Festliche Frühstückssause: Schokoladenporridge, Spekulatiusgranola und Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

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Ssssso ssssieht es also aus, mein herrliches Frühstück für die kommenden Feiertage- gespickt mit Alliterationen (Ssschoko, Sssspekulatius, Ssssauerkraut) und natürlich mit leckeren Speisen, die sich prima als erste Mahlzeit des Tages eignen. Okay, für mich sind das hier eigentlich nur zwei, denn ich bin in den wenigsten Fällen ein Mensch, der gern herzhaft frühstückt. Vielleicht nach einem Abend voller Punsch oder wenn es eigentlich schon Mittagszeit ist. Dann mag so ein Käsebrot oder vielleicht ein sehr herzhaftes Omelett (oder eben ne Portion Pommes, öhöm) auch gehen. Aber normalerweise bevorzuge ich doch Haferschleim mit Früchten oder klebrige Granola oder auch gern mal ein schönes Stück Kuchen. :-D Ich weiß natürlich, dass es vielen Menschen ganz anders geht und dass einzelne Personen am liebsten gleich die Leberwurscht auspacken, sobald sie aus dem Bett gehopst sind- deswegen eben auch nicht drei sweete Dishes, sondern diese wunderbaren Breakfastburger zu schokoladigem Porridge und Honiggranola noch dazu.

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Ich finde ja, an Feiertagen kann man es gemütlich angehen lassen, lange schlafen (wer es darf) und viel und ausgiebig frühstücken. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn das Müsli etwas süßer ist als an jedem anderen Tag im Jahr und wenn das belegte Brötchen etwas über die Stränge schlägt in punkto Belag. Deswegen habe ich heute diese drei wirklich wunderbaren Frühstückchen mitgebracht, die auch noch äußerst adrett aussehen und irgendwie ganz schön festlich sind. Besonders natürlich das Porridge mit funkelnden Granatapfelkernen und schillerndem Goldstaub, ich mein – hellooohoo!?! :-D

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Ein bisschen sehr hat es mir übrigens das Knuspermüsli angetan, das mit bestem Honig, einer Spur Vanille und zerkleinerten Spekulatien daherkommt und mir persönlich äußerst gut schmeckt. Vielleicht hätte ich weniger gepufften/s Quinoa einrühren können, aber irgendwie ist das auch lustig und recht hübsch und natürlich gesund, wie man munkelt. Zur Zeit vermenge ich das Müsli jedenfalls gern mit kalter Milch und Granatapfelkernen und könnte mir kein besseres und weihnachtlicheres Frühstück wünschen. Im neuen Jahr dann aber wieder ohne Kekseinlage. ; )

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Ein Wort noch zum Breaktfastburger- auch der is ein Knaller, schließlich ist er mit Sauerkraut, Halloumi, gebratenen Apfelscheiben und Senfsauce belegt. Ein paar Röstzwiebeln obenauf und mein Mittagessen ist perfekt. Und noch zum Porridge, das wir natürlich nicht vernachlässigen wollen- auch das mag ich sehr gern, denn irgendwie braucht man ja manchmal etwas Abwechslung in der Frühstücksschüssel und die schokoladige Variante eines simplen Haferschleims ist wirklich eine feine Sache. Eigentlich bevorzuge ich geröstete Mandeln obenauf, aber Walnüsse tun es natürlich auch. Wer es zudem am Feiertag so richtig dekadent mag, sollte unbedingt in jede Schüssel einen ordentlichen Klacks Vanille(soja)pudding werfen, bevor das Porridge darauf kommt- die Überraschung und Verzückung der brunchenden Gäste ist sicherlich vorprogrammiert. ; )

So, nun denn genießt und zelebriert mal den dritten Advent (Whuuut? Noch kein Geschenk! Argh! Schnappatmung!) und lasst es euch gut gehen. Auf bald! : )

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Schokoladenporridge mit Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 üppige Portion)

1 Tasse (à 240 ml) Pflanzendrink (oder Milch)
1/2 Tasse zarteHaferflocken
1 TL Kakao
1 TL Kokosblütenzucker
1 kleine Handvoll Walnusskerne
Kerne von 1/4 Granatapfel
evtl. 2 EL Vanille(soja)pudding

Zubereitung

Den Pflanzendrink in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Haferflocken einrühren, alles kurz aufkochen lassen und mit Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermengen. 10 Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wer mag, gibt etwas Vanillepudding in eine Schüssel, gibt das Porridge darauf und bewirft das alles mit den Walnuss- und Granatapfelkernen. Ein wenig essbares Goldpulver obenauf sorgt für etwas Glamour und Festlichkeit.

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Spekulatiusgranola

Zutaten (für etwa 500 g Granola)

30 g Öl
130 g Honig
1 Vanilleschote
1 Prise Salz + etwas Zimt
250 g zarte Haferflocken
50 g Mandeln, gestiftet
40 g gepufftes Quiona
100 g Gewürzspekulatiuskekse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen. Das Öl zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark zum Honiggemisch geben, ebenso die Schote. Haferflocken mit Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Wenn das Honiggemisch recht flüssig ist, Salz und Zimt unterrühren und alles zu den Haferflocken geben. Nun mit einer Gabel und einem großen Löffel gut verrühren, bis die Haferflocken und Mandeln alle überzogen sind, dann das Müsli auf das Blech geben und verteilen. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen, dabei stets beobachten, wie das Granola aussieht. Wenn es goldbraun ist und leicht duftet, aus dem ofen nehmen, kurz mit einer Gabel durchrühren und abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Müsli mit Quinoa und grob gehackten Spekulatien vermengen und luftdicht verpacken. Eigent sich sicherlich, in hübsche Gläser gesperrt und entzückend dekoriert, auch als feines kleines Präsent aus der Küche.

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Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

Zutaten (für 2 Burger)

2 EL Frischkäse, natur
2 EL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 großer Apfel
100 g Halloumi
Öl zum Braten
2 runde Brötchen
75 g Frischkäse, natur
etwa 4 EL Sauerkraut (ausm Glas)
Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die schnelle Senfsauce Frischkäse, Senf und Honig in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles glatt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Den Apfel waschen, in Ringe schneiden, das Kerngehäuse ausstechen oder -schneiden.
  2. Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden (es sollten 4 – 6 Scheiben werden) und in heißem Öl goldbraun braten, dann abtropfen lassen. Die Apfelscheiben im selben Fett von beiden Seiten braten, bis sie weich sind.
  3. Zum Zusammensetzen die Brötchen halbieren und Ober- und Unterhälften mit Frischkäse einstreichen. Einen Klecks Sauce auf die Unterhälften geben, etwas (ausgedrücktes) Sauerkraut darauf platzieren, mit Sauce beträufeln. Nun Halloumi- und schließlich Apfelscheiben auflegen, mit einigen Röstzwiebeln bestreuen und den Deckel auflegen. Mir hat der Burger fast noch besser geschmeckt, als er einen Tag durchgezogen war, aber auch frisch war es ein Genuss.

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Kleine Kekssause: Bananen-Rumkugeln, Schoko-Kokos-Plätzchen und Espresso-Spritzgebäck

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Advent, Advent, das zweite Lichtlein brennt- yeah… Wie die Zeit wieder fliegt und mit gebrannten Mandeln und Kerzenschein um sich wirft, ich komm gar nicht wirklich klar. ; ) Mit der Weihnachtsstimmung ist es floglich auch noch nicht so weit, ich denke mal, ich werde ab morgen die Musik immerzu dudeln lassen, Räuchermännchen um Räuchermännchen inhalieren und mir Teelichtflackern aufs Telefon ziehen, um in Kürze voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest, das schöne, zu warten. (Und vielleicht lässt sich der Wetterfrosch ja zu etwas mehr Schnee herab, der ist nämlich ein absoluter Stimmungsgarant, wie ich finde.)

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Für euch zur kleinen Einstimmung und natürlich für die leeren Plätzchendosen habe ich heute jedoch gleich drei fesche Rezepte im Gepäck- eins für bananige Rumkugeln, eins für schokoladige Kekse mit Kokos und eins für Spritzgebäck mit Espressonote und Schokodrizzle-manizzle-popizzle. (Pardon, ich penn hier gleich beim Schreiben ein, zu viel frische Luft! :-D) Alle drei Sorten sind ziemlich easy(-po-peasy), schnell gemacht und dabei soooo lecker. Ich steh ja besonders auf die Rumkugeln, die ich aus meinem liebsten Bananenbrot gezaubert hab, aber das liegt sicher an meiner Liebe zu Rum, äh, Rumaroma, meine ich. :-D

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Die Schoko-Kokos-Kekse sind allerdings auch ein kleiner Knaller, suuuper schokoladig, zart und fein. Die Kokosnote kommt zwar nur leicht durch, aber das kann bei all den Kokosgegnern, die es leider da draußen so gibt, ja auch nicht schaden. Das Espresso-Spritzgebäck ist ebenso von prima Eltern und wenn ich ganz ehrlich sein soll, hab ich ein paar der Schlingel-Kringel mit Karamellcreme gefüllt. Muss nicht sein, aber es darf, oh ja! :-D

So, ich hoffe, euch gefällt meine kleine Kekssause; ich fall gleich neben dem Schlumpfenkind in die Daunen, diese Kälte macht ja wohl entsetzlich müde. Habt es wunderbar gemütlich und auf bald! : )

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Bananen-Rumkugeln

Zutaten (für etwa 20 Rumkugeln, je nach Größe)

140 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große reife Banane
125 ml Milch
100 g dunkle Kuvertüre
1 Fläschchen Rumaroma
Kakao zum Wälzen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eine kleine Kastenform buttern und mehlen.
  2. Den Zucker mit der Butter und dem Salz schön luftig aufschlagen, das Ei zugeben und unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Natron vermischen und zum Teig sieben, dann gut unterrühren. Die Banane fein zerdrücken und unter die Milch rühren, dann zum Teig geben und verrühren.
  4. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und im Ofen ca. 45 – 60 Minuten backen, bis der Kuchen hübsch gebräunt ist und ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder heraus kommt. Den Kuchen komplett abkühlen lassen.
  5. Den Kuchen nun fein zerbröseln und in eine große Schüssel geben. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen lassen, dann nach und nach zu den Kuchenbröseln geben und vermengen, bis eine formbare, aber nicht zu feuchte Masse entstanden ist. Eventuell bleibt etwas Kuvertüre übrig. Nach Geschmack das Rumaroma hinzugeben. Aus der Masse Kugeln formen, im Kakaopulver wälzen und auf einem hübschen Teller anrichten, dort etwas ruhen lassen, dann genießen.

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Schoko-Kokos-Plätzchen

Zutaten (für etwa 50 Stück oder mehr)

75 ml Milch
20 g Butter
25 g Kokosraspel
1 EL Weichweizengrieß
1/2 Päckchen Vanillezucker

125 g weiche Butter
60 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
125 g Mehl
15 g Kakaopulver
2 EL Milch
ggf. Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
  2. Für die Kokosmasse die Milch mit der Butter erhitzen, dann Kokosraspel, Grieß und Vanillezucker einrühren und kurz aufkochen lassen. Masse abkühlen lassen, dann in einen Spritzbeutel mit 8mm-Lochtülle füllen.
  3. Für den Schokoteig die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Kakao vermengen und abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben. Den Teig in einen weiteren Spritzbeutel (ebenso mit einer Lochtülle von etwa 8 mm) füllen.
  4. Auf das Backblech nun Kreise mit dem Schokoteig spritzen, die etwa die Größe von einem 1€-Stück haben. Auf jeden Teigklecks nun mit der Kokosfüllung einen Tropfen spritzen. Die Kekse für etwa 15 Minuten im Ofen backen, heraus nehmen und komplett abkühlen lassen. Eventuell mit geschmolzener Kuvertüre verzieren, ich finde sie aber eigentlich puro naturo doch hübscher.

Quelle: Rezept aus einem weihnachtlichen Rezeptheft von Dr.Oetker (Rezeptsammlung Nr.134).

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Espresso-Spritzgebäck mit Schokoladenüberzug (und Karamellcreme)

Zutaten (für etwa 60 Kringel oder ca. 30 Kekssandwiches)

200 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
4 TL Instant-Espressopulver
300 g Mehl
3 EL Milch
75 g dunkle Kuvertüre
etwas Kokosfett
eventuell Karamellcreme zum Füllen und Perlen zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butter mit dem Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei untermischen. Espressopulver mit Mehl mischen und abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben und gut verrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  3. Nun Teigkringel auf die Bleche spritzen, Größe nach Wunsch. Wer die Kekse hinterher mit Karamellcreme füllen möchte, sollte zu jedem Kringel noch ein passendes Unterteil ohne Loch aufdrappieren (also quasi den Kringel schließen). Die Kekse etwa 8 – 10 Minuten backen, dann komplett abkühlen lassen.
  4. Die Kuvertüre fein hacken und über dem heißen Wasserbad mit etwas Kokosfett (etwa 1 TL) schmelzen. Die Kringel entweder zur Hälfte eintauchen und zurück aufs Backpapier legen oder die Kuvertüre mit einem kleinen Löffel über die Kekse sprenkeln/drizzeln/wie man das auch nennt. Die Kuvertüre fest werden lassen, wer mag, streut vor dem Festwerden noch Perlen auf.
  5. Für Kekssandwiches die Unterteile mit etwas Karamellcreme (und einem Hauch Fleur de Sel, hach!) versehen und einen passenden Kringel obenauf setzen. Die gefüllten Kekse halten sich im Kühlschrank etwa 3 Tage, die ungefüllten sollten in einer Blechdose etwas länger überleben.

Quelle: nach einem Rezept aus der „Lecker Christmas“ aus 2012.

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maike am 04. Dezember 2016 in Kekse, Kleingebäck, Weihnachten

Schokoladiges Törtchen mit gebackenen Pflaumen und Vanillecreme

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Ich muss ja gestehen, so wirklich in Bloglaune bin ich noch nicht wieder. Irgendwie bin ich grad so ein bisschen raus aus dem Weltweitnetz, zwar checke ich durchaus meine Mails und diverse andere Kanäle, aber zum Lesen von Blogs oder anderen lustigen Seiten komme ich gerade nicht. Oder will das auch nicht, weil das Leben 1.0 gerade doch etwas spannender und vor allem aufwändiger ist. Das Kind, das zauberhafte, wird nun langsam doch zum kleinen Menschen, man kann ihn sogar teilweise mal 10 Minuten unbeaufsichtigt lassen und es macht meist sehr viel Spaß mit ihm. Es sei denn natürlich, er liegt mal wieder regungslos auf dem Fußweg rum und will nicht weiter. Na ja, Geduld und so… Zudem hab ich, auch durch das Rumgereise in Schweden, wieder mal festgestellt, wie gern ich meine Freunde eigentlich habe und wie wenig Zeit wir meist miteinander verbringen. Das ist doch eigentlich ziemlich furchtbar, wenn man bedenkt, dass man so viel länger und öfter Zeit mit Menschen verbringt, die man sich gar nicht wirklich aussuchen konnte. Heißt ja nicht, dass ich meine Kollegen nicht mag, ganz im Gegenteil sogar, aber Freundschaften, die nun schon fast die Hälfte des eigenen Lebens andauern (na, fast), sollte man ja schließlich auch schätzen und vor allem pflegen. Mit Kuchen zum Beispiel, und da bin ich (nach doch ganz schön viel Geschwafel, pardon!) jetzt doch noch bei der heutigen Thematik gelandet: Es gibt Torte!

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Ja, ein feines, superschokoladiges Törtchen mit Frischkäsecreme und gebackenen Pflaumen und ner Spur Vanille. Die hab ich nämlich für das Schwestertier gebacken, das heute eeeeendlich aus Ghana wieder kommt und sich nach all dem Getreidepamps mit Fischbrühe nach leckersten Schweinereien verzehrt. Soll sie haben! Oh ja! Zudem steht in Kürze eine Hochzeitsfeierlichkeit an, für die ich die Torte bereiten darf und dies war der erste Test. Tatsächlich geschmacklich prima, aber ich werde wohl noch etwas tüfteln müssen, damit die Konsistenz auch perfekt ist. Schließlich geht’s bei einer Hochzeitstorte auch um die Optik und zwecks leicht flüssiger Creme war das noch nicht ganz optimal. Für den gemütlichen Kaffeeklatsch mit den besten Freunden allerdings schon, weswegen ich das Rezept ohne Umschweife gern an euch weitergebe.

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Also denn, ladet euch doch liebe Menschen ein, futtert was Schönes zusammen und freut euch, dass ihr euch habt. Ich werde das auf jeden Fall wieder auf der Prioritätenliste nach oben schrauben, auch wenn das Blogi vielleicht nicht immer gut tut. Aber was soll’s, das isses doch allemal wert. Habt den schööönsten Feiertag! : )

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Schokoladiges Törtchen mit gebackenen Pflaumen und Vanillecreme

Zutaten (für ein 18er-Törtchen)

Boden
300 g Mehl
200 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
100 g Kakaopulver
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Zartbitterschokolade
250 ml frisch gebrühter, starker Kaffee
150 ml Öl
250 ml Buttermilch
3 Eier

Pflaumen
6 runde Pflaumen
2 EL Zucker

Vanillecreme
450 g Frischkäse, natur
Mark von einer Vanilleschote
Puderzucker nach Geschmack

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei 18er Springformen mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Teig Mehl, beide Zuckersorten, Kakao, Natron, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Schokolade fein hacken und im heißen Kaffee schmelzen lassen. Das Öl mit Eiern und Buttermilch verquirlen, dann den Schokokaffee unterrühren.
  3. Mit einem Holzlöffel nun dieses Gemisch zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles vermengt ist und keine größeren Klumpen mehr vorhanden sind. Den Teig auf die beiden Springformen aufteilen und im Ofen für etwa 50 – 60 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder heraus kommt. Die beiden Böden komplett abkühlen lassen.
  4. Die Pflaumen waschen, trocken tupfen und in Spalten schneiden. In eine kleine Auflaufform geben und mit dem Zucker verrühren, dann im heißen Ofen (kann natürlich auch zeitgleich mit den Böden geschehen) etwa 30 – 40 Minuten backen, bis sie schön weich geworden sind. Komplett abkühlen lassen.
  5. Für die Creme den Frischkäse mit dem Vanillemark und Puderzucker nach Geschmack kurz vermengen. Nicht zu lang rühren, sonst wird die Masse zu flüssig. Bis zum Füllen gut abgedeckt kalt stellen.
  6. Die beiden Böden nun mit einem scharfen Messer begradigen (Kuchenreste kann man natürlich prima weiterverwenden, für Kuchenpralinen z.B. oder als abendlichen Snack) und dann jeden Boden einmal quer halbieren. Ich hab leider das mit dem Begradigen weggelassen und mich dann für nur drei Etagen entschieden, aber das war nicht ganz optimal, da etwas hügelig. Beim nächsten Mal würde ich es so machen, wie für euch beschrieben. ; )
  7. Nun einen Boden auf einen hübschen Teller legen, mit etwas Frischkäsecreme bestreichen und einige Pflaumen darauf verteilen. Den zweiten Boden auflegen, mit Creme und Frucht krönen, den dritten Boden auflegen, ebenso verfahren. Zum Schluss den letzten Boden darauf setzen und die Torte dünn mit Creme einstreichen. Eventuell mit übrigen Pflaumen dekorieren. In Gesellschaft lieber Menschen vernichten.

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maike am 03. Oktober 2016 in Kuchen

Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamell & mit Himbeerbutter gefüllte Schokopancakes

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Pancakesause- olé! Mögt ihr Frühstück und Brunch auch so sehr? Ich steh meistens mit enthusiastischer Vorfreude auf meine erste Mahlzeit auf (es sei denn, der Knirps weckt mich noch vorm Erwachen…) und demnach zelebriere ich diese ersten Minuten am Tag derbe ausgiebig, wenn sich die Zeit dafür bietet. Am Wochenende zum Beispiel, am liebsten mit reizenden Persönchen und gaaaanz vielen Pancakes. Denn die machen für mich das perfekte Frühstückchen aus, ein Stapel voller Eierkuchen und alles wird gut. Und stellt euch mal vor- ab heute wird sogar alles noch viel besser, denn ich habe zwei entsetzlich wunderbare Rezepte für euch; eins für Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamellcreme (jippie!) und eins für Schokopancakes, gefüllt mit Himbeerbutter (buuujaaa!).

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Auf diese famosen Ideen bin ich gekommen, als die Zeitschrift Lecker zusammen mit Arla Kærgården zum Rezeptwettbewerb zum Thema Brunch aufgerufen hat. Frühstücksrezepte? Kann ich!, dachte ich mir so und hab mich doch mal flink dran gemacht. Und ich muss es euch sagen- diese Pancakes sind so was von der Knaller! Die Bananenküchlein sind saftig und locker und werden zum Oberkracher, wenn sie auf salzige Butter und Karamellcreme treffen. Die Schokoladendingelchen sind so was wie ein Stück Kuchen aus der Pfanne, reichhaltig und dunkel. Der Superknüller ist dann natürlich, dass die Himbeerbutter aus ihnen herausläuft, was nicht nur äußerst überraschend sein kann, sondern einfach abartig lecker ist. Hach.

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Was soll ich noch groß sagen- es wird Zeit für die Rezepte. Vielleicht gibt’s die kleinen Wunderkuchen ja auch bei euch in Kürze, ich würde es euch auf jeden Fall wünschen! So denn, habt den allerschönsten Sonntag, liebe Menschen! : )

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Bananenpancakes mit Salzbutter und Karamellcreme

Zutaten (für 20 – 25 Stück)

250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 reife Bananen
200 ml Milch
2 Eier
100 g Joghurt (3,5 % Fett)
2 EL Ahornsirup
etwas Öl
gesalzene Butter (z.B. Arla Kærgården)
Karamellcreme (z.B. von Bonne Maman)

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Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermengen. In einer anderen Schüssel die Bananen zerdrücken und mit Milch, Eiern, Joghurt und Ahornsirup verrühren. Die feuchte Masse zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Holzlöffel verrühren, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst wird der Teig zu trocken.
  2. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, dann esslöffelweise Teig hineingeben und hübsch goldene Pancakes brutzeln, diese dann mit Butter und Karamellcreme servieren.

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Schokoladenpancakes mit Himbeerbutterfüllung

Zutaten (für etwa 18 Stück)

100 g Himbeermarmelade
50 g gesalzene Butter (z.B. Arla Kærgården)
210 g Mehl
50 g Kakaopulver
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
150 ml Milch
50 g Sahne
120 g Joghurt (3,5 % Fettanteil)
2 Eier
6 EL Ahornsirup
etwas Öl

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Zubereitung

  1. Am Vorabend für die Füllung die Marmelade mit der Butter verrühren, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und etwa 2 €- Stück große Punkte auf ein mit Backpapier belegtes Brettchen spritzen. Es sollten etwa 20 Stück werden, sollte noch Masse übrig sein, kann diese natürlich zu weiteren Punkten geformt und für später aufgehoben werden. Das Brettchen über Nacht abgedeckt ins Tiefkühlfach legen.
  2. Für die Pancakes das Mehl mit Kakao, Backpulver und Salz verrühren. Die Milch mit der Sahne, dem Joghurt, den Eiern und dem Ahornsirup verquirlen. Die feuchte Masse nun zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Holzlöffel verrühren, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Auf keinen Fall zu lange rühren, sonst wird der Teig zu trocken.
  3. Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen, dann esslöffelweise Teig hineingeben und von beiden Seiten hübsch brutzeln. Nun auf jeden Pancake einen Himbeerbutterpunkt aus dem Tiefkühler legen und mit etwas Teig bedecken. Die Füllung darf auf keinen Fall mehr herausschauen, aber der Teig sollte auch nicht zu dick sein. Die Pancakes nun noch einmal wenden und von der „Füllungsseite“ braten, aber nur so lange, bis der Teig durch ist. Sofort aus der Pfanne nehmen, auf einen Teller geben und mit Alufolie abdecken.
  4. Aus dem restlichen Teig weitere Pancakes backen und ebenso füllen. Es bietet sich an, nur zwei Pancakes auf einmal zu backen, um genug Platz zum Wenden zu haben. Wer mag, kann die Pancakes auch im 50°C warmen Ofen warm halten. Oder eben sofort servieren, am besten mit noch mehr Marmelade und salziger Butter. Heeeaaaaveeeen!

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maike am 14. August 2016 in Frühstück/Brunch

Nutellacheesecake mit Brezel-Keks-Boden

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Mein Väterchen meinte letztens, ich werfe in Sachen Kuchen ja stets mit vielen Kalorien und noch mehr Fett um mich- ich muss sagen, das fand ich ganz schön frech. Nur, weil bei seinen drei Stück Butter pro Kuchenblech noch ein extra Kilo Mehl die Konsistenz von „hyperschlotzig“ zu „angenehm fest“ verwandelt, kann man davon trotzdem nicht die Masse essen, pöh. Ich meine, das soll man ja auch nicht, Süßkram ist doch schließlich das Extra, das Tüpfelchen, das Sahnhäubchen, mann eh! :-D

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Andererseits… muss ich natürlich auch gestehen, dass ich gern höchst kalorische Dinge produziere, der ganze Sport soll sich ja schließlich lohnen, haha. Zudem bin ich der Meinung, dass die meisten Leute aus meinem Umfeld Törtchen mit ner Menge Schmackes (also Energie) besonders lieben. Ich sag’s mal so- diesen Wunsch erfülle ich euch liebend gern und präsentiere heute, tatataaaa, einen Nutellacheesecake mit Brezel-Keks-Boden. Uh yeah.

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Der Kuchen war übrigens schneller aufgefuttert, als man gucken konnte, was mich ja doppelt freut. So muss ich davon nämlich weniger essen (so ganz umsonst will ich schließlich nicht durch den Wald rennen…) und bin natürlich entzückt, wenn es den lieben Freunden und Kollegas schmeckt. Und da ich bei letzteren jetzt äußerst verlässliche Abnehmer (wohl nicht im doppelten Sinne :-D ) gefunden habe, komme ich in Zukunft hoffentlich häufiger dazu, Fett und Zucker in rauen Mengen zu leckersten Kuchen zusammen zu rühren. Vielleicht auch mal mit ner Tonne Mehl dran, damit’s auch dem Väterchen gefällt. ; )

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Nun macht euch den schönsten Tag, ihr lieben Menschen und sichert euch ein köstliches Stück Kuchen!

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Nutellacheesecake mit Brezel-Keks-Boden

Zutaten (für eine 20er Form)

Boden
80 g dunkle Oreos (oder ähnliche Kekse)
50 g Salzbrezeln
30 g Butter

Cheesecakemasse
300 g Naturfrischkäse
2 mittlere Bio-Eier
200 g Nutella (bzw. andere Nuss-Nugat-Creme), evtl. mehr nach Geschmack

Dekoration
2 EL Saure Sahne
1 EL Nutella
Salzbrezeln, dunkle Oreos, eventuell Johannisbeeren zum Schmücken

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer 20er Springform mit Backpapier auskleiden, den Rand ggf. etwas ölen.
  2. Die Oreos zusammen mit den Salzbrezeln in einem Schreddergerät (z.B. Standmixer oder eine Moulinette) klein häckseln, alternativ in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz hübsch klein schlagen. Die Butter in einem Topf zerlassen, dann die Brezel-Keks-Brösel dazugeben und alles gut vermengen. Den „Teig“ in die Form geben und schön platt drücken, ein Rand muss nicht geformt werden.
  3. Den Boden etwa 10 Minuten im heißen Ofen backen. In der Zwischenzeit den Frischkäse mit den Eiern verquirlen, dann die Nutella hinzufügen. Kurz kosten, dann ggf. noch mehr Nutella hinzufügen, bis es schmecket. Die Cheesecakemasse nun auf den Boden streichen und im Ofen etwa 35 Minuten backen, bis die Käsemasse am Rand fest, in der Mitte aber noch leicht wackelig ist. Den Cheesecake in der Form komplett auskühlen lassen.
  4. Für die Deko die Saure Sahne mit 1 EL Nutella verrühren, die Kekse und Brezeln grob zerkleinern, einige ganz lassen. Einen großen Klecks von der Creme auf den Cheesecake geben und mit einem großen Löffel und in einer runden Bewegung verstreichen. Mit Brezelstücken, Keksbruch und gern roten Jojobeeren dekorieren und bis zum Servieren gut abgedeckt kalt stellen.

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maike am 31. Juli 2016 in Kuchen