Wafflewiches – Belegte Zucchini-Brokkoli-Feta-Waffeln

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Und endlich- da isses, das erste Rezept für 2017! Jippie und ay yay und so! Ich muss ja gestehen, dass ich mich im Januar oft so gar nicht aufraffen kann, mich mit Blogi zu beschäftigen. Der Past-Christmas-Blues hat mich dann noch ein wenig gefangen und vor allem habe ich meistens, nach den Feiertagen, schlicht und ergreifend keine Lust auf Essen. Es ist wirklich irre, aber so isses. Zum Glück fängt sich das dann auch wieder, wenn ich mal eine Zeit lang wenig getan habe und die Freude am Rezeptesuchen und über-Essen-sinnieren zurückkehrt. Das ist natürlich ausgesprochen positiv zu bewerten und somit freue ich mich, heute das erste Rezept mit euch zu teilen- und zwar eins für Waffel-Sandwiches, die man, wie ich finde, auch gern Wafflewiches nennen kann.

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Die belegten Waffeln, die ihr hier seht, sind allerdings eher eine Resteverwertung gewesen, die glücklicherweise aber unglaublich lecker war. Irgendwie dümpelte (seit dem Sommer? Haha!) eine Zucchini in unserem Kühlschrank und ein Brokkoli drohte uns mit beginnender Bräune, also musste das schon mal weg. Die anderen Zutaten für die feinen Wäffelchen hatte ich zum Glück sogar da und konnte so für das Väterchen und die weltbeste Schwester und den Superzwerg das feine Rezept aus dem schööönen Kochbuch „Herzhafte Waffeln“ von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen quasi sofort umsetzen. Alle waren glücklich mit den hübschen Teigstücken und der dazu gereichten Suppe und ich freute mich noch mehr, am nächsten Tag aus den übrig gebliebenen Waffeln diese Sandwiches zu bauen. Alle glücklich, alles super!  (Da fällt mir ein- das Kind sagt immer ganz niedlich: „Das schmeckt mir richtig supa!“, wenn er was mag, der kleine Pilz. Und „Bin großer Junge, das kann ich schon essen“. Zahnpasta zum Beispiel. Hach ja, dieses Kind! :-D )

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Öhm ja, das war nur für mich und the record und so. Jedenfalls- ich hatte auf mein Mittagswich körnigen Frischkäse, geröstete Sonnenblumenkerne und Sesamkörnchen, frischen Spinat und etwas weißen Cheddar gepackt und die Waffeln vorher noch erwärmt. War sehr sehr lecker, aber man kann da sicher auch wunderbar variieren. Da die Waffeln an sich aber schon sehr aromatisch sind, kann man es beim Belag entspannt angehen, ich bin mir sicher, es schmeckt immer.

Joho, dann werden wir gleich mal eine Runde auf die Hüpfburg gehen (schon wieder…) und ihr könnt in Ruhe das Rezept studieren. Habt einen gar wunderbaren Sonntag, liebste Menschen! : )

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Belegte Zucchini-Brokkoli-Feta-Waffeln

Zutaten (für etwa 5 Wafflewiches)

1 mittlere Zucchini (etwa 400 g)
1 Brokkolikopf (etwa 400 g)
1 Zwiebel
etwas Öl
2 große Bio-Eier
200 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g zarte Haferflocken
200 g Feta
1/2 Bund Dill (oder etwas TK-Dill)
Salz, Pfeffer
Zutaten zum Belegen (z.B. körniger Frischkäse, Kerne und Körner, frischer Salat/Spinat, Käse, Zwiebel…)

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Zubereitung

  1. Zucchini und Brokkoli waschen und putzen. Den Brokkoli in ausreichend gesalzenem Wasser weich kochen, abgießen und gut abtropfen lassen, dann mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. Die Zucchini grob reiben, etwas ausdrücken und zum Brokkoli geben.
  2. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer kleinen Pfanne in etwas Öl glasig schwitzen, dann abkühlen lassen.
  3. Zwiebeln zusammen mit Eiern, Mehl, Backpulver, Haferflocken, zerbröseltem Feta und gehacktem Dill zum Gemüse geben und einen glatten Teig daraus rühren. Etwas salzen (der Feta ist ja schon salzig) und nach Belieben pfeffern.
  4. Den Teig in Portionen im heißen belgischen oder amerikanischen Waffeleisen ausbacken. Nicht so neugierig sein, sondern den Waffeln etwas Zeit lassen, dann kommen sie auch ohne Probleme aus dem Eisen wieder raus. ; ) Bei uns waren etwa 8 – 10 Waffeln, ich weiß es allerdings nicht mehr genau, weil ich viel zu hungrig war, um die finale Zahl zu erfassen. Öhöm.
  5. Waffeln pur, mit Kräuerquark oder als Sandwich essen. Für letzteres eine Waffel nach Wunsch belegen und mit einer weiteren Waffel abschließen. Bei mir waren das, wie gesagt, körniger Frischkäse, gerösteter Sesam und gebräunte Sonnenblumenkerne, frischer Spinat und ein weißer Cheddar. Aber hier seid ihr dran. Schafft ihr schon. ; )

Das Rezept zu den Waffeln kommt aus dem wunderschönen Buch Herzhafte Waffeln geschrieben von Stephanie Kosten und erschienen bei Edition Fackelträger. So fein!

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Festliche Frühstückssause: Schokoladenporridge, Spekulatiusgranola und Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

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Ssssso ssssieht es also aus, mein herrliches Frühstück für die kommenden Feiertage- gespickt mit Alliterationen (Ssschoko, Sssspekulatius, Ssssauerkraut) und natürlich mit leckeren Speisen, die sich prima als erste Mahlzeit des Tages eignen. Okay, für mich sind das hier eigentlich nur zwei, denn ich bin in den wenigsten Fällen ein Mensch, der gern herzhaft frühstückt. Vielleicht nach einem Abend voller Punsch oder wenn es eigentlich schon Mittagszeit ist. Dann mag so ein Käsebrot oder vielleicht ein sehr herzhaftes Omelett (oder eben ne Portion Pommes, öhöm) auch gehen. Aber normalerweise bevorzuge ich doch Haferschleim mit Früchten oder klebrige Granola oder auch gern mal ein schönes Stück Kuchen. :-D Ich weiß natürlich, dass es vielen Menschen ganz anders geht und dass einzelne Personen am liebsten gleich die Leberwurscht auspacken, sobald sie aus dem Bett gehopst sind- deswegen eben auch nicht drei sweete Dishes, sondern diese wunderbaren Breakfastburger zu schokoladigem Porridge und Honiggranola noch dazu.

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Ich finde ja, an Feiertagen kann man es gemütlich angehen lassen, lange schlafen (wer es darf) und viel und ausgiebig frühstücken. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn das Müsli etwas süßer ist als an jedem anderen Tag im Jahr und wenn das belegte Brötchen etwas über die Stränge schlägt in punkto Belag. Deswegen habe ich heute diese drei wirklich wunderbaren Frühstückchen mitgebracht, die auch noch äußerst adrett aussehen und irgendwie ganz schön festlich sind. Besonders natürlich das Porridge mit funkelnden Granatapfelkernen und schillerndem Goldstaub, ich mein – hellooohoo!?! :-D

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Ein bisschen sehr hat es mir übrigens das Knuspermüsli angetan, das mit bestem Honig, einer Spur Vanille und zerkleinerten Spekulatien daherkommt und mir persönlich äußerst gut schmeckt. Vielleicht hätte ich weniger gepufften/s Quinoa einrühren können, aber irgendwie ist das auch lustig und recht hübsch und natürlich gesund, wie man munkelt. Zur Zeit vermenge ich das Müsli jedenfalls gern mit kalter Milch und Granatapfelkernen und könnte mir kein besseres und weihnachtlicheres Frühstück wünschen. Im neuen Jahr dann aber wieder ohne Kekseinlage. ; )

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Ein Wort noch zum Breaktfastburger- auch der is ein Knaller, schließlich ist er mit Sauerkraut, Halloumi, gebratenen Apfelscheiben und Senfsauce belegt. Ein paar Röstzwiebeln obenauf und mein Mittagessen ist perfekt. Und noch zum Porridge, das wir natürlich nicht vernachlässigen wollen- auch das mag ich sehr gern, denn irgendwie braucht man ja manchmal etwas Abwechslung in der Frühstücksschüssel und die schokoladige Variante eines simplen Haferschleims ist wirklich eine feine Sache. Eigentlich bevorzuge ich geröstete Mandeln obenauf, aber Walnüsse tun es natürlich auch. Wer es zudem am Feiertag so richtig dekadent mag, sollte unbedingt in jede Schüssel einen ordentlichen Klacks Vanille(soja)pudding werfen, bevor das Porridge darauf kommt- die Überraschung und Verzückung der brunchenden Gäste ist sicherlich vorprogrammiert. ; )

So, nun denn genießt und zelebriert mal den dritten Advent (Whuuut? Noch kein Geschenk! Argh! Schnappatmung!) und lasst es euch gut gehen. Auf bald! : )

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Schokoladenporridge mit Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 üppige Portion)

1 Tasse (à 240 ml) Pflanzendrink (oder Milch)
1/2 Tasse zarteHaferflocken
1 TL Kakao
1 TL Kokosblütenzucker
1 kleine Handvoll Walnusskerne
Kerne von 1/4 Granatapfel
evtl. 2 EL Vanille(soja)pudding

Zubereitung

Den Pflanzendrink in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Haferflocken einrühren, alles kurz aufkochen lassen und mit Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermengen. 10 Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wer mag, gibt etwas Vanillepudding in eine Schüssel, gibt das Porridge darauf und bewirft das alles mit den Walnuss- und Granatapfelkernen. Ein wenig essbares Goldpulver obenauf sorgt für etwas Glamour und Festlichkeit.

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Spekulatiusgranola

Zutaten (für etwa 500 g Granola)

30 g Öl
130 g Honig
1 Vanilleschote
1 Prise Salz + etwas Zimt
250 g zarte Haferflocken
50 g Mandeln, gestiftet
40 g gepufftes Quiona
100 g Gewürzspekulatiuskekse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen. Das Öl zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark zum Honiggemisch geben, ebenso die Schote. Haferflocken mit Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Wenn das Honiggemisch recht flüssig ist, Salz und Zimt unterrühren und alles zu den Haferflocken geben. Nun mit einer Gabel und einem großen Löffel gut verrühren, bis die Haferflocken und Mandeln alle überzogen sind, dann das Müsli auf das Blech geben und verteilen. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen, dabei stets beobachten, wie das Granola aussieht. Wenn es goldbraun ist und leicht duftet, aus dem ofen nehmen, kurz mit einer Gabel durchrühren und abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Müsli mit Quinoa und grob gehackten Spekulatien vermengen und luftdicht verpacken. Eigent sich sicherlich, in hübsche Gläser gesperrt und entzückend dekoriert, auch als feines kleines Präsent aus der Küche.

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Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

Zutaten (für 2 Burger)

2 EL Frischkäse, natur
2 EL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 großer Apfel
100 g Halloumi
Öl zum Braten
2 runde Brötchen
75 g Frischkäse, natur
etwa 4 EL Sauerkraut (ausm Glas)
Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die schnelle Senfsauce Frischkäse, Senf und Honig in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles glatt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Den Apfel waschen, in Ringe schneiden, das Kerngehäuse ausstechen oder -schneiden.
  2. Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden (es sollten 4 – 6 Scheiben werden) und in heißem Öl goldbraun braten, dann abtropfen lassen. Die Apfelscheiben im selben Fett von beiden Seiten braten, bis sie weich sind.
  3. Zum Zusammensetzen die Brötchen halbieren und Ober- und Unterhälften mit Frischkäse einstreichen. Einen Klecks Sauce auf die Unterhälften geben, etwas (ausgedrücktes) Sauerkraut darauf platzieren, mit Sauce beträufeln. Nun Halloumi- und schließlich Apfelscheiben auflegen, mit einigen Röstzwiebeln bestreuen und den Deckel auflegen. Mir hat der Burger fast noch besser geschmeckt, als er einen Tag durchgezogen war, aber auch frisch war es ein Genuss.

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Cherry Danish, Veggie Tacos, Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch – Kleine Gilmore Girls Sause

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Zeit zu Feiern! Zeit, die Tassen zu heben und mit Knall und Krawall zusammen krachen zu lassen- die Gilmore Girlies sind back in town, wooohooo! :-D Nach all den Jahren, in denen ich mit ihnen auf dem Sofa lag, öfter krank, meist quietsch fidel oder sie mir beim Aufräumen, Basteln, Kochen und Backen Gesellschaft leisteten, ja, nach all der Zeit ist ihr Comeback einer der wohl besten Anlässe, Unmengen an ungesundem Essen zu vertilgen und viel zu lang auf die Leinwand zu glotzen.

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Ich bin, offensichtlich, ein ganz schönes Serienopfer und hänge noch immer mit meinen Freunden von Grey’s Anatomy herum, auch wenn es eigentlich nur noch ziemlicher Quatsch ist. Aber was soll man tun, man muss doch wissen, wie es weiter geht… Bei den Gilmores ist es natürlich noch spannender, nachdem die Serie ja eigentlich beendet war und es nun, nach gefühlten 100 Jahren, endlich weiter geht. Hach, wie schön! Aus diesem Anlass gab es am Sonntag auf Instagram auch ein kleines Synchronkochen zum Thema Gilmores und heute zeige ich euch die Rezepte, die ich dafür zubereitet habe: Cherry Danish(es?), Veggie Tacos mit Sweet Potatoe Fries und Miss Patty’s Punch. Woohoo!

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Da die Girls an sich ja eher kochfaul sind, habe ich an manchen Stellen auch abgekürzt. Keine Sorge, die Kirschplunder waren immerhin komplett selbst gemacht und dadurch auch entsetzlich lecker, oh ja! In jedem Fall sollten alle Rezepte für jeden machbar sein, aber seht doch selbst. Und, viel wichtiger, habt einen besonders schönen Abend mit den Girlies, ich denke mal, es wird legen- wait for it- ach nee, das war ja ne andere Serie. :-D In jedem Fall- lasst’s krachen, liebe Menschen! :-)

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Cherry Danish (oder auch: Kirschplunder)

Zutaten (für etwa 12 – 15 Plunder, je nach Größe)

1 Rezept süßer Plunderteig vom Kleinen Kuriositätenladen
400 g Vanillepudding (gern selbst gekocht)
1 kleines Glas Sauerkirschen, gesüßt
2 EL Speisestärke
etwas Zucker nach Geschmack
Puderzucker
Milch
frischer Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Teig nach dem Rezept zubereiten. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Glas Sauerkirschen abtropfen lassen, den Saft auffangen und in einen kleinen Topf geben. 3 EL vom Saft abnehmen, mit Stärke verquirlen und den Rest vom Saft aufkochen. Stärkegemisch einrühren, gut rühren und weiter köcheln, ggf. mit etwas Zucker süßen. Die Kirschen unterheben, abkühlen lassen.
  2. Den Teig zu einem großen Rechteck mit etwa 0,7 cm Dicke ausrollen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden, dann je zwei Streifen miteinander verzwirbeln. Aus dem verdrehten Teigband nun eine „9“ legen und das Ende des Teiges (also das…äh…Schwänzchen von der „9“, höhö) unter den Kranz legen und daraus einen Boden formen. Gut miteinander verbinden (also den Teig zusammen drücken) und das fertig geformte Plunderchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. So mit allen Streifen vorgehen, bis etwa 12 – 15 Plunder bereitliegen.
  3. Die Plunder mit etwas Vanillepudding und je etwa 3 Kirschen füllen, dann im Ofen für 20 – 30 Minuten goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen.
  4. Für den Guss Puderzucker mit einem kleinen Schluck Milch und einem Spritzer Zitronensaft zu einer dicklichen Creme anrühren, dann über die Plunder träufeln, besonders auf den Rand fließen lassen.

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Veggie Tacos mit Blumenkohlfüllung

Zutaten (für 6 Personen)

6 Weizentortillas
1 kleiner Blumenkohl
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
1 Tube Tomatenmark
200 g Schmand
Salz, Pfeffer, etwas Zucker
frisches Gemüse in Streifen (Paprika, Möhre, Gurke, Sprossen…)
frische gehackte Kräuter (z.B. Blattpetersilie oder Koriander)
Chili-Käse-Sauce nach diesem Rezept

Zubereitung

  1. Für die Tacoshells den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tortillas von beiden Seiten leicht mit Wasser einreiben, dann auf die Streben eines Ofengitters legen, so dass die Tortillas wie Haken im Ofen hängen. Etwa 10 Minuten backen, bis die Tortillas etwas gebräunt sind und eine feste Form haben, dann abkühlen lassen.
  2. Für die Füllung den Blumenkohl putzen, waschen, fein hacken und in etwas Öl anbraten. Die Zwiebel ebenso schälen und fein würfeln und mit anbraten, dann alles mit Tomatenmark und einem Schluck Wasser ablöschen und mit Schmand verfeinern. Köcheln lassen, bis der Kohl weich ist, dann mit Salz, Pfeffer, Zucker und gern auch etwas Chili abschmecken.
  3. Für die Zusammensetzung je eine Tacoshell nehmen, etwas Blumenkohlfüllung hineingeben, dann frisches Gemüse darüber streuen, ebenso die Sprossen und Kräuter. Mit einem guten Klecks Chili-Käse-Sauce krönen und verdrücken. Leckerst!

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Sweet Potatoe Fries aus dem Ofen

Zutaten (als Beilage für 6 Personen)

5 große Süßkartoffeln
2 El Speisestärke
3 EL Öl
Salz, Pfeffer, evtl Gewürze

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in Streifen schneiden, die etwa 0,5 cm breit sein sollten.
  2. Süßkartoffeln in eine Schüssel geben, mit Stärke vermengen, bis alle Pommes mit einer dünnen Schicht überzogen sind, dann in ein feinmaschiges Sieb geben und überschüssige Stärke abschütteln. Süßkartoffeln zurück in die (gesäuberte) Schüssel geben, mit dem Öl und einer guten Prise Salz und Pfeffer vermischen und die Pommes nebeneinander auf die Bleche geben. Die Pommes sollten sich nicht überlappen.
  3. Die Pommes im Ofen etwa 30 Minuten backen, nach der Hälfte die Bleche einmal wenden. Den Ofen ausstellen und die Pommes bei leicht geöffneter Tür 15 Minuten ruhen lassen. Dann sofort servieren.

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Miss Patty’s Easy Peasy Headache Punch

Zutaten (für 4 Gläser)

Kerne von 1/2 Granatapfel
1 Bio-Orange in Scheiben
16 cl Vodka (oder 8 cl Vodka und 8 cl Rum)
kühler Pfirsicheistee zum Aufgießen
evtl. Eiswürfel

Zubereitung

Pro Glas je 2 EL Granatapfelkerne verteilen, dann eine (halbierte) Orangenschale hinzugeben, diese leicht ausdrücken. Den Alkohol dazugeben und mit Eistee auffüllen. Wer mag, legt ein paar Eiswürfel hinein. Na dann, Prost! (Und die Tacos gern als Katerfrühstück essen. :-D )

Süßkartoffel-Linsen-Suppe mit Koriander-Erdnuss-Pesto und Ziegenkäse

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Brrrr, ist das k-k-kalt da draußen! Wie gut, dass ich gerade mit den Gilmore Girls auf meinem Sofa sitze, nebenher Zeitschriften wälze und im Ofen Kartoffel- und Kürbisscheiben ihr Sonnenbad nehmen, bevor sie sich von mir verdrücken lassen, herrlich, it is! Bei diesen Temperaturen (die natürlich noch saftiger werden können, ist mir schon klar, aber der Anfang ist doch immer so schwierig…) freut man sich doch über eine wärmende Mahlzeit, sehnt sich geradezu nach seelenschmeichelndem Essen und heißen Kalorien. Geht euch das auch so, dass ihr im Herbst und Winter manchmal wahrhaftige Fressflashs habt und nichts dagegen tun könnt? Ich hab ja so das Gefühl, dass mein Körper der Meinung ist, noch ein paar Speckpölsterchen anlegen zu müssen, bevor die große Kälte kommt und mich oft ganz überraschend zum Konsum jeglicher Kohlenhydrate auffordert; was ich dann, schlechten Gewissens, teilweise erfüllen muss. Tjaja, komisches Körperlein. ; )

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Wärmend und gar nicht mal ungesund ist jedoch das heutige Rezept, das wahrlich lecker ist und, wenn man mag, ganz ohne tierische Zutaten auskommt. Diese Süßkartoffel-Linsen-Suppe hatte ich schon vor Kurzem gekocht und sehr gemocht (jippie, ein Reim!) und dieses Mal mit etwas Koriander-Erdnuss-Pesto und Ziegenfrischkäse versehen. Mehr Kalorien und so. ; ) An sich kann man das Süppchen auch ohne die beiden Ergänzungen essen, aber alles zusammen ist dann doch noch ne Spur schicker, wie ich finde. Zudem ist das restliche Pesto immer fein an Saucen, auf Schnitten oder zu Nudeln, deswegen hat man irgendwie auch später noch was davon.

So, da ich den Sesam an meinem Ofengemüse vergessen hab, flitz ich mal schnell in die Küche und lasse euch das Rezept für die cremige und leckere Linsensuppe mit Schnickischnacki da. Macht’s euch hübsch und warm!

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Zutaten (für etwa 4 Personen)

200 g Knollensellerie
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
500 g Süßkartoffeln
Öl
1 Dose Kokosmilch (à 400 g)
300 g rote Linsen
Salz, Pfeffer, etwas Kreuzkümmel, etwas gemahlener Ingwer
einige Spritzer frischer Orangensaft
120 g frischer Koriander (etwa 2 große Bund, es geht auch ein Mix mit Petersilie)
3 Knoblauchzehen
100 g geröstete und gesalzene Erdnüsse
200 g Ziegenfrischkäse zum Servieren

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Zubereitung

  1. Für die Suppe den Sellerie, die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die Süßkartoffeln schälen und würfeln. In einem Topf etwas Öl erhitzen und alles kurz darin anschwitzen, dann mit der Kokosmilch ablöschen und mit Wasser aufgießen, bis alles bedeckt ist. Bereits etwas salzen, dann aufkochen und die Linsen hinzufügen. Die Suppe so lange kochen, bis die Süßkartoffelstücke weich sind, dann pürieren und dabei mit Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, gemahlenem Ingwer und Orangensaft abschmecken.
  2. Für das Pesto den Koriander waschen, trocken schütteln und die Stängel entfernen, dann das Grün grob hacken. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken, dann zusammen mit dem Koriander und den Erdnüssen und viel Öl pürieren, bis eine weiche Paste entstanden ist. Immer wieder Öl hinzufügen. Mit Salz und Orangensaft abschmecken.
  3. Die Suppe auf Teller verteilen und mit je einem großen Klecks Pesto und etwas zerkrümeltem Ziegenfrischkäse bestreut servieren.

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maike am 12. November 2016 in Herzhaftes, Vegan, vegetarisch

Futtern und Süffeln in Leipzig – Part 2: Deli

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Aloha, liebe Freunde! Da bin ich nun wieder, vom Fernweh geplagt, zurück im schnöden Alltag und frage mich, wieso die schönsten Wochen immer am schnellsten vergehen. Gerade eben saß ich doch noch mit liebsten Menschen am weiten Meer, stolperte durch schwedische Wälder und baumelte, umgeben von schicken Schären, an lustigen Leitern im Wasser (eine andere Geschichte, die ich gern später mal zum Besten gebe :-D ). Aber was soll’s denn, auch hier kann man schließlich mit tollen Leutchen schöne Momente verbringen, wie beispielsweise so geschehen an einem regnerischen Tag im Mai. Da hatte ich nämlich Besuch von meinen liebsten Blogladies Birdy von Goldbonsche, Chrissy von kitchenhoopla und Sarah von ganzundgarsaisonal. Und ich sage euch- es war ganz und gar wunderbar!

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Ich hatte den Girlies eine gar köstliche Tour durch Leipzig versprochen, da ich mich aber prinzipiell nur in meiner Hood (yeahyeah) auskenne, sind wir eben durch den Leipziger Süden getingelt, waren frühstücken, veganes Sushi futtern und Burger verdrücken, bevor wir unterwegs leckeren Kuchen in der Sonne knusperten… Hach, es war so schön! Heute möchte ich aber vor allem einen kulinarischen Tipp loswerden und euch meine liebste Burgerbutze, das Deli am Connewitzer Kreuz (na, fast) kurz vorstellen.

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Burger, vegan und lecker, ja, die gibt es zu Hauf im Deli. Außerdem finden sich lässige Sandwiches, fettige Fritten und heiße Suppen im Angebot, sowie cremiger Kuchen für den Nachtisch. Dazu ist alles vegan, ist ja schließlich Teil des guten Tons in Connewitz. ; ) Sollte sich jemand dadurch abgeschreckt fühlen- bloß nicht! Die Burger im Deli sind so köstlich, ob man nun prinzipiell Tier isst oder weglässt, das sollte man doch mal probiert haben. Ich esse tatsächlich immer nur den selben Burger, das werde ich beim nächsten Besuch aber mal ändern, da ich mir grad noch mal die Speisekarte (inzwischen sicherlich durchaus abgeändert) angesehen habe und zu gern das „Gobi wan Kenobi“-Sandwich oder einfach mal die „Roasted Garlic Mayonnaise“ auf einem Burger probieren möchte. Wer aber meinen „Geheimtipp“ kennen mag- Sojasteakburger mit Erdnuss und BBQ-Sauce- der Knaller!

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Ich muss leider gestehen, dass ich bisher weder Kuchen noch Suppe getestet habe, wie gesagt kam mir immer mein Spezialburger in die Quere. Aber ich werde beim nächsten Mal offener sein und etwas experimentieren, ich glaube nämlich, das lohnt sich. ; ) Die Preise finde ich mehr als fair, die Menschen hinter dem Tresen sind meist sehr freundlich, das Ambiente irgendwie nett, wenn auch etwas klein. Man sollte also prinzipiell auch dafür offen sein, den Burger unterwegs zu verdrücken, weil die Plätze des Öfteren belegt sind.

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Einen kleinen „Minuspunkt“ gibt es manchmal bei der Praktikabilität des Essens, denn ich persönlich werde leider etwas wahnsinnig, wenn mir beim Futtern dauernd Sauce über den Finger läuft und Sojasteak vom Brot rutscht. Grrrrr. Aber das gehört beim Burgeressen unter Umständen dazu, vielleicht muss ich es einfach noch etwas üben. ; ) In Kürze hoffentlich, denn der nächste Abstecher zum Deli kommt auf jeden Fall.

Hier die wichtigsten Fakten in Kürze:

Was? – Deli, veganer Burgerladen
Wo? – Wolfgang-Heinze-Straße 12 a, 04277 Leipzig
Anfahrt? – Tram 9+ 10 + 11 bis Connewitz Kreuz, dann nachfragen
Wann? – Di – So, 12 – 22 Uhr
Für wen? – Für alle Menschen, die Burger mögen, ob nun Veganer, Vegetarier, Hackfleischfäns
Tipp? – Sojasteakburger mit Erdnuss- und BBQ-Sauce
Empfehlung? – Sofort und jederzeit- hin da!
Kontakt? http://leipzig-deli.tumblr.com/

Also denn, ich sag mal so- wir treffen uns im Deli! Habt den schönsten Tag! : ) (Ach ja, und in Kürze gibt’s dann auch mal wieder ein Rezept, natürlich!)

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