1-2-3-4 – Erdbeerpancakes

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Was für ein Wetter da draußen! Ich hoffe, ihr habt die hitzetriefenden Tage samt gewitterlichem Weltuntergang gut überstanden und genießt nun die sommerlichen, angenehmen Temperaturen. Ich lag teilweise schniefend am See herum (Man stelle sich vor- Erkältung im Sommer! Wozu denn das?!), habe fleißig Unikrams vorvollendet, im Regen auf meinem Balkon getanzt und nebenbei Hummus gefuttert… Es könnte schlimmer sein! : ) Wenn man dann aber noch diese kleinen, adretten und leckeren Pancakes hat, die sich süperdrüper gut fürs sonntägliche Frühstück eignen, tja, dann wirds noch besser.

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Man braucht dafür nur 4 Zutaten und ein wenig Zeit und schon kann man mies dem Pancakegenusse frönen. Besonders gut an dem Rezept gefällt mir, dass man keinen Zucker braucht (es sei denn, man is ne Zuckerpüppi und mags ganz besonders dolle süß) und kein Weizenmehl dran ist. Man könnte es also als durchaus gesund betiteln, würde ich meinen. Und weil das Wetter zum Hängemattenschaukeln und Endlichmalwiederlesen einlädt tippel ich euch ganz schnell das Rezept runter und genieße mit großen Löffeln das Leben, das wunderschöne. Macht es euch unvergleichlich, unvergesslich schön! : )

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1-2-3-4 – Erdbeerpancakes

nach einem Rezept von Joanna (oder Jil?) von Liebesbotschaft

Zutaten

  • 1 reife Banane
  • 2 Eier
  • 3 EL Dinkelmehl (Weizen ginge auch, aber Dinkel find ich besser)
  • 4 (oder mehr) gerne große Erdbeeren
  • Öl zum Braten

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Zubereitung

  1. Die Banane mit den Eiern pürieren, dann das Dinkelmehl einrühren. Die Erdbeeren waschen, trocken tupfen, entkelchen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, dann 4 EL Teig nebeneinander hineingeben, eventuell leicht plätten und je eine Erdbeerscheibe darauf legen. Nach ca. 1 Minute, oder wenn die Teiglinge von unten gebräunt sind, wenden und ungefähr eine weitere Minute braten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Aus dem restlichen Teig weitere Minipancakes backen.

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maike am 22. Juni 2013 in Frühstück/Brunch

Knusprige Zwiebelringe und Kartoffelecken

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Habt ihr schon ein Lieblingsrezept für Zwiebelringe? Nein? Na, dann gibt’s das eben jetzt von mir. Ich hab nämlich ein ganz Tolles parat, das die wohl besten Zwiebikringel hervorbringt, die man haben kann. Knusprig, würzig, süßlich und seeehr lecker. Ach ja, und ganz einfach gemacht sind sie auch noch.

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Die feinen Ringe gabs bei uns ja schon zum St. Paddy’s Day und dazu hatten wir nicht nur samtiges Lieblingsbier, sondern auch noch krosse Kartoffeleckchen. Na ja, ganz so wie im Pub waren sie leider nicht, aber trotzdem lecker. Und weil mir heute ein bisschen die Worte fehlen (Liegt’s am Unistart? An den Feierlichkeiten des Wochenendes? An der späten Stunde? Nun, man weiß es nicht genau…), schlittern wir doch einfach  zum Rezept hinüber. Das isses nämlich wert, weitergegeben zu werden, ihr werdet schon sehen. Haut rein! : )

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Zwiebelringe (nach Donna Hay)

Zutaten (für so 2 – 4 Personen, sehr schwer einzuschätzen)

  • 150 g Mehl
  • 50 g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 330 ml Bier (z.B. Kilkenny oder ein Ale)
  • etwas Mehl zum Wenden
  • 2 Zwiebeln
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung 

  1.  Mehl, Stärke, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Das Bier nach und nach dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Die Zwiebeln schälen und in ca. 0,5 cm breite Ringe schneiden. Etwa 750 ml hoch erhitzbares Pflanzenöl in einem großen Topf (auf 180°C) erhitzen, bis Bläschen an einem Holzstiel, der in den Topf gehalten wird, aufsteigen. Nicht überhitzen!
  3. Die Zwiebelringe im Mehl wälzen, dann durch den Teig ziehen und im heißen Fett in ca. 2 Minuten von beiden Seiten goldbraun backen. Auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und noch heiß genießen.
  4. Wenn noch Teig über ist (sehr wahrscheinlich), kann man gern ein paar Experimente wagen. Frittierter Guinnesskuchen schmeckt echt nett, Snickers muss man hingegen in einem anderen Teig wälzen, damit die Schoki nicht verbrennt. Nur mal so am Rande. : )

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Knusprige Kartoffelecken

Zutaten (für 2 Personen als Beilage)

  • 4 mittlere Kartoffeln
  • Öl zum Frittieren
  • Salz und etwas Cayennepfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln gut waschen, trocken tupfen (sehr gut sogar, damit das Fett dann nicht spritzt) und achteln. Im heißen Fett (siehe oben) frittieren, bis sie schön gebräunt sind, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Salzen und cayennepfeffern. Heiß schnabulieren.

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maike am 08. April 2013 in Herzhaftes, vegetarisch

(Vegane) Haferflockenkekse

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Wozu das „vegan“ in Klammern, fragt ihr euch? Na, weil sies nicht sind, aber sein können, is doch klar. Diese Kekse mit Haferflöckchen und Bananenchips habe ich nämlich lieber mit Butter statt mit Margarine gemacht, weils mir so besser schmeckt und ich eh immer pro Butter bin. Es waren aber keine Eier drin und weil die Möglichkeit besteht (und es nach Rezept eigentlich so ist), sie vegan zu machen, eben dieser Titel. Puuuh, ganz schön lang(weilig)e Erklärung. Na ja. Aber weil ich nicht nur sinnlosen Krams schreiben will, stelle ich euch nun noch im Detail einen meiner neuen 12 Mitbewohner vor- das Cheeky Chick. Ich hab jetz nämlich diese niedlichen Küken bei mir einziehen lassen, weil sie soooo süß aussahen und auch recht österlich sind, wie ich finde. Auf dem Bild seht ihr übrigens, wie Cheeky Chick es sich auf einem Keks gemütlich macht, bevor der Wind es heruntergefegt. Aber es hats natürlich wieder nach oben geschafft, für ein weiteres Foto, und durfte dann zu seinen Kumpels zurück. Sooooo niedlisch! : ) Hach.

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Ich geh mal noch ein bisschen Küken tätscheln und vor Verzückung grinsend in die Hände klatschen. Macht ihr doch diese Kekse nach, sie schmecken wirklich gut und sind schön weich und leicht bananing. Und, wie man auf dem Foto ganz oben sehen kann, ohne niedlichste Küken gemacht. : ) Habt einen schönen Tag und gaaaanz viel Sonnenschein!

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maike am 26. März 2013 in Kekse, Vegan

Veganer Bananenkuchen

Wisst ihr, was so richtig gut ist, wenn man den gaaaanzen Tag lang lernen muss? Zu Hause sitzt, mit roten Augen auf chaotische Blättersammlungen blickt und sich harte linguistische Fakten ins Hirn zu prügeln versucht? Nee?! Na, Nervennahrung! Und zwar echte, so richtig süße, leckere, die den Körper stärkt und den Geist erweckt. Dann funktioniert’s auch wieder mit der Lernerei, ganz bestimmt.

Ich hatte zum Beispiel dieses köstliche Bananenbrot zur Hilfe, oder nennen wir es Kuchen, denn schließlich hat es nicht viel mit einem Brot gemein, von der kastigen Form mal abgesehen. Drinnen lauern leckere Bananen (oder auch: Krummfrüchte) und dafür keine tierischen Produkte, es sei denn, man möchte das gern. Das Originalrezept kommt aber ganz ohne aus, also wieso sollte man extra in den Garten stampfen und im Schnee die Kuh melken? (Höhö.) Deswegen gibt’s das Rezept an dieser Stelle ganz und gar vegan, und das ist trotzdem lecker, ja, versprochen! Bevor ich noch weiter doofes Zeugs tastenklickernderweise in diesen Beitrag schreibe, tippe ich doch lieber das Rezept dazu. Denn darum geht’s ja auch ein bisschen, ne? : ) Ein lernarmes, geschmackvolles und schneeumstöbertes Wochenende wünsche ich euch, haut rein!

Veganer Bananenkuchen

Zutaten (für eine große Kastenform)

  • 230 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 große Prise Salz
  • 70 g neutrales Pflanzenöl
  • 60 g brauner Zucker
  • 60 g weißer Zucker
  • 2 reife Bananen
  • 240 ml Sojamilch (oder Mineralwasser mit Sprutz, wer Soja nicht mag oder nicht will)

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen (160°C Umluft). Eine Kastenform mit etwas Öl einfetten.

  2. In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In einer großen Schüssel die Bananen zerstampfen oder zerdrücken (mit Kartoffelstampfer oder einer Gabel), beide Zuckersorten und das Öl hinzufügen und alles vermengen. Das Mineralwasser dazugeben und zärtlich unterrühren. Nun die Mehlmischung unterrühren, aber nur, bis alles gerade so verbunden ist, damit der Kuchen hinterher schön saftig ist. (Also nicht zu lange rühren, es dürfen auch kleine “Klumpen” drin bleiben. Aber nur kleine!)

  3. Den Teig in die Form füllen und im Ofen ca. 40- 45 Minuten backen, bis der Kuchen schön gebräunt ist und ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder herauskommt. Form aus dem Ofen holen und den Kuchen mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Mit einem Messer den Rand entlang fahren und den Kuchen aus der Form lösen. In Scheiben schneiden und genießen.

  4. Wer mag, brät sich eine oder zwei der köstlichen Scheiben in etwas Öl knusprig braun und bestreut sie ganz leicht mit einer Zimt-Zucker-Mischung. Ein wahrer Hit, auch zum Sonntagmorgen.
    (Eine nicht ganz so vegane Variante wäre auch, das Brot in etwas Butter zu braten und mit einem Misch aus Frischkäse und Puderzucker zu bestreichen. Hierfür einfach etwa 100 g neutralen Frischkäse mit gesiebten Puderzucker nach Geschmack süßen- eventuell den Handrührer benützen, aber nur kurz schlagen, sonst wird der Käs flüssig- und fertig. Mhmmmmm, sooo lecker! Ach ja, das geht sicher auch mit Sojajoghurt und mit Öl zum Braten.)

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maike am 09. Februar 2013 in Kuchen, Vegan

Vegane Eierkuchen

Dunkel wars, der Mond schien helle, als ein Wagen blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr…
Oxymoron nennt man diesen stilvollen Widerspruch und ich finde, vegane Eierkuchen passen prima da rein. Ich meine, dass Eier nicht vegan sind, ist kein Geheimnis, dass man aber trotzdem vegane Eierkuchen machen kann, soll ab heute auch keins mehr sein. Es ist simpel und klingt erstmal vielleicht etwas öko und viel zu gesund, schließlich kommt bestes Dinkelmehl in den Teig und gesüßt wird auch noch mit Agavendicksaft. Keine Sorge, gebraten werden die Teile in ausreichend Öl, also ist das dann doch nicht sooo gesund. Aber sooo lecker. Mhm.

Mit ganz viel Obst obenauf und noch mit etwas Agavensaft beträufelt, ist es einfach der perfekte Start ins Wochenende. Ich sag’s Euch, das mögen nicht nur Veganer, Vegetarier und Leute mit weiten Klamotten, ich sprech da aus sehr persönlicher Erfahrung. ; ) Habt ein wunderbares Wochenende, vielleicht mit etwas Sonnenschein.

 

Vegane Eierkuchen

Zutaten (für zwei hungrige Frühstücker)

  • 2 Tassen Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2- 3 TL Agavendicksaft, oder Zucker nach Geschmack
  • 1 Tasse Sojamilch mit Vanillegeschmack
  • 0,5 bis 1 Tasse Selterswasser
  • Öl zum Braten
  • Obst zum Belegen, nach Geschmack (besonders gut schmecken Pfirsiche und Nektarinen oder auch Blaubeeren)

Zubereitung

1. Das Mehl in einer Schüssel mit Backpulver und Salz verrühren, dann den Agavendicksaft dazugeben. Die Sojamilch zugeben und alles verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

2. Erst einmal eine halbe Tasse Selters dazugeben und umrühren; ist der Teig noch sehr zählflüssig, die andere halbe Tasse zugeben. Ist der Teig wieder zu flüssig, einfach noch etwas Mehl unterrühren. Generell sollte die Masse leicht zähflüssig sein.

3. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen, eine kleine Kelle vom Teig hineingeben und den Pfannkuchen von jeder Seite bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Achtung, das geht relativ schnell. Aus der Pfanne nehmen und warm halten. Wieder etwas Öl erhitzen, eine Kelle Teig hineingeben und den Pfannkuchen von beiden Seiten backen. So fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist und ca. 8 Küchlein entstanden sind.

4. Obst dazu reichen, eventuell etwas Agavendicksaft darüber träufeln und genießen.

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maike am 10. August 2012 in Frühstück/Brunch, Vegan