Fruchtige Kekskugeln für’s Osternest

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Ich hab kürzlich ja erwähnt, dass ich meist nicht sonderlich österlich drauf bin und es mich eher überrascht, wenn der Häschenwahn plötzlich ausbricht und irgendwie alle sinnvollen Eier ausverkauft sind. Das bedeutet aber nicht, dass ich keine kleinen Ferkelein für die anverwandten Osternestchen zusammenrühre. Dieses Jahr durfte es besonders flink gehen (denn ihr wisst ja, die Zwergenbrut regiert weiterhin meinen Tagesablauf) und ich hab mich für kugelrundes Kekskonfekt entschieden, auf das ich bei Katharina kocht gestoßen bin. Wenige Zutaten und eine rasante Zubereitung- wenn das mal nix für die späten Häschen unter uns ist!   : )

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Ich hab die Kugeln in feinem Fruchtpulver gewälzt, das Spice for Life uns in unsere wunderbaren Goodiebäääägs gepackt hat, die wir beim Green Walk abstauben durften. Himbeer und Maracuja ummanteln nun also meine Kekskullern und ich bin vom Geschmack mehr als angetan. Allerdings schmecken die mit gerösteten Sonnenblumenkernen auch bombastisch gut, also seid nicht traurig, wenn ihr keine Pülverchen im Vorratsschrank findet.

So, nun denn: Frohe Ostern, liebe Nestbefüller und Suchende. Lasst es euch gut gehen! : )

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Fruchtige Kekskugeln

Zutaten (für etwa 30 Stück)

75 g Löffelbiskuits, fein gemahlen
2 EL Sahne (an dieser Stelle könnte man auch einen leckeren Sahne- oder Fruchtlikör verwenden)
150 g weiße Schokolade
50 g Sahne
Fruchtpulver zum Wälzen (ersatzweise geröstete und gehackte Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Sesam, Kokosflocken, Kakao, Schokoraspel…)

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Zubereitung

  1. Die Löffelbiskuits mit 2 EL Sahne übergießen. Die Schokolade mit den 50 g Sahne vorsichtig schmelzen lassen, dann zu den Keksbröseln geben und zu einer glatten Masse verrühren. Im Kühlschrank etwa 2 Stunden fest werden lassen. Im Gefrierfach geht es schneller und ist in etwa 30 Minuten fest.
  2. Aus der Masse etwa 30 kleine Kugeln rollen und anschließend im Überzug der Wahl rollen. In kleine Papiermanschetten setzen und an einem lustigen Ort für die Verwandtschaft verstecken.

Quelle: katharinakocht.com

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maike am 04. April 2015 in Pralinen

Zitronencupcakes für Papa und Himbeerpralinen für Mama. Oder andersrum.

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Eigentlich sind wir keine klassische Familie per se; das fällt in vielen Zusammenhängen auf. Alle sind kunterbunt durcheinander gewürfelt, hier wurde sich geschieden, dort getrennt und die Kinder mit anderen Partnern aufgezogen, so ganz übertrieben gesprochen. Wir sind trotzdem alle derbe glücklich (echt jetzt!) und ich bin mehr als froh, dass sich immer noch alle lieb haben. So.

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Jedenfalls- ich kann mich nicht entsinnen, jemals so wirklich klassisch „Feiertage“ wie den Muttertag zelebriert zu haben. Als ich winzig war und es nicht besser wusste, vielleicht, weiß nicht. Meine Mama fand das irgendwie nicht so wichtig (oder zu kitschy?) und wollte lieber zum Frauentag was haben und mein Papa war schon mit dem Feiertag zufrieden, den es zu Ehren der Herren ja nun mal gibt. Hö hö, im doppelten Sinne. Deswegen ist diese Super-Sonder-Späschial-Edition heute nicht wirklich für meine zauberhaften Erzeuger, sondern eher für alle, die noch ne kleine Idee für ihre Mütter und auch Väter suchen. Für Papis gibt es Zitronencupcakes (mit Mohn), für Mamis hübsch rosa gefüllte Himbeerpralinen. Oder andersrum. ; )

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Männer mögen Mohn, nämlich, so hats mein Vater mir eingebläut. Deswegen befindet sich so theoretisch auch Mohn in den doch sehr…ähäm… maskulin gestalteten Cupcakes, die sonst ultra zitronig sind. Praktisch habe ichs allerdings ausm Teig rausgelassen (außer in einem nicht abgelichteten formveränderten Exemplar, das tatsächlich der Herr Vater bekommen hat), nämlich, um ein Rezept für die nächste Hochzeitstorte zu testen. Erfolgreich. Ein feiner Rührteig, schön saftig und eben sehr zitronig. Obenauf ein Topping aus Sahne und Frischkäse, ebenfalls mit Zitrusjeschmack. Man kann natürlich statt der glänzenden Perlen auch einfach ein paar Mohnkörner als Dekoration benützen, dann gefällt es den werten Herren vielleicht (noch) besser.

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Für die Mamis da draußen habe ich ein paar Himbeerpralinen geköchelt, ziemlich klassisch und sehr sehr fein; außen dunkel, innen pink, sind sie zudem auch noch hübsch anzusehen.  Ein bisschen schummeln musste ich mal wieder beim Temperieren, denn das kann ich immer noch nicht. (Wieso denn bluß?!) Also habe ich ein wenig Öl unter die Schokolade gemischt, aber ich meine, das ist in Ordnung so. So geht’s nämlich auch viel schneller und ist noch viel besserer für die Zubereitung in vorletzter Sekunde geeignet.

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Nun denn, genug palavert. Ich wünsche allen Müttern und Vätern, Mamis und Papis, Maaams und Däds und deren Anhängen ein paar schöne Tage. Ruht euch aus, nascht was Feines und habt euch gern! : )

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Zitronencupcakes mit Mohn

Zutaten (für 6 Stück und zwei Mundvoll Teig)

Teig

  • 120 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb einer Biozitrone
  • 2 größere Eier (ich hatte Größe L)
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 1- 2 EL Mohn

Sirup

  • Saft von 2 Zitronen
  • 75 g Zucker

Topping

  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif (ich gestehe…)
  • 3 EL Zucker
  • 100 g Frischkäse, natur
  • 2 EL vom Sirup (siehe oben)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Zitronenabrieb sehr sehr cremig schlagen. Die anderen Zutaten hinzufügen und alles vermengen, bis ein weicher Teig entstanden ist. In ein Muffinbackblech (mit Förmchen ausgekleidet) füllen (nicht vergessen, zwei groooße Löffel Teig zu naschen), bis die Formen zu 2/3 gefüllt sind. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, aber unbedingt den Stäbchentest machen! Ich hab nicht auf die Uhr geguckt, sondern nur danach beurteilt! (Steckt man ein Holzstäbchen in den Teig, muss es sauber wieder herauskommen, dann sind die Küchlein gar.) Abkühlen lassen, aus dem Blech lösen.
  2. Während die Küchlein backen, für den Sirup beide Zutaten in einem kleinen Topf vermengen und aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen.
  3. Für das Topping die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnesteif steif schlagen (aha!), dann behutsam den Frischkäse und den Sirup (abgekühlt!) unterheben. Wem das noch zu wenig Zitrone ist, der darf gerne noch den Abrieb einer ebensolchen Biofrucht unterrühren, aber die Kuchen sind doch sehr zitroooonig, also kann man sich das sicher sparen. Topping in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kühlstellen.
  4. Die abgekühlten Küchlein mit einer Gabel einpieksen und mit dem übrigen Sirup bepinseln. Das Frosting hübsch darauf spritzen und mit Perlen oder Mohnkörnern bestreuen.

Hinweis: Das Frosting ist relativ weich und eignet sich weniger gut für den Transport. Lieber erst kurz vorm Servieren draufspritzen. Hält sich auch nicht so lange und sollte, geruchsdicht verpackt, gekühlt werden.

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Himbeerpralinen

Zutaten (für ca. 15 Stück)

  • 250 g dunkle Kuvertüre
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 60 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • 40 g Zucker
  • 2 EL frischer Zitronensaft
  • 100 g weiße Schokolade
  • 30 g Sahne
  • eventuell etwas Puderzucker, Wasser und Lebensmittelfarbe für die Deko

Zubereitung

  1. Für die „Hohlkörper“ die dunkle Schokolade fein hacken und bei geringer Temperatur in einer großen Schüssel über dem Wasserbad sachte schmelzen, dann das Öl einrühren. (Achtung, das ist gecheatet. Wer temperieren kann, tut das bitte sehr und lässt das Öl weg!) Die Schokolade in eine Pralinenform aus Silikon mit 15 Vertiefungen füllen, so dass alle Förmchen voll sind, kurz stehen lassen, dann über der Schüssel umkippen und die überflüssige Schokolade herauslaufen lassen. Die übrige Schokolade mit einem Teigschaber von der Form kratzen. Die Form dann mehrmals auf die Arbeitsplatte „schlagen“, damit die meisten Luftbläschen weggehen. (Klappt mit Silikon meistens nicht so gut.) Die Schokolade festwerden lassen, bei Zeitproblemen hilft der Tiefkühler weiter.
  2. Für die Füllung die Himbeeren mit dem Zucker aufkochen, bis die Masse leicht eingedickt ist. Durch ein Sieb passieren und in einen sauberen Topf umfüllen. Die weiße Schoki hacken. Die Himbeermumpe zusammen mit der Sahne und dem Zitronensaft aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade dazugeben, rühren, bis sie ganz geschmolzen ist. Die Masse in eine Schüssel füllen und (z.B. im Tiefkühler, hihi) abkühlen lassen. Darauf achten, dass sie aber nicht zu fest ist.
  3. Die Pralinenform, mit der nun ausgehärteten Schoki, bereithalten und die Himbeerfüllung mithilfe eines Spritzbeutels mit mittlerer Lochtülle in die Vertiefungen spritzen. Dabei einen Rand (ca. 3mm) lassen! Die Form kurz in den Tiefkühler stellen, damit die Füllung fest werden kann.
  4. In der Zwischenzeit die Schokolade, dunkel, noch mal leicht über dem Wasserbad erwärmen. Ist die Füllung in den Formen hart (oder jedenfalls nicht mehr ganz flüssig), mit der dunklen Schokolade die Formen ganz füllen (schnell machen!), mit einem Teigschaber die übrige Schokolade abstreifen und die Pralinen fest werden lassen. (Geht auch ohne TK schnell.) Die erhärteten Pralinen vorsichtig aus den Formen lösen, eventuell mit etwas aus Puderzucker, wenig Wasser und einem Peu Lebensmittelfarbe zusammengerührtem Guss verzieren. Oder Glanzpuder draufstreichen. In Pralinenförmchen setzen, hübsch verpacken und der Mami schenken.

Ihr seht, der Tiefkühler ist beim Pralinenmachen mein dickster Kumpel und das, obwohl Schokolade eigentlich keine Kälte mag. Nun ja. Ich übe ja noch und irgendwann wird es hoffentlich auch ohne Öl und Cheaterei klappen. : )

PS: Mami, Papi- ich mag euch! so! gern!
PPS: Wo das nun geklärt ist- wann ist eigentlich Schwestitag? Die kann ich nämlich auch mehr als gut leiden! : ) Machts euch hübsch!

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maike am 08. Mai 2013 in Kleingebäck, Pralinen

Kirschwassertrüffel

Nach wirklich langer langer Zeit nun doch eine Neuigkeit aus meiner Küche. Die ich bei Maria geklaut habe. Hö hö. Es handelt sich um feine Kirschwassertrüffel, die feinherb schmecken und einen Hauch Kirschgeschmack tragen. Wenn man die hübsch verpackt- in Zellophantütchen mit reizenden Schleifen oder auch in Schraubgläser- dann eignen sie sich prima als Geschenk oder kleine Nettigkeit zu Weihnachten. Besonders toll daran ist, dass sie sehr schnell gemacht sind und somit auch in allerletzer Minute zubereitet werden können. weiterlesen »

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maike am 18. Dezember 2011 in Pralinen

Geschenke in allerletzter Sekunde

Mann o mann, heut ist also schon der 23.12. und die Frage steht- wer hat noch nicht alle Geschenke für seine Lieben beisammen? Nun, ich bin sehr vorbildlich und natürlich schon seit Wochen am Suchen, Kaufen und Basteln, aber für diejenigen unter Euch, die es einfach noch nicht geschafft haben, kommen hier drei schnelle, leichte und natürlich leckere Rezepte für ansehnliche Mitbringsel. Lemoncurd, Toffee und Walnusspralinen darf ich Euch nun präsentieren.
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maike am 23. Dezember 2010 in Weihnachten

Blaubeerpralinen

Hier kommt das nächste Weihnachtsspezial- ideal für den selbstgebastelten Adventskalender oder die sonntägliche Kaffeerunde: feinste Blaubeerpralinen, ganz simpel aus weißer Schokolade und den stark färbenden Früchten gemacht. weiterlesen »

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maike am 26. November 2010 in Pralinen