butter, kalt
1 Ei plus 1 Eigelb
2 EL eiskaltes Wasser
200 g Sahne
150 ml frisch gepresster Mandarinensaft
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 Prise Salz
Zucker für die Kruste
* entspricht einer Tasse mit 240 ml Füllmenge

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Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl, die halbe Tasse Zucker, 1 Prise Salz, die Butter in Stückchen, Ei und Eigelb und das eiskalte Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nur so lange kneten, bis alles zusammenhält, damit der Teig nicht zäh wird. Im Kühlschrank etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit 12 Mulden sowie eine weitere Muffinform mit 6 Mulden leicht fetten. Etwa die Hälfte des Teiges ausrollen und mit einem runden Ausstecher (10 cm) Kreise ausstechen, diese dann in die Vertiefungen der Bleche legen, dann mit einer Gabel den Boden jedes Teigstückes mehrfach einpieksen. Die Tartelettes etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht golden sind. Sollten sich die Böden wölben, mit einem Esslöffel platt drücken.mandarinentartelettes16
  3. Für die Füllung die Sahne erhitzen. In einer Schüssel die Eigelbe mit Mandarinensaft, 3 EL Zucker und einer Prise Salz verquirlen, dann langsam die heiße Sahne dazugeben und unterrühren. Die Füllung durch ein feines Sieb filtern.
  4. Die vorgebackenen Tartelettes aus dem Ofen nehmen und mit dem Sahnegemisch füllen. Gern bis kurz unter den Rand befüllen, dabei jedoch darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht über den Teig läuft. Die gefüllten Törtchen vorsichtig in den Ofen schieben und etwa 20- 25 Minuten weiter backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen, dann etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Kurz vor dem Servieren jedes Tartelette mit etwa 1 TL Zucker bestreuen und diesen mit einem Flambiergerät schmelzen und karamellisieren lassen. Alternativ den Backofengrill nutzen. Sobald die Kruste fest geworden ist, sofort verzehren.

Quelle: Nach einem Rezept aus „Martha Stewart’s Pies & Tarts“, erschienen bei Clarkson Potter/Publishers New York.

 

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maike am 20. November 2016 in Dessert, Kleingebäck

Et voilà: Die sechste Hochzeitstorte

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Letztes Wochenende, hach, wie schön das war… Ohne Kind, mit meinen lieben einstigen Kollegen und ner Menge Schnaps Spaß im rustikalen Kiez rumzuhängen, ja, das war schon eine feine Sache. Mal abgesehen vom sehr jugendherberglichen Mittagessen (wieso genau verkochen Spirellen in Gigatöpfen immer auf die gleiche Art und Weise?) war es einfach fantastisch und die Mitternachtstorte nur das Tüpfelchen auf dem i. Denn, und hier kommen wir zum heutigen Hauptthema, es war eine nachträgliche Hochzeitsfeier, zu der wir da zusammen kamen und da ich zur eigentlichen Zeremonie im letzten Jahr ja „nur“ die Fotos gemacht hatte, stand für den ersten Hochzeitstag die Torte an. Ist schon klar, ich muss immer irgendwas tun. ; ) Glücklicherweise wünschten sich beide Brautpaare (Doppelhochzeit olé) keine dicken Fondantschichten und ließen mir so ziemlich freie Hand, was serr serr nett war und, wie ich finde, in einem wirklich schicken und vor allem köstlichen Ergebnis resultierte.

(Ganz kurze Anmerkung- dies ist tatsächlich die sechste Hochzeitstorte, auch wenn Nummer 5 es nie auf Blogi geschafft hat. Da hatte ein Dussel doch die Kamera nicht mitgenommen… Kleine Info nur so nebenbei. :-D)

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Zuerst hatte ich wieder eine Torte mit drei Etagen geplant, aber da ich mir dann doch nicht mehr so sicher war, ob das für etwa 100 Personen reichen würde, hab ich kurzerhand auf zwei Torten mit zwei Schichten umdisponiert. Das war dann – tatatataaaa!- natürlich viel zu viel, weil zur Geisterstunde viele Menschlein bereits im Bungalowbettchen schnarchten, aber sicher ist sicher und es musste keiner Hunger leiden, immerhin. Das absolut Positive daran war aber vor allem, dass ich mir noch eine weitere Schicht ausdenken konnte und so zu meiner inzwischen sehr geschätzten Walnuss-Kaffee-Torte kam. Welch Glück, welch Geschmack! Jedenfalls, das sind die vier Schichten, die es gab:

Schokokuchen mit Mascarpone-Vanille-Creme und Zimtpflaumen (Ø 20 cm)
(ähnliches Rezept hier)

Walnusstorte mit Kaffeebuttercreme und Krokant (Ø 25 cm)

Möhrenkuchen mit gebräunter Buttercreme (Ø 25 cm)

Schokoladenkuchen mit salziger Karamellbuttercreme und Schokosauce (Ø 30 cm)

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Wie man unschwer erkennen kann, habe ich die kleine Torte fast ein bisschen weihnachtlich dekoriert, mit Rosmarin und Cranberries, einer Zimtstange und Macarons. Das hat mir durchaus sehr gut gefallen, muss ich ja mal so sagen. Die größere Torte war hingegen eher herbstlich verziert, mit Schokoladenblättern (neeervige Angelegenheit, aber sehr nett anzusehen) und Macarons und ein paar Cranberries für den Kontrast. Ich fand beide sehr hübsch, aber vor allem superdruper lecker. Ich weiß schon, das muss ich ja sagen, aber ich war tatsächlich serr serr zufrieden und das, obwohl ich sonst ja die Megamaulemaike bin, öhm ja. :-D Die Brautpaare und die anderen Gäste, mit denen ich darüber plaudern konnte, waren auch sehr zufrieden und lobten vor allem den Möhrenkuchen in höchsten Tönen; überrascht mich ja jetzt nicht, der ist und bleibt eben einer der besten, höhö.

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Ich sag’s mal so- läuft und lief und sowieso. Sollte jemand nächstes Jahr eine Hochzeitstorte von mir wünschen, kann ich besonders die Walnuss-Kaffee-Torte empfehlen, die sollte auch fondanttauglich sein. Zudem ist die sooo gut! Jaja, ich wiederhole mich, aber selbst die zarte Jugend hatte Gefallen daran gefunden und wünscht sie sich zur kommenden Jugendweihe. Liegt vielleicht am dezenten Alkoholgehalt des Törtchens, wer weiß. ; )

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Wie gesagt- was war das schön! Ich hoffe ja sehr, dass es auch zum zweiten Hochzeitstag ne Megasause mit 90s-Disco, Whiskycola (uaaah, gruseliges Zeug!) und viel Tanz und Gegröle gibt, so was macht man ja doch viel zu selten. ; ) Wir jedenfalls hatte ne Menge Spaß, scheinbar so viel, dass man munkelte, wie wären die Singleladies in da Hood, herrjeee, wie peinlich! :-D

Ich wünsche euch einen ganz und gar grandiosen Sonntag und melde mich baldigst mit einem wunderbaren Süppchen zurück. So bleibet gespannet! ; )

(Und wer das Rezept zum Schokokuchen mit Karamellbuttercreme oder zum finalen Schokotörtchen mit Mascarpone-Vanille-Creme und Zimtpflaumen möchte, quiekt bitte mal kurz auf. Merci!)

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maike am 06. November 2016 in Momente, Torten

Walnusstörtchen mit Kaffeebuttercreme und Krokant

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Ich liebe Sonntage ja sehr! Ich darf meist ausschlafen (so was von verdient, gestern war der Klops schon kurz vor 6 wach…) und dann düdeln wir meist ganz entspannt herum, so schön! Und sollten wir heute nach unserem geplanten Matschabenteuer im Wald dann Hunger oder gar Appetit haben, steht zum Glück dieses leckere Törtchen parat, das heißt, für den Liebsten und mich, das Kind darf ja noch keinen Kaffee und Schnaps konsumieren. Na ja, da gibt’s für ihn eben nen Keks, während wir uns an der wahrlich phänomenalen Buttercreme und dem Walnussboden samt Krokant laben… Höhö.

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Ja, das Törchen ist nämlich sehr deliziös, war jedoch so groß, dass es nicht in mein Fotoset passen wollte. Deswegen habe ich unsere neue Küchenkommode zum Shoot genutzt, aber bin nicht sooo zufrieden mit den Bildern. Na, beim nächsten Mal vielleicht. Oder ich muss einfach wieder ein bisschen üben, schließlich lass ich das mit dem Knipsen von Essen ja grad ein wenig schleifen. Wie auch immer, hier kommt das Rezept zur Walnusstorte, ich genieß mal noch ne Runde die Mittagsruh.

Habt den weltschönsten Sonntag und auf bald! : )

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Walnusstörtchen mit Kaffeebuttercreme und Krokant

Zutaten (für eine 26er Torte)

Teig + „Likör“
300 g Butter
300 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
200 g gemahlene Walnüsse
100 g Mehl
1,5 TL Backpulver
50 ml Wodka
50 ml kochendes Wasser
4 TL Instant-Espresso
2 EL Zucker

Buttercreme
300 ml Milch
4 TL Instant-Espresso
40 g Speisestärke
5 EL Zucker
400 g Butter, eiskalt

Walnusskrokant
75 g Zucker
1 EL Wasser
100 g Walnusskerne
1 Prise Salz

etwas Kakaopulver zum Verzieren

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Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26er Springform fetten und mehlen.
  2. Für den Teig: Die Butter mit dem Zucker und dem Salz sehr cremig rühren, dann nacheinander die Eier zugeben. Gemahlene Walnüsse mit Mehl und Backpulver vermengen, zu den feuchten Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. In die vorbereitete Kuchenform geben und im Ofen so lange backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gepiekst wird, sauber wieder herauskommt. (Ich glaube, es waren bei mir um die 25 Minuten Backzeit, aber ich gehe meist nur nach dem Stäbchentest, also keine Garantier dafür.)
  3. In der Zwischenzeit für den „Likör“ zum Tränken den Wodka in ein Glas geben. Den Espresso mit dem kochenden Wasser aufkochen und den Zucker hinzugeben, gut durchrühren, dann zum Wodka geben, umrühren. Den fertig gebackenen Boden mit einem Holzspieß mehrfach einstechen, dann ausgiebig (mit einem Backpinsel) mit dem Wodkagemisch tränken. Wer hat, kann auch Kaffeelikör nehmen. Den Boden komplett abkühlen lassen.walnusstorte-mit-kaffeebuttercreme2-2
  4. Für die Buttercreme: Milch mit Espressopulver, Speisestärke und Zucker gut verquirlen, in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis ein sehr zäher Pudding entstanden ist. In eine Rührschüssel geben (am besten macht sich natürlich, wenn man eine Küchenmaschine nutzt) und die fein gewürfelte und eisgekühlte Butter nacheinander hineinwerfen, dabei stets rühren. So lange auf hoher Geschwindigkeit rühren, bis die Masse fester und glänzend und abgekühlt ist, also eine hübsche Buttercreme darstellt. Dauert, deswegen lohnt sich so eine Küchenmaschine eben sehr.
  5. Für den Walnusskrokant: Den Zucker mit Wasser in eine Pfanne geben, schmelzen und anschließend goldbraun karamellisieren lassen. Die Walnusskerne ins Karamell geben, kurz schwenken und dann auf ein Stück Backpapier geben, mit etwas Salz bestreuen. Krokant abkühlen lassen, dann hacken.
  6. Für den Zusammenbau: Den abgekühlten Boden waagerecht halbieren. Einen groooßen Klecks Buttercreme darauf geben, verstreichen und mit einer Menge Walnusskrokant bestreuen, etwas in die Creme drücken. Den zweiten Boden aufsetzen, dann die Torte mit Buttercreme einstreichen. Die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit Tülle nach Wunsch geben und Cremetuffs aufspritzen, ggf. eine weitere Tülle nutzen. Mit Krokant verzieren, eventuell etwas Kakaopulver aufstäuben.

Quelle: Das Rezept zur Buttercreme hab ich etwas abgewandelt, es kommt jedoch ursprünglich von der Tortentante, herzlichsten Dank dafür! : )

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maike am 23. Oktober 2016 in Torten